Freitag, 15. Februar 2013

Grossaufmarsch bei der Kinder- & Familien-Fasnacht


(von Peter Spirig) 15.02.2013



Ein äusserst fröhlicher Fasnachtsnachmittag
Grosser Erfolg für die

Kinder- und Familienfasnacht
in Eschenz

Sie wurde am Sonntag durchgeführt und stand unter der Regie von
Manuela Strasser. Unterstützt wurde sie von Mitarbeiterinnen des von ihr
geführten „Brotlädelis“, von Helfern und vom Gewerbe- und
Verkehrsverein Eschenz.
 

Wurden letztes Jahr 120 Teilnehmer gezählt waren es dieses Jahr dreimal 
mehr. Es waren dermassen viele, dass im Verlaufe des Nachmittags 
festgestellt werden musste, dass die Verpflegungsmöglichkeiten knapp 
werden könnten. 

Eine Erklärung für den Erfolg war, dass der Umzug mit anschliessendem 
Fest für die Kinder erstmals nicht an einem Samstag durchgeführt wurde. 
Ein anderer Grund war möglicherweise, dass nun bereits viele wieder 
zurück aus den Ferien waren. Zudem spielte auch das Wetter mit. Die 
fröhliche und bunte Schar wurde von der strahlenden und wärmenden 
Sonne begleitet. Trotzdem war es kalt. Das Thermometer zeigte 
Minustemperaturen. 

Von Piraten, Polizisten und Feuerwehrmännern

Diese Tatsache veranlasste das mitwandernde ältere Ehepaar der Kälte 
auszuweichen und die Hochzeitsreise und nachzuholen. Auf den alten 
Koffer angesprochen hiess es, dass die Sonnenhüte eingepackt sind und 
man in die Karibik flüchte. 

Möglicherweise hatten die Piraten die Karibik bereits hinter sich. Trotz 
langer Anreise waren auch sie nicht zu müde und wanderten mit. 

Gestartet wurde um zwei Minuten nach Zwei. Der Umzug führte vom 
Brotlädeli via Braatle, Unterdorfstrasse, Lindenstrasse, Hauptstrasse und 
Unterer Schulweg zur Turnhalle. 

Hier hatten die Kinder Möglichkeiten sowohl in als auch vor der Halle zu 
spielen. Auch die Piraten mischten mit. Manchmal im Duell mit den 
Polizisten. Hin und wieder unterstützt vom Feuerwehrmann. 

Das Mittel gegen die Kälte

Oder es mischten Soldaten mit. Ab und an waren auch Indianer oder 
Squaw`s zu sehen. Wenn`s dann immer noch nicht klappte sprach der 
grosse König oder die kleinen Prinzessinnen ein Machtwort. 

Dies bevor Teufelinnen das Szepter übernahmen konnten. Gemütlicher 
nahmen es die Kinder die im Tatzelwurm steckten. Oder die Pinguine, die 
Bienen und die Schmetterlinge. Etwas schneller ging`s wohl bei den 
Rennwagenfahrern. 

Als kleiner negativer Punkt wurde von erwachsenen Teilnehmern 
erwähnt, dass eine Guggenmusig fehlte. Die dürften aber an diesem 
Sonntag ausgebucht gewesen sein. 

Schade war auch, dass entlang der Strassen kaum Passanten und 
Zaungäste sich über das bunte Treiben freuten. Das war auf früher nicht 
anders. Die erwachsenen Teilnehmer freuten sich über den angebotenen 
Schnaps als Mittel gegen die Kälte.


Peter Spirig (psp)
©Text und Fotos von Peter Spirig


 
Am Sonntag zog ein fröhlicher und bunter Zug durch Eschenz (1)


Am Sonntag zog ein fröhlicher und bunter Zug durch Eschenz (2)


Am Sonntag zog ein fröhlicher und bunter Zug durch Eschenz (3)


Am Sonntag zog ein fröhlicher und bunter Zug durch Eschenz (4)


Am Sonntag zog ein fröhlicher und bunter Zug durch Eschenz (5)


Am Sonntag zog ein fröhlicher und bunter Zug durch Eschenz (6)


Mit dabei auch ein bunter und fröhlich winkender Tatzelwurm





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