Montag, 7. Juli 2014

Zur Diskussion gestellt (3) *** Polizei-Gewalt - Überreaktion oder "Vorgehen nach Leitfaden?"




Polizisten im Görlitzer Park angegriffen -
sechs Beamte verletzt


Polizeimeldung Nr. 1602 vom 06.07.2014

Friedrichshain - Kreuzberg

Bei Angriffen aus einer Gruppe von etwa 60 Personen heraus wurden gestern Nachmittag sechs Polizisten verletzt. Gegen 17.45 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei zum Görlitzer Park, da zu diesem Zeitpunkt etwa 20 Personen in eine Schlägerei verwickelt waren. 

Im Park eingetroffen, sahen die Beamten einen 25-jährigen verletzten Mann, der am Ohr stark blutete. Bei der nun folgenden Sachverhaltsklärung mischten sich zunächst mehrere Personen, die kurz zuvor an einer Demonstration von Neukölln nach Kreuzberg teilgenommen hatten, lautstark in die Ermittlungen der Beamten ein. 

 Darüber hinaus stellte sich ein 22-jähriger Mann den Beamten in den Weg und störte sie bei der Sachverhaltsaufklärung. Nachdem die Polizisten ihn vergeblich des Platzes verwiesen hatten und die Behinderungen anhielten, zog ein Beamter den Störenfried zur Seite, woraufhin sich eine Personengruppe von bis zu 60 Personen in das Geschehen einmischte und die Einsatzbeamten attackierte. 

Aus der Gruppe heraus wurden zwei Fahrräder gegen die Beamten geschleudert, wodurch ein Polizist eine Kopfverletzung erlitt, die später in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden musste. Mit Unterstützung weiterer hinzugerufener Polizisten wurde die Personengruppe abgedrängt und zwei Männer im Alter von 32 und 46 Jahren sowie eine 33-jährige Frau festgenommen. 

Gegen sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung, versuchter Gefangenenbefreiung und schweren Landfriedensbruchs ermittelt. Insgesamt sechs Beamte wurden bei den Angriffen verletzt. 

Zum besseren Verständnis hier ein privates Original-Video dazu:



Wie immer stellt sich bei einer solchen Massnahme die Frage nach der Verhältnismässigkeit.

Soll die Polizei in dieser Form durchgreifen?
Hat sie das Recht dazu?
Werden hier Bürger- bezw. Menschen-Rechte tangiert?
War zu Beginn der Aktion das "Gewaltmonopol" des Staates wirklich in Frage gestellt?
Wird nur gegen Bundesdeutsche derart brutal durchgegriffen?



Die Diskussion ist eröffnet ...!



Ein erster Kommentar von Tatjana Festerling 

(über Facebook)


Der ausländische Beamte (gib Dein Ausweis) , ist ein kleines Paket.
Ich las einmal, dass bei einem Wolfsrudel immer der Stärkste als Erstes
angegriffen werden muss, dann ziehen die Anderen sich zurück.

Zwar hält es sich bei Polizei ein wenig Anders, aber die dünnen
Polizisten orientieren sich an dem Ausländer-Polizisten und folgen ihm
sobald er die Verhaftung anleiert. Er gibt den Ton an, sieht man richtig.

Rein theoretisch würde ein gezielter Knockout des Rudelführers + zwei 
weitere KnockOuts ausreichen die Situation zu lösen. Waffen werden 
die nicht ziehen. Eher sich zurückziehen, in Entfernung warten bis die 
Verstärkung da ist.

Er ist auch derjenige der am Wenigsten von dem drumherum mitbekommt.

Das sind so Momente wo Du von außen rein muss, las ich letztens irgendwo.

Du stehst dort mit 4-5 Mann - ihr kennt Euch Alle.
Lasst die Beamten erstmal machen und verhaltet Euch ruhig, schaut Euch 
die Szenerie nur an. Die umstehenden Beamten werden ihren Fokus eher 
auf kreischende aufgebrachte Menschen richten - verhaltet Euch ruhig, 
registriert das Geschehen aber erweckt den Anschein nur ein stiller Gaffer 
zu sein.

Die umstehenden Beamten werden Euch aus dem Blickfeld verlieren, 
 z.B. die Polizistin (schwarze Haare) mit der Funke.

Jeder dieser 4-5 Mann die außen stehen, haben ein Ziel. Jeder ein 
Eigenes, wovon es nicht abzurücken gilt.

GENAU DANN, wenn es am lautesten wird, die Hektik ihren Höhepunkt 
erreicht und die umstehenden Beamten nicht mehr hinterherkommen 
das Umfeld ausreichend unter Kontrolle zu behalten, weil alles laut und 
hektisch ist, sollte (so wie ich gelesen habe) die Aktion umgesetzt werden.

Ganz gezielt packt sich einer den ausländischen Beamten, im 
Überraschungsmoment, während er gerade versucht die Person auf den 
Boden zu drücken - Anlauf nehmen und gezielt vor den Kopf treten mit 
ganzen Gewicht und dem Anlauf gezielt vor die Schläfe. In einem 
Bruchteil einer Sek. würde er fallen, der Ausländer-Beamte.

Die Anderen der 4-5 Mann die ruhig bis zur Aktion außen standen, 
haben auch jeweils ein Ziel. Auch wenn man keine Frauen schlägt, 
Frauen die Beamtin sind, gehören geohrfeigt - klar Kiste, sacht der Typ 
von dem ich das las. Demnach schrieb er, dass keine Unterschiede 
gemacht werden dürfen zwischen Mann und Frau.

Man wird ausserdem Glück haben in so einer aufgeheizten Situation 
dass Viele einfach mit drauf kloppen, weil GENAU DANN ihre Chance 
ist. Die Polizisten würden von allen Seiten bekommen.

Naja -da von wo ich las- der hatte noch ein paar andere kranke 
Gedanken, die schreibe ich besser nicht ab. Zu heavy!

PS: Es klingt lustig, aber sucht nach dem Ausweis, des Beamten. 
Er wird ihn dabei haben - Macht Fotos von diesem und verlasst die 
Szenerie. Lasst die vehafteten Beamten da liegen, die Verstärkung 
wird eh anrücken - irgendeiner wird sie rufen oder schon gerufen 
haben - klar.

Aber es bleibt ein kleines Zeitfenster um die Aktion durchzuführen.

Das wäre für Polizisten hier in Deutschland ein ganz anderes Level.

Gezielte Aktionen, von herumstehenden Menschen die mit der 
Szenerie ansich gar nichts zu tun haben...


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