Dienstag, 19. Februar 2013

Die Schnitzlbänker des Turnvereins waren unterwegs




Eschenz tüchtig auf
die Schippe genommen


Am Freitag, Samstag und am Sonntag waren die Schnitzlbänker des
Turnvereins unterwegs


Sie machen sich alle zwei Jahre auf den Weg und konnten während den 
letzten 48 Monaten einiges sammeln. Unter dem Motto „Dorfgeschichten“ 
wurden zahlreiche Anekdoten wieder geben. 

Auch im „Brotlädeli“ das am Samstag von zahlreichen Gästen besucht 
wurde. Sie hatten einiges zu lachen. So zum Beispiel über die Frau die 
plötzlich merkte, dass sie in der falschen Generalversammlung sitzt. 

Lacher auch als man hörte, dass der Rasenroboter nicht machte was er 
sollte. Es ist kompliziert wenn man ihn von Hand schieben oder hinter 
sich her ziehen muss. 

Auch landet man bei den Schnitzelbänkern wenn Spätzli als „Schpätli“ 
angekündigt werden. 

Zudem ist den schelmischen Sängern nicht entgangen, dass der Vater zu 
spät merkte soeben eine Klasse zu besuchen die von keinem seiner 
Kinder besucht wird. 

Zu hören war zudem vom einheimischen Eishockeyspieler der mit sattem 
Schuss das Tor verfehlte. Nicht aber das offene Törchen hinter dem Tor 
und gleich auch noch die Scheibe bei der Hütte des Eismeisters. 

Gemeinderat und Badikiosk

Auch beim Bauen geschieht einiges. So wussten die Sänger, dass in einer 
Schreinerei Wände ins Rutschen gerieten. Oder, dass bei einem Neubau 
in Mammern den Balkon nicht alle benützen können. 

Zu erfahren war auch, dass in Eschenz ohne Baugesuch umgebaut wurde 
und man nun nicht weiss was draus wird. Möglicherweise ein Haus mit 
roten Lampen. Oder eines für Asylanten. 

Dumm, wenn man ein Hochregal baut und dann der Stapler viel zu klein 
ist. Oder, wenn der Bauer bei der Einfahrt in der Scheune sich bezüglich 
Breite des Scheunentores verschätzt. 

Blöd kann`s kommen, wenn der „Bankomat“ kein Geld spuckt. Das Geld 
musste in der Bank geholt werden. 

Plötzlich klickten Handschellen. Der einheimische Forstamtslehrling war 
nach kurzer Zeit wieder frei, denn der Alarm ging versehentlich und ganz 
stille raus. 

Eine saftige Busse erhielt jener Kapitän der beim Auswassern im Boot 
sitzen blieb. Wenig gesichert wurde das Gefährt, das von einem Traktor 
gezogen wurde, von Uniformierten auf der Strasse angehalten. 

Dumm auch, wenn beide Mitarbeiterinnen davon ausgehen, dass Heute 
die andere arbeitet. Die Post blieb geschlossen. 

Schief kann`s gehen, wenn man mit offenem Verdeck hinter einem Laster 
fährt. Er verlor einen Teil seiner Ladung. Es handelte sich um 
Kiesschlamm. 

Nicht schlecht staunte jener Präsident dessen Stimme man nicht in der 
Halle sondern auf dem Platz draussen hörte. Das Mikrophon war nicht 
richtig eingestellt. 

Schliesslich machten die Schnitzelbänker Werbung für den Badikiosk. Man 
wollte verhindern, dass der Kiosk demnächst nicht auch noch vom 
Gemeinderat betrieben werden müsse. Die Schnitzelbänker hatten ins 
Schwarze getroffen. Nicht aber jener Arzt dem beizubringen sei, dass 
auch er mit einem gebrochenen Arm kaum gut treffen kann. 


Peter Spirig (psp)
© Text und Fotos von Peter Spirig



Auch bei der Landi kann man sich verschätzen: Ein Regal das zu hoch gebaut wurde


Beim Ausweichmanöver rutschte der Schlamm von der Ladefläche und ins Auto


Nicht ganz einfach Herr Doktor: Schiessen und Treffen mit gebrochenem Arm


Lustig würde es werden, wenn der Gemeinderat den Badikiosk betreiben müsste


Kommentar veröffentlichen

Teilen