Dienstag, 4. März 2014

Reisebericht aus Thailand


Reisebericht aus Thailand

So bin ich nun also wieder in Thailand!

Das kann eine Traumurlaub-Destination sein, weil es viele fantastische Sehenswürdigkeiten gibt. Traumhafte Strände mit wunderschönen Palmen und mit sehr warmem Meerwasser.

Ich habe selten solch schöne exotische Pflanzen gesehen, eine Vielfalt die wir nur aus botanischen Gärten oder von Fotos kennen. Romantische Berge die aus einem Nebel hervorragen der wie ein Schleier um diese herumliegt.

Es ist ein Land voller bunter Farben wo Dich auch pure Lebensfreude erwartet. Hervorragend sind auch die Restaurants mit den ausgezeichneten thailändischen Spezialitäten. Am Samstagabend war ich in einem Restaurant in Pattaya–Nord. Es ist ein Restaurant mit Deutscher Küche und als Buffet aufgebaut. Wurde auch schon oft im Fernsehen gezeigt. 

"Restaurant Anton“ mit einem Deutschen als Besitzer. Dort kannst Du nach Herzenzlust alles essen, was Dein Herz begehrt und es kostet nur 3,40 Euro, nein - das ist kein Schreibfehler! 

Ich gehe dort nur samstags hin, weil man da auch die Bundesligaspiele anschauen kann und am Samstag war ja der Start zur zweiten Hälfte der Bundesliga. Wäre auch viel zu gefährlich für mich dort öfter hin zu gehen, da würde ich wirklich zum Selbstmord mittels Gabel und Messer getrieben!

Es gibt hier erneut Unruhen vor der anstehenden Parlamentswahl. Regierungsgegner   erzwingen die Schließung von Wahllokalen in der Hauptstadt Bangkok. Dabei gibt es erneut Tote. Normalerweise wären die Parlamentswahlen am 2.Februar gewesen, aber irgendwie wollte man das verhindern oder verschieben. 

Ich kenne die genaue Sachlage aber nicht so gut. Es ist aber denkbar, das schlimmeres passieren kann. Allerdings bekomme ich das hier in Pattaya nicht so richtig mit. Ich habe zwar schon Fernsehausschnitte gesehen, verstehe aber kein Wort.

Aber darüber hinaus zerbreche ich mir auch nicht meinen Kopf. Ob Klitschko jetzt als Politiker kämpft in der Ukraine, ob der Nordkoreaner „King John“ Kinder ermorden lässt, ob Revolution in Ägypten, ob Bürgerkrieg in Kiew, ob Anschläge in Kabul, ob Terrorbündnisse der Al Kaida und…und…und. 

An über 200 Stellen in der Welt werden Kriege geführt. Für mich sind die Zeichen der Zeit erfüllt, wie es die Bibel bereits angekündigt hat! Ich kann nur für den Frieden beten, andere Möglichkeiten habe ich nicht.

Es ist einfach ein schönes Gefühl von den Früchten seiner Arbeit zu leben. Ich schäme mich auch nicht wenn mir meine Rente auf mein Konto überwiesen wird, denn ich habe fast 49 Jahre dafür arbeiten müssen  und habe es auch erreicht, dass ich einen lückenlosen Nachweis in die Rentenkasse vorweisen kann. Stand auch nicht im Supermarkt am Eingang und habe die Passanten gefragt:„Haben sie wohl mal einen Euro für mich“  

Es ist mir eine Freude solch schöne Reisen tun zu können und andere Kulturen kennenzulernen. Man urteilt manchmal sehr schnell wenn man sieht was alles getan wird um etwas Geld zu verdienen in solchen Ländern. Wir Deutschen sind natürlich mit führend auf der ganzen Welt durch unser Sozialsystem, dass unsere Not nicht ganz so groß ist. 

Unserer Lebensstandart ist hoch und das haben andere Länder nicht. Hier gibt es kein Harz vier. Thailand hat ca. 66 Millionen Einwohner und davon gibt es mehrere Millionen die um die fünf Euro und weniger pro Tag verdienen und es werden immer mehr. Was erhalten diese Menschen in der Zukunft an Rente?

Ein wunderbares Klima habe ich hier angetroffen, so kann man es aushalten. Angenehme Temperaturen die nicht schweißtreibend sind und es weht immer ein kühler und frischer Wind. So wie Du in Facebook geschrieben hast, sind die Temperaturen bei Euch schon wieder beinahe unerträglich.

Ich schreibe natürlich gerne eine E-Mail wenn es regnet und man nicht aus seinem Hotellzimmer rausgehen kann. Aber das ist zurzeit nicht möglich, schon seit über zwei Monaten hat es hier nicht mehr geregnet. Auch wenn es regnen sollte ist es immer nur von kurzer Dauer und dann scheint wieder die Sonne. Also was will man mehr, die äußeren Bedingungen sind einfach fantastisch.

So sitze ich nun hier oben im siebten Stock am Swimmingpool an einem schattigen Plätzchen und schreibe meine E-Mail. Wenn man möchte, kann man sich auch ein Schirmchen-Getränk bestellen und die Sonne genießen. Wenn es einem zu warm wird, kann man sich dann im Pool abkühlen. Handtücher werden vom Hotel bereitgestellt. Rings um den Pool herum sind liegen mit einer satten Polsterauflage und Kopfkissen.



Natürlich gibt es auch für das leibliche Wohl die herrlichsten kulinarischen Köstlichkeiten die man sich vorstellen kann. Hier findet man einfach alles, was man für einen erholsamen Urlaub benötigt. Außerdem ist es ein Paradies für Rentner, die der dunklen Jahreszeit in Europa entfliehen wollen. 

Einige verbringen hier sogar ihren Lebensabend und haben deshalb Thailand als ihren permanenten Alterswohnsitz gewählt. Auch die ärztliche Versorgung soll sehr gut sein und die Krankenhäuser auf dem neusten Stand.

Ich hoffe damit aber nicht in Berührung zu kommen und dass ich ohne nennenswerte Zwischenfälle meine Zeit hier verbringen kann.

Auch das Preis-Leistungsverhältnis ist mehr als zufriedenstellend. Wir bekommen für unseren Euro einen guten Umtauschkurs und können somit auch preiswert alles einkaufen. Nicht nur Speisen und Getränke, sondern auch Textilien und andere Warengüter. 

Ein maßgeschneiderter Anzug kostet ca. 150,-Euro und wird aus feinstem Kaschmir angefertigt. Bei uns würde solch ein Anzug bestimmt mehr als 1.000, - Euro kosten. Das ist nur ein Beispiel, davon gibt es noch viel mehr Waren, wo man solche Vergleiche anstellen könnte.

Die Schönheit des Landes ist einzigartig und man hat tausende von Möglichkeiten sich interessante Dinge anzusehen, jeder nach seinem Geschmack. Viele bekannte Orte die man gar nicht alle besuchen kann wie z.B. Koh Samui, Phuket, Golf von Siam und Pattaya wo ich jetzt bin. 

Auch Hua Hin ist wunderbar, dort war ich für drei Wochen im letzten Jahr. Das sind alles Orte die allein durch ihre Strände schon überzeugen und auch viele Sehenswürdigkeiten haben..
Allerdings reise ich nicht so gerne während meines Urlaubs zu anderen Orten, das ist mir zu stressig und Pattaya hat so viel zu bieten, dass ich gar nicht alles sehen kann. 

Schon im letzten Pattaya-Urlaub war ich ja für drei Wochen in Hua Hin wovon ich Dir etwas berichten möchte.

Hua Hin hat viele Restaurants und sogar einige sehr ausgezeichnete die für jeden etwas auf der Speisekarte haben, ob Thaiküche oder auch internationale Küche. Die Speisekarten sind umfangreich und sie haben eine große Auswahl an allen Arten von Thai-Essen. Die Atmosphäre ist toll und die Besitzer sehr freundlich, wie auch die Bedienung. Sie plaudern auch mit ihren Gästen.

Ich war mit meinem Freund Patrick, ein Deutscher aus Bielefeld, der Hua Hin zu seiner  Wahlheimat gemacht hat, einige Male im Restaurant „OY“ das etwas abgelegen von Hua Hin Stadtmitte lag. Dort haben wir sehr preiswert und auch gut gegessen. Sollte man sich merken.
Einmal habe ich auch mit ihm direkt in Hua Hin in einem sehr gemütlichen Restaurant, unter freiem Himmel, gegessen. 

Dort gab es sogar eine ausgezeichnete Livemusik, es war eine fantastische Atmosphäre. Vor der Band eine große glatte Tanzfläche, aber wir waren zu früh dort, da war noch nicht viel los. 

Natürlich konnte sich mein Freund nicht immer um mich kümmern und so bin ich oftmals abends nach Hua Hin alleine reingefahren mit dem Bhat-Taxi, ähnlich wie in Pattaya. Allerdings muss man auf diese Taxen manchmal 20 Minuten warten, sie fuhren nicht permanent wie in Pattaya. So konnte ich mir vieles ansehen was man zu Hause gar nicht zu sehen bekommt.

Man kann die allgemeine Atmosphäre als viel besser bezeichnen als in Pattaya weil auch die Lautstärke gedämpfter ist. Es ist auch sehr Unterhaltsam und nicht Party pur wie in Pattaya. Ich war natürlich nicht während der Nacht dort, aber trotzdem soll es ein freundliches und relativ lebendiges Nachtleben dort sein.

Es gibt mehrere attraktive Strände in Hua Hin, auch unberührte Strandabschnitte. Ich habe mir den Hauptstrand von Hua Hin angesehen und auch einige Fotos gemacht. Er ist auch nicht so überlaufen wie in Pattaya aber trotzdem sehr interessant.



Auch war ich am „Sai Noi Beach“ ca. 14 km entfernt von meinem Hotel und am „Kao Takiab Beach“ ca. 7 Km entfernt. Wenn Du willst kannst Du Dir ja diese Strände einmal im Internet ansehen. Es herrscht an beiden Stränden ein sehr lockerer Stil. Neben Schwimmen oder Paddeln auf dem Meer ist es auch möglich, Pferde und Ponys zu reiten. Was natürlich ein Erlebnis für Kinder ist.

Hua Hin ist sehr Familienfreundlich. Man kann auch einige Tempelanlagen besuchen, was ich aber schon in Pattaya gemacht habe. Es gibt auch einen Nationalpark und kleine Wasserfälle.

Ein paar Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt ist auch ein Markt mit dutzenden von Ständen und allerlei interessante Gegenstände, wie Souvenirs, Thai Kunsthandwerk, Kleidung und andere Kinkerlitzchen und alberne Gegenstände die mich nicht begeistern konnten.

Solch ein großer Markt war auch unweit vom meinem Hotel, Cicadis-Markt oder so ähnlich,
habe den Namen vergessen. Aber auch da wurden einzigartige Stücke angeboten. Man spricht sogar von einem Hotspot und einer Attraktion die man nicht verpassen sollte und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Hua Hin. Nun ja, wer eben Interesse daran hat!

Nun genieße ich aber zunächst meinen Urlaub hier in Pattaya und habe auch noch keine weiteren Reiseabsichten innerhalb Thailands, werde aber bestimmt noch einiges unternehmen was nicht so stressig ist.

Werner Matz







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Montag, 3. März 2014

Politik in Oesterreich *** Gemeinsam unterm Giebelkreuz



Gemeinsam unterm Giebelkreuz

Klaus Liebscher, der Hypo-Retter von Raiffeisen Gnaden hat – zumindest tut er so als ob – den kosmischen Überblick, was die Rettung der Kärntner Haider-Bank betrifft. Es steht außer Frage, meint Liebscher, dass mit der Notverstaatlichung der HAA im Jahr 2009 möglicherweise Schlimmeres verhindert werden konnte.


Das ist eine tolle Formulierung. Es steht außer Frage, dass möglicherweise das gemeine Volk ziemlich verarscht wird. Möglicherweise wurde aber auch durch die Notverstaatlichung Steuergeld verheizt.
Unumstritten sei aber auch, dass es angesichts einer „Reihe von schwierigen Vermögenswerten“ nun milliardenschwere Probleme zu lösen gelte, und deren Höhe lasse sich derzeit nur schwer abschätzen. 
Soweit ich informiert bin, muss oder sollte eine Bank, wenn sie Geld verleiht oder sich selbst Geld borgt, entsprechende Aufzeichnungen darüber führen. Idealerweise sollten diese Aufzeichnungen über eine auf einen alten Bierdeckel gekritzelte Zahl hinausgehen. 
Woran scheitert es konkret, eine exakte Schadenssumme festzustellen? Bei meinem Kredit weiß die Bank eigenartigerweise ganz genau, wie hoch meine Verbindlichkeit ist.
Wahrscheinlich wissen es die Bankster eh, verraten es uns aber nicht, weil sie dadurch beim Einsacken der Steuergelder situationselastischer sind. Ach ja, beinahe hätte ich Liebschers wichtigste Mentalflatulenz vergessen. 
Er bezeichnet es als „verantwortungslos“, dass von Regierungsseite noch immer eine Insolvenz nicht ausgeschlossen wird. Außerdem will er sich für „Versäumnisse der Politik“ nun auch nicht zum Sündenbock machen lassen.
Genau! Es war verantwortungslos! Und zwar die Verstaatlichung im Jahr 2009. Aber da hat Raiffeisen, die wirtschaftlich eng mit der Hypo-Gruppe verflochten ist, mächtig Druck gemacht und Pröll tat, wie ihm befohlen. 
Dafür wurde der blade Radlbrunner mit einem tollen Job belohnt. Ja, natürlich gibt es Versäumnisse der Politik. Im Juristendeutsch nennt man es Insolvenzverschleppung und es ist ein strafrechtlich relevanter Tatbestand.
Bevor ich es vergesse. Klaus Liebscher begann einst seiner Bankerkarriere bei der Raiffeisen-Landesbank. Später wechselte er in die Raiffeisen-Zentralbank, wo er sogar Vorstand wurde. Ja, so eine Vergangenheit unterm Giebelkreuz, das verbindet halt und lässt einem nicht mehr so schnell los.
franzjosefs
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Sonntag, 2. März 2014

Politik in Oesterreich *** Es ist ja noch Fasching...



Es ist ja noch Fasching

Rechtzeitig vor dem offiziellen Faschingsende – bei uns geht es in der Politik ja das ganze Jahr hindurch lustig zu – werden wir noch großzügig mit ein paar Wuchtln bedacht.
Einen Untersuchungsausschuss zum Hypo-Desaster wird es – unserer Regierung sei Dank – nicht geben. Wozu auch. Da müssten die geladenen Auskunftspersonen unter Wahrheitspflicht aussagen. Das bringt doch nichts. Da ist der Weisenrat inklusive Schamanen und staatlich zertifiziertem Kaffeesudleser wesentlich effizienter.
Dieser Weisenrat soll die im Zuge der Hypo-Pleite getroffenen Entscheidungen neu bewerten. Die Bank ist rott, also bankrott und die SteuerzahlerInnen dürfen bezahlen. Also. Die Entscheidungen, welche im Zuge der Hypo-Pleite getroffen wurden waren – schlicht und ergreifend – scheiße. Das werden selbst die Weisen nicht wegdiskutieren können.
Nachdem die Regierung etwas lauter gedacht hat, dass möglicherweise unter Umständen, wenn Weihnachten und Ostern an einen Sonntag in der zweiten Augusthälfte fallen, dass dann, vorausgesetzt es ist auch an besagtem Sonntag Vollmond, die Investoren der Hypo ebenfalls an den Aufräumungsarbeiten beteiligen zu wollen, gab es einen großen Aufschrei. 
Nicht von den SteuerzahlerInnen, die ohnehin den Großteil der Zeche zu bezahlen haben. Nein, wir halten brav die Goschn und blechen. Es bleibt uns ja nichts anderes übrig. Alternativ die verantwortlichen Politiker und ihre Helferlein zu töten wäre eine verlockende Option, hat aber ein strafrechtliches Nachspiel, was wiederum nicht erstrebenswert ist.
Nein das große Wehklagen kommt von den Zockern, die angelockt von den hohen Zinsen das naturgemäß ebenso hohe Risiko ignorierten. Die Analysten (kommt von anal – also Menschen, die sich wie Arschlöcher benehmen) der Bank of America Merill Lynch warnen in einem Report vor „weitgehenden negativen Implikationen für Investoren, nicht nur in Österreich, sondern potenziell in Gesamteuropa“, sollten die Bondinhaber zur Kasse gebeten werden.
Dazu kann man nur weniger diplomatisch, in einer Sprache antworten, die sie auch verstehen. Geht`s scheißen!
Apropos. Laura Rudas geht. Und zwar nach Stanford studieren. Norbert Darabos hat versprochen einen Liter zu bezahlen, sobald Laura ihr Büro geräumt hat und das Türschloss ausgetauscht ist. Nun ist der SPÖ die Bildungssprecherin abhanden gekommen. Die Lücke, welche sie hinterlässt, ist im Nanobereich angesiedelt und kaum der Rede wert.
franzjosefs
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Samstag, 1. März 2014

Abstimmungen vom 09.02.14:*** Wir haben 2x Mist gebaut...!



Abstimmungen vom 09.02.14:

Wir haben 2x Mist gebaut...!


Logisch, wer eine Liegenschaft, Firma oder ein Geschäft kaufen will, braucht möglichst viele Informationen aller Art. Infos von Eignern, Anstössern, Partnern, Konkurrenten, Ämtern, Banken, Architek-ten, Handwerkern und überhaupt allen, die etwas wissen – selbst angebliche Banalitäten können so 
wichtig sein.




Die Summe aller Infos ergeben ein Ganzes und reduzieren das Risiko eines Fehlent-scheides. So ist es auch in der Demokratie und ganz besonders bei Abstimmungen wie am vergangenen 9. Februar. Jeder Stimmbürger braucht umfassende, breite Info, um entscheiden zu können – zum Wohle aller! 

Er muss auch wissen, dass immer dichtere Besiedlung alle Kosten hochtreibt und so
immer mehr Arbeitsplätze ausgelagert werden müssen und verloren sind. Wer ja sagt zu „Stopp der Masseneinwanderung“, will keine weitere Einwanderung und kann somit auch einen weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs dem Land ersparen - also wäre ein Nein zu den 6,4 Milliarden FABI (Ausbau des öffentlichen Verkehrs) logisch! 

FABI wäre nur nötig, wenn weitere Volksströme in unser Land (bei offenen Grenzen) strömen! Aber auch grundsätzlich ist die FABI-Vorlage eine unsinnige Vorlage, denn sie fördert die Entvölkerung der ländlichen Kantone; ganz speziell der voralpinen Zonen. 

Die Täler werden sich noch mehr entleeren, denn steuerlich legt jeder drauf, der mehr als 8 Km zu seinem Arbeitsplatze fahren muss! Das ist ein Pferdefuss für die ohnehin gebeutelten Land- und Hügelregionen und eine „grüne Kurzsichtigkeit“.

Die Grünen haben das Land betrogen, denn auch der öffentliche Verkehr wird dank immer mehr Ein-wanderung immer teurer und die betroffenen Land- und Hügelregionen werden kaum bessere Verbindungen erhalten! Ein doppelbödiges Resultat zeigt auch der Thurgau: Ja zum „Stopp der Massen-einwanderung“ und ja zum öV, FABI. 

Dieses widersinnige Resultat beweist die schlechte Information der Bürger und zeigt, dass viele die ganzen Vorlagen kaum durchleuchtet haben. Auch die Parteien haben kaum auf diese Aspekte verwiesen. Letztlich zahlt der Pendler und der kleine Mann in den alpinen und ländlichen Gegenden die „Rechnung“ – also ausgerechnet die Stiefkinder des öV’s.

Aber auch die Vorlage „Abtreibungfinanzierung ist Privatsache“ wurde kaum ausdiskutiert – verhindert haben dies vor allem rotgrün! Kaum erwähnt wurde die Tatsache, dass über 60% der 11‘000 Abtreib-ungen pro Jahr von ausländischen Frauen verlangt werden. 

Noch weniger erwähnt wurde, dass viele Ausländerinnen mit Ultraschall das Geschlecht ihres Fötus eruieren lassen und bei einem Mädchen gleich in die Abteilung „Abtreibung“ wechseln... 

In vielen Ländern der Einwanderer werden Mädchen bei der Geburt erstickt oder ertränkt, um dann hinter dem Hause verscharrt zu werden. Söhne sind gesucht! Dieses schändliche Vorgehen kann in der Schweiz „elegant“ fortgeführt werden, bezahlt mit der Krankenkasse. 

Natürlich begründen die Frauen eine Abtreibung mit anderen Argumenten...aber so oder so bezahlt der unwissende Prämienzahlert nebst Tötung von Menschen im Mutterleibe auch die Rückkehr unseres Landes in die Steinzeit – viele nennen dies „Bereicherung“

Es liegt auf der Hand, wäre die Schweiz am 9. Februar besser informiert gewesen, hätten sich andere Abstimmungresultate ergeben. Wo aber muss angesetzt werden? 

Beim Bürger, den Medien, Parteien, den Politikern, den Interessensvertretern? Sicher ist nur dies, wir brauchen möglichst breite Info’s, die Freiheit, über alles offen reden zu können – vor allem mittels aller Parteien! Da sind Anzätze nötig.

Willy Schmidhauser 
Unt. Bündt 5, 
8505 Dettighofen, 
Sekr. SD Thurgau, 



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Die Schweiz - die bessere EU!?



Schweiz – die bessere EU

Interview: Luca De Carli. Aktualisiert um 13:17 
Es täte der EU gut, schweizerischer zu werden: Zu diesem Schluss kommt ein internationales Team von Ökonomen in einem Bericht. Co-Autor Jan-Egbert Sturm erklärt, warum.
Stolz auf die regionale Eigenart und trotzdem stolz auf das ganze Land: Laut den Studienautoren der typische Schweizer Patriotismus.
Stolz auf die regionale Eigenart und trotzdem stolz auf das ganze Land: Laut den Studienautoren der typische Schweizer Patriotismus.
Bild: Keystone

Der Ökonom Jan-Egbert Sturm ist Leiter der Konjunkturforschungsstelle der ETH. (Bild: Keystone )

Ein Modell für die Zukunft

Unter dem Titel «Schweiz: Relikt der Vergangenheit, Modell für die Zukunft?» untersuchte ein internationales Team von Ökonomen, was Europa aus der Geschichte der Schweiz und ihrem heutigen Umgang mit Fragen wie Steuerwettbewerb, Finanz- und Währungspolitik sowie Arbeitsmobilität lernen könnte.

Der sogenannte europäischen Sachverständigenrat, dem unter anderem Hans-Wener Sinn von der Uni München und Jan-Egbert Sturm von der ETH angehören, veröffentlicht regelmässig Berichte zum Zustand der EU. Namentlich sollte die EU derzeit nach Ansicht der Autoren nicht versuchen, die nationalen Kulturen ihrer Mitgliedsländer über einen Leisten zu schlagen, sondern vielmehr dem Beispiel der Schweiz folgen. Dort sei man sich der internen kulturellen Unterschiede sehr bewusst und gleichzeitig «sehr stolz auf das Land».

Die Schweizer hätten eine institutionelle Struktur entwickelt, die jener ähnle, um die die EU gegenwärtig kämpfe, finden die Experten. Sie raten darum der Union, von der Schweiz zu lernen. Besonders angetan zeigen sich die Ökonomen von der Schuldenbremse, bei der die Schweiz eine Pionierrolle gespielt habe. Auch aus der Tatsache, dass der Steuerföderalismus eine Vergemeinschaftung von Schulden nicht zulasse, könnte die EU ihrer Ansicht nach Lehren ziehen. (ldc/sda)

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Ist die Schweiz wirklich die bessere EU? 
Worin sich die Schweiz und die EU vor allem unterscheiden, ist der Umgang zwischen den verschiedenen Verwaltungsebenen und der Bevölkerung. In der Schweiz hat man immer versucht, alle Kantone gleichwertig zu behandeln. Es ist nie versucht worden, von oben herab Systeme durchzusetzen. In europäischen Staaten wie Frankreich oder Italien ist dies historisch anders gewesen. Hier hat in vielen Bereichen der Zentralstaat bestimmt.
Und in der EU ist das aus Ihrer Sicht auch so? 
Die Krise hat diese Tendenz sicherlich verstärkt. Unter dem Druck rasch Lösungen finden zu müssen, hat die EU die Neigung entwickelt, von Brüssel aus und von oben herab Entscheide zu fällen. Die EU muss aufpassen, dass sich diese Entwicklung nicht weiter verstärkt. Das ist auch eine der Empfehlungen in unserem Bericht.
Ist es in der Praxis wirklich so, dass gemeinschaftlich von der Basis getroffene Entscheide besser sind? 
Zumindest weiss bei diesem Vorgehen jeder Bürger oder jedes Mitglied, warum er an etwas teilnimmt. Er akzeptiert einen Entscheid eher, wenn er selber daran beteiligt war. Im umgekehrten Fall besteht die Gefahr, dass sich einzelne Mitglieder unterdrückt fühlen und sich auflehnen.
Ist dies im Fall der EU erst eine Befürchtung oder bereits Realität? 
Darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein. Innerhalb unseres Autorenteams wurde auch die Ansicht vertreten, dass sich einzelne kriselnde südliche EU-Staaten von den nördlichen EU-Staaten unterdrückt fühlen. Eine Eskalationsgefahr besteht. Davor warnen wir. Auch weil das Beispiel Schweiz zeigt, dass eine Gemeinschaft sehr heterogen sein kann und trotzdem fähig ist, Lösungen zu finden, die von allen mitgetragen werden.
Können Sie kurz erklären, vor welchen institutionellen Problemen die EU aktuell steht?
Die grosse Frage ist, ob und wie schnell aus der EU die föderalen Staaten von Europa werden. Es gibt eine langsame, schrittweise Entwicklung in diese Richtung. Die Schritte sind grösser als dies noch vor einigen Jahren erwartet wurde.
Und aus der Sicht eines Ökonomen gibt es keine Alternative dazu? 
Natürlich gibt es immer Alternativen. Aber in der modernen Welt ist die wirtschaftliche Situation so, dass sich grosse Blöcke wie die USA in Nordamerika oder China in Asien gebildet haben. Aus meiner Sicht muss Europa, wenn es nicht an Bedeutung verlieren will, sich weiter wirtschaftlich integrieren. Wir wollten darum mit unserem Bericht aufzeigen, dass auch in einem heterogenen Europa eine engere Zusammenarbeit möglich ist, ohne dass der Einzelne das Gefühl bekommt, von oben herab diktiert zu werden. Das zeigt das Beispiel der Schweiz.
Vergleichen Sie nicht Äpfel mit Birnen? Ein Kleinstaat mit 8 Millionen Einwohnern mit einem 500-Millionen-Einwohner-Gebilde?
Man darf die Schweiz natürlich nicht 1 zu 1 kopieren, kann aber von ihr lernen.
Sie erwähnen im Bericht auch den typischen Patriotismus des Schweizers. Dass er gleichzeitig stolz auf seine Heimatregion und sein Land sei.
Die EU ist davon noch weit entfernt. Kaum ein Bürger identifiziert sich stark mit ihr. Das ist ein Problem. Es findet gegenwärtig eine starke Rückbesinnung auf die Nation statt. Das ist aus wirtschaftlicher Sicht nicht unbedingt das Beste.
Es ist wirtschaftlich also ein Problem, wenn die Bürger keine «EU-Patrioten» sind? 
Wenn dies zur Folge hat, dass sich die Grenzen wieder schliessen, dann ja. Das Beispiel Schweiz zeigt aber, dass es gar nicht notwendig ist den Stolz auf die Heimat mit dem Stolz auf grössere Gebilde zu ersetzten. Man kann stolz sein auf die Kultur in der eigenen Region, ihre Eigenheiten und Produkte, ohne dass dies dem grösseren Gebilde wirtschaftlich schadet.
Allerdings haben sich die EU-Bürger in der Krise trotzdem sehr solidarisch gezeigt. Den Krisenstaaten wurde geholfen. Ist das Schweizer Modell auch so krisentauglich? Vergleichbare Probleme wie die EU hatte sie ja schon lange nicht mehr.
Ich sehe nicht, dass die Schweiz in den letzten Jahren keine grossen Probleme zu lösen hatte. Gerade am Anfang der Finanzkrise hatte die Schweiz zum Beispiel eine sehr grosse Herausforderung zu meistern. Die Rettung der Grossbank UBS musste zwar rasch umgesetzt werden und wurde trotzdem von der Öffentlichkeit mitgetragen. Jeder hat verstanden, warum die Schweiz handeln musste. Ich bin sicher, dass der Rettungsplan auch eine Volksabstimmung überstanden hätte. Anders als in der EU: Hier wird zwar auf Regierungsebene in Deutschland und Frankreich die Rettung von Krisenstaaten beschlossen. Das Gefühl besteht aber, dass die Mehrheit der Bürger dies nicht mitträgt. Es besteht die Angst, dass hier einzelne Entscheide gefällt werden, die nicht genügend demokratischen Rückhalt haben. Das hat die Schweiz bislang immer versucht zu verhindern – selbst wenn sie schnell handeln musste.
Nun ist das Ansehen der Schweiz in der offiziellen EU nicht das Beste, insbesondere seit der Volksabstimmung zur Massenweinwanderungs-Initiative. Will die EU überhaupt von der Schweiz lernen? Stösst ihr Bericht auch ausserhalb der Wissenschaft auf Interesse?
Wir sehen, dass diese Art von Produkten in der Politik auf Interesse stossen. Natürlich werden unsere Vorschläge weder 1 zu 1 noch von heute auf morgen umgesetzt. Aber wir stossen Denkprozesse an oder halten sie zumindest am Laufen.(baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 01.03.2014, 13:11 Uhr



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