Mittwoch, 13. Mai 2015

Voranzeige *** Hof-Theater 21. & 22. Mai 2015 auf dem Bollhof, 5610 Wohlen


Hof-Theater 21. & 22. Mai 2015 auf dem Bollhof, 
5610 Wohlen

Die 10. Saison Hof - Theater geht auf Tour. 

Zum 7.Mal macht die Truppe halt bei uns auf dem Bollhof. Wir freuen uns auf einen erfolgreichen Start der neuen Hof-Theater Saison 2015. Heuer findet die Premiere am Donnerstag 21. Mai 2015 bei uns auf dem Hof statt. Wir sind hocherfreut, dass wir die diesjährige Theatersaison eröffnen dürfen. 

Zu dieser Eröffnung laden wir Sie ein, eine etwas andere Theatervorführung zu geniessen. Sie sitzen in einer Strohballen Arena und geniessen das professionelle Schauspiel in einer bäuerlichen Umgebung.

E Guete zäme – eine kulinarische Komödie

nach einer Idee von Gabriela Lütold

Das hof-theater ist wieder schweizweit unterwegs. Diesmal mit einer Eigenproduktion zum 10-jährigen Jubiläum. Das Stück ist dem hof-theater auf den Leib geschrieben. Eine junge Frau will unbedingt Bäuerin des Jahres werden. 

Die Premiere findet am Donnerstag, 21. Mai in Wohlen auf dem Bollhof von Dominik Donat und Elisabeth und Ruedi Donat statt. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr. Die Bauernküche ist ab 18 Uhr geöffnet. Am 22. Mai ist nochmals eine Vorstellung.

Mit der 10.Produktion stellt das hof-theater-Team ein über alle Fernsehstationen verbreitetes Thema in den Mittelpunkt: Kochen als Unterhaltungsshow. Ort des Geschehens ist aber nicht ein seelenloses Aufnahmestudio. Es ist die heimische Küche der kreativen und ehrgeizigen Bäuerin Maya vom Geissmättlihof. 

Vor den geladenen Gästen aus dem Dorf und vor laufender Kamera will sie ihr Geheimrezept „Mayas Ofensäuli“ preisgeben und fachgerecht zubereiten.

Was im Fernsehen doch so problemlos funktioniert, muss auch in ihrem Fall eine Erfolgsgeschichte werden. Glaubt sie. Doch ganz nach dem Motto – zu viele Köche verderben den Brei – taucht ihr Schwager Eugen der Genforscher auf, der ihr mit seinen explosiven Methoden ins Handwerk pfuscht. 

Und auch der freiwillige Kochassistent Fränki will mehr als nur Rüebli schälen. Ob das gut kommt?

E Guete zäme“ ist eine kulinarische Komödie gewürzt mit Ironie, Satire und einem Schuss Musik. Ein Menu das durch Bauch und Hirn geht.

Das Ensemble

Bäuerin Maya Geissbühler                                  Vicky Papailiou
Kochassistent und Garagist Fränky Hunziker    Walter Stutz
Forscher Eugen Geissbühler                               Patrick Boog
Metzger und Hobbyfilmer                                     Hans Peter Incondi
Lichtmeister                                                          Cyrill Altwegg

Regie                                                                     Hans Peter Incondi
Bühnenbild, Kostüme                                           Renate Wünsch
Technik                                                                  Cyrill Altwegg
Autor                                                                       Patrick Boog
Gesamtleitung                                                       Albert Ullmann


Weitere Auskünfte erhalten Sie auf unserer Website www.bollhof.ch oder www.hof-theater.ch oder direkt bei Dominik Donat 079 730 08 85 oder Ruedi Donat 079 671 36 94

Freundliche Grüsse
Dominik & Ruedi Donat
Bollhof
5610 Wohlen
056 622 78 44  



Dienstag, 12. Mai 2015

Der Abstieg der "Alternativlosen" hat begonnen!



Frau Merkel hat keine Visionen, sitzt aus - und schlägt sich dann auf die "richtige", siegreiche Seite.

Der Abstieg der "Alternativlosen" hat begonnen!
"Wenn Politik bedeutet, die Wirklichkeit nach den eigenen Ideen zu formen, dann ist Merkel gar keine Politikerin. Wenn Politik nur bedeutet, an der Macht zu sein, dann ist Merkel die beste."
Jakob Augstein
Diese Aussage ist wirklich herrlich formuliert, aber ich fürchte, dass vor allem der zweite Satz nicht mehr lange zutrifft!

Wer Frau Merkel während ihrer Kanzlerschaft beobachtet hat, dem fiel schon vor Jahren ihre geradezu beschämende "rückgratlose Beliebigkeit" auf. Nicht eine einzige politische Vision kann man auf Frau Merkel zurückführen und nicht eine politische Alltagsentscheidung wurde von ihr durch Engagement für die Sache getroffen.



Stattdessen konnte man immer und immer wieder beobachten, wie sie tage- oder wochenlang gar keine Stellung bezog und sich dann auf die Seite derjenigen schlug, die voraussichtlich für ihren Machterhalt am meisten beitragen würden.

Das mag manch einer als politische Raffinesse empfunden haben, aber auch außenpolitisch agierte sie leider nach diesem Schema, und so nahm ihre pubertäre Anhimmelung des "mächtigsten Mannes der Welt" phasenweise eine peinliche Größenordnung an und zeigte nicht nur ihre Affinität zur Macht, sondern auch noch ihre unreife Persönlichkeit auf.

All das war jahrelang nur schwer zu ertragen, führte aber - nach bestehender Denkart (!!) - nicht unbedingt zu erfolgloser Politik, denn ihr Instinkt für die Macht und ihre "Politik nach Hausfrauenart" machte sie im Vergleich zu den anderen nationalen und internationalen Vasallenpolitikern sogar noch zu einer erfolgreichen Person. Zu gut Deutsch: Alle anderen waren noch schlechter! 

Die Welt aber ist im Wandel! Das alte Macht- und Weltwirtschaftssystem steht vor dem Zusammenbruch und wir stehen vor dem größten Umbruch den die Menschheit je erlebt hat.

Gerade jetzt bräuchte es visionäre Politiker, keine Vasallen der USA und des Kapitals, um die anstehenden Probleme zu lösen. Genau jetzt aber wird Frau Merkel ihre völlige Phantasielosigkeit und ihre Angst vor Macht- und Bedeutungsverlust zum Verhängnis.

Sie klammert sich zusehends an "alte" Positionen und verliert aus lauter Angst ihre Zurückhaltung gegenüber Festlegungen auf politische Positionen. Jetzt wo sie Führung übernehmen müsste um den Wandel zu gestalten, nimmt sie voreilig die armseligsten und rückwärtsgewandten Positionen Anderer ein und offenbart damit ihr Denken und ihr Wesen.

Bar jeder Vision, unfähig sich aus der US-Mainstreamdenke zu befreien, meint sie Führungsstärke zu zeigen, indem sie genau die Wege wählt und mit großspurigen Worten verkündet, die längst als "babylonisch" entlarvt sind und mit Sicherheit in den Untergang führen werden. Es wird vor allem ihr eigener sein!

Von Stefan Malsi
s.a. http://stefanmalsi.de/blog/gedanken2014/3189

Der Abstieg der „Alternativlosen“ hat begonnen!

Gruß Hubert

 

Merkel - NSA "für Sicherheit der Bürger wichtig"



Merkel ist ja ein richtiger Fan von NSA. Man kann sich dann vorstellen, was da bei einer "Aufklärung" rauskommen wird. Wenn man Merkel hört, dann müssten wir alle danken, dass es die NSA gibt. Ich kenne keinen Regierungschef in Europa der den USA so in den ..... kriecht wie Merkel. Unglaublich diese hündische Untergebenheit gegenüber dem transatlantischen Freund. Bürgerrechte zählen da gar nicht.

Merkel beharrt auf Kooperation mit NSA: „Für Sicherheit der Bürger wichtig“

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht keine Veranlassung, die Zusammenarbeit Deutschlands mit US-Geheimdiensten in Frage zu stellen. Die Arbeit der Geheimdienste sei für die Sicherheit der Bürger wichtig. Man müsse lediglich Verbesserungen vorzunehmen. SPD-Chef Sigmar Gabriel erhob dagegen ungewohnt klare Vorwürfe gegen Merkel.


Bundeskanzlerin Angela Merkel, hier mit einem Lemuren des Vogelparks Marlow. In der Zusammenarbeit mit den US-Geheimdiensten kann Merkel nichts Gefährliches erkennen. (Foto: dpa)
.
Trotz der Spionage-Vorwürfe gegen den BND setzen Bundesregierung und Geheimdienste weiter auf enge Zusammenarbeit mit dem US-Dienst NSA. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) betonte am Montag zwar, befreundete Länder sollten sich nicht ausspionieren. Für die Sicherheit der Bürger sei die Kooperation mit der NSA aber wichtig, sagte Merkel laut dpa.

BND-Präsident Gerhard Schindler wies Vorwürfe des Landesverrats zurück. Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) verlangte ungewöhnlich deutlich rückhaltlose Aufklärung. Die Opposition pochte auf eine schnelle Herausgabe der NSA-Spionagelisten.

Im Oktober 2013 hatte Merkel noch gesagt: «Ausspähen unter Freunden – das geht gar nicht.» Vor gut einer Woche wurde bekannt, dass der BND der NSA jahrelang geholfen haben soll, europäische Politiker und Firmen auszuspähen, unter anderem die EU-Kommission und die französische Regierung. Zu den Vorwürfen sagte Merkel nun: «Das, was zu verbessern ist, muss verbessert werden.»

Zugleich betonte sie, die Bundesregierung werde alles daran setzen, die Arbeitsfähigkeit des deutschen Auslands-Nachrichtendienstes BND zu gewährleisten. Notwendig sei eine Balance zwischen Schutz der Privatsphäre und Sicherheitsinteressen. Das Kanzleramt werde die parlamentarischen Kontrollgremien über Einzelheiten informieren.

Einer möglichen Ladung vor den NSA-Untersuchungsausschuss komme Merkel «gerne» nach, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Linke und Grüne verlangten eine Aussage Merkels vor dem Gremium. Das Kanzleramt hat die Aufsicht über den BND.

BND-Präsident Schindler lehnte es auf einer Tagung zur Bedrohung durch islamistischen Terrorismus ab, zu den Vorwürfen konkret Stellung zu nehmen. Er wies zurück, dass der BND zu einem willigen Werkzeug der NSA geworden sei. «Internationale Zusammenarbeit ist unverzichtbar». Die «stückweise mediale Zerlegung» des BND drohe diese zu beschädigen und beeinträchtige die Motivation der BND-Mitarbeiter.

Die Kenntnisse über die Terrormiliz Islamischer Staat zum Beispiel könnten nie gut genug sein.
Gabriel sagte: «Was wir jetzt erleben, ist eine Affäre, ein Geheimdienstskandal, der geeignet ist, eine sehr schwere Erschütterung auszulösen.» Zweimal habe er Merkel gefragt, ob der BND einen Beitrag zur Wirtschaftsspionage durch die NSA geleistet habe.

«Beide Male ist mir das gegenüber verneint worden.» Dem NSA-Ausschuss und dem Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) müssten die abgefragten Suchmerkmale (Selektoren) wie Telefonnummern oder IP-Adressen von Computern zugänglich gemacht werden. Es stehe immer noch der Verdacht der Beihilfe zur Wirtschaftsspionage im Raum.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) kündigte an, er werde seinen Auftritt vor dem PKGr an diesem Mittwoch dazu nutzen, die Unterstellungen gegen ihn auszuräumen.

Bei einer Information des BND an ihn als damaligen Kanzleramtsminister im Jahr 2008 sei es nicht um konkret belastbare Hinweise für einen Missbrauch der Zusammenarbeit von BND und NSA gegangen. Es sei darum gegangen, eine bestimmte Zusammenarbeit nicht zu vertiefen, um Missbrauch zu vermeiden.

«Wir müssen uns noch viel mehr mit unseren Partnern austauschen», sagte de Maizière. Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, sprach von einer «neuen Dimension der Gefahr» durch islamistischen Terror. Maaßen wandte sich gegen öffentliche Kritik am Innenminister.

Der oberste Geheimdienstkontrolleur im Parlament, André Hahn (Linke), warf der Bundesregierung mangelnden Aufklärungswillen vor. «Die Regierung gibt immer nur das zu, was sie nicht mehr leugnen kann», sagte der PKGr-Vorsitzende der Deutschen Presse-Agentur. «Es geht nicht mehr, das Parlament mit Halb-Informationen abspeisen zu wollen.»

Die Obfrau der Linkspartei im NSA-Ausschuss, Martina Renner, forderte von der Regierung eine Herausgabe der NSA-Spionagelisten an das Parlament bis zum Ende der Woche. Sonst werde man den Klageweg beschreiten.

Merkel - NSA "für Sicherheit der Bürger wichtig"

Gruß Hubert

Montag, 20. April 2015

Das Tauziehen um Snowden geht weiter *** Er wird jedoch unter keinen Umständen nach Deutschland reisen!


Snowden reist unter keinen Umständen nach Deutschland

Es ist ein Wahnwitz auf die Idee zu kommen Snowden nach Deutschland einzuladen. Ich glaube von den Grünen kam auch dieser Vorschlag. Ich möchte nicht wissen, wie schnell es ginge, dass Snowden von Deutschland in die USA ausgeliefert würde - bei dieser Unterwürfigkeit gegenüber der USA und dieser A... kriecherei!

Nach Ansicht von Anatoli Kutscherena, Anwalt des nach Russland geflüchteten US-Whistleblowers Edward Snowden, wird sein Mandant trotz zahlreicher Einladungen „unter gar keinen Umständen“ nach Deutschland reisen können.

„Denn es geht im Grunde um Sicherheitsgarantien.

Ich bin mir absolut sicher, sobald Edward ein anderes Land als Russland betritt, wird er sofort in die Vereinigten Staaten gebracht. Man muss ja im Auge behalten, dass zwischen Deutschland und den USA ein Auslieferungsabkommen besteht“, äußerte er in einem Interview mit RIA-Novosti-Radiokorrespondent Nikolaj Jolkin.

Zwar habe Snowden ein Aufenthaltsrecht in Russland und könne grundsätzlich in jedes beliebige Land ausreisen, doch garantiere niemand seine Sicherheit, so der Anwalt.

Das System, gegen das er verstoßen habe, versuche wie ein Krake seine Fühler nach ihm auszustrecken und ihn zu kriegen, ganz gleich, wo er sich befinde. „Als er die totale Menschenrechtsverletzung – in den USA und überall auf der Welt – sah, unternahm er diesen gefährlichen Schritt.

„Wie viele vertrauliche und sonstige Informationen hat die NSA über Deutsche schon gesammelt? Ist das in Ordnung? Einerseits erzählt man uns von Demokratie, von Freiheiten und Rechten des Menschen,  andererseits kommt es zu totalem Eindringen in unsere Privatsphäre. Wenn ich als Rechtsanwalt z.B. die Interessen eines Menschen vertrete und jemand über meinen Laptop Informationen darüber abrufen kann, wie ich mich auf die Verteidigung vorbereite und wie meine Taktik sein wird, so entsteht die Frage: Wo fließt diese Information weiter hin? Zu meinem Opponenten? Die Daten gehen dahin, wohin die Abhörleute wollen. 

Und wozu werden die Daten gesammelt? Damit jeder von uns mithilfe einer Datei erpressbar wird? Vielleicht möchte jemand in Zukunft in öffentliche Ämter gehen und schon hat man Informationen, die gegen ihn verwendet werden können“, so der Anwalt.

BND, NАТО, Charlie Hebdo - Wie Agenten globale Politik betreiben

Letztes Jahr wurde – nicht zuletzt dank Snowden – bekannt, dass die US-Geheimdienste sogar Handys von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie anderen Top-Politikern und namhaften Personen abgehört haben sollen. „Was heißt es eigentlich, wenn man Informationen über Staatsoberhäupter sammelt?“, äußerte Kutscherena dazu. „Das bedeutet doch, dass man über Insider-Informationen verfügt, um im Nachhinein auf das Staatsoberhaupt bei seinen politischen, sozialen, aber auch militärischen Entscheidungen Einfluss auszuüben. Edward protestiert dagegen.

Wenn man den Kampf gegen Terrorismus führen will, dann bitte im Rahmen des Gesetzes. Wozu die Menschen belügen? Vor der Öffentlichkeit das Eine verkünden und das Gegenteil davon betreiben? Der Wunsch amerikanischer Geheimdienste, ihn zu kriegen, ist verständlich, weil Edward Snowden die amerikanische Öffentlichkeit auf das Vorgehen der NSA aufmerksam machen wollte.“

Snowden sei ein Mann mit Werten und Überzeugungen, betont der Jurist. Solche Menschen traf er nach eigenen Worten in seinem Leben noch nicht — Menschen, die sich gegen ein derart mächtiges System aufzulehnen wagen.

In Moskau präsentierte sich Kutscherena gerade als Literat mit seinem Politthriller „Die Zeiten des Kraken“. Das Buch ist dem dramatischen Schicksal seines Mandanten gewidmet. Der Hollywood-Regisseur und Oscarpreisträger Oliver Stone hat bereits mit Dreharbeiten nach diesem Buch begonnen.

Das zweite Buch von Anatoli Kutscherena unter dem Titel „Kains Kinder“ handelt von Snowdens Aufenthalt in Russland. Der Autor schreibt auch an seinem dritten Buch, „Der Judaskuss“.

Donnerstag, 16. April 2015

Spannungen innerhalb der Europäischen Union *** Spanien fordert Ende der Konfrontation mit Russland

Spanien fordert Ende der Konfrontation mit Russland

Einigen Ländern der EU reicht es mit den Sanktionen gegen Russland. Sie haben massive wirtschaftliche Schäden durch sie hinnehmen müssen. Zu diesen Ländern gehören Spanien, Ungarn, Griechenland, Zypern und Italien, aber auch Österreich will da nicht mehr mitziehen. Wem das absolut nicht gefällt ist die USA, was nicht verwundert, man kennt ja die geostrategischen Interessen der USA. US-Staatssekretärin Victoria Nuland will diese "renitenten" Staaten wieder auf den "rechten Pfad" bringen.

Gegen US-Strategie: Spanien fordert Ende der Konfrontation mit Russland


Vor zwei Jahren hatte Russland den G20 -Gipfel veranstaltet. Damals war das Verhältnis zwischen dem spanischen Premier Mariano Rajoy und Kreml-Chef Wladimir Putin gut. (Foto: dpa)
 Vor zwei Jahren hatte Russland den G20 -Gipfel veranstaltet. Damals war das Verhältnis 
zwischen dem spanischen Premier Mariano Rajoy und Kreml-Chef Wladimir Putin gut. 
(Foto: dpa)

Der spanische Außenminister José Manuel García-Margallo, sagte nach einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow am Dienstag in Moskau, dass die Aufrechterhaltung der Russland-Sanktionen oder deren Aufhebung grundsätzlich davon abhänge, „ob die Vereinbarungen bezüglich Ukraine eingehalten werden oder nicht“. Die Sanktionen seien jedenfalls für keine Seite vorteilhaft, zitiert der EU Observer García-Margallo.

Zudem gebe es keinen Bedarf für eine Erweiterung der Sanktionen. Denn die Rebellen in der Ukraine hätten ihre schweren Waffen auf Grundlage der Minsker Friedensvereinbarung abgezogen. Damit hätten sie der Einigung Folge geleistet. Das sei eine positive Entwicklung.

Die EU müsse bei seinen Beziehungen mit der Ukraine auch Russlands Interessen berücksichtigen. García-Margallo fügte hinzu, dass die Lebensmittel-Sanktionen des Kremls der spanischen Wirtschaft geschadet hätten.

„Die Sanktionen haben der spanischen Wirtschaft großen Schaden zugefügt (…) Wir haben große Verluste, vor allem im Agrarsektor (…) Ich denke, dass wir die Interessen Russlands irgendwie in das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine einbeziehen müssen“, so der spanische Außenminister.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow glaubt an eine Revision der Sanktionen. „Ich würde eine Situation schätzen und bevorzugen, in der jeder Mitgliedstaat der EU sich durch seine nationalen Interessen leiten lässt“, so Lawrow. So sei Spanien ein „langjähriger und zuverlässiger Partner“ und mit der Ukraine-Krise seien die europäisch-russischen Beziehungen in eine „schwierige Phase“ eingetreten. Madrid und Moskau wollen eine bilaterale behördenübergreifende Arbeitsgruppe ins Leben rufen, um den internationalen Terrorismus zu bekämpfen und die Adoption von russischen Kindern durch spanische Familien zu erleichtern.

Damit reiht sich Spanien in die Reihe der EU-Staaten ein, die sich offene gegen die Sanktionen richten und eine Verbesserung der Beziehungen mit dem Kreml anstreben. In den vergangenen Wochen hatten sich die Staats- und Regierungschefs Ungarns, Zyperns und Italiens mit dem Kreml-Chef Wladimir Putin getroffen, um ihren Unmut über die Russland-Sanktionen der EU kundzutun. 

Doch auch Griechenland ist gegen die Sanktionen. Italiens Premier Matteo Renzi sagte bei seinem Besuch in Moskau: „Die Geschichte zeigt uns, dass es ohne Russland viel komplizierter ist, ein Gleichgewicht [in internationalen Krisen] zu finden“.

Russlands Agrarminister Nikolai Fjodorow hatte vergangene Woche angekündigt, die Lebensmittel-Sanktionen für Griechenland, Zypern und Ungarn lockern zu wollen. Allerdings solle das so geschehen, dass diese Länder keine Probleme mit der EU bekommen. Griechenland hat bereits vor einiger Zeit Moskau um Erleichterungen bei den Lebensmittel-Importen ersucht.

Doch die Die Amerikaner wollen dagegen genau diese drei Staaten wieder stärker an die Kandare nehmen und verhindern, dass die EU in der Russland-Frage plötzlich unterschiedliche Positionen vertritt. US-Staatssekretärin Victoria Nuland will Länder in der EU bereisen, die schärfere Sanktionen gegen Russland ablehnen. Sie will nach eigenen Angaben „bilaterale Gespräche“ führen, um die betroffenen EU-Staaten auf Linie zu bringen.


Doch in der EU gibt es offenbar ohnehin keine Mehrheit für die Russland-Sanktionen.

Spanien fordert Ende der Konfrontation mit Russland

Gruß Hubert

Teilen