Donnerstag, 11. Februar 2016

"Latschariplatz-Nachrichten" *** Warum die Hoffnung auf Veränderung nach Merkels Abgang sinnlos ist?


Warum die Hoffnung auf Veränderung nach Merkels Abgang sinnlos ist?


Seit meiner letzten Sendung vor 4 Wochen haben sich die politischen Ereignisse mehr als überschlagen. Die Medien, die in der Flüchtlingsfrage zusammen mit der Politik die Willkommenskultur propagiert haben, sprachen vom Dauersonnenschein der über Deutschland kommt. Immer mehr Menschen erleben aber dass stattdessen Dauerregenwetter herrscht und es immer kälter wird.





Zum Dauerregenwetter gehört beispielsweise auch, das Deutsche Bonushefte führen und Selbstbeteiligungen bei Zahnersatz leisten müssen, aber „Asylbewerber und Flüchtlinge grundsätzlich von Zuzahlungen bzw. der Übernahme von Eigenanteilen freigestellt sind“. Die Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg schlägt jetzt Alarm, dass dieses bald die Sozialkassen mehrere Milliarden Euro zusätzlich kosten wird.

Die Frage stellt sich doch, warum fahren Deutsche im eigenen Land u.a. in punkto Zahnbehandlung nur zweite Klasse und die Flüchtlinge „First Class“? 

Unterdessen versucht die politische Klasse den Eindruck zu erwecken, dass Sie mit den Übergriffen und Vergewaltigungen nicht gerechnet haben obwohl unzählige Personen davor warnten. Diese wurden aber nicht gehört, sondern sogar als Rechte abgestempelt. Auf einmal hat man Verständnis für die Ängste und Sorgen der Menschen, die noch vor einigen Wochen als Pack beschimpft wurden.

Immer mehr Menschen merken, dass der Staat Ihnen keinen Schutz bieten kann und es entstehen Bürgerwehren, die von Justizminister Maas mit allen Mitteln bekämpft werden sollen.

Vor einem Jahr war die Situation für viele undenkbar, aber da steckt ein klarer Plan dahinter.
Im Mai letzten Jahres schrieb ich im Newsletter darüber, dass beim stattfindenden Bilderbergertreffen der Flüchtlingsstrom nach Europa ganz oben auf der Agenda stand. Zu einem Zeitpunkt, wo das Thema Flüchtlinge noch gar nicht aktuell war. 

Mein Newsletter erscheint kostenlos und unter www.macht-steuert-wissen.de kann man sich dazu anmelden.
Wir haben eine „Weg-Guck-Mentalität“ entwickelt, bei der sich die meisten nicht trauen zu sagen, dass Straftaten von Migranten verübt werden und sie alles über sich ergehen lassen. 

Es liegt anscheinend an einer Art Schuldkomplex, der sich sichtlich quer durch die deutsche Bevölkerung zieht.
Könnte vielleicht die Ursache an dem durch die USA inszenierten Umerziehungsprogramm liegen, was nach Ende des Krieges in Deutschland durchgeführt wurde und dessen Ziel es war, das deutsche Volk geistig und seelisch zu verändern? 

Ist es nicht mittlerweile langsam an der Zeit, unser auf Schuld und Angst basiertes Verhalten gegen Zivilcourage und zivilen Ungehorsam einzutauschen. 

Ihr seid es, die besonders wichtig sind, da ihr dieses Wissen mit Freunden und Bekannten teilen und deswegen abonniert diesen Kanal und empfehlt ihn weiter. Denn nur gemeinsam gelangen wir zum Ziel. Und denkt immer daran, „Wer gegen den Strom schwimmt, der gelangt zur Quelle.“ Denn nur tote Fische schwimmen mit dem Strom

Dienstag, 9. Februar 2016

"Latschariplatz-Nachrichten *** Der Realitätsverlust und das fehlende Unrechtsbewusstsein des Herrn Blatter


Der Realitätsverlust und das fehlende Unrechtsbewusstsein des Herrn Blatter   

.Der Schweizer Josef Blatter leidet unter totalem Realitätsverlust und was Unrechtsbewusstsein ist, weiß er auch nicht. Er will bei diesem mildem Urteil auch noch kämpfen – um was denn, um die Ehre vielleicht ;-)

Da findet es der alte, starrsinnige Mann vollkommen normal, dass man zwei Millionen Franken an Herrn Platini übergibt ohne Quittung und Begründung. Mildernde Umstände könnten höchstens noch sein, dass bei ihm eine Demenz im Anmarsch und/oder er schon senil ist.


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                                                       Joseph Blatter

“Es habe zwischen ihm und Platini ein mündliches Übereinkommen – ein “Gentleman Agreement” – gegeben, das Platini ein Honorar für seine Tätigkeit zusicherte. Es sei nur nicht sofort gezahlt worden – und mit der fraglichen Zahlung nachgeholt worden. Jetzt zeigte er sich überrascht vom Urteil der FIFA-Ethikommission: “Wir dachten, wir hätten die Kommission überzeugt im Hinblick auf die fragliche Zahlung.”

Doch nun lehne sie Blatter zufolge “die Existenz eines solchen Agreements ab, obwohl dieses Agreement auf zwei FIFA-Treffen besprochen wurde”. Zudem hätten Platini und Blatter vor der FIFA-Ethikkommission unabhängig voneinander genau das ausgesagt – doch dies werde ignoriert.”

Was haben Blatter und Platini ausgesagt… was sie abgesprochen haben? :-) Es wäre höchste Zeit, wenn die FIFA mal eine grundlegende Säuberung erfahren würde.

http://www.tagesschau.de/ausland/fifa-urteil-107.html

Hier noch einige Kommentare. Zum Teil ist es traurig, dass es solche Zeitgenossen gibt, denen jedes Unrechtsbewusstsein abgeht und einerseits kann man sich fast nur noch amüsieren über solche Holzköpfe. Aber angesichts seines fortgeschrittenen Alters besteht aber Hoffnung, dass er nicht mehr all zu lange nervt.

Am 21. Dezember 2015 um 12:22 von Tjawasnun
Mir wird einfach nur übel. Ansonsten ist da jedes Wort zu viel.

 Am 21. Dezember 2015 um 12:22 von Erlanger
Sperre von Herrn Blatter

Herr Blatter hat vollkommen recht. Das Urteil ist eine Schande!
Er hätte lebenslang gesperrt werden sollen.


Am 21. Dezember 2015 um 12:30 von Rudi1
2 Millionen?
Möglicherweise sind diese 2 Millionen nur die Spitze des Eisbergs. Wundern würde mich bei dieser Firma überhaupt nichts mehr.

Am 21. Dezember 2015 um 12:41 von ustdigital
Altersstarrsinn? oder maßlose Selbstüberschätzung?
Der Mann ist am Ende, ich hoffe nur das man ihm noch juristisch die Rechnung präsentiert.
Davon abgesehen haben ganz sicher viele die Hand aufgehalten und noch mehr willig was hinein gelegt. Daher könnte Blatter für einige durchaus noch sehr gefährlich werden. Es scheint daher unwahrscheinlich das dieser Mann die wahre Zeche jemals begleichen muss.

Am 21. Dezember 2015 um 12:42 von Auf eine Frage
Mafifa auflösen.
Alle vorhandenen Gelder gleichmäßig an Vereine spenden.
Für Blatter, Platini und Co. Rente in einer hübschen Zelle.
Und Friede ihrem letzten Atemzug.


Am 21. Dezember 2015 um 12:46 von Hanshut
Gentlemen’s Agreement
Gentlemen’s Agreement, dies ist das neue Wort des Herrn Blatter für Korruption in der Pressekonferenz und zeigt, wie er Geschäfte und Wohlverhalten miteinander verband. Die Höhe der Geldstrafe der Ethikkommission drückt aus, wie gering sie Herrn Blatters Fehlverhalten und Untreue bewertet. Angesichts der veruntreuten Millionenbeträge wird er das Lachen kaum verkneifen können. Das Geschäft des Betrugs lohnt sich.

Am 21. Dezember 2015 um 12:49 von waldler
Er versteht es einfach nicht
Mit seinen 79 Jahren ist Herr Blatter einfach in einer anderen Zeit aufgewachsen.
Er versteht es nicht, daß ein “Gentleman Agreement” mittlerweile ein No Go ist, und das zu Recht.
Die Zeit des “Mauschelns und hinten herum auskarteln” ist vorbei.
Es war früher schon Korruption und ist es jetzt auch noch, allerdings nannte es sich damals eben “Gentleman Agreement”.

Fragt sich nur, ob das die Lichtgestalt des deutschen Fußballs auch mittlerweile weiß?
Am 21. Dezember 2015 um 12:51 von andererseits
Es hat sich ausgeblattert und

Es hat sich ausgeblattert und ausplatiniert: dem Fußball kann das nur gut tun, wenn denn auch eine Strukturreform folgt, die dringend nötig ist.

Am 21. Dezember 2015 um 12:52 von goffman
Habe ich das richtig verstanden?
Ein 79 Jahre alter Mann wird für 8 Jahre gesperrt (was scheinbar nicht mit “lebenslang” gleichgesetzt wird). Zudem müssen insgesamt 120000 € Strafe gezahlt werden … Grund ist eine dubiose “Honorar” Zahlung von 2 Millionen Franken (ca. 1,85 Millionen €).

Wieso wird das als Strafe aufgefasst?

Am 21. Dezember 2015 um 12:58 von august pichl
Blatter :Ich werde kämpfen.
Das ist Altersstarrsinn pur! Mehr kann man dazu nicht sagen!
Am 21. Dezember 2015 um 13:03 von Duesenbergh
Blatter

Der ist total neben der Welt und glaubt wirklich an den Irrsinn den er Jahre lang verzapft hat!Nur noch Mitleid mit einem abgehobenen geistig verwirrten alten Mann!
Trotz allem gehören er sowie Platini in den Knast!

Am 21. Dezember 2015 um 13:18 von Predictor
„Gentleman Agreement“
Es ist erstaunlich mit welcher Gelassenheit und Unrechtsbewusstsein in den hohen Positionen gelebt wird. Ein „Gentleman Agreement“ bei 2 Million! Ohne schriftliche Dokumentation, ohne Quittung, einfach so. Man kennt sich ja. In meinem Unternehmen würde mich so ein Verhalten den Kopf kosten. Eine Schande, dass solche Leute so extrem an ihrem Stuhl kleben.

Am 21. Dezember 2015 um 13:24 von blume
Jeder hat das Recht auf ein Gericht…
aber Herr Joseph Blatter – die Empfehlung ist, es bleiben zu lassen.

Die Klage macht sie letztlich nicht jünger. Im Gegenteil. Ein Restrisiko besteht, dass Sie im hohen Alter bei Gericht eventuell überraschend nicht mehr erscheinen können. Eventuell wegen Ableben. Wie wollen sie sich dann noch verteidigen?

Desweiteren sind gerade die bei den Bauprojekten in Südafrika und in Brasilien ungekommenen Menschen nicht mehr ins Leben zurückzuholen.

Die Hoffnung das Image mit einem Gerichtsprozess öffentlich zu genesen, halte ich bei den Dingen, die vorgefallen sind, nur dadurch gegeben, Anerkennung von Schuld zu kompensieren und nicht durch Anfechtung der Entscheidung der Ethikkommission.

Am 21. Dezember 2015 um 13:31 von suomalainen
wenn ich dran denke,
wie sich so mancher asiatische oder afrikanische verband, das wohlwollen von herrn blatter gesichert hat, wird mir übel!

Und ich spreche da nicht von “geldspenden” sondern von “menschlichen zuwendungen”.
und erzähl mir keiner, das würde es nicht geben. gerade in gehobenen kreisen gehört das wohl (leider) zum “guten ton”, wenn honorige ältere männer beeinflusst werden sollen.

 http://meta.tagesschau.de/id/106654/blatter-zur-fifa-sperre-ich-werde-kaempfen

Amors Pfeil hat ihn nochmal getroffen

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Amors Pfeil hat ihn nochmals getroffen ;-)
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Liebe sei keine Frage des Alters, sagte Sepp Blatter vor rund drei Jahren in der «Schweizer Illustrierten» und hoffte, dass ihn Amors Pfeil doch nochmals treffen werde. Und er sollte Recht behalten: Nach sechs Jahren beendet der 77-jährige Fifa-Chef sein Single-Dasein und zeigt sich zum ersten Mal mit seiner neuen Freundin bei der Wahl zum Weltfussballer 2013.


Wie der «Blick» schreibt, handelt es sich um die 50-jährige Linda Barras, die zuletzt in Crans-Montana VS wohnte und einst mit dem Walliser Immobilien-Händler Christian Barras verheiratet war.
http://www.schweizer-illustrierte.ch/stars/schweiz/fifa-chef-sepp-blatter-verliebt-neue-freundin-linda-barras-gala-weltfussballer

“Meine Geliebte ist die Fifa, meine Familie der Fußball”, sagte Sepp Blatter einst über sein Privatleben. Nun macht die “Geliebte” Ärger. Aber eine Frau weicht ihm nicht von der Seite.

http://www.welt.de/sport/article141637603/Wer-ist-die-schoene-Frau-an-Sepp-Blatters-Seite.html


Die weiß halt wie viel Geld er sich bei der FIFA ergaunert hat. Was wird sie mit dem 79-jährigem Blatter wohl machen… Würstchen wärmen? Oder auch umgekehrt er mit ihr?

Gruß Hubert


Mittwoch, 3. Februar 2016

In den "Latschariplatz-Nachrichten" *** Hier gibt's Kalaschnikows für die Terroristen


Kalaschnikows für Terroristen
Von Nina Behlendorf
Das Attentat auf Charlie Hebdo im Januar 2015, die Anschläge im November 2015: Gleich zwei Mal wird Paris, wird Europa im vergangenen Jahr vom Terror erschüttert. Die französischen Behörden sprechen von einem Krieg. Und dieser Krieg hat seine Waffe: die Kalaschnikow. 
Seit Michail Kalaschnikow 1947 in der damaligen Sowjetunion das Gewehr erfand, wurden weltweit mehr als 100 Millionen Exemplare der Kriegswaffe hergestellt – Nachbauten nicht mitgezählt. Die Waffe breitete sich in alle Winkel der Welt aus, wird in jeder Form gewaltsamer Auseinandersetzung eingesetzt: Ob in Bürgerkriegen oder Bandenkriegen, in der Hand von Kindersoldaten oder von der organisierten Kriminalität. Seit Mitte der 90er Jahre haben auch Terroristen, zunächst von Al Kaida, später auch der sogenannte Islamische Staat die Waffe für sich entdeckt.




Waffenhändler ziehen von Haus zu Haus
Viele illegal in Europa im Umlauf befindliche Kalaschnikows stammen aus den Balkan-Staaten. Der Grund: Während des Krieges in den 90er Jahren wurden Kasernen geplündert, Hunderttausende Kalaschnikows gerieten so in die Hände von Privatleuten. Noch heute ziehen Waffenhändler von Haus zu Haus, stöbern nach "Überbleibseln" des Balkankrieges - und verkaufen diese über Mittelsmänner weiter, die sie in die Europäische Union liefern.

Organisierte Kriminalität und Terrorismus gingen und gehen dabei häufig Hand in Hand: "Wenn Dschihadisten Waffen brauchen, kann es gut sein, dass sie den Kontakt zur organisierten Kriminalität suchen", sagt Major Mikael Petit, Ballistiker am französischen Institut de Recherche Criminelle de la Gendarme Nationale. "Wenn es jemanden gibt, der eine Waffe braucht und jemanden der eine hat, dann wird sie verkauft. So einfach ist das."
Schmiergeld für ungarische Zollbeamte
Der französischen Reporterin Vanina Kanban ist es gelungen, die Wege der Kalaschnikows vom Balkan bis in die EU nachzuzeichnen. Sie zeigt: Waffenhändler sind gut organisiert – und haben Kontakte, dank derer es die Kalaschnikows bis in die EU schaffen: "Überall gibt es Schwachstellen. Wir haben viel Zeit investiert, um mit einem Mann vom Zoll in Kontakt zu treten. (…) Du musst Beziehungen haben", erzählt ein Waffenhändler anonym. Bis zu 2.000 Euro – das Vierfache eines Monatslohns – bekommt etwa ein ungarischer Zollbeamter dafür, einen mit Waffen beladenen Pkw an der Grenze ungesehen durchzuwinken.
Und die Polizei? Sie ist allzu oft machtlos. Zwar wurden direkt nach den Attentaten von Paris die Kontrollen an den französischen Grenzen verstärkt. Doch die Zollbeamten sind sich bewusst: Sie können nur Stichproben machen. "Wenn wir ein Fahrzeug durchkämmen, dauert das etwa zwanzig Minuten. In der Zwischenzeit durchfährt ein ganzer Schwall anderer Fahrzeuge die Grenze", sagt David Grandemange, Kommandant der Gendarmerie Gex in der Nähe von Genf.
Waffenkontrollen an den Grenzen sind wirkungslos
Nach den November-Attentaten von Paris stellen Ermittler fest: Einige Kalaschnikows, mit denen die Attentäter mehr als 90 Menschen töteten, stammten aus einer serbischen Waffen-Fabrik. Reporterin Kanban konfrontiert den Geschäftsführer der Fabrik mit diesem Recherche-Ergebnis. Doch Milojko Brzakovic weist jegliche Verantwortung von sich: Die Kalaschnikows seien legal verkauft worden. Für das, was danach passiere, trage er keine Verantwortung: "Wenn sich ein Land im Krieg befindet und jemand die Waffe eines getöteten Soldaten mitnimmt – wie soll man das kontrollieren können?"
Bitteres Fazit der Recherchen: Das Geschäft mit den Kalaschnikows lässt sich kaum unterbinden. Hunderttausende Exemplare dieses Sturmgewehrs kursieren weiter in Europa. Und die Behörden scheinen allzu oft machtlos.

Freitag, 1. Januar 2016

Latschariplatz-Nachrichten *** Meine Gedanken zum Jahreswechsel 2015/16


Latschariplatz-Nachrichten   ***   
Meine Gedanken zum Jahreswechsel 2015/16



Liebe Verwandte, Freundinnen, Freunde und Bekannte,

vollgestopft mit Informationen beenden wir das alte Jahr und können dennoch die Ereignisse auf der „Weltbühne“ kaum durchschauen und die ständig wechselnden Situationen beurteilen, weil es fast unmöglich ist, aus der Masse dieser größtenteils gegensätzlichen Informationen Authentisches, Wahres herauszufiltern. Außerdem ist unsere Wahrnehmungsfähigkeit begrenzt. 

Das verleitet uns zu Fehleinschätzungen und Widersprüchen­. Deshalb sollten wir nicht unsern Bauch reden lassen, unser zweites Gehirn, sondern das, welches im Kopf seinen Sitz hat, für Logik, Skepsis und Vernunft zuständig ist und uns befähigt, Verhältnisse zu schaffen, in denen alle Menschen zufrieden und daher friedlich miteinander leben können.

Was Not tut, sagt uns Jean Ziegler in seinem neusten Buch

Ändere die Welt! 

Warum wir die kannibalische Weltordnung stürzen müssen, C. Bertelsmann 2015, 288 S. geb. € 19,99.

Beschreibung:

Das provokante Debattenbuch des international bekannten Globalisierungskritikers.

Die Kriege sind zurück, Hunger und Not gehören auch in Europa wieder zum Alltag, aufklärungsfeindliches Denken gewinnt an Boden. Die Welt verfügt zum ersten Mal in ihrer Geschichte über die Ressourcen, Hunger, Krankheit, Tyrannei auszumerzen; und doch wird der Kampf um knappe Güter menschenverachtend in immer neuen Dimensionen ausgetragen. 

Jean Ziegler, der seit Jahrzehnten Elend, Unterdrückung und Ungerechtigkeit anprangert, blickt zurück und befragt sich selbst, was er mit seiner wissenschaftlichen und politischen Arbeit bewirkt hat. Warum gelang es den Menschen in den westlichen Gesellschaften bisher nicht, ihre inneren Ketten abzuschütteln, die sie hindern, frei zu denken und zu handeln? 

Ziegler ruft dazu auf, die Welt zu verändern und zu einer sozialen Ordnung beizutragen, die nicht auf Beherrschung und Ausbeutung basiert. Seine Hoffnung richtet sich auf eine neue weltumspannende Zivilgesellschaft, die antritt, die Ursachen der kannibalischen Weltordnung zu bekämpfen.

Portrait:

Jean Ziegler, geboren 1934, wurde in jungen Jahren geprägt von seiner Freundschaft zu Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir sowie durch einen zweijährigen Afrika-Aufenthalt. Der Soziologieprofessor an der Universität Genf war bis 1999 Nationalrat im Parlament der Schweizer Eidgenossenschaft. 

Seine Publikationen wie »Die Schweiz wäscht weißer« und »Die Schweiz, das Gold und die Toten« haben erbitterte Kontroversen ausgelöst. Zuletzt erschien der Besteller »Wir lassen sie verhungern« (2012) im C. Bertelsmann Verlag. Ziegler ist derzeit Mitglied des UN-Menschenrechtsrates.

Kommt alle gut in und durch das neue Jahr!
Euer Dietrich Stahlbaum

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