NEU: Politisches Geschehen in Oesterreich *** Es lebe die Bundesheerreform! (von franzjosefs) (24.01.2013)
Es lebe die Bundesheerreform!
Kaum haben die Geriatriezentren Österreichs entschieden, dass uns die
Wehrpflicht erhalten bleibt, regnet es förmlich gute Ideen, wie man das
Bundesheer attraktiver gestalten und effizienter machen könnte. Bunte
Sturmgewehrmunition zum Beispiel, im Smarties-Stil.
Weil das alles natürlich viel Geld kostet, (die Patronen lassen wir von
Professionisten in der Augarten Porzellanmanufaktur bepinseln nach dem
Motto: Jeder Schuss ein Unikat), hatte der oberösterreichische
Militärkommandant Generalmajor Kurt Raffetseder eine Bombenidee.

Für den Wehrdienst untaugliche Jungmänner, also Krüppel bzw.
minderwertiges Leben, sollen eine Wehrersatzsteuer zahlen. So ähnlich
wie in der Schweiz.
Natürlich müsste es auch Ausnahmen geben. Männer, die im öffentlichen
Leben unabkömmlich sind, wie zum Beispiel ÖVP Funktionäre und ihre
Freunde, wären von der Steuer befreit. Arbeitslose, also Tachinierer-
Krüppel, die glauben so der Steuer zu entkommen, haben sich getäuscht.
Sie werden als lebende Panzersperren zum Bundesheer eingezogen.franzjosefsDer alte Mann denkt nach - von Montag bis Freitag...Satirische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und was das
Leben sonst noch zu bieten hat.
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NEU: Politisches Geschehen in Oesterreich *** Bumser und Knaller
(von franzjosefs) (18.01.2013)
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Bumser und KnallerHeuer versucht die Regierung und ihre Behörden uns den Fasching
besonders lustig zu gestalten. Die gestrige erstinstanzliche Verurteilung
des ehemaligen Innenministers und verhinderten Geheimagentenjägers
Ernst Strasser zu vier Jahren Gefängnis ohne Aussicht auf eine
elektronische Fußfessel sorgte vielerorts für herzliche Befreiungslacher.
Aber auch in Salzburg versteht man es, das Volk bei Laune zu halten.
Zeichnete man bis vor wenigen Tagen noch Weltuntergangsszenarien,
was die Geldveranlagung des Landes betrifft, so scheint es nun, als ob
die ganze Zockerei sogar Gewinne abgeworfen hat. Ja, das Glück ist halt
ein Vogerl. Man darf es allerdings nicht herausfordern. Sonst ist man der
G`fickte.
Besonders lustig ist der anhaltende Streit ob Wehrpflicht oder Berufsheer.
Eine Berufspflicht wäre da ein guter Kompromiss. Generalstabschef
Edmund Entacher ist, wie könnte es anders sein, für die Beibehaltung der
Wehrpflicht. Zwangsbeglückte lassen sich halt besser zur Sau machen
und können nicht einfach kündigen.
Aber, er ist durchaus für eine Reform beim Bundesheer. „Man könnte bei
Übungen öfter Handgranaten und – in kleinen Mengen – Sprengstoff
einsetzen.“ Warum eigentlich nicht? So ein ordentlicher Bumser, also
Knaller, der kann so richtig befreiend und erleichternd sein.
Schade nur, dass der Fasching in vier Wochen schon wieder vorbei ist.
franzjosefs
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