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Donnerstag, 1. August 2013

Abschiebung - Weggefangen wie die Mäuse





Abschiebung
Weggefangen wie die Mäuse


Die Innenministerin lässt abschieben und profiliert sich im Wahlkampf.

Und die Flüchtlinge? Haben halt Pech gehabt.

Sollte es Taktik gewesen sein, was natürlich ein Maß an Intelligenz
voraussetzen würde, das man den Akteuren im Innenministerium schwer
zutraut, dann war sie jedenfalls nicht schlecht: Am heißesten Tag des
Jahres werden acht der hauptsächlich aus Pakistan stammenden
Asylbewerber festgenommen... 





Freitag, 21. Juni 2013

Direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild!


(von Zaungast) 21.06.2013


FPÖ-Vorsitzender HC Strache
Über EU-Austritt und Direkte Demokratie
nach Schweizer Vorbild


Die Leute, die heute in der österreichischen Regierungsverantwortung sind,
haben in Wahrheit nur ein Ziel: „Man will ein zentralistisches Europa und
unsere Freiheit und Eigenständigkeit abschaffen", erklärte HC Strache in
seiner Rede zum Sonderparteitag der FPÖ am 15.6.2013 in Linz.

„Das kann nicht unser Weg sein, und ist nicht unser Weg. Daher sage ich
ganz bewusst, sollte diese Entwicklung, weg von der Demokratie hin zu
einem zentralistischen Europa weiter voran getrieben werden, liebe
Freunde, dann ist spätestens für uns die Rote Linie überschritten!"







Sonntag, 2. Juni 2013

Sonntag, 14. April 2013

Die Industriellen-Vereinigung als Sinnstifter




 Die Industriellen-Vereinigung 
als Sinnstifter


Während ÖGB und AK bereits seit längerer Zeit eine Verkürzung der 
jährlichen Arbeitszeit durch eine sechste Urlaubswoche fordern, holt nun 
die Industriellenvereinigung zum Gegenschlag aus.


Generalsekretär der IV, Christoph Neumayer, fordert eine Grundsatz-
Diskussion über die Feiertage und verlangt vorerst eine Verschiebung der 
Donnerstag-Feiertage auf Freitage. Ziel ist es, die Zahl der Fenstertags-
Wochenenden zu reduzieren. 



Damit wäre schon viel gewonnen, meint Neumayer. Dass es dabei 
naturgemäß auch ein paar Hanseln gibt, die viel verlieren, berührt den 
Generalsekretär nicht wirklich. Nach seinem Empfinden rufen die 
Radiomoderatoren das Wochenende praktisch schon am Mittwoch aus. 

Das kann und darf natürlich nicht sein. Was er dabei vergisst oder 
ignoriert ist, dass keinem Arbeitnehmer der Fenstertag geschenkt 
bekommt. Die Zeit muss eingearbeitet oder ein Urlaubstag dafür geopfert 
werden.

Wir sind eine Freizeitgesellschaft, warnt Neumayer. Man muss auch das 
Sinnstiftende der Arbeit wieder in den Mittelpunkt rücken. Schön gesagt. 
So gesehen ist der Arbeitgeber auch der Sinnstifter. Und weil Freizeit das 
Gegenteil von Arbeitszeit ist, ist diese auch sinnlos. Dagegen muss 
natürlich etwas gemacht werden.

Die Dienstag-Feiertage werden auf Sonntage verschoben, die Mittwoch-
Feiertage auf Samstage, den Sonntag verschieben wir auf den Mittwoch 
und den Dienstag auf den Donnerstag. Und wenn wir nicht mehr weiter 
wissen, würfeln wir.

Arbeit muss wieder Freude machen, sinnvoll ist sie sowieso und in 
gewisser Weise macht sie sogar frei. Ja, das haben bereits unsere 
Großväter gewusst. In Südpolen steht das in großen Eisenlettern über 
einem Eingangstor.





franzjosefs




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Donnerstag, 28. Februar 2013

Wiener Fiaker-Kebab


(von franzjosefs) 28.02.2013 


Wiener Fiaker-Kebab

Skandal! Pferdefleisch jetzt auch schon in Wiener Kebab gefunden. Die
Welt steht wirklich nicht mehr lange.


 

Moment mal! Bevor jetzt irgendjemand zum kollektiven Massensuizid 
aufruft, weil das Leben sinnlos geworden ist, denken wir einmal darüber 
kurz nach.

Einen Wiener Kebab gibt es nicht – kann es gar nicht geben. Das muss 
ein Zuagroasta sein. Also eine Gast- oder Asylantenspeise. Das bedeutet, 
es ist uns eh wurscht. Denn echte Wiener essen echte 
Pferdeleberkässemmeln. Wir lieben unsere Fiaker, egal in welcher Form.

Manchmal glaube ich ja, diese Pferdefleisch-Hysterie ist eine von 
„4 Pfoten“ und „Peta“ organisierte Aktion, um uns zu Veganer 
umzuerziehen. 

Dann gibt es statt Schnitzel vom zu Lebzeiten glücklichen Schwein – weil 
es Schwein hatte und anstatt in einem zwei mal einem Metern Stallgefängnis
eines Mastbetriebes im Hof eines Nebenerwerbsbauern die Schlachtreife 
abwarten durfte – glückliches Obst und Gemüse.

Ja, auch das Gemüse muss aus artgerechter Aufzucht stammen. Das zwar 
seinen mitunter stolzen Preis, aber das ist es uns Wert. So eine glückliche 
Karotte schmeckt gleich ganz anders. Außerdem – wer möchte sich schon 
an einem depressiven Salat vergreifen?

Was ich noch sagen wollte:

Am Sonntag gibt es noch einen Nachschlag vom Derbysieger.


franzjosefs

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Sonntag, 10. Februar 2013

Politisches Geschehen in Oesterreich *** Gehirn-Implantat...


(von franzjosefs) 10.02.2013



Gehirnimplantat

Das Team Stronach, also der dahergelaufene Haufen neoliberaler
Opportunisten, fordert eine tiefgreifende Gesundheitsreform. Ein
Eckpfeiler der Reform heißt: mehr private Konkurrenz für Ärzte. Durch die
Trennung von Diagnose und Behandlung sollen unnötige Operationen
vermieden werden.


Robert Lugar, Obermarionette des großen, alten Mannes, weiß, dass in 
Spitälern durch die zunehmende wirtschaftliche Orientierung mehr 
operiert wird als nötig. 

Aus diesem Grund sei jedem Spitalspatienten dringend angeraten, bevor 
er das Krankenhaus verlässt, unbedingt eine lückenlose Körperinventur 
vorzunehmen und zu prüfen, ob noch alles da ist, was noch da sein sollte. 

Um zu verhindern, dass der Hund des Chirurgen regelmäßig zu einem 
gratis Leckerli kommt, müssen die Diagnosen privaten Anbietern 
überlassen werden.

Natürlich kann es dann vorkommen, dass der Diagnostiker eine Flasche 
ist und eine eher weniger zielführende Behandlung verordnet und der 
behandelnde Arzt tut, wie ihm befohlen. 

Und falls der Patient im schlimmsten Fall abkratzt, erspart sich die 
Krankenkasse sogar teure unnötige Folgebehandlungen. In dem Fall kann 
man von einer Win–Win-Situation sprechen. Sowohl Arzt als auch 
Bestatter haben gewonnen.

Mehr Konkurrenz bei Chirurgen wird mit Sicherheit den Markt beleben und 
zu neuen Dienstleistungen und Ideen führen. Da kann es schon 
vorkommen, dass man, wenn man ein Aktionsangebot ergattert, zu 
seiner Bypass Operation eine persönliche Widmung mit Autogramm des 
Weißkittels neben die Operationsnaht gestickt bekommt. 
Selbstverständlich ohne Aufpreis.

Robert Lugar wartet übrigens bereits auf ein günstiges Angebot für ein 
Gehirnimplantat.




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Samstag, 9. Februar 2013

Politik in Oesterreich *** Sieg der Vernunft - na, ja,..


(von franzjosefs) 09.02.2013


Sieg der Vernunft

Die EU-Budgetverhandlungen sind beendet. Dem Herrn sei dank und auch
der Frau. Es waren beinharte Verhandlungen für unsere mutigen und f
furchtlosen – oder sollte es heißen: fürchterlich mutlosen – Kämpfer,
Faymann und Spindelegger.




Werner Faymann bezeichnet das Ergebnis einen Erfolg. Na ja, er muss es 
wissen. Bereits im Vorfeld verkündete er, dass es bei den Rabatt-
Kürzungen keine Ausnahmen geben darf. Alle oder keiner. Ja, so ist 
er eben, unser Bundeswerner. 

Die personifizierte Gerechtigkeit. Das Ergebnis, so Faymann, sei für 
Österreich herzeigbar. Gleichzeitig merkte der Chefstratege unserer 
Regierung an, dass man natürlich immer etwas besser machen könne.

Hat er aber nicht, der Dolm. Das herzeigbare Ergebnis sieht im Klartext so 
aus, dass unser Rabatt halbiert wurde. Das bedeutet, wir werden um 
eine knappe Milliarde mehr an Brüssel zahlen. 

Dafür behalten die Briten ihren vollen Betragsrabatt. Werner Faymann 
kommentiert das so: „Die Vernunft war stärker, als der Egoismus 
mancher.“

Werner, du Vollkoffer! Was David Cameron da eindrucksvoll vorgeführt 
hat, ist keinesfalls Egoismus. Er hat gekämpft für sein Land, für das Volk, 
das ihn gewählt hat. Das hätten wir eigentlich auch von dir und Spindi 
erwartet!


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Sonntag, 3. Februar 2013

Politisches Geschehen in Oesterreich *** Wir können uns brausen


(von franzjosefs) 03.02.2013

Wir können uns brausen



Die EU in ihrer grenzenlosen – nein, nicht Weisheit – Blödheit, Gier und
absoluten Industriehörigkeit wird es nun doch schaffen und eine Richtlinie
zur Privatisierung von Wasser durchbringen.
 

Natürlich beteuern sämtliche Eurokraten und auch die Euro-Gratn (für 
Unwissende: Gratn = dünne, unterdurchschnittlich hübsche Frau), dass 
dieses Gesetz niemand zur Wasser Privatisierung zwinge. Man könnte, 
wenn man wollte.

Na ja, können hat man vorher auch schon. Nun aber wird den 
internationalen Konzernen wie Nestle und Danone Tür und Tor geöffnet. 

Selbstverständlich haben unsere verantwortungsbewussten Politiker 
sofort darauf reagiert. Von einem Verfassungsgesetz ist die Rede, das die 
Privatisierung unseres Wassers verbietet. Michael Spindelegger versuchte 
gleich Bedingungen daran zu knüpfen. Nein zum Wasser-Ausverkauf, 
wenn im Gegenzug Teile der ÖBB privatisiert werden. 

Spindelegger möchte unbedingt vollenden, was dem schwarzen 
Bundesbonsai Wolfgang Schüssel nicht gelang. Die politische Umfärbung 
der Bundesbahn. 

Mit dieser Aussage hat der Vizekanzler wieder einmal ganz eindrucksvoll 
bewiesen, dass er ein retrovaginaler Schließmuskel ist. Man könnte ihn 
auch als hinterfotziges Arschloch bezeichnen.

Wurscht wie, so ein Verfassungsgesetz muss her. Als Bollwerk gegen die 
EU-Invasoren. Da geben sie sich staatstragend und besorgt, unsere 
Volksvertreter. Und das hat jetzt aber überhaupt nichts damit zu tun, 
dass heuer Nationalratswahlen sind.

Unlängst meldete sich der Verfassungsjurist Theo Öhlinger zu Wort und 
meinte, ein Verfassungsgesetz sei zwar möglicherweise schön 
anzusehen, aber in dem Fall belanglos, da EU-Recht Vorrang gegenüber 
nationalem Recht hat.

Mit anderen Worten. Im Fall des Falles können wir uns brausen. Und das 
sollten wir auch. Solange wir es uns noch leisten können.



franzjosefs


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Donnerstag, 31. Januar 2013

Einwanderungs-Druck *** Türken erobern Dorf in Oesterreich

NEU: Bald auch in der Schweiz? *** Die Folgen der unkontrollierten Einwanderung 
(von Schmutzli) (31.01.2013)



Folgen der unkontrollierten Einwanderung

In der niederösterreichischen Ortschaft Oberweiden werden die Folgen
der ungebremsten Zuwanderung besonders deutlich sichtbar. Überfremdung
findet nicht nur statt, sondern wird sogar noch offen propagiert.

In einem Youtube-Video ermutigen Türken ihre Landsleute in Anatolien, in
der 1000-Einwohner-Gemeinde sesshaft zu werden. Sie bewerben billige
Baugründe und leisten Nachbarschaftshilfe beim Hausbau. In dem
Werbevideo sprechen die ortsansässigen Muslime ganz unverhohlen von
der "Türkisierung Europas", Oberweiden sei nur eine "erste Station". FPÖ-TV
begab sich zu einem Lokalaugenschein ins "anatolische Marchfeld".







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Mittwoch, 23. Januar 2013

Politisches Geschehen in Oesterreich *** Der Millionenjongleur

NEU: Politisches Geschehen in Oesterreich *** Der Millionenjongleur 
(von fanzjosefs) (23.01.2013)



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Der Millionenjongleur

Bei den Schwarzen geht es zurzeit recht lustig zu. Das ist legitim und gut
so. Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, die Sonne ihren Dienst
verweigert und die dominierende Farbe Grau ist, muss man dringend für
Belustigung sorgen, dass nicht die MitarbeiterInnen sich zum kollektiven
Suizid entschließen.


Obwohl, das wäre sicher auch ganz lustig anzusehen, wenn Spindelegger 
und seine Kumpanen in der Lichtenfelsgasse aus den Dachfenstern 
klettern und sich anschließend in die Tiefe stürzen. Unten ist die 
Feuerwehr damit beschäftigt, den Gehsteig abzusperren, damit keine 
Passanten zu Schaden kommen. Das wäre eine Aufmacher-Story für die 
ZIB.





Soweit wird es ja leider nicht kommen, aber die Realität ist auch schon 
ganz witzig. Vor wenigen Tagen, als Spindelegger mental ejakulierte, 
nachdem er die Wehrpflicht rettete, sprach er sich für eine 
Bundesheer-Reform aus, wofür es aber nicht mehr Geld aus dem Budget 
gäbe. 

„Wer Reform mit Geldforderung verbindet, hat das Wort Reform nicht 
verstanden.“ Ja, unser Michl ist schon ein gscheiter Kerl. Einen Tag später 
fügte er hinzu: „Falls für die Reform die eine oder andere Million benötigt 
wird, so ist das sicher kein Problem.“ 

Wieder einen Tag später forderte die Offiziersgesellschaft von der 
Regierung lautstark eine Milliarde Euro für die Bundesheerreform. Dazu 
hat sich der Vizekanzler noch nicht geäußert.

Nicht äußern tut sich momentan auch die Finanzministerin zu den 
jüngsten Vorwürfen des Rechnungshofes. Dieser stellte nämlich fest, dass 
Mitzi Fekter als Innenministerin bei der Vergabe von Aufträgen gar nicht 
zimperlich war und parteinahe Firmen bevorzugte. Da verteilte sie die 
Millionen without von delay, dass es a great pleasure war.

Zu den Vorwürfen will die Finanzministerin nicht Stellung nehmen, und im 
Innenministerium weist man die Kritik des Rechnungshofes zurück. 
Wahrscheinlich wird in Kürze Erwin Pröll wieder einmal verkünden, dass 
die Rechnungshöflinge allesamt Idioten sind.


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Donnerstag, 17. Januar 2013

Politisches Geschehen in Oesterreich *** Bumser und Knaller

NEU: Politisches Geschehen in Oesterreich *** Bumser und Knaller 
(von franzjosefs) (18.01.2013)



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Bumser und Knaller

Heuer versucht die Regierung und ihre Behörden uns den Fasching
besonders lustig zu gestalten. Die gestrige erstinstanzliche Verurteilung
des ehemaligen Innenministers und verhinderten Geheimagentenjägers
Ernst Strasser zu vier Jahren Gefängnis ohne Aussicht auf eine
elektronische Fußfessel sorgte vielerorts für herzliche Befreiungslacher.




Aber auch in Salzburg versteht man es, das Volk bei Laune zu halten. 
Zeichnete man bis vor wenigen Tagen noch Weltuntergangsszenarien, 
was die Geldveranlagung des Landes betrifft, so scheint es nun, als ob 
die ganze Zockerei sogar Gewinne abgeworfen hat. Ja, das Glück ist halt 
ein Vogerl. Man darf es allerdings nicht herausfordern. Sonst ist man der 
G`fickte.

Besonders lustig ist der anhaltende Streit ob Wehrpflicht oder Berufsheer. 
Eine Berufspflicht wäre da ein guter Kompromiss. Generalstabschef 
Edmund Entacher ist, wie könnte es anders sein, für die Beibehaltung der 
Wehrpflicht. Zwangsbeglückte lassen sich halt besser zur Sau machen 
und können nicht einfach kündigen. 

Aber, er ist durchaus für eine Reform beim Bundesheer. „Man könnte bei 
Übungen öfter Handgranaten und – in kleinen Mengen – Sprengstoff 
einsetzen.“ Warum eigentlich nicht? So ein ordentlicher Bumser, also 
Knaller, der kann so richtig befreiend und erleichternd sein.

Schade nur, dass der Fasching in vier Wochen schon wieder vorbei ist.


franzjosefs


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