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Sonntag, 10. März 2013

Beppe Grillo - ein Polit-Komiker? (Ein Video gibt Antwort)




Beppe Grillo und seine politischen Visionen

Veröffentlicht am 02.03.2013
Ausschnitte aus einem Interview mit Beppe Grillo vom schwedischen
öffentlich-rechtlichen Fernsehen, kurz vor der Wahl 2013.





Der Mensch hat ein Gehirn bekommen,
benutzt es aber viel zu selten!

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Sonntag, 20. Januar 2013

Die Werbung heute ist nicht mehr so, wie sie das einmal war!


Die Werbung heute ist nicht mehr so,
wie sie das einmal war!

Ein Zeitungs-Inserat, ein Werbespot im Fernsehen, bezw. Radio oder eine statische Internet-Web-Seite sind teuer und durch ihre passive Einbahn-Kommunikation uneffizient geworden! Diese Werbung verfolgt uns beinahe Tag und Nacht - sie verunsichert uns! 

Zwar nimmt man die Reklame-Botschaft mit den Augen und/oder den Ohren wahr, verinnerlicht und vertieft (um zum Beispiel einen Kaufwunsch entstehen zu lassen) wird sie aber kaum mehr!

Das heutige Zielpublikum vertraut nicht mehr blind auf das geschriebe Wort oder die schrillen Werbe-Spots im Fernsehen und Radio  - es will sich umhören, die Kauf-Entscheidung durch den Einbezug der Erfahrungen anderer Nutzer absichern, Fragen stellen und Antworten darauf bekommen! Social Media entspricht diesem Trend haargenau! Im weltweiten Web wird über Produkte und Firmen diskutiert, Vergleiche gezogen und (als wichtigstes Element!) Empfehlungen abgegeben.
Je kostspieliger eine geplante Neuanschaffung ist, desto bedeutender sind diese Entscheidungs-Hilfen durch Internet-Freunde und Online-Kontakte für den Kauf-Interessierten!

Für den heutige Anbieter kann es also nur heissen:
»Die "eigene Stimme" in diese Diskussionen mit einzubringen«!

Reservieren Sie sich daher bitte ein paar Minuten Ihrer kostbaren Zeit! Zum Betrachten eines Video-Clips! Es wird keine "verlorene
Zeit" sein, d
enn nicht informiert zu sein, könnte Sie in Zukunft nicht nur Zeit, sondern auch falsch investiertes Geld kosten... Ja, die
Zeiten haben sich geändert und mit ihnen die Werbe-Auftritte auch!






Montag, 14. Januar 2013

Heute vor 40 Jahren *** Elvis Presley's gigantische Show "Aloha from Hawaii"

NEU: Heute vor 40 Jahren *** Elvis Presley's gigantische Show "Aloha from Hawaii" 
(von bannjongg) (14.01.2013)




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14. Januar 1973
Elvis-Konzert in 40 Länder übertragen:

"Aloha from Hawaii"


Elvis Presley ist nervös. Fast zwanzig Kilo hat der Showstar in den
letzten Monaten abgespeckt, Anfang 1973 steht er im blendend weißen
und mit Strasssteinen besetzten Anzug vor 6.000 Zuschauern in einer
Veranstaltungshalle in Honolulu auf Hawaii.




Elvis Presley bei seinem Konzert "Aloha from Hawaii"


Es ist die Generalprobe zu einem TV-Spektakel, wie es die Welt noch nicht 
gesehen hat, und die Liedtexte sitzen immer noch nicht richtig. "Ich habe 
alle Wörter vergessen", sagt der verzweifelte King of Rock 'n' Roll. 

"Morgen Nacht kommen wir weltweit im Fernsehen. Ich brauche alle Hilfe, 
die ich kriegen kann."

Mondlandung toppen

Obwohl der 38-jährige Presley seit 1969 zahllose Konzerte in Las Vegas 
und anderswo gegeben hat, hat er allen Grund, nervös zu sein: Er steht 
kurz vor dem ersten weltweit via Satellit live übertragenen Konzert eines 
Solokünstlers in der Fernsehgeschichte. 600 Millionen Menschen haben 
1969 die Mondlandung fast in Echtzeit am Bildschirm mitverfolgt; diesen 
Rekord gedenkt der US-Sender NBC mit Presley einzustellen.

Wegen der Trennung von Ehefrau Priscilla ist Elvis auch privat arg 
angespannt. Während der Übertragung ist das immer wieder einmal zu 
spüren: Auch wenn Presley stimmlich auf der Höhe ist, wirken viele seiner 
Bewegungen ungewöhnlich steif, manche Lieder wirken wie abgespult.

Über eine Milliarde Zuschauer

Am 14. Januar 1973 um 0:30 Uhr Ortszeit beginnt die Übertragung von 
"Aloha from Hawaii", für die Presley jeden Schritt und jeden Blick in die 
diversen Kameras proben musste. 

Diskret platzierte Papptafeln kaschieren etwaige Textlücken, Musiker und 
Backgroundsänger geben 25 Songs hindurch ihr Bestes – ebenso wie die 
weiblichen Fans, die ihrem Star immer wieder hawaiianische 
Blumenkränze überstülpen dürfen. 

Elvis bedankt sich damit, dass er benutzte Schweißtücher in die Menge 
wirft.

So wird "Aloha from Hawaii" zu einem Riesenerfolg. Weit über eine 
Milliarde Menschen in 40 Ländern haben am Ende zugeschaut. Das TV-
Großereignis macht Elvis Presley endgültig zum internationalen Superstar. 

Von den rund 1.100 Konzerten, die der Sänger von 1969 bis zu seinem 
Tod 1977 gibt, ist dieses eindeutig sein wichtigstes.






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Mittwoch, 9. Januar 2013

Gegen die Kommentar-Zensur in Tages-Zeitungen und Fernsehen!


Gegen die Kommentar-Zensur in 
Tages-Zeitungen und Fernsehen!
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Dienstag, 22. Mai 2012

NEU: Zum Tode von Kurt Felix *** Biografie (von ihm selber verfasst) 
(von Kurt Felix/Kurt Mettler) 21.05.2012 






Sali zämme

Die traurige Nachricht haben wir alle vernommen: Kurt Felix ist nicht mehr!
http://www.suedostschweiz.ch/kultur/...rt-felix-ist-tot
http://www.drsmusikwelle.ch/www/de/d...smusikwelle.html

Ich erinnere mich besonders gerne an zwei Sendungen, die ich mit ihm 
bei der DRS Musikwelle realisieren durfte:

- Volksmusik-Brunch vom 7. Juni 2009

- Fiirabigmusig vom 20. Februar 2010 "DRS Big Band bi de Lüt" 
mit Live-Aufnahmen "Tour de Swing in Widnau SG". 
Moderation: Kurt Felix

E liebe Gruess vom … Kurt Mettler

Biografie (undatiert)
von Kurt Felix selber verfasst


Als Knabe im Alter von acht Jahren fand ich auf Langwelle erstmals den
Sender RIAS Berlin (Radio im Amerikanischen Sektor).

Ich hörte ihn von nun an täglich, denn auf diesen Wellen waren die
bekanntesten US-Bands zu hören, wie Harry James, Les Brown, Woody
Herman, Duke Ellington, Count Basie, Jimmy Dorsey et cetera.

Mein Vater, selbst ein Bigband-Fan und Leiter eines Tanz-Sextettes,
schrieb einige Swingtitel, die von einem Verlag veröffentlicht wurden.
 

Von nun an war ich Swing-geprägt und bin seither nie mehr davon 
abgerückt. Während meiner Studienzeit zum Lehrer gründete auch ich ein 
Sextett, mit dem ich vor allem die gängigen US-Titel intonierte. So besitze 
ic denn auch unzählige Tondokumente der besten Bands aus aller Welt.

Ich war der letzte Showmaster und TV-Produzent, der im Fernsehen des 
deutschsprachigen Europas regelmässig eine Bigband einsetzte. In der 
Schweiz war dies die Big-Band des öffentlich-rechtlichen Radios ((1974 - 
1981) in der grossen Samstagabendshow «Teleboy» und die Pepe-
Lienhard Bigband (1987 - 1991) in der 90-Minuten-Lotterieshow 
«Supertreffer». 

In Deutschland setzte ich die Dieter-Reith Bigband ein (1983 - 1990) für 
die abendfüllende Samstagabendshow «Verstehen Sie Spass?». Jedes 
dieser Orchester hat in einer 18-Mann-formation gespielt. All diese 
Sendungen haben in der Schweiz wie auch in Deutschland die höchsten 
Einschaltquoten der damaligen Jahrzehnte erzielt.

Diese Bigbands hatten die Funktion, Signete zu intonieren, Jingles, 
Gesangskünstler zu begleiten oder ab und zu auch mit einem 
Instrumentaltitel zu glänzen. Natürlich habe ich als Programmmacher 
immer darauf achten müssen, dass das musikalische Repertoire 
mehrheitsfähig war. 

Wilde Ausflüge in den Jazz - die Musiker hätten das natürlich am liebsten 
gehabt - musste ich oft abbremsen. Beliebt bei den Zuschauern waren 
vor allem US-Standarttitel, von Glenn Miller bis Benny Goodman, die von 
hervorragenden Arrangeuren neu und dem Zeitgeschmack entsprechend 
auf Notenpapier geschrieben wurden. 

Besonders spannend waren die Orchester-Showblocks dann, wenn zum 
Beispiel dieselbe Komposition in verschiedenen Stilen gespielt wurden. 
Oftmals, um das Bild zu beleben, hat vor den Bands ein Fernseh-Ballett 
getanzt, das ich manchmal aus England holte. 

Die Bigbands begleiteten auch bekannte Instrumentalsolisten, wie den 
grandiosen Pianisten Eugen Cicero, den Violinvirtuosen Helmut Zacharias, 
den Orchesterleiter Ray Conniff oder die international bekannte Sängerin 
Caterina Valente und, und, und...

Ray Conniff hatte ich gleich zweimal eingeladen. Er war schliesslich mit 
einer Schweizerin aus Basel verheiratet. Einen seiner letzten Auftritte - 
vor seinem tragischen Unfall, der tödlich endete - absolvierte er in einer 
grossen Gala-Sendung in Luzern, zu dem ich ihn einlud. 

Der zur Zeit bekannteste Schweizer Bandleader Pepe Lienhard übte mit 
seinem Orchester den legendären Conniff-Sound, samt den 
dazugehörenden Sängerinnen und Sängern. Conniff erschien am 
Nachmittag zur Generalprobe, wo er mit seiner Posaune mitspielen sollte. 

Als Probezeit hatte ich eine Viertelstunde eingerechnet, denn schliesslich 
waren ja alle Musiker Profis. Conniff hörte sich sein «Besame Mucho» an, 
im Conniff-Stil vorgetragen von den Radio-, Platten- und Fernseh-
erfahrenen Vollblutmusikern. 

Sein Kommentar: «Das klingt ja wie ein langweiliges Kaffee-Haus-
Orchester.» Die Musiker, die sich schon auf ihre Pause gefreut hatten, 
mussten nachsitzen. Geschlagene zwei Stunden lang, so dass der 
Probeplan für die anderen Mitwirkenden völlig durcheinander geriet. 

Conniff übte mit jedem Musiker beinahe bis zur Erschöpfung derer Takt 
um Takt. Erst dann klang es im Zusammenspiel nach «Conniff original»! 
Die Berufsmusiker hatten tatsächlich den alten Mann mit den weissen 
Haaren völlig unterschätzt. 

Pepe Lienhard gestand hinterher: «So viel haben meine Leute in kurzer 
Zeit noch nie gelernt». Aber mit meinen Nerven!


Kurt Felix





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