Zur Kritik an Europa:
Trotz allen Fehlleistungen der europäischen Politik möchte ich kurz auf
deren elementare Vorzüge und fast primären Vorteile zum Überleben der
europäischen Staaten hinweisen.
Unablässig etablieren sich bisherige Schwellenländer zu Industrieländern,
allen voran China. China hat 1,3 Milliarden Einwohner, diese werden
immer präziser ausgebildet und exzellent geschult. Wie sollte auch nur im
entferntesten ein Europa, bestehend aus 30 politisch isolierten Staaten,
einem solchen Wirtschafts- und Machtblock auch nur im Ansatz eine
Wirtschafts- und Finanzopposition bilden können?
Wo blieben die gemeinsamen Wirtschats- und Sozialhilfen für Staaten, die
nicht am weltweiten Wirtschaftswunder teilnehmen können? Sind hierfür
ann die USA zuständig - oder bewerkstelligen... (weiterlesen...)
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NEU: Im Copacabana-Flash *** Kommerz um jeden Preis! Pharmaunternehmen macht Riesengewinne auf Kosten der Gesundheit in Entwicklungs- und Schwellenländern!
(von Zaungast) 31.10.2012
Kommerz um jeden Preis!
Boehringer Ingelheim das ist das zweitgrößte Pharmaunternehmen in
Deutschland, mit seinem zweistelligen Milliardenumsatz gehört es zu den
ganz Großen in der Branche. Stolz verweist der Konzern auf die hohen
ethischen Standards nach denen die Geschäftspolitik ausgerichtet werde.
Wenn ein solcher Branchenriese, mit einem Medikament was in
Deutschland seit Jahren verboten ist, in Brasilien satte Gewinne gemacht
hat, dann ist das ein Thema für den Copacabana-Flash auf dem
Latschariplatz!
Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim will das umstrittene
Schmerzmittel Buscopan Composto weiterhin in Entwicklungs- und
Schwellenländern verkaufen. Wegen tödlicher Risiken ist das Präparat in
den USA, Australien, Japan, Deutschland und den meisten europäischen
Ländern verboten.
In Brasilien zum Beispiel ist es dagegen rezeptfrei erhältlich.
Pharmakritiker haben den Konzern dazu aufgerufen, die Produktion von
Buscopan Composto aus Gründen der Arzneimittelsicherheit einzustellen.
Allein in Deutschland kam es nach Schätzungen des Pharma-Experten
Professor Peter Schönhöfer zu mehr als 1000 Todesfällen, die auf den
Wirkstoff Metamizol, wie er auch in Kombinationspräparaten, wie sie in
Buscopan Composto enthalten sind, zurückzuführen seien.
Das Bundesgesundheitsamt stufte Mittel, wie Buscopan Composto, schon
1987 als "medizinisch nicht vertretbar" ein und nahm sie vom Markt.
Boehringer Ingelheim schreibt dagegen an REPORT MAINZ: "Das positive
Nutzen-Risiko-Profil von Buscopan Composto spricht gegen eine
Marktrücknahme."
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