NEU: Schweizer Politik *** Beschämende Angriffe gegen unsere Kriegs-Generation
(von Luzi Stamm) (02.02.2013)
Liebe Freunde und Bekannte
Sehr geehrte Damen und Herren Die Aussagen von Bundespräsident Maurer zum Holocaust-
Gedenktag lösten heftige Kritik aus.
Zu Unrecht!
Der vorgestrige deplatzierte Tagesschau-Bericht veranlasste
mich zu einem Brief an Ueli Maurer:
Der nachfolgende Kommentar des Lausanner Universitäts-
Professors Hans-Ulrich Jost im Tages-Anzeiger und die heutige
Tageschau veranlasst mich zum vorliegenden Rundbrief.
Während die Reaktion einer Bundesrätin vielleicht noch irrtümlich
erfolgte, machen die "Experten" klar Aussagen wider besseres
Wissen... (weiterlesen...)
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NEU: Neujahrsansprache 2013 *** Bundespräsident Ueli Maurer beschwört die Tradition (von bannjongg) (01.01.2013)
Neujahrsansprache 2013 ***
Bundespräsident Ueli Maurer beschwört die Tradition
Tradition und Erbe der Eidgenossenschaft – das sind die wichtigsten
Themen von Ueli Maurers Neujahrsansprache. Der neue Bundespräsident
wählte einen entsprechend symbolträchtigen Ort: Das
«Bundesbriefmuseum»
Der Bundespräsident spricht den für ihn wichtigsten Satz gleich zu
Beginn: «Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen für das neue Jahr gute
Gesundheit und alles erdenkliche Glück.»
Um in seinem Präsidialjahr den Kontakt zum Volk zu pflegen, hat
Bundespräsident Maurer ein Facebook-Konto eröffnet. Die Seite soll den
Alltag des Bundesrates zeigen, aber auch Seitenblicke zulassen. Maurers
Privatleben soll weiterhin unangetastet bleiben.
Aus dem Ausland droht Kritik
Maurer betont die komfortable Situation, in der sich die Schweiz heute
befindet: «Uns geht es gut, und Länder um uns herum haben immer mehr
Probleme.»
Die Schweizer sollten sich auf ihre Herkunft besinnen, auf den
Bundesbrief. Seine Botschaft sei zeitlos, habe die schweizerische
Gesellschaft geprägt. Auf einen einfachen Nenner gebracht laute diese
Botschaft: «Miteinander, füreinander – und dies ist eine Erbschaft, ein
Vermächtnis».
«Wir wissen alle, was man mit einem Erbe machen kann: Man kann es
pflegen und weitergeben – oder man kann es in kurzer Zeit verprassen.»
Die Schweiz müsse ihren Wurzeln und Werten treu bleiben, so der
Bundespräsident.
Zum Ende seiner Neujahrsrede wagte Maurer einen Blick in die Zukunft:
«Wir werden auch in den nächsten Monaten von verschiedenen Seiten
kritisiert werden. Nicht, weil wir etwas schlecht gemacht haben, sondern
weil wir vieles besser gemacht haben.»
Die Schweizer, sagt Maurer, dürfen stolz sein auf das Erreichte. Sie
sollten die Botschaft des Bundesbriefes nicht vergessen. Und mit
Selbstvertrauen in die Zukunft gehen. «Bewahren wir miteinander unser
kostbares Erbe und geben es der nächsten Generation weiter. Ich
wünsche Ihnen ein glückliches neues Jahr!»
(srf/buet; frua)
NEU: Politisches Geschehen in Oesterreich *** Was dem Land gut tut
(von franzjosefs) (12.12.2012)
Was dem Land gut tut
Martin Bartenstein ist Nationalratsabgeordneter, Pharmaunternehmer
und lässt keinen Rabatt aus, wenn er Schuhe kauft. So schaffte er es
immerhin zu einem geschätzten Vermögen von 110 Millionen Euro und
bezeichnet sich als typischen Mittelständler.
Er war auch nicht ganz unbeteiligt, als im Jahr 2000 die Millenniumspest in
Form der schwarz-blauen Koalitionsregierung unser Land heimsuchte.
Das Volk war in Aufruhr, aber das schreckte die Schergen nicht ab.
Heroisch und zum Kampf bereit schlichen sie damals durch die
Kanalisation unter dem Ballhausplatz in die Hofburg.
Schade nur, dass just zu dem Zeitpunkt der Bundespräsident nicht
scheißen musste. Vielleicht hätte die Spülung das Land vor einigen
historisch nicht sehr wertvollen Jahren bewahrt. Mögliche Schlagzeile in
der „Krone“: Präsidiale Scheiße rettet das Land.
Tja, Thomas Klestil litt damals gerade an Verstopfung. Darum schaute er
auch so grantig, als er die Schüssel-Regierung angelobte. Was danach
kam, werden wir so schnell nicht vergessen, da die Justiz mit der
Aufarbeitung noch lange beschäftigt ist.
Nun ist es soweit. Martin Bartenstein hat von der Politik genug –
wahrscheinlich auch genug kassiert – und verabschiedet sich daher mit
einem großen „Standard-Interview“. Dort tut er das, was er am besten
kann. Selbstbeweihräuchern.
„Wenn wir heute den 4. Februar 2000 hätten, würde ich Schwarz-Blau
wiederum befürworten. In der Substanz hat das dem Land gut getan.“
Spätestens jetzt sollte man das liebliche klicken einer repetierenden
Pumpgun hören.
franzjosefs
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