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Dienstag, 5. November 2013

China droht mit Petro-Yuan




China droht mit Petro-Yuan

Parteizeitung „Xinhua“: Wir haben genug, wir wollen eine „de-
amerikanisierte“ Welt! - „Was das Fass zum Überlaufen brachte, ist der
kürzliche Showdown im amerikanischen Parlament."

Das inoffizielle Datum für die vollständige Konvertibilität des Yuan liegt
zwischen 2017 und 2020.


Peking wird deutlich: Wir haben genug, wir wollen eine „de-
amerikanisierte“ Welt! In einem Leitartikel in der Parteizeitung „Xinhua“ 
wird klar festgehalten: „Was das Fass zum Überlaufen brachte, ist der 
kürzliche Showdown im amerikanischen Parlament. 

Dieses unwürdige Gezänk hat – so der chinesische Leitartikel – die 
Grenzen der amerikanischen Machtansprüche klar aufgezeigt. „Eine 
Nation, die ihre Probleme vor der ganzen Welt auslegen muss und sich 
dann wochenlang um deren Lösung streitet, kann keinen Anspruch auf 
Weltführung erheben.“ 

Happig der chinesische Vorwurf, wir zitieren wörtlich: „...statt seinen 
Pflichten als eine verantwortungsvolle Führungsmacht nachzukommen, 
hat ein eigennütziges Washington seinen Status als Supermacht 
missbraucht und noch mehr Chaos in die Welt eingeführt, indem 
finanzielle Risiken nach Übersee verschoben, regionale Spannungen 
inmitten territorialer Streitigkeiten angestiftet und... (weiterlesen...!)






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Sonntag, 7. April 2013

Politisches Geschehen in Oesterreich *** Chuzpe*)




Chuzpe

Die jüngsten Enthüllungen, die eigentlich nicht wirklich welche sind,
haben die EU wieder daran erinnert, am österreichischen Bankgeheimnis
zu rütteln.
 

Mitzi Fekter hat sofort die Nahkampfgrundstellung eingenommen, ihr 
Gesicht zu einer hässlichen Fratze verzogen – also ganz normal 
dreingeschaut – und without von delay lautstark gefektert: „Die 
Menschen haben ein Anrecht darauf, dass ihre Sparbücher geschützt sind 
– nicht nur in monetärer Hinsicht, sondern auch vor einem überbordenden 
Zugriff.“

 

Fekter beharrt darauf, dass Österreich einen effizienten Weg gehe, indem 
es bilaterale Verträge wie zuletzt mit der Schweiz und Liechtenstein 
abschließe. So könne man „Steuern einheben, ohne dass wir das 
Bankgeheimnis aufgeben“.

Ja, so stellt sich die kleine Mitzi die große Finanzwelt vor. 
Selbstverständlich muss das Bankgeheimnis bleiben. Wo kommen wir da 
hin, wenn das Finanzamt plötzlich erfahren würde, dass ich ein Sparbuch 
besitze, dessen Einlagehöhe bei den Finanzbeamten spontanes 
Gelächter auslöst? Nein, da muss man die Bürger schon schützen.

Übrigens. Vor wenigen Tagen sind Daten bekanntgeworden, dass in 
Steuerparadiesen weltweit eine unglaubliche Menge Geld an der Steuer 
vorbei gehortet wird. 

Na ja, das ist jetzt auch nicht gerade die große Überraschung. 
Interessant in dem Zusammenhang ist aber, dass namhafte Banken, 
darunter auch die ERSTE BANK und RAIFFEISEN in diesen Steueroasen 
Filialen betreiben und so ihre Kunden bei der Steuerhinterziehung aktiv 
unterstützen.

Blöd ist halt nur, dass gerade diese Banken vor einigen Jahren vom Staat, 
den sie ja auf diese Weise betrügen, finanzielle Hilfe in Anspruch 
genommen haben. Das nennt man dann Chuzpe*).


franzjosefs

*) Im Duden wird Chuzpe definiert als Unverfrorenheit, Dreistigkeit, Unverschämtheit.
Bei Wikipedia heisst es zum gleichen Stichwort: “intelligenter Unverschämtheit,
charmanter Penetranz und unwiderstehlicher Dreistigkeit”.



Der alte Mann denkt nach - von Montag bis Freitag...
Satirische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und was das
Leben sonst noch zu bieten hat.
Gedaunknsplitta-Blog
http://gedaunknsplitta.blog.de/



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