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Mittwoch, 9. Oktober 2013

Der Film "EU-Poly" - Kino und TV negieren diesen Film!.




EURO-POLY (Trailer)


Diesen Film müsste man wirklich zur Prime-Time ausstrahlen, aber das 
Volk hier besteht doch hauptsächlich aus systemhörigen Dummschafen, 
die sowas wahrscheinlich als "Verschwörungsquatsch" abstempeln würden. 

Sowas ist doch nicht möglich, unser Geld ist doch sicher, Krise ist vorbei, die Regierungen wollen doch nur das Beste für uns, der weltweite Abhör- und Ausspähwahn der USA dient doch nur zum Schutz vor Terroristen. Das Volk hier besteht doch fast nur aus BILD Lesern! Perlen vor die Säue quasi!






Samstag, 13. April 2013

Zypriotische Banken, etwas unter die Lupe genommen




 Zypriotische Banken, 
etwas unter die Lupe genommen


Da habe ich eben einmal nachgeschaut, wie diese denn bei den EU-
weiten "Stresstests" der Jahre 2010 und 2011 abgeschnitten hatten. 
Waren diese da durchgefallen, hatte es also Warnsignale in Bezug auf 
Zypern gegeben?




Mitnichten!

Sowohl die "Bank of Cyprus" als auch die Laiki bestanden sowohl 2010 
als auch 2011.

Und in beiden Jahren schütteten beide Banken Dividenden aus. 
Eigenkapital, welches 2013 bitter notwendig gewesen wäre.

Das zeigt auch wieder einmal, was von diesen "Stresstests" zu halten ist, 
welche wohl eigentlich den Pöbel (= uns?) ruhig stellen sollen.

Was sind das auch für "Stresstests", die als schlimmstmögliche 
Abweichung der Zukunft Werte berechnen, welche auf Problemen DER 
VERGANGENHEIT beruhen. Dazu fällt mir Nassim Nicholas Taleb ein: 
"Machen akademische Grade blind für diese elementaren Konzepte?"

Das erinnert mich an die Generäle, die im Zweiten Weltkrieg den Ersten 
Weltkrieg wiederholen wollten.

Da wie dort gab es aber jeweils... (weiterlesen...)



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Sonntag, 7. April 2013

Politisches Geschehen in Oesterreich *** Chuzpe*)




Chuzpe

Die jüngsten Enthüllungen, die eigentlich nicht wirklich welche sind,
haben die EU wieder daran erinnert, am österreichischen Bankgeheimnis
zu rütteln.
 

Mitzi Fekter hat sofort die Nahkampfgrundstellung eingenommen, ihr 
Gesicht zu einer hässlichen Fratze verzogen – also ganz normal 
dreingeschaut – und without von delay lautstark gefektert: „Die 
Menschen haben ein Anrecht darauf, dass ihre Sparbücher geschützt sind 
– nicht nur in monetärer Hinsicht, sondern auch vor einem überbordenden 
Zugriff.“

 

Fekter beharrt darauf, dass Österreich einen effizienten Weg gehe, indem 
es bilaterale Verträge wie zuletzt mit der Schweiz und Liechtenstein 
abschließe. So könne man „Steuern einheben, ohne dass wir das 
Bankgeheimnis aufgeben“.

Ja, so stellt sich die kleine Mitzi die große Finanzwelt vor. 
Selbstverständlich muss das Bankgeheimnis bleiben. Wo kommen wir da 
hin, wenn das Finanzamt plötzlich erfahren würde, dass ich ein Sparbuch 
besitze, dessen Einlagehöhe bei den Finanzbeamten spontanes 
Gelächter auslöst? Nein, da muss man die Bürger schon schützen.

Übrigens. Vor wenigen Tagen sind Daten bekanntgeworden, dass in 
Steuerparadiesen weltweit eine unglaubliche Menge Geld an der Steuer 
vorbei gehortet wird. 

Na ja, das ist jetzt auch nicht gerade die große Überraschung. 
Interessant in dem Zusammenhang ist aber, dass namhafte Banken, 
darunter auch die ERSTE BANK und RAIFFEISEN in diesen Steueroasen 
Filialen betreiben und so ihre Kunden bei der Steuerhinterziehung aktiv 
unterstützen.

Blöd ist halt nur, dass gerade diese Banken vor einigen Jahren vom Staat, 
den sie ja auf diese Weise betrügen, finanzielle Hilfe in Anspruch 
genommen haben. Das nennt man dann Chuzpe*).


franzjosefs

*) Im Duden wird Chuzpe definiert als Unverfrorenheit, Dreistigkeit, Unverschämtheit.
Bei Wikipedia heisst es zum gleichen Stichwort: “intelligenter Unverschämtheit,
charmanter Penetranz und unwiderstehlicher Dreistigkeit”.



Der alte Mann denkt nach - von Montag bis Freitag...
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Montag, 18. März 2013

Zypriotischer Bank Run!


(von Schmutzli) 19.03.2013


Zypriotischer Bank Run!
Eine neue Eskalationsstufe der
Bankenrettung ist erreicht!


Quelle: Epochenwechsel

Bankrun Europa? In einer aktuellen Stellungnahme zur Enteignung von
Bankeinlagen in Zypern sagt Marc Friedrich, Co-Autor von "Der größte
Raubzug der Geschichte", dass eine neue Eskalationsstufe der
Bankenrettung erreicht sei.

"Es ist eine Farce, was derzeit passiert." Das gelte im Übrigen auch für
die erneuerte Einlagengarantie durch die Bundesregierung.







Samstag, 16. März 2013

Schweden schafft das Bargeld ab!




Schweden schafft das Bargeld ab!

Schweden schafft sukzessive das Bargeld ab. Mehr als jede vierte
Bankfiliale nimmt mittlerweile weder Bargeld entgegen noch zahlt sie
solches aus.


Die schwedische Bank Swedbank kündigte nun an, auch in ihrer 
traditionsreichsten Filiale in einem wohlhabenden Stadtteil Stockholms 
den Bargelddienst einzustellen. Das Vorhaben sorgt in einer langjährigen 
kontroversen Diskussion für neuen Zündstoff.

Die Bank verspricht ihren Kunden von der Abschaffung des Bargelds 
Vorteile: Sie sei in Zukunft weniger mit Bargeld beschäftigt und habe 
deshalb mehr Zeit für ihre Kunden. In Schweden ist Bargeld seit Jahren 
auf dem Rückzug. Von den landesweit 1200 Bankfilialen bieten 330 keine 
Bargelddienste mehr an.


Soweit die Meldung im FOCUS vom 08.03.2013. überlegen Sie sich einmal
in aller Ruhe: Ist das ein Vorteil? Oder eher das Gegenteil?

Ein Experte hat die beidseitigen Argumente zusammen getragen
und erklärt in einfachen Worten, was er selber davon hält:




Sonntag, 10. Februar 2013

Von Island lernen! David gegen Goliath




Was unser Land von Island lernen sollte!

Als FBI-Agenten kamen.
hat sie Island rausgeworfen!


Mittwoch, 6. Februar 2013 ,
von Freeman um 00:05

Wir kennen alle die berühmt gewordene Einleitung aus den
Asterixheften die ich hiermit abwandle: "Wir befinden uns im Jahre 2013
n.Chr. Die ganze westliche Welt ist von Bankstern besetzt ... die ganze
westliche Welt?

Nein! Eine von unbeugsamen Isländern bevölkerte Insel im Atlantik hört
nicht auf, der NWO Widerstand zu leisten."




Ja die Isländer kommen mir wirklich wie die Bewohner des kleinen
gallischen Dorfes vor, die sich erfolgreich gegen die Römer gewehrt
haben.
 

Wäre es nicht toll, wenn die Griechen, Spanier, Portugiesen und andere 
Länder der Eurozone sich ein Beispiel an Island nehmen und die Bankster 
vor Gericht stellen und der Troika sagen würden, haut verdammt nochmal 
ab, so wie die Isländer es getan haben. 

Die Isländer haben ihre Banken NICHT gerettet sondern pleite gehen 
lassen und sie haben die verantwortlichen kriminellen Banker VERHAFTET 
und zu langjährigen Gefängnistrafen VERURTEILT. Etwas was sich keiner 
bisher getraut hat. 

Dazu noch, was jetzt erst heraus- gekommen ist, als der Innenminister 
Islands herausfand, das FBI wäre mit einem Privatjet angekommen, um 
gegen Wikileaks Untersuchungen durchzuführen, nahm er sich den Fall 
sofort an und forderte sie auf das Land zu verlassen. Er sagte, ihr seid 
hier nicht Willkommen und sorgte für ihre Abreise!

Aber gehen wir zurück ins Jahr 2008. Wegen der eigenen Finanzkrise 
stand Island damals vor dem Kollaps, hat sich aber seitdem gut erholt. 
Warum? Weil es anders vorging als die anderen Pleitestaaten der 
Eurozone. 

Islands Präsident Olafur Grímsson erklärte in Interviews neulich beim WEF 
in Davos, sie hätten die Banken nicht gerettet. Er sagte: 

"Ich habe mich oft gefragt: Warum tun wir so, als wären Banken heilige 
Orte der modernen Wirtschaft? Was unterscheidet Banken von Firmen 
anderer Branchen, etwa Telekommunikation oder ... (weiterlesen...)







Samstag, 26. Januar 2013

Europa braucht die EU NICHT!

NEU: SABINE's POLIT-BLOG >> Europa braucht die EU NICHT! (von Sabine) (24.01.2013)



Europa braucht die EU NICHT!
http://sabnsn.wordpress.com/2013/01/...ht-die-eu-nicht/


Es kann nicht angehen dass nach dem Willen der EU, die Mitgliedsländer immer mehr Kompetenzen an die EU abtreten sollen – ohne das Volk zu befragen.
Darüber hinaus müssen die Mitgliedsländer eigenständig darüber entscheiden können, in wie weit sie EU-Beschlüsse in nationales Recht überleiten.
 

Alles Andere ist DIKTATUR pur – und grundsätzlich abzulehnen. 

Eine Diktatur die in ihrer Komplexität und Menschenverachtung alles bisher Dagewesene übersteigt. Die Menschenwürde dem Wohlergehen von Banken zu opfern ist Krieg. Krieg gegen die Bevölkerung Europas. Die Auswirkungen sind für die Menschen in der EU die gleichen wie nach einer Okkupation durch eine fremde Macht. Die Länder werden regelrecht ausgeplündert, Volkseigentum privatisiert . . . Bis hin zur Privatisierung von Menschenrechten, dem Leben allgemein – womit sich der höchste Profit erzielen lässt.

Die EU ist ein durch nichts legitimiertes undemokratisches Gebilde. Wer hat die Mitglieder der EU-Kommission wählen können? Wer den Präsident der Europäischen Kommission José Barroso oder den Präsident des Europäischen Rates Herman Van Rompuy? Wer hat den Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi auf einem Wahlzettel gesehen? Niemand!!! Woher nehmen diese Figuren die Unverschämtheit her für Europa zu sprechen oder für Europa... (weiterlesen...)



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Dienstag, 8. Januar 2013

Was die EU für die Banken aufgewendet hat

NEU: Rund um Geld, Vermögen, Rente, etc. *** Was die EU für die Banken aufgewendet hat (von Michael Vaupel)(08.01.2013)


Drastische Zahlen:
Was die EU für die Banken
aufgewendet hat
 



Potzblitz! Gerade die offiziellen Zahlen der EU zum Thema 
"Staatliche Beihilfen" gelesen. Es gibt nun die 2012er Ausgabe des 
"Anzeigers für Staatliche Beihilfen".

Darin aufgelistet: Der "Umfang der von Banken von Oktober 2008 bis 31. 
Dezember 2011 tatsächlich in Anspruch genommenen Unterstützung der 
Mitgliedsstaaten".

Summe? Rund 1.600.000.000.000 Euro. Kein Witz. Rund 1,6 Billionen 
Euro. Das sind rund 16% des Bruttoinlandsproduktes der EU. Der größte 
Teil davon wurde in Form staatlicher Garantien für Interbankenkredite 
"gewährt". 

Die 1,6 Billionen Euro bedeuten also nicht, dass das Geld auch geflossen 
ist, denn wenn es gut geht, kostet eine Garantie nichts. Dennoch....diese 
Zahl trägt nicht dazu bei, bei mir Vertrauen oder Achtung vor "Bankern" 
zu fördern, ganz im Gegenthum. Aber natürlich will auch hier - wie 
generell - differenziert werden, sonst wird es zu platt.

Was mich aber wirklich ärgert, sind die Relationen. Für die Banken wurden 
rund 16% des BIP aufgewendet. Und sonst? Für die "nicht 
krisenbedingten Beihilfen" insgesamt gerade einmal 0,5% des BIPs. 

Dabei sind da durchaus sinnvolle Dinge dabei: Förderung von Forschung 
und Innovation (für die an Rohstoffen arme EU existenziell!), Umweltschutz 
(gute Sache), Risikokapitalförderung.

Die Relationen gefallen mir da nicht. Und wir brauchen uns nicht zu 
wundern, wo die Probleme mit den Staatsschulden in Europa herkommen. 
Den letzten Schub negativer Art gaben diese gewaltigen staatlichen 
Unterstützungen für die Banken. 



Gut, keine neue Erkenntnis - nun aber mit den Zahlen schwarz auf weiß 
für jeden, der es lesen will, ersichtlich.

Wer denkt in dem Zusammenhang schon an den "Glass-Steagall Act"? 
(Außer Ihrem Autoren, der es sonst ja auch gar nicht erwähnen 
würde/könnte, wenn er nicht daran denken würde...)

1932 und 1933 wurden in den USA zwei Bundesgesetze beschlossen, 
welche nach den beiden Politikern Carter Glass und Henry Steagall 
benannt wurden. Diese hatten bereits damals eine Erkenntnis, welche 
meiner Ansicht nach 
(weiterlesen...)

Mit herzlichem Gruß!

Ihr

Michael Vaupel
Diplom-Volkswirt / M.A.
Chefredakteur Traders Daily


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Freitag, 9. November 2012

"Avalon" - Der Staat im Staate im Kanton Thurgau

NEU: Schweizer Politik *** "Avalon" - Der Staat im Staate im Kanton Thurgau 
(von Hermann Lei) 09.11.2012 



Auf dem einen Auge blind
Der Staat im Staate

Schuldenkrise, Eurokrise. Banken, Währungen – ja ganze Länder
scheinen in Europa vor der Implosion zu stehen. Das thurgauische
Müllheim bildet eine Ausnahme.


In Müllheim ist der neue Staat «Avalon» entstanden – mit allem was 
dazugehört: Eigenes Territorium, eigene Bürgern und eine eigene 
Währung mit dem Konterfei des Staatsgründers.

Einweihung des Staates Avalon

Der Thurgauer Unternehmen Daniel Model hat die Einweihung seines 
Staates gefeiert. Kulisse dafür war der «Modelhof» in der 2500-Seelen-
Gemeinde Müllheim. Der Millionen-Bau mit über zwanzig Zimmern, 
Festsaal und Bibliothek dient dem Privatstaat als Regierungssitz. Zur 
Eröffnungsfeier waren nur wenige Politiker eingeladen. 

Die Thurgauer Regierung überlegte sich augenzwinkernd, den für 
Aussenbeziehungen zuständigen Regierungsmitarbeiter zu entsenden. 
Am Schluss ging dennoch Regierungsrat Jakob Stark, der aber wortkarg 
blieb – man traute der Sache nicht. Zu Recht, denn «Vom offiziellen Staat 
wende ich mich mit diesem Projekt enttäuscht ab», sagte 
«Staatspräsident» Model. 

Der moderne Staat sei eine Produktionsstätte von Illusionen, sauge seine 
Bürger aus und mache sie zu Abhängigen. Er meinte, man könne via 
Gesetzeszwang Ideale verwirklichen und über das Tarnwort «sozial» 
Schmerzfreiheit für die Bürger gewährleisten. Die Umverteilung führe zu 
einer «rent seeking society», in der jeder bloss versuche, vom Staat Geld 
zu erhalten.





Statt in die Fähigkeiten und die Kraft des Einzelnen zu vertrauen, 
kultiviere der Staat Misstrauen und Bequemlichkeit. «Er fördert eine 
Opferkultur und nährt damit die Untugend, auf Kosten anderer leben zu 
wollen», sagte das «Staatsoberhaupt». 

Darum lehne er staatliche Sozialwerke ab, da diese die Menschen ... (weiterlesen...)




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Samstag, 3. November 2012

Politisches Geschehen in Oesterreich *** Eine Feier-Woche gegen den Gedenk-Stress!

NEU: Politisches Geschehen in Oesterreich *** 
Eine Feier-Woche gegen den Gedenk-Stress! 
(von franzjosefs) 03.11.2012


Eine Feierwoche
gegen den Gedenkstress


Ja, auch heuer gab es sie wieder, und sie traten wie jedes Jahr im
Doppelpack auf. Zuerst der Weltspartag. Den finde ich besonders lustig.
Da verteilen die Banken Gratiskugelschreiber und ähnliches unnützes
Zeug, um uns dazu zu animieren, das sauer verdiente Geld der Bank zu
leihen.
 

Dafür gibt es auch Zinsen. Leider sind diese wesentlich niedriger, als die 
Inflationsrate. Aber dafür schenken sie uns ja die vielen bunten 
Feuerzeuge, Luftballons und Kugelschreiber.

Das ist ähnlich wie im Wahlkampf. Da bekommt man von den Politikern 
auch bunte Feuerzeuge und Kugelschreiber. Als Gegenleistung für unser 
Kreuzerl. Zum Schluss dürfen wir dann feststellen, dass das so 
wohlklingende Wahlversprechen doch nur wieder ein Schas im Wald war.

Genau. Und dann war da auch noch Allerheiligen. Ein Feiertag, der noch 
nicht der Wirtschafts- Euro und ÜberdrüberKrise zum Opfer gefallen ist. 
An dem Tag sollten wir, geht es nach Big Papa Ratzinger, aller Heiligen 
gedenken. Dafür reicht aber die Zeit nicht. Sind doch erst unlängst wieder 
ein paar Heilige dazu gekommen. Vielleicht könnte die Kirche einmal 
etwas Vernünftiges tun und sich für eine Feierwoche starkmachen. Bei 
nur einem mickrigen Feiertag kommt man sonst noch in Gedenkstress.

Allerheiligen ist auch für Friedhofsgärtner ein Feiertag. Sie feiern den 
umsatzstärksten Tag des Jahres. Aber auch Bestatter rufen sich wieder in 
Erinnerung und zeigen uns medienwirksam alle Möglichkeiten der finalen 
Reise auf. Wer noch immer glaubt, das Binnenlandseebegräbnis – 
Runterspülen der Asche im Häusel – sei originell, der irrt gewaltig. 

Diese Form der Bestattung verursacht im ungünstigsten Fall, wenn der 
Verblichene eine überdurchschnittliche Leibesfülle aufwies, eine 
Verstopfung und erfordert den Einsatz eines Professionisten.

Viel eleganter ist es, aus der Asche des teuren Dahingeschiedenen einen 
Diamanten pressen zu lassen. Dazu benötigt man allerdings eine gewisse 
Menge Ausgangsmaterial. 

So betrachtet ist es interessant, Besucher im Seniorenheim zu 
beobachten, wenn sie die Angehörigen aufmuntern, noch ein Stück 
Kuchen oder Torte zu essen. Hier wird vorgesorgt. Zukünftige 
Hinterbliebene züchten sich schon rechtzeitig ihre Dreikaräter heran.

Wenn ihnen also jemand versichert, sie seien ein Schatz, sollten sie sich 
besser vorsehen.


franzjosefs

Der alte Mann denkt nach - von Montag bis Freitag...
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Gedaunknsplitta-Blog
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