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Dienstag, 16. April 2013

"Das sind die Wege aus der EURO-KRISE"




Wege aus der Euro-Krise

Prof. Dr. H. Flassbeck

Professor Dr. Heiner Flassbeck
ist Direktor der Abteilung für Globalisierung
und Entwicklungsstrategien, UNCTAD


Warum gibt es eine Euro-Krise? 

- Sind "die Griechen" Schuld? 
- Sind es die "Probleme einiger kleiner Länder an der Peripherie Europas"? 
- Gibt es einen Zusammenhang zwischen Zinsniveau und Staatsschulden? 
- Wird Inflation erzeugt, wenn die EZB Geld in "den Markt" pumpt? 
- Wer genau profitiert von den Entwicklungen der letzten Jahre? 
- Und gibt es möglicherweise auf all diese Fragen zu viele falsche Antworten? 

Prof. Dr. Heiner Flassbeck verhilft dem interessierten Euro-Krisen-
Beobachter mit seiner erfrischenden Art zu Einsichten, die auch bei vielen 
Talk-Show-Experten scheinbar noch nicht angekommen sind.

Zum besserem Verständnis des Vortrags und zur Wahrnehmung der 
kleingedruckten Quellenangaben empfiehlt sich der Download der Folien:

http://www.videodokumente.com/2012-03...

Links:
http://www.flassbeck.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/UNCTAD
http://de.wikipedia.org/wiki/Lohnst%C... 

Elektronische Produktion:
http://www.videodokumente.com
http://flattr.com/thing/204923/videod...

JA, IHR DÜRFT RUHIG FLATTERN!





Der Mensch hat ein Gehirn bekommen,
benutzt es aber viel zu selten!

Mittwoch, 9. Januar 2013

Brüssel will Kontrolle über die Telekom-Industrie

NEU: Für unsere Leser im Internet entdeckt... *** Brüssel will Kontrolle über die Telekom-Industrie (von Schmutzli) (09.01.2013)



Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 09.01.13, 11:50 | Aktualisiert: 09.01.13, 12:50 |

Brüssel will Kontrolle
über die Telekom-Industrie


Die EU will die Kompetenzen der nationalen Telekommunikations-
Regulierer drastisch beschneiden. So sagt die EU das natürlich nicht. Der
Vorstoß kommt im Gewande von Wettbewerbs- und Konsumenten-
Freundlichkeit daher.




Deshalb hat die EU nun von den großen Unternehmen der Branche und 
dem EU-Wettbewerbskommissar zunächst verlangt, radikalere Lösungen 
für den zersplitterten Telekommunikationsmarkt in Europa zu finden, 
berichtet die FT. 

Bei einem Treffen zwischen dem spanischen Bailout-Experten 
Wettbewerbs-Kommissar Joaquín Almunia und den Chefs der größten 
Telekommunikationsunternehmen – darunter die Deutsche Telekom, 
France Telecom und die Telecom Italia – wurde nun über entsprechende 
Möglichkeiten diskutiert. 

Ziel ist der den Aufbau eines gemeinsamen, paneuropäischen Netzes. Die 
Telekoms hatten bei dem Treffen darüber geklagt, dass sie nicht genug 
Profit machen und ihre Bereitschaft signalisiert, den Markt gemeinsam neu 
zu ordnen.

Hier muss man nun hellhörig werden, denn von der EU angestoßene 
Markt-Neuordnungen sind immer gefährlich. Für den Telekommunikations-
Markt wird nun über ein paneuropäisches Netz nachgedacht, bei dem im 
Grunde wie bei der Eisenbahn die Schiene vom Zug getrennt wird. 

So sollen die Schulden und die Vermögenswerte der 
Telekommunikationsunternehmen in eigene Gesellschaften eingebracht 
werden. Dies, so eine nicht genannte Quelle der FT, würde einen 
besseren Zugang zu Fonds und somit zu öffentlichen und privaten 
Finanzmitteln ermöglichen.

Im Klartext: Die Industrie konsolidiert den profitablen Bereich der 
Gebühren, die öffentliche Hand übernimmt unter EU-Leitung die teure und 
ungeliebte Infrastruktur. Es soll eine Schuldenunion geben, bei der eine 
Art Bad Bank für die Infrastruktur der Telekommunikation entsteht. 

Diese Bad Bank kann Anleihen begeben, und Banken können die 
Schuldtitel als Sicherheit bei der EZB hinterlegen, um sich reales Spielgeld 
für das globale Finanz-Monopoly zu leihen. 

Der Vorteil dieser Lösung: Anders als bei Derivaten handelt es sich bei 
der Telekommunikations-Struktur um reale Assets, die sich hervorragend 
als Pfand eignen – im Unterschied zu den Derivaten gibt es die Masten 
und Kabel nämlich auch real.

Hier muss man zur Verteidigung von Industrie und Banken sagen: Das 
Schneeball-System im Bereich Telekommunikation funktioniert immer unter 
aktiver Beteiligung der Staaten: Noch vor einigen Jahren (weiterlesen...)

Schmutzli

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