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Mittwoch, 13. Februar 2013

Kinderfasnacht *** Tolle Stimmung in Basadingen




Kinderfasnacht
Tolle Stimmung in Basadingen


Nach dem Motto „Keiner zu klein, Fasnächtler zu sein“ zogen am
Dienstag etwa 60 verkleidete Kinder durch Basadingen.

Besonders beliebt bei Mädchen und Buben waren Indianerkostüme. 
Bekleidet mit „Büffelhaut“ und geschmückt mit bunten Federn sorgten sie 
mit ihren Kriegsbeilen und Pfeil und Bogen für Gänsehaut bei den 
Zaungästen des Kinderumzugs. 

Viele Buben erfüllten sich den Wunschtraum, einmal Cowboy zu sein. Es 
gab auch Kostüme der leiseren Art. Schöne Prinzessinnen oder Elfen, 
Clowns und Zauberer wetteiferten um Aufmerksamkeit. Die vierjährigen 
Zwillingsschwestern Nora und Luisa kamen als Elfe und als Indianer 
Squaw. 

„Das Elfenkleid hat Nora von mir bekommen. Ich habe es von meinem 
Gotti erhalten“ erklärte Luisa stolz. Der Fasnachtswagen „Team 7 
Zwerge“ aus Schlatt führte den Umzug an. Er heizte die Stimmung mit 
Partymusik an. 

Die am Fasnachtswagen angebundene Konfettikanone beschoss die 
Fasnächtler. Auch die Kinder bombardierten sich gegenseitig mit Konfetti.

Nach dem Umzug gab es für die Kinder Wienerli und Punsch, ein Geschenk 
des Landfrauenvereins Basadingen-Willisdorf. Die Erwachsenen liessen 
sich von einem Kuchenbuffet verführen, gespendet von Eltern der 
Kindergarten- bis Zweitklass-Schüler.

Kleine Fasnacht mit grosser Tradition

„Unsere Fasnacht gibt es schon sehr lange, ungefähr seit 1985“ weiss 
Madelaine Keller, Bäuerin auf dem Hof Waldesruh in Basadingen. Sie 
bildet zusammen mit sieben weiteren Frauen das KIFAKO, welches die 
Kinderfasnacht und den anschliessenden Fackelumzug organisierte. 

Die Fackeln spendete die Gemeinde. Madelaine Keller und ihr Mann Florian 
luden wie schon in den beiden Vorjahren in ihre Fasnachts-Bar ein. Dort 
sorgten DJ Gregi und ein Auftritt der Guggenmusik Rhy Alge für Stimmung. 

Familie Keller bot Natura-Beef Burger vom eigenen Hof an. „Es kommen 
eher wieder mehr Leute an unsere Fasnacht, obwohl keine Restaurants 
mehr mitmachen“, stellte Keller fest. 

Sie freut sich schon auf die nächste Fasnacht und erklärt „Die Basadinger 
Fasnacht werden wir weiterführen, solange man uns lässt. Weil wir 
Freude daran haben und weil wir diese Tradition nicht aussterben lassen 
wollen.“


Dieter Ritter
© Text und Fotos von Dieter Ritter



Rund 60 verkleidete Kinder zogen durch Basadingen


Wer mit einer Zauberin befreundet ist, riskiert schon mal blaue Haare (1)


Wer mit einer Zauberin befreundet ist, riskiert schon mal blaue Haare (2)


Die Elfe Nora und die Indianerin Luisa sind Zwillings-Schwestern.
Ryo kam als Leopard. Alle drei Kinder sind vier Jahre alt



Sonntag, 30. September 2012

Magier Lorios zauberte bei ausverkauftem Haus



Magier Lorios zauberte bei
ausverkauftem Haus


Mit 40 angemeldeten Personen war der Auftritt des Magiers Lorios
am Samstag in der Kulturstube Löwen ausverkauft.

Diessenhofen
 

In zwei Auftritten von je einer guten halben Stunde faszinierte Magier 
Lorios das Publikum. Was Lorios bot, war perfekte Unterhaltung mit 
engem Kontakt zum Publikum. Es wurde viel gelacht, denn der feine 
Humor des Magiers ging sofort auf das Publikum über. 

Die Zeit verflog im Nu. Bei Lorios ist alles geplant, so auch die 
Notausgänge bei eventuell unerwarteten Vorkommnissen, und sollte 
einmal ein Trick in Hosen gehen, so hinterlegte er in ein Couvert 
verpackt eine Versicherung bei einer Zuschauerin. 

In lockerer Folge bot der Künstler Kartentricks, diverse Tricks mit einem 
Seil, das sich in drei verschieden lange Stück auflöste und sich plötzlich 
wieder zusammenfügte zu nur einem Seil, wie sehr das Seil auch vorher 
von einer Person aus dem Publikum mit einer Schere bearbeitet worden 
war. 

Auch die Gedankenübertragung, von einem aus 1000 Wörtern aus einem 
Magierbuch und viele weitere Tricks überraschten das Publikum.

Im zweiten Zauberer-Teil zeigte Lorios den schnellsten Kartentrick der 
Welt, wie er bis jetzt nur in Las Vegas gezeigt wurde. Die grosse 
Fingerfertigkeit des Magiers verblüffte nun auch das Publikum in 
Diessenhofen. So war der Titel der Show «Illusionen» berechtigt. 

Und gross was das Publikumsinteresse, als der Magier sich dazu 
hinreissen liess, das Publikum in den Trick mit dem zerrissenen und dem 
ganzen Papiertaschentuch einzuweihen. Aber auch dazu braucht es ein 
Fingerfertigkeit, die nur mit langem Uben erreicht werden kann. Und 
ernüchtert stellten viele fest, dass Zaubern nicht jedermans Sache ist, 
auch wenn Zauberstab und das Zaubersalz zur Verfügung stehen.

Das Künstler Management Matthias Oetterli empfiehlt Auftritte des erst 
18 Jahre alten Magiers Lorios für Firmen- und Vereinsanlässe, für 
Hochzeitsgesellschaften etc. 

Die Zuschauerin Monika Schmid aus Schaffhausen und auch andere 
Personen im Publikum sind davon überzeugt, dass der jugendliche Magier 
Lorios noch eine grosse Zauberer-Zukunft vor sich hat.Kontaktadresse zu 
lorios: info@lorios.ch 


Guido Elser (ge) 
© Text und Fotos von Guido Elser



Nach jedem gelungenen Trick freut sich Lorios über riesigen Publikumsapplaus


Lorios demonstriert den Trick mit dem zerrissenen und dem ganzen Papiertaschentuch.


Blicke ins Publikum (1)


Blicke ins Publikum (2)
 




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