Nur noch 217 US-Dollar
in der Staats-Kasse!
Halt, halt - nicht in den USA - in einem Staate in Afrika!
Es bestehen also sehr gute Chancen, dass Ihr Kontostand weit höher
ist, als der eines ganzen Staates.
Ich rede von....Simbabwe. Da teilte der Finanzminister Tendai Biti Ende
Januar mit: Nach Auszahlung der Gehälter für die Beamten und
Angestellten im öffentlichen Dienst verblieb auf dem Konto des Staates
die Summe von...
.... machen wir es etwas spannend...
... 217 US-Dollar!
Da wird wohl der eine oder andere Journalist im Publikum mehr auf dem
Konto gehabt haben als der Staat Simbabwe.
Und ja, die Währung des Landes ist nun der US-Dollar. Ich hatte einige
Male von der Hyperinflation in Simbabwe berichtet, da gab es Zustände
wie 1923 in Deutschland. Dazu ein Foto von einem 50 Milliarden-
Simbabwe-Dollar-Schein:

Einmal Milliardär sein...
Mit dem konnten Sie sich am Ende nicht einmal mehr ein Säckchen
Maismehl kaufen.
Insofern wurde sich dann von der eigenen Währung verabschiedet, und
der US-Dollar (und auch der südafrikanische Rand) als Zahlungsmittel
genutzt. Und seien wir mal ehrlich: 217 Dollar Plus auf dem Konto sind
immer noch besser als zig Milliarden Minus...
Simbabwe ist generell ein Rohstoff reiches Land, mit potenziell starker
Wirtschaft (für dieses Jahr wird ein Wachstum von 5% prognostiziert).
Die Probleme sind die bekannten - (und wie immer) - politischer Natur.
Eine gewisse Gewitzheit kann man Herrn Biti nicht absprechen. So stehen
in diesem Jahr Wahlen an (welche frei und fair sein mögen). Er verwies
auf den Kontostand und sagte sinngemäß, die Wahlen würden über 100
Mio. US-Dollar kosten. Das möchten doch dann bitte die Staaten zahlen,
welche an Demokratisierung und Menschenrechten ein Interesse hätten.
Mit herzlichem Gruß - und den Karnevalisten in der Gemeinde wünsche ich
von Herzen erfreuliche Weiberfastnacht!
Ihr
Michael Vaupel
Diplom-Volkswirt / M.A.
Chefredakteur Traders Daily
NEU: Schweizer Volksmusik und Brauchtum *** Silvester-Stubete bei «Potzmusig»
(von bannjongg) (27.01.2013)
Silvester-Stubete bei «Potzmusig»Für die letzte «Potzmusig»-Sendung des Jahres hat sich Nicolas Senn
etwas ganz Besonderes ausgedacht. Es steht für einmal nicht ein Gast im
Zentrum, sondern das Publikum in der Festhütte Altrüti in Gossau.Diesmal darf das Publikum mitbestimmen, was in der Sendung gespielt
wird. Auf jedem Tisch liegt eine Liste mit bekannten Volksmusiktiteln aus
der Schweiz. Titel von Komponisten wie Kasi Geisser, Kaspar Muther, Fritz
Dünner, Urs Glauser, Josias Jenny oder Toni Bürgler – in der Sendung
kommt kein Ländlerherz zu kurz. Ausgewählte Musiker, die ihr Instrument
beherrschen und die Wünsche spontan umsetzen können, bringen diese
Titel zur Aufführung.
MERKE:
Lediglich lesen ist out - heute diskutiert man darüber -auf dem Latschariplatz!
NEU: Ein besonderer Anlass *** Wenn Musikvereine Geschichten erzählen…
(von Guido Elser) (26.11.2012)
Kirchenkonzert der Stadtmusik
Wenn Musikvereine Geschichten erzählen…
Etwa 200 Personen besuchten am Sonntagabend das Kirchenkonzert der
Stadtmusik Diessenhofen und des Musikvereins Allmannsdorf e.V. bei
Konstanz.
Diessenhofen
Dass auch mit Blasmusik grausame und auch liebliche Geschichten
erzählt werden können, zeigten die beiden Verein am frühen
Sonntagabend an ihrem gemeinsamen Kirchenkonzert in der katholischen
Kirche Diessenhofen.
Die Konstanzer (die Allmannnsdorfer sind heute von Konstanz
eingemeindet) erzählte musikalisch in der Komposition «Die Hexe und die
Heilige» eine grausame Geschichte, in der es unter anderem um
Hexenverbrennung und Selbstmord ging und die Diessenhofer in dem
Werk «Don Quichote de la Mancha» eine mehrheitlich heitere Geschichte.
Beide Vereine wurden musikalisch den hohen Ansprüchen gerecht, die
diese zwei Konzertstücke an die Dirigenten und die rund 100 Musiker und
Musikerinnen stellten Der Konstanzer Verein zählt gegen 60, der
Diessenhofer Verein über 40 Mitglieder.
Das Konzert kam in Diessenhofen und vor einer Woche in Konstanz
zustande, da die beiden Dirgenten Markus Augenstein und Klaus Sell,
beide in Süddeutschland bekannt als vorzügliche Hornisten, befreundet
sind.
Die Konstanzer begannen ihr Konzert mit dem «Marsch der Medici» von
Johann Wichers. Die verschiedenen Register des Vereins kamen toll zur
Geltung, so die begnadeten Schlagzeuger und die drei gewaltigen Bässe.
Blasmusikvereine mit sovielen Bässen sind hierzulande eine Seltenheit,
und trotzdem kamen bei den Konstanzern auch alle andern Register
bestens zur Geltung.
Die Aufführung von «Die Hexe und die Heilige» wurde dann zum
Höhepunkt und erntete langanhaltenden Applaus.
«Don Quichote» war ein Höhepunkt
Bei den Diessenhofern wurde die lustige Geschichte «Don Quichote» zum
musikalischen Höhepunkt. Das Publikum bot begeisterten Applaus. Bei
soviel Zuneigung wurden bei beiden Vereinen Zugaben verlangt, die
grosszügig gewährt wurden, so bei den Konstanzern mit einer
musikalischen Schlittenfahrt.
Toll war es, wie da immer wieder die Peitsche knallte. Als Dank für das
Gebotene wurden am Schlusss die beiden Dirigenten Klaus Sell für
Konstanz und Markus Augenstein für Diessenhofen auf das Podest
gebeten und dort mit Blumenbouquets und viel Applaus für die beiden
Musikvereine gefeiert.
Nach dem Konzert war es dann eng bei dem grossen Andrang zum
reichhaltigen Apero im Untergschoss der Kirche. Dieser kam zustande
dank grosszügiger Sponsoren. Im Publikum freut man sich bereits wieder
auf das Kirchenkonzert 2013.
Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser
Der Musikverein Allmannsdorf e.V.

Die Stadtmusik Diessenhofen

Die beiden Dirigenten Klaus Sell (links) und Markus Augenstein werden geehrt
Magier Lorios zauberte bei
ausverkauftem Haus
Mit 40 angemeldeten Personen war der Auftritt des Magiers Lorios
am Samstag in der Kulturstube Löwen ausverkauft.
Diessenhofen
In zwei Auftritten von je einer guten halben Stunde faszinierte Magier
Lorios das Publikum. Was Lorios bot, war perfekte Unterhaltung mit
engem Kontakt zum Publikum. Es wurde viel gelacht, denn der feine
Humor des Magiers ging sofort auf das Publikum über.
Die Zeit verflog im Nu. Bei Lorios ist alles geplant, so auch die
Notausgänge bei eventuell unerwarteten Vorkommnissen, und sollte
einmal ein Trick in Hosen gehen, so hinterlegte er in ein Couvert
verpackt eine Versicherung bei einer Zuschauerin.
In lockerer Folge bot der Künstler Kartentricks, diverse Tricks mit einem
Seil, das sich in drei verschieden lange Stück auflöste und sich plötzlich
wieder zusammenfügte zu nur einem Seil, wie sehr das Seil auch vorher
von einer Person aus dem Publikum mit einer Schere bearbeitet worden
war.
Auch die Gedankenübertragung, von einem aus 1000 Wörtern aus einem
Magierbuch und viele weitere Tricks überraschten das Publikum.
Im zweiten Zauberer-Teil zeigte Lorios den schnellsten Kartentrick der
Welt, wie er bis jetzt nur in Las Vegas gezeigt wurde. Die grosse
Fingerfertigkeit des Magiers verblüffte nun auch das Publikum in
Diessenhofen. So war der Titel der Show «Illusionen» berechtigt.
Und gross was das Publikumsinteresse, als der Magier sich dazu
hinreissen liess, das Publikum in den Trick mit dem zerrissenen und dem
ganzen Papiertaschentuch einzuweihen. Aber auch dazu braucht es ein
Fingerfertigkeit, die nur mit langem Uben erreicht werden kann. Und
ernüchtert stellten viele fest, dass Zaubern nicht jedermans Sache ist,
auch wenn Zauberstab und das Zaubersalz zur Verfügung stehen.
Das Künstler Management Matthias Oetterli empfiehlt Auftritte des erst
18 Jahre alten Magiers Lorios für Firmen- und Vereinsanlässe, für
Hochzeitsgesellschaften etc.
Die Zuschauerin Monika Schmid aus Schaffhausen und auch andere
Personen im Publikum sind davon überzeugt, dass der jugendliche Magier
Lorios noch eine grosse Zauberer-Zukunft vor sich hat.Kontaktadresse zu
lorios: info@lorios.ch
Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser
Nach jedem gelungenen Trick freut sich Lorios über riesigen Publikumsapplaus

Lorios demonstriert den Trick mit dem zerrissenen und dem ganzen Papiertaschentuch.

Blicke ins Publikum (1)

Blicke ins Publikum (2)
NEU: POLITIK in der Schweiz *** Wenn zwei Kantonsräte die Klingen (von Guido Elser)
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=93&show=26&start=0#0
Wenn zwei Kantonsräte die
Klingen kreuzenAn der sehr gut besuchten SVP-Versammlung am Dienstagabend im
Hotel Bahnhof in Schlatt kreuzten die beiden SVP-Kantonsräte Andreas
Niklaus, von Beruf Ingenieur, und Matthias Rutishauser, von Beruf
Landwirt. die Klingen. Diessenhofen
Beide ernteten viel Publikums-Applaus, und es gab keinerlei Buh-Rufe. Auf
eine Abstimmung wurde am Dienstag verzichtet. Anwesend waren gut 35
Leute- davon etwa 10 von den SVP-Ortsparteien Steckborn.und Eschenz
Für die Strassenprojekte
Im Pro-Referat stellte Andreas Niklaus aus Amriswil die beiden Thurgauer
Strassenbauprojekte BTS und OLS prägnant vor. Bei der BTS handelt es
sich um eine Bundesstrasse zwischen Arbon und Bonau, die 800 Millionen
Franken kostet und vom Bund bezahlt werden wird.
Diese zweispurigen Hochleistungsstrasse für Tempo 80/100 wird
grösstenteil bis zu 5 Meter tiefer als das Gelände gelegt und zu einem Teil
durch Tunnels geführt. Die OLS für Tempo 80 gebaut, führt von Oberaach
bei Amriswil bis südlich von Kreuzlingen, wo sie an die Autobahn
angeschlossen wird.
Diese Strasse kostet 220 Millionen Franken und wird vom Kanton mit
einer moderaten Anhebung der Motorfahrzeugsteuer (ca 30 bis 40
Franken pro privater Motorfahrzeughalter) verursachergerecht bezahlt.
Die beiden neuen Verkehrsachsen im bereits strassenreichen Thrugau
werden den Verkehr kanalisieren und Zentren wie Bürglen, Weinfelden,
Bottighofen etc. vom heutigen zu grossen Durchgangsverkehr stark
entlasten und durch die Vekehrsentflechtung von Langsam- und
Schnellverkehr gegenüber heute viel sicherer machen.
Junger Landwirt gegen die Strassenprojekte
Rutishauser, der junge Landwirt aus Lengwil ist Präsident des Vereins
zum Schutz von Kulturland in ländlichen Gemeinden. Diese Vereins-
Zughörigkeit gibt bereits seine Stossrichtung bekannt.
Nach seiner Meinung geht es nicht an, mit der der grossen Kelle im
strassenreichen Thurgau neue zusätzliche Verkehrsachsen zu bauen,
die seiner Meinung nach nicht notwendig sind und weiteres Kulturland
zu vernichten.
Dass ein Teil der heutigen Strassen zurückgebaut werden, ist für ihn
illusorisch, da ein solcher Rückbau jahrzehntelang dauern würde. Er
glaubt auch nicht daran, dass an seinem Wohnort Lengwil die OlS in
einen Tunnel gelegt wird.
Er meinte dazu, das sage man nur zur Beruhigung der Lengwiler.
Rutishauser sagte, dass der Nutzen dieser Strassen viel zu klein, der
Aufwand dafür aber viel zu gross sei, und er empfahl den Anwesenden
diese nutzlosen Strassenprojekte abzulehnen.
Die Annahme der Strassenprojekte wurde vom Pro-Referenten und vom
ebenfalls anwesenenden Regierungsrat Jakob Stark vehement
empfohlen.
Die anschliessende Diekussionsgelegenheit wurde rege genutzt, und
dabei kamen Befürworter und Gegner zum Zuge.
Nach Meinung von SVP-Präsident Walter Widmer sassen im Publikum
bedeutend mehr Befürworter als Gegner der Strassenprojekte. Widmer
sagte auch an der Versammlung, dass an der SVP-Delegiertenversammlung
122 gegen 3 Stimmern und im Grossen Rat 89 gegen 27 Stimmen sehr
klar für die neuen Strassen gestimmt hatten.
Arbeit von zwei ehemaligen Räten gewürdigt
Nach eiuer kurzen Pause ging die Versammlung noch weiter. Wichtiges
Schlussstraktandum war die Würdigung der beiden zurückgetretenen SVP
Kantonsratsmitglieder Kurt Engel und Erika Widmer. K. Engel wurde vor
16 Jahren als Nachfolger von Gottlieb Möckli in den Kantonsrat gewählt.
Er war im Rat vor allem in Sachen Energie, Verkehr und Umwelt tätig. Und
er war u.a. Mitglied in der überparteilichen kantonalen
Raumplanungskommission.
Erika Widmer war von 2004 bis 2012 im Kantonsrat. Ihre Tätigkeitsgebiete
im Rat waren u.a. Fragen um Schulen, Gesundheit, Einbürgerungen. Sie
war in verschiedenen Kommissionen tätig. Im Laufe der 8 Jahre war sie
sie insgesamt an 540 Tagen (65-70 Tage pro Jahr!) im Zusammenhang
mit dem Grossen Rat unterwegs.
Die engagierte Arbeit dieser beiden Ratsmitglieder wurde je mit einem
passenden Geschenk verdankt.
Unter Verschiedenem gab der Präsident bekannt, dass die Vorstände
aller Parteien ausser der CVP im ehemaligen Bezirk Diessenhofen sich
dazu entschlossen haben, im Frühling die Wiederwahl von Jörg Sorg als
Schulpräsident zu unterstützen
Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser

(v.l.n.r.) Jakob Stark, Andreas Niklaus, Walter Widmer, Matthias Rutishauser

Für Ihre engagierte Ratsarbeit gewürdigt: Erika Widmer und Kurt Engel

Blick ins Publikum