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Mittwoch, 13. November 2013

Konzert RiverVoices und Rodenberg-Ensemble




Konzert RiverVoices und Rodenberg-Ensemble

Hans im Glück

Der Gospelchor River Voices und das Blockflöten-Ensemble Rodenberg
verbanden am Sonntag in Diessenhofen stimmungsvolle Musik mit einer
rührenden Geschichte.


Rund 180 Gäste liessen sich in der Katholischen Kirche Bruder-Klaus von 
Gesang und Flötenmusik verzaubern. Die Geschichte von Hans, frei nach 
der Titelfigur aus Grimms Märchen „Hans im Glück“, zog sich wie ein roter 
Faden durch das Programm. „Jürgen Meurer, Tenor bei den River Voices, 
hatte diese Geschichte vorgeschlagen“ erklärte Anna Kradolfer, Mitglied 
des Gospelchors.

Als Erzähler amtete Willi Baumgartner aus Schlattingen. „Hans hatte 
sieben Jahre bei einem Senn in den Bergen gearbeitet“, beschrieb er die 
erste Szene. Passend dazu spielte das Blockflöten Ensembles unter der 
Leitung von Monika Meyenhofer das Stück „Vom Eggishorn“. Diese 
Melodie hatte Josef Manser für Alphörner geschrieben. 

Der Erzähler schilderte in der Folge, wie Hans für einen Klumpen Gold 
nach vielen Tauschgeschäften einen einfachen Stein erhält und 
schliesslich mittellos aber glücklich mit seiner geliebten Gianna Hochzeit 
feiert. Der Gospelchor und das Blockflöten-Ensemble unterbrachen die 
Erzählung mit Musik, die zur Geschichte passte. 

Wenn zum Beispiel Hans seine Wanderung fortsetzte, spielten die 
Blockflöten einige Takte aus „A Swingin‘ Safari“, einem Hit aus dem Jahr 
1962 von Bert Kaempfert. In Anpassung an die Musik änderte der 
Erzähler seine Geschichte. 

So liess er zum Beispiel für „Eu e Voce“ Hans von Brasilien träumen oder 
für „the blue Danube“ einen Gast von der Donau auftauchen. Die 
Gebrüder Grimm hätten sich sehr gewundert.

Begeisternde Darbietungen

Die präzis gespielten Blockflöten, vom dunkel klingenden Bass bis zum 
hellen Sopran, liessen eine phantastische Klangfülle entstehen. Vor allem 
das kristallklare Spiel der Sopranflöten kam





Donnerstag, 14. März 2013

Sängersuche auf eine etwas ungewöhnliche Art


(von Guido Elser) 14.03.2013


Männerchor Basadingen
Sängersuche auf eine
etwas ungewöhnliche Art


Der Männerchor Basadingen geht einen ganz neuen Weg, um Sänger zu
suchen. Er verlegt für zweimal die Gesangsprobe ins Kultur-Restaurant
«Löwen».


Diessenhofen

Am vergangenen Montag war es soweit. Im «Löwen» waren bereits
mehrere Gäste, bevor die Sänger und ihre Dirigentin Margrit Vogelsanger
dort eintrafen.

Zur Eröffnung der Gesangsprobe im geöffneten Restaurant sagte
Vereinspäsident Erich Litschi, dass sein Verein auf die Idee mit dem
«Löwen» gekommen sei, da man in Diessenhofen noch Männer vermute,
die gerne singen.

So gebe es im Städtchen keinen Männerchor und der Kirchenchor sei vor
allem mit Frauen dotiert.

Und schon begann die Probe

Und schon begann die Probe vor dem Klavier. Wie immer wird im Stehen
gesungen. Der erste Teil der Probe bestand aus Stimmbildung, zuerst nur
aus Summen und dann mit dem Aufbau einer kleinen Melodie für Bass 1,
Bass 2 und Tenor.

Mit der Zeit entstand dann aus der Melodie das Liedchen «Dem Ochsen
gibt das Wasser Kraft, dem Menschen tut’s der Gerstensaft». Neben den
richtigen Tönen wurde auch auf die klare Diktion viel Wert gelegt. Ab und
zu nimmt die Dirigentin für den Chor auch die Unterstützung einer
Gesangspädagogin in Anspruch.

In einer kurzen Pause wurde nun dem Gestensaft oder dem
Mineralwasser gefrönt. Nach dieser Pause sang nun der Chor auch zur
Unterhaltung des anwesenden Publikums aus seinem Repertoire mehre
Lieder, so den Gesang «Bachus», worin es hiess «Schenk ein, bis die Welt
sich dreht » oder den Spiritual «Rock my soul in the bottom of Abraham»
und weitere Lieder.

Es wird dreistimmig gesungen

Im Moment singen im Chor 5 Sänger im 1. Bass, 5 Sänger im 2. Bass und
und 4 Sänger im Tenor. Eine Verstärkung wäre in allen drei Stimmlagen
von grossem Nutzen.

Gelobt wird im Chor auch die gelebte Kameradschaft, die wie die
Dirigentin erklärte, etwas anders ist als in einem gemischten Chor oder in
einem Frauenchor. Die Dirigentin fühlt sich auf alle Fälle sehr wohl im
Kreise ihrer 14 Sänger. Auch sie würde es schätzen, wenn einige Sänger
mehr wären.

Auch 2013 wird der Männerchor wieder seinen Musikstadel organisieren,
der in der weiteren Region bereits einen guten Namen hat.

Wenn es Männer gibt, die gerne singen, so bietet der Chor am
kommenden Montag, den 18: März, ab 19.30 Uhr im «Löwen» nochmals
die Gelegenheit zum Mitsingen oder auch nur zum Zuhören.

Und sonst sind die Proben immer am Montag im Keller der Schule
Basadingen, Beginn ist dort immer um 20 Uhr. Die Probe ist auch dort
jederzeit für Interessierte ohne Anmeldung zugänglich. Weitere Infos
über www.maennerchor-basadingen.ch


Guido Elser (ge)
© Text und Fotoz von Guido Elser



Bei der Gesangsprobe vom Montag im „Löwen“


Gemütliche Pause


Die Dirigentin gibt den Ton an


Es wird gesungen

Mittwoch, 13. Februar 2013

Kinderfasnacht *** Tolle Stimmung in Basadingen




Kinderfasnacht
Tolle Stimmung in Basadingen


Nach dem Motto „Keiner zu klein, Fasnächtler zu sein“ zogen am
Dienstag etwa 60 verkleidete Kinder durch Basadingen.

Besonders beliebt bei Mädchen und Buben waren Indianerkostüme. 
Bekleidet mit „Büffelhaut“ und geschmückt mit bunten Federn sorgten sie 
mit ihren Kriegsbeilen und Pfeil und Bogen für Gänsehaut bei den 
Zaungästen des Kinderumzugs. 

Viele Buben erfüllten sich den Wunschtraum, einmal Cowboy zu sein. Es 
gab auch Kostüme der leiseren Art. Schöne Prinzessinnen oder Elfen, 
Clowns und Zauberer wetteiferten um Aufmerksamkeit. Die vierjährigen 
Zwillingsschwestern Nora und Luisa kamen als Elfe und als Indianer 
Squaw. 

„Das Elfenkleid hat Nora von mir bekommen. Ich habe es von meinem 
Gotti erhalten“ erklärte Luisa stolz. Der Fasnachtswagen „Team 7 
Zwerge“ aus Schlatt führte den Umzug an. Er heizte die Stimmung mit 
Partymusik an. 

Die am Fasnachtswagen angebundene Konfettikanone beschoss die 
Fasnächtler. Auch die Kinder bombardierten sich gegenseitig mit Konfetti.

Nach dem Umzug gab es für die Kinder Wienerli und Punsch, ein Geschenk 
des Landfrauenvereins Basadingen-Willisdorf. Die Erwachsenen liessen 
sich von einem Kuchenbuffet verführen, gespendet von Eltern der 
Kindergarten- bis Zweitklass-Schüler.

Kleine Fasnacht mit grosser Tradition

„Unsere Fasnacht gibt es schon sehr lange, ungefähr seit 1985“ weiss 
Madelaine Keller, Bäuerin auf dem Hof Waldesruh in Basadingen. Sie 
bildet zusammen mit sieben weiteren Frauen das KIFAKO, welches die 
Kinderfasnacht und den anschliessenden Fackelumzug organisierte. 

Die Fackeln spendete die Gemeinde. Madelaine Keller und ihr Mann Florian 
luden wie schon in den beiden Vorjahren in ihre Fasnachts-Bar ein. Dort 
sorgten DJ Gregi und ein Auftritt der Guggenmusik Rhy Alge für Stimmung. 

Familie Keller bot Natura-Beef Burger vom eigenen Hof an. „Es kommen 
eher wieder mehr Leute an unsere Fasnacht, obwohl keine Restaurants 
mehr mitmachen“, stellte Keller fest. 

Sie freut sich schon auf die nächste Fasnacht und erklärt „Die Basadinger 
Fasnacht werden wir weiterführen, solange man uns lässt. Weil wir 
Freude daran haben und weil wir diese Tradition nicht aussterben lassen 
wollen.“


Dieter Ritter
© Text und Fotos von Dieter Ritter



Rund 60 verkleidete Kinder zogen durch Basadingen


Wer mit einer Zauberin befreundet ist, riskiert schon mal blaue Haare (1)


Wer mit einer Zauberin befreundet ist, riskiert schon mal blaue Haare (2)


Die Elfe Nora und die Indianerin Luisa sind Zwillings-Schwestern.
Ryo kam als Leopard. Alle drei Kinder sind vier Jahre alt



Donnerstag, 17. Januar 2013

Der Steiner Jasskönig kommt aus Basadingen

NEU: FC Stein am Rhein *** Der Steiner Jasskönig kommt aus Basadingen 
(von Peter Spirig) (17.01.2013)




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Der Steiner Jasskönig
kommt aus Basadingen


Am Samstag lud der Fussballclub Stein am Rhein zum traditionellen
Jassturnier. Dabei konnte auch diesmal der Wanderpokal nicht nach Stein
am Rhein geholt werden.


Friedlich ging es am Samstagabend im Restaurant Ilge, das in der Steiner 
Altstadt zu finden ist, zu und her. Und dies trotzdem in der ersten Etage 
ein Jasskönig erkoren wurde. Es hätte auch eine Jasskönigin sein können, 
denn unter den 30 Teilnehmern waren auch Damen auszumachen. 

Der Fussballclub Stein am Rhein (FCS) hatte zum traditionellen Jassabend 
geladen. Das Preisjassen ist seit 71 Jahren ein fester Bestandteil im FCS-
Jahresprogramm. Durchgeführt wird das Preisjassen jeweils am ersten 
Samstag im neuen Jahr. 

Wanderpokal wieder nicht in Stein am Rhein

Zu gewinnen gab es am Samstag einen Wanderpokal und eine Vielzahl 
von Naturalpreisen. FCS-Präsident Max Wilhelm erklärte, dass ein 
Handjass gemacht werde. Trumpf sei jeweils jene Karte die abgehoben 
werde. 

Es wurden vier Runden und pro Runde neun Spiele absolviert. Sieger 
wurde jener Spieler, der die meisten Punkte aufweisen konnte. Kurz vor 
Mitternacht war es dann soweit, dass Heinz Muther aus Basadingen den 
Pokal in die Hände nehmen konnte. 

Er hatte 1839 Punkte auf seinem Konto und erhielt den Pokal, der letztes 
Jahr in der Obhut von Kurt Erzinger aus Kaltenbach war, von Max Wilhelm 
überreicht. Platz Zwei belegte ein Team bestehend aus Mitgliedern der 
Jury. Auf dem dritten Platz landete Martin Schneider aus Stein am Rhein.


Ein grosser Sieg der Junioren

Max Wilhelm erwähnte, dass dieser Abend wichtig für den Zusammenhalt 
sei. Wichtig dafür ist auch das Skiweekend, das am kommenden 
Wochenende durchgeführt wird. Man fährt nach Obergurgel das im Ötztal 
im österreichischen Bundesland Tirol liegt. Danach wird bald wieder der 
Trainingsbetrieb aufgenommen. 

Die erste Mannschaft, die in der 5. Liga auf Platz acht überwintert, 
trainiert mit einem neuen Trainer. Es handelt sich um Sinischa Mladenovic, 
bisher unter anderem Trainer beim FC Gossau. Auch die Junioren 
trainieren. Auch diesbezüglich ist der FCS für die Region sehr wichtig, 
führt er doch mit über hundert Kindern und Jugendlichen eine grosse 
Juniorenabteilung. 

Kürzlich feierten sie einen besonderen Erfolg. Zusammen mit Trainer Andy 
Schmid aus Stein am Rhein jubelten die Junioren Ea über den Sieg beim 
Hallenturnier in Wiesendangen. Im Finale besiegten sie die Gleichaltrigen 
aus Veltheim gleich mit 5 zu 0. 

Die Grundlage dafür sei eine taktische Cleverness und ein guter 
Teamgeist gewesen.


Peter Spirig (psp)
© Text und Fotos von Peter Spirig

Quellen:
www.fcsteinamrhein.ch
www.blick.ch/sport/fussball




 
Trotz beachtlichen Preisen wurde friedlich gejasst (1)


Trotz beachtlichen Preisen wurde friedlich gejasst (2)


Auch sie waren mit dabei: Regula Diener aus Eschenz und Javier Mendez aus Ramsen


FCS-Präsident Max Wilhelm übergibt den Wanderpokal an Heinz Muther aus Basadingen








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Mittwoch, 16. Januar 2013

Silvester/Neujahr in Basadingen *** „Söll emol goh!“

NEU: Silvester/Neujahr in Basadingen *** „Söll emol goh!“ (von Peter Spirig) (16.01.2013)



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„Söll emol goh!“
rief er dem Alten entgegen


Die Gemeinde Basadingen-Schlattingen lud in der Nacht von Silvester
auf Neujahr zum Apéro


Es ist Montag und 30 Minuten vor Mitternacht. Noch ist es auf den 
Strassen und Plätzen von Basadingen still. Einzig beim alten 
Gemeindehaus herrscht Betrieb. 

Zwischen Eingang und Brunnen sind Bea und Willi Wattinger aus 
Schlattingen zu Gange. Sie wollen zusammen mit Anderen „auf`s Neue“ 
anstossen und haben Stehtische aufgestellt. Einige stehen in Reserve. 
Jetzt stellen sie Gläser auf einen Tisch. Noch sind es keine Zwanzig. „Mehr 
müssen wir nicht aufstellen“ meint Bea Wattinger. 

Silvesterapéro einmal auch in Schlattingen?

Einer der später eines der Gläser in der Hand halten wird schaut bereits 
zu. Es ist Jörg Breitler aus Basadingen. Er hat eine besondere Aufgabe. 
Dazu gehört, dass er das Glöcklein im Türmchen auf dem Dach des 
ehemaligen Gemeindehauses zum Klingen bringt. Bis zwei Minuten vor 
Mitternacht soll das alte Jahr verabschiedet werden. 

Ab der zweiten Minute des neuen Jahres will man das Neue begrüssen. 
„Die Idee dazu hatte vor einigen Jahren der damalige Gemeindeammann 
Kurt Bürgi zusammen mit Freunden“ wusste Jörg Breitler zu erzählen. Nun 
ist es 23.45 Uhr. Jörg Breitler steigt in`s Dachgeschoss, zieht an einem 
dünnen Seil und lässt die Glöcklein erklingen. 

Früher rief sie die Leute wenn`s irgendwo brannte. Nun rief das Glöcklein 
zum Silvester-Apéro, zu dem die Gemeinde Basadingen-Schlattingen 
geladen hatte. Kaum dass die ersten Glockenschläge ertönten standen 
auch schon die ersten Gäste auf dem Platz. 

Über diese freuten sich Wattinger`s sehr. Sie kam aus Schlattingen, 
kamen zum ersten Male, hatten die Gläser gleich mitgebracht und kamen 
trotz später nächtlicher Stunde zu Fuss. „Wir sind dem Bächli entlang 
gewandert und brauchten dank des Mondes die Taschenlampe nicht“. 

Wattinger`s hatten in Schlattingen geworben, denn bisher waren 
Besuche aus dem anderen Teil der Gemeinde selten. „Man sollte halt mal 
den Apéro in Schlattingen machen“ äusserte ein Besucher. „Der Transport 
des Glöckleins könnte schon geregelt werden“.

Anstossen aus neue Jahr 

Dieses rief immer mehr Gäste auf den Platz. Darunter auch Kinder und 
Jugendliche. In Anlehnung an einen berühmten Spruch ruft ein Gast 
plötzlich „Söll emol goh!“. 

Nun verstummt das Glöcklein. Das alte Jahr schickt sich nun tatsächlich 
an zu gehen. Die letzten Gläser werden gefüllt und in die Hand 
genommen. Uhren werden nicht gebraucht, denn Feuerwerke, die den 
Himmel verzaubern, künden an, dass es Mitternacht ist. Nun klirren die 
Gläser dutzendfach. 

Wünsche wurden gesprochen und ab und auch Küsse gegeben. Bald 
meldet sich das Glöcklein wieder. Bis 15 Minuten nach Mitternacht heisst 
es nun zusammen mit dreissig Gästen das neue Jahr willkommen. Damit 
sind weniger Gäste als in den Jahren zuvor gekommen. 

Darauf angesprochen äusserte Bea Wattinger, dass wohl einige darum 
nicht gekommen sind, weil sie in den Skiferien sind.


Peter Spirig (psp)
© Text und Fotos von Peter Spirig



Die Gläser klirrten dutzendfach


Unter den Besuchern auch Gemeinderat Hans Rudolf Stör


Auch Organisatorin Bea Wattinger (rechts) mischte sich unter die Gäste



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Donnerstag, 30. August 2012


Die aktuelle Foto-Reportage *** Von einer spannenden Stadtführung[/url] (von Guido Elser) [size=1]30.08.2012[/size]
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=24&show=162



Von einer spannenden Stadtführung

Markus Rölli, Präsident des Verkehrsvereins Diessenhofen. konnte am
Dienstagabend 12 Personen- alle Neuzuzüger- zur öffentlichen
Stadtführung mit Hansueli Ruch begrüssen.


Diessenhofen 

Auf dem Rathausplatz gab Ruch den Versammelten vorerst einen kurzen 
Überblick über die Stadtgeschichte von Diessenhofen: 757 am 23: März 
erste Erwähnung als der Priester Lazarus den Weiler Deozincova 
(=Diessenhofen) dem Kloster St. Gallen verchenkte. Das Original dieser 
Urkunde befindet sich im Stiftsarchiv St.Gallen. 

Das Diessenhofer Archiv ist im Besitz einer Kopie dieser wichtigen 
Urkunde. Schon damals entwickelte sich Diessenhofen am Rhein zu einem 
wichtigen Marktflecken. 1178 verlieh Graf Hartmann III. von der Kyburg 
em Rheinstädtchen das Stadtrecht. 

Das Original dieser Urkunde befindet sich Besitz der Stadt. Und 
Diessenhofen versteht es immer wieder, die runden Geburtstage dieser 
beiden Urkunden mit grossen Festen zu feiern. 

Erste Stadtbefestigungen

Ab 1260 entstanden die ersten Stadbesfestigungen. Und schon 1264 
starben die Kyburger aus. Aber auch von Unglück blieb Diessenhofen 
nicht verschont. Zwei Stadtbrände zerstörten grosse Teile des 
aufstrebenden Städtchens. 

1621 rafte die Pest 600 Einwohner weg. Widerwertigkeiten brachten 
auch die Koaltionkriege im Zusammenhang mit Napoleon. Russen, 
Franzosen Oesterreicher suchten Stadt und Landschaft heim. 

1798 Freiheitsbaum errichtet

1798 wurde in Diessenhofen der Freiheitsbaum der Französichen 
Revolution aufgerichtet. 1844/ 46 brachte die Dampfschifffahrt grosse 
Veränderung auf dem Rhein. Damit im Zusammenhang wurden leider die 
Tore und Türme der Stadt abgebrochen, um so den Vekehr auch auf dem 
Land zu fördern. 

Zum Glück entging der Siegelturm (er war immer Zeitglocken und Alarm- 
und Archivturm, nie Stadttor) knapp dem Schicksal der Stadttore. Ein 
wichtiges Datum für Diessenhofen ist auch das Jahr 1460. Da ging die 
Herrschaft der Habsburger im Thurgau abrupt zu Ende. 

10 Tage lang leistete die von den Eidgenossen belagert Stadt 
Diessenhofen Widerstand und ergab sich dann den Eidgenossen. 
«Diessenhofen an dem Rhin, hert mit guten Muren muss den Eidgenossen 
sin. Das sölt den Adel duren» lautet ein bekannter Spruch aus jener 
bewegten Zeit.

Die Stadtführung

Nun begann für die Gesellschaft die Stadtführung mit Hansueli Ruch
Man besuchte unter anderem die Standorte Siegelturmplatz, 
Stadtgraben, untere Mauer, Stadtkirche, Unterhof, Chlosterhaus und 
ander Orte mehr. Ruch verstand es, dies Orte kurz und prägnant im 
Zusammenhang mit der Geschichte darzustellen. 

Und an jedem Ort gab es eine kurze Pause, in der das Publikum Fragen 
stellen konnte, Und diese Neuzuzüger und -zuzügerinnen zeigten sich 
sehr wissbegierig, wollten sie doch möglichst viel wissen über ihren 
neuen Wohnort, der seit kurzem 3500 Einwohner zählt (Tendenz leicht 
steigend) 

Bekannter Band von Alphons Raimann

Die wohl beste Dokumentation über Diessenhofen ist der der 1992 
erschienene Band V Diessenhofen: Die Kunstdenkmäler des Kantons 
Thurgau von Dr. Alphons Raimann. 

Der 431 seitige Band enthält viel Bildmaterial und kann in Bibliotheken 
besorgt oder im Buchhandel gekauft werden. Bei Bücher Schoch in 
Schaffhausen kostet der Band ca. 115 Franken und ist innerhalb von drei 
Tagen lieferbar.

Mondscheinwanderung 

Als nächsten Event bietet der Verkehrsverein am 31. August eine 
Mondscheinwanderung in den Basadinger Wald an. Besammlung ist um 
20.30 Uhr beim Parkplatz Lettenhalle. Auch eine kurzfristige Anmeldung 
auf Tel 076 217 27 17 ist immer noch möglich. 


Guido Elser (ge) 
© Text und Foto von Guido Elser


Das Zifferblatt der Siegelturmuhr mit der Monduhr wird bewundert. Im Vordergrund Stadtführer
Hansueli Ruch.



Vor dem Chlosterehaus, Hier wohnten fromme Frauen, bevor diese im St. Katharinental ein
Dominikanerinnen-Kloster gründeten



In der Schmidgasse begann es leicht zu regnen - daher die Schirme













Sonntag, 24. Juni 2012


NEU: Das besondere Ereignis *** Beatles-Melodien begeisterten das Publikum 
(von Guido Elser) 25.06.2012
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=77&show=64&start=0#0



Beatles-Melodien begeisterten das Publikum 

Basadingen 

Der Freitagabend war für die 20 Kinder und Jugendlichen der
Jugenband Crescendo ein grossert Tag. Die Band hatte um 18.30 Uhr auf
dem neunen Begegnungsplatz zwischen Dorfkirche und ehemaligen
Evangelischen Pfarrhaus bei bestem Sommerwetter einen Konzertauftritt
unter ihrem neuen Dirigenten Markus Augenstein.
 

Die von Landfrauen-Verein Willisdorf/Basadingen geführte Festwirtschaft 
war mit rund 150 Personen gut besetzt. Die Band richtete sich ohne 
Aufregung ein, und Augenstein hatte den Überblick und ordnete nur mit 
Blickkontakt die Register: Klarinetten, Querflöten. Saxophone, 
Tenorhörner und Schlagzeuger.

Zu Höhepunkten des fast einstündigen Konzertes wurden eine ganze 
Reihe von Beatles -Kompositionen wie «Yesterday», «Yallow Submarine» 
oder «She loves you». Die Band spielte mit Freude und grossem 
musikalischem Einsatz. Immer wieder spendete das grosse Publikum 
begeisterten Applaus. 

Wohl nur zu schnell ging für die meisten in der Band diese Stunde vorbei. 
Und sie verabschiedete sich mit der Komposition «Summernight». Die Zeit 
drängte, denn nach den Jungen boten nun auch noch die Grossen ein 
Konzert: die Stadtmusik Diessenhofen ebenfalls unter der Leitung von 
Berufsmusiker Markus Augenstein. 

Für Augenstein ist es, wie er im Gespräch erklärte, jedes Mal eine Freude 
wenn er nach Diessenhofen kommt zur wöchentlichen Ausbildung der 
Jugendband Crescendo. 

Die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 9 und 15 Jahren sind mit 
Begeisterung dabei, musikalisch weiter zu kommen. Und für die 
Stadtmusik ist es ein Glücksfall, dass nun schon seit über 10 Jahren in 
Zusammenarbeit mit der Musikschule Untersee und Rhein der 
musikalische Nachwuchs für die Stadtmusik höchste professionell 
ausgebildet wird.


Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser 




Jugendband Crescendo (1)


Jugendband Crescendo (2)


Jugendband Crescendo (3)


Jugendband Crescendo (4)




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