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Mittwoch, 27. Februar 2013

Keine Ahnung - aber weg ist weg...




Keine Ahnung - aber weg ist weg...

Die Wiener Behörden stehen vor einem gelinde gesagt aussergewöhnlichen
Rätsel. 

Es geht um einen Mann, der am Morgen des 23. Februar in einem 
Einkaufszentrum die Aufmerksamkeit eines Angestellten erregt. Der Herr 
mit «leicht blutbeschmierter» Kleidung und Blut im Gesicht sei 
«herumgeirrt», erinnert sich ein Zeuge. Auf Nachfrage bekundete der aus 
Polen stammende 33-Jährige, er warte bloss auf den Bus.


Wäre ja auch ein Grund....

«Gegen acht Uhr hat der Mitarbeiter trotzdem Rettung und Polizei 
verständigt», erklärte laut dem österreichischen «Krone»-Blatt 
Polizeisprecherin Adina Mircioane. Der Mann war betrunken und äusserlich 
unverletzt. 

«Er war zudem ansprechbar und gab auch an, dass es ihm gut gehe und 
er nur gestürzt sei.» Dennoch lieferte ihn ein Krankenwagen ins Spital 
ein, wo der Fall eine einschneidende Wendung nehmen sollte.

«Das Opfer gab an, sich an nichts erinnern zu können»

Denn als sich der Mann freimachte, entdeckten die Ärzte eine massive 
Verletzung: Penis und Hoden waren mit einer scharfen Klinge abgetrennt 
worden. Ob ein Verbrechen vorliegt, ist allerdings noch nicht klar. 

«Das Opfer wurde nach der chirurgischen Versorgung kurz befragt, wobei 
er angab, sich an nichts erinnern zu können», so Mircioane. «Obwohl das 
Opfer weder dem Zeugen noch den Einsatzkräften gegenüber eine 
Gewalttat erwähnt hat, wird vorerst in Richtung Straftat ermittelt.»

Zumindest weiss die Polizei mittlerweile, wo der Pole entmannt worden 
ist. In einer nahen öffentlichen Toilette fanden Beamte Blutspuren, 
Rasierklingen und Teile des Penis. Das beste Stück des Mannes einfach 
wieder zu befestigen, kommt allerdings nicht in Frage. 

Ein Arzt erklärte gegenüber «Krone»: «Es ist grundsätzlich nicht möglich, 
Hoden und Glied wieder anzunähen. In erster Linie muss man versuchen, 
die Harnröhre zu retten, damit der Patient nicht sein Leben lang an einen 
Katheter gebunden ist.»


Boomerang

Der Mensch hat ein Gehirn bekommen,
benutzt es aber viel zu selten!

Sonntag, 10. Februar 2013

Impfzwang durch die Hintertüre?!


NEU: DISKUSSION im LATSCHARIPLATZ-FORUM FÜR ALLE! ***
Pro und Contra Impfen (Impfzwang durch die Hintertür?)
 (von Zaungast) 11.02.2013




Impfzwang durch die Hintertüre

Bisher konnten Eltern selbst entscheiden, wogegen sie ihr Kind impfen
lassen. Doch jetzt gibt es für Masern, Mumps und Röteln kaum noch
Einzelimpfstoffe. Eltern sind verärgert.


Luce D'Agostino ist wütend. Für ihre beiden Söhne will sie nur das Beste - 
auch beim Impfen. «Ich wollte Simone nur gegen Masern und 
später gegen Mumps impfen lassen», erzählt sie. Doch ihr Kinderarzt 
konnte keinen Einzelimpfstoff auftreiben und empfahl die kombinierte 

Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln. D'Agostino: «Für meine Kinder 
kommt das nicht in Frage. Simone neigt zu Allergien. Ich möchte 
sein Immunsystem nicht mit einer Dreifachimpfung belasten.» Sie fordert: 
«Die Behörden sollen dafür sorgen, dass Eltern weiterhin wählen 
können, wie sie ihr Kind impfen.»



Tatsächlich verschwanden innerhalb des vergangenen Jahres fünf von 
sieben Einzelimpfstoffen vom Markt. Für Mumps gibt es bereits keinen 
mehr. Für Masern ist ab Sommer wieder ein einziger verfügbar, ein 
Impfstoff gegen Röteln ist auch zurzeit erhältlich.

Das BAG wirbt für die Kombi-Impfung

Nun schlagen auch die Ärzte der «Arbeitsgruppe für differenzierte 
Impfungen» Alarm. Sie setzt auf die individuelle Einzelimpfung. Gegen 
eine Krankheit soll dann geimpft werden, wenn sie ein Risiko darstelle. 
Masern, Mumps und Röteln verursachen erst ab der Pubertät 
häufiger schwere Komplikationen. 

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) will hingegen bereits Kleinkinder 
gegen alle drei Krankheiten impfen und schlägt die Werbetrommel für den 
Kombi-Impfstoff.

Impfungen sind in der Schweiz freiwillig. Die Ärzte für differenziertes 
Impfen sehen diese Freiheit jetzt in Gefahr. Peter Klein, Hausarzt in Bern: 
«Wenn keine Einzelimpfstoffe mehr erhältlich sind, wird der freie 
Impfentscheid zum Papiertiger.» 

Und: «Das BAG zielt ganz auf die Ausrottung der Kinderkrankheiten. 
Deshalb wird es den Einzelimpfstoffen nicht nachtrauern.»

Dem widerspricht Hanspeter Zimmermann vom BAG: «Wir sind keineswegs
erfreut.» Das BAG kläre zurzeit ab, ob Schritte von behördlicher 
Seite angezeigt seien.

Wenig Verständnis für die besorgten Eltern haben Hersteller und Händler. 
Pro Vaccine in Baar (ZG) und Glaxo Smith Kline in Münchenbuchsee (BE) 
bieten keine Einzelimpfstoffe mehr an. Andrea Bettiga von Glaxo Smith 
Kline: «Wir halten uns mit unserem Kombinations-Impfstoff an die 
Empfehlung des BAG.»



Die Schweizer Firma Berna Biotech produziert noch Einzelimpfstoffe. 
Roland Hoos, Berna-Verantwortlicher für medizinische Informationen: 
«Wir stellen sie für diejenigen her, die individuell impfen möchten, auch 
wenn die Nachfrage klein ist und Kombi-Impfstoffe vorzuziehen 
sind.» 

Allerdings gibt es die Impfung nur gegen Masern und Röteln.

«Eine Zumutung, Stoffe zu spritzen, die nicht nötig sind»

Auch wenn keine Einzelimpfstoffe mehr erhältlich sind, können Eltern den 
Impfzeitpunkt weiterhin selber bestimmen. Peter Klein: «Es ist nach wie 
vor verantwortbar, Kinder erst mit etwa 12 Jahren... (weiterlesen...!)







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