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Mittwoch, 16. Januar 2013

Fasnacht Diessenhofen 2013 *** Der Umzug - Schräg, bunt und laut

NEU: Fasnacht Diessenhofen 2013 *** Der Umzug - Schräg, bunt und laut 
(von Dieter Ritter) (16.01.2013)



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Fasnachtsumzug Diessenhofen, 13.1.2013

Schräg, bunt und laut

Am Sonntag nahmen in Diessenhofen die Fasnächtler das Zepter in die Hand.


Pünktlich um halb drei Uhr setzten sich 40 Fasnachts-Cliquen auf der 
Schaffhauserstrasse Richtung Siegelturm in Bewegung. Guggen, 
Themengruppen, Konfettikanonen und Barwagen mit total rund 1200 
Teilnehmern bildeten eine endlos scheinende Kolonne. 

Der Einschellerverein aus dem Kanton Schwyz führte den Umzug mit 
seinem Treichelngeläute an. Guggen mit klingenden Namen wie „Rhy-
Gusler“, „Mostgügeler“ oder „Wildmandli“ boten ein vielseitiges 
Fasnachtskonzert. Sie spielten bekannte Ohrwürmer, angenehm 
anzuhören. 

Die extrem schräge Kakophonie mit Sambarhythmus, wie sie noch vor 
wenigen Jahren üblich war, scheint allmählich zu verschwinden. Mit ihren 
Sujetwagen nahm die Gruppe Fakobe Dachsen das Bierkartell auf die 
Schippe. 

Das Bifako Ramsen zeigte Figuren aus den Trickfilmen „Madagaskar“ und 
die Clique Schäflibach aus Urdorf fuhr mit einem riesigen Piratenschiff 
durch das Städtchen. Drei Barwagen strapazierten mit überlauter Musik 
das Trommelfell der Gäste am Strassenrand. 

Sechs Gruppen kamen aus Deutschland, zwei aus Liechtenstein und die 
anderen aus der ganzen Deutschschweiz.

Dicht gedrängt standen die Zaungäste am Strassenrand. „Bis zu 3000 
Fasnachtsplaketten werden jeweils verkauft. Da Kinder, Jugendliche und 
Behinderte keine Plakette kaufen müssen, rechne ich mit total 5000 
Zuschauern“ schätzte Bea Oechslin, Mitglied der Guggemusig Rhyalge. 

Mit dem Erlös aus dem Plakettenverkauf werden die Kosten für die 
Verpflegung der rund 1200 Umzugsteilnehmer finanziert.

An Ständen an der Umzugsroute konnten sich die Zuschauer mit Glühwein 
aufwärmen und mit Grilladen und Hotdogs stärken. Petrus zeigte sich den 
Fasnächtlern gewogen und ausser intensivem Konfettiregen trübten 
keine Niederschläge das Vergnügen.

Die Guggenmusig Rhyalge hatte die Diessenhofer Fasnachtstage 
organisiert. Sie begannen am zweiten Januar um fünf Uhr morgens mit 
dem Morgestraich und der Beizentour der Guggen. Am Nachmittag folgte 
der Kinderumzug und die Rhyalge setzten den Narrenbaum beim 
Siegelturm. 

Anschliessend trafen sich die Kinder und Begleitpersonen in der Rhyhalle 
zum Kindermaskenball. Am Samstag fand der grosse Maskenball in der 
Rhy-Halle statt. 

Auftakt am Sonntag bildeten das Frühschoppenkonzert mit Mittagessen in 
der Rhyhalle und der Zunftmeisterempfang im Rathaussaal. Abschluss der 
närrischen Tage in Diessenhofen war am Sonntagabend der 
Schlussrummel in der Rhyhalle.


Dieter Ritter (dr)
© Text und Fotos von Dieter Ritter




Ein wahres Kunstwerk, diese Blumenfrau


Sie nennen sich „Häxe-Chatze“ und kommen aus Ueberlingen, Deutschland


Sie gehören zu den „Mostgügeler“ aus Triesen FL


Die Jüngsten dürfen die Gruppe der Rhygusler aus Schaffhausen anführen


Die Guggemusik „Staaner-Schränzer“ aus Stein am Rhein


Die Wildmandli-Gugger aus Triesenberg FL








Sonntag, 9. September 2012

NEU: Unsere Reporter berichten... *** Bierfest beim Siegelturm (von Guido Elser) 10.09.2012


Zuger bieten Musik aus Österreich

Das vom Linden-Wirt Ernst Lötscher organisierte Bierfest vor dem
Siegelurm wurde bei der warmen Witterung vom Samstag zu einem guten
Erfolg.


Diessenhofen

Um 22 Uhr waren die 240 Plätze der Festwirtschaft direkt vor dem Turm
fast voll besetzt.


Als Gag diente der geleerte Bannerträgebrunnen vor dem Turm als 
Freiluft-Theke für den Bierausschank. Auch die Cüplibar unter dem 
Siegeltrum florierte, Das Quartett «Jauk Power» brachte das Publikum in 
Stimmung. 

Wirt Ernst kennt diese Musiker und die Musikerin von seinem früheren 
Wohnort im Kanton Zug her. Er sagte, die vier seien eingebürgerte 
Österreicher, die sich im Kanton Zug sehr wohl fühlten. Und es stellte sich 
rasch heraus, dass sie neben ihrem österreichische Dialekt auch das 
Schweizerdeutsch bereits gut beherrschen. 

Die Musik. mit Gesängen und Witzeerzählen durchmischt, war dann schon 
mehrheitlich original-österreichisch und gefiel dem Publikum, wie der laute 
Applaus immer wieder zeigte. 

Der Namen Bierfest

Zum Namen Bierfest kam es, da im Stadtbrunnen vier Biere der 
Stadtbrauerei Diessenhofen, betrieben von Rolf Tinner, ausgeschenkt 
wurden, Diese Biere sind in Diessenhofen in der Linde und in der Krone 
immer erhältlich. Beim Bier 8 Sommerweizen lautet die Werbung: 
«Fruchtiges, süffiges, helles Weizenbier, gerade richtig für eine laue 
Sommernacht».


Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser

Auf ein Wort



Ernst Lötscher

«Ich bin nun seit 22 Monaten Wirt in der Linde. In bin von der
Bevölkerung sehr gut aufgenommen worden. Es gefällt mir prima hier.
Mit der Organisation dieses kleinen Festes möchte ich der Bebölkerung
etwas zurückgeben».
 



Rita Stocker aus Baar im Kanton Zug

«Ich schenke hier offene Biere aus. Ich kenne Ernst Lötscher
schon seit vielen Jahren. Als er mich anfragte, ob ich an seinem Fest
mithelfe, sagte ich sofort zu. Es gefällt mir bestens hier, und ich komme
sicher bald wieder»
 



Die Kapelle aus dem Kanton Zug sorgte für beste Stimmung

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