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Donnerstag, 11. Oktober 2012

Fondue-Plausch im nächtlichen Wald

Die Titelseiten-Reportage *** Fondue-Plausch im nächtlichen Wald
(von Guido Elser)


Fondue-Plausch im nächtlichen Wald
(Quartierverein Grieshalde)

Der erste Fondueplausch des Quartiervereins Grieshalde am
Samstagabend war ein grosser Erfolg: es nahmen 36 Erwachsene und
24 Kinder daran teil.
 

Diessenhofen 

Wegen noch viel zu weichem Untergrund beim «tote Maa» wurde der 
Anlass kurzfristig zur offiziellen Feuerstelle bei der Kläranlage verschoben. 

Als Fondue-Köche funktionierten Maria und Dominik Stöcklin ganz 
hervorragend. Neben 13 Kilos Fondue hatten sie auch Spiesse und 
Schürzen für alle organisiert. 

Jael Mascherin sorgte für den Punsch und führte den Wurst Grill, der vor 
allem auch bei den Kindern auf Anklang stiess. Rasch bildeten sich bei den 
Feuerstellen fröhliche Runden im Sitzen oder Stehen. Romantisch wurde 
die Stimmung an den Feuern, als die Nacht hereinbrach. Überall wurde 
diskutiert und viel gelacht. 

Auch den Kindern gefiel dieser nächtliche Anlass im Wald, wenn auch die 
Kleineren darunter immer mal wieder die Nähe von Vater oder Mutter 
suchten. Die Organisatoren konnten viel Lob entgegennehmen. So dürfte 
dieser Anlass im Veranstaltungskalender des Vereins einen festen Platz 
erhalten. 

Quartierverein besteht seit Sommer 2011

Der Quartierverein Grieshalde ist noch jung. Es besteht erst sei dem 
Sommer 2011, zählt aber bereits 200 Mitglieder. Das Quartier Grieshalde 
entstand in den 60-er Jahren und erhielt rasch den Namen 
«Millionenhügel» wegen einiger herrschaftlicher Villen, die dort neben 
Einfamilienhäusern gebaut wurden. 

In den ersten Jahren spielten die Kinder auf ungeteerten Strassen, wo 
sogar Verlorennen durchgeführt wurden . Das Quartier war ein 
Kinderparadies. In den weiteren Jahren ist das Quartier weiter 
gewachsen. 

Nur sind heute kaum mehr Bauplätze da. Ein Teil der ersten Grieshalde-
Bewohner ist weggezogen oder verstorben. Diverse junge Familien mit 
Kindern sind zugezogen. 

Verschiedene Generationen leben respektvoll nebeneinander. Und immer 
noch können die Kinder auf der Strasse spielen . Bei diesem durchwegs 
positiven Quartiergeist kam es im Sommer 2011 zur Gründung des 
Quartiervereins Grieshalde, der heute bereits 200 Mitglieder zählt. 

Zu einem bescheidenen Vereinsbeitrag wird man Mitglied. Zum Vorstand 
gehören neben der Präsidentin Jael Mascherin, Marion Wenger und 
Dominik Stöcklin. Auch erste Sponsoren wurden gefunden. Schon das 
erste Sommerfest, das sogeneannt «Bunkerfest» wurde zu einem 
durchschlagenden Erfolg. 

Und beim kürzlichen grossen Hallen- Fussballturnier erreichte die 
Grieshalde-Mannschaft den vorzüglichen 4. Rang. Sehr erfolgreich waren 
auch die Adventsfenster-Aktion und nun der Fondueplausch 2012. 


Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser





Fondue-Plausch


Im dunklen Wald suchten Kinder immer mal wieder die Nähe von Vater oder Mutter


Für Kinder war es spannend am Wurstgrill von Jael


Kinder hatten den Plausch


Erwachsenen-Gruppe im nächtlichen Wald


Kaltes Näschen, aber Warmes im Bauch




Mittwoch, 3. Oktober 2012

Ein Waldumgang der ganz speziellen Art

NEU: Bürgergemeinde Diessenhofen *** Ein Waldumgang der spezielleren Art 
(von Peter Spirig) 02.10.2012

Ein Waldumgang
der ganz speziellen Art

In Diessenhofen lud die Bürgergemeinde zu einem Spaziergang auf
Schusters Rappen der auch an illegal gesetzten Hanfpflanzen vorbei
führte


Am Sonntag lud die Bürgergemeinde Diessenhofen zum Waldumgang. 
Wegen schlechtem Wetter musste er in den Herbst verschoben werden. 
Dies bedeutete, dass die Fahrt mit Pontons entfiel. „Wir benützen aber 
die Gelegenheit, dass wir einmal in den Buchberg gehen wo die 
Bürgergemeinde eine grosse Fläche Wald hat“ erwähnte Präsident Urban 
Brütsch nach der Begrüssung der 150 Gäste. 

Begrüsst wurden sie auch von der Stadtmusik Diessenhofen. Unter der 
Leitung von Markus Augenstein wurde „Deozincova“, der Marsch der 
Stadt Diessenhofen, gespielt. Danach ging es dem Geisslibach entlang 
nach Wilisdorf und weiter zur Kiesgrube um dann quer durch den Wald 
zum Rastplatz zu gelangen. 

Vielleicht schwimmen sie bald bis zur Quelle

Beim Geisslibach erklärte Urban Brütsch, dass das Wehr durch eine 
Fischtreppe ersetzt wurde. Noch ist den Fischen der Zugang zur Quelle 
verwehrt. Sie kommen nujr bis zum Wehr in Willisdorf. „Sensationell wäre 
es, wenn wir dort auch noch eine Fischtreppe bauen könnten“. 

Fischen ist nicht gestattet. Aber man züchtet Forellen. Die Fische hätten 
sich vermehrt. Genauso wie der Biber der Schaden anrichte. Dank dem 
Einsatz eines Anstössers stehe nun auch ein Wanderweg zur Verfügung. 

Vom Hanf auf der Magerwiese

Inmitten der Kiesgrube, die von der Heva AG betrieben wird, erklärte 
Produktionsleiter Florian Mascherin, der am Sonntag Geburtstag hatte, 
dass man noch mit einem Kiesvorrat für die nächsten 15 bis 20 Jahre 
rechne. 

Das bringt ein Verkehrsaufkommen mit sich, wobei sich dieses stark 
verbessert habe. „Derzeit haben wir aus Schlatt keine €Reklamationen 
mehr“. Die Kiesgrube wird laufend renaturiert. Unter anderem mit einem 
Biotop. Es besteht aus höhenunterschiedlich gebauten Teichen. 

Läuft der obere über wird der nächste gefüllt. Es hätten sich bereits 
Laubfrösche und Libellenarten niedergelassen. Als ungebetene Gäste, 
und als Zielscheibe für die Jäger die einen Jägersitz erstellten, gelten die 
Wildsäue. Der Sitz steht in einer jungen Magerwiese. In einiger Zeit 
werde man sich hier über eine Blumenwiese freuen können. 

Pflanzen hat es bereits. Die von irgendwelchen Personen eingepflanzten 
üppigen Hanfpflanzen waren nicht zu übersehen. Soweit möglich wurden 
während des Rundganges einige zerstört. 

Keine grösseren Probleme im thurgauer Wald

Im Buchenwald erklärte Revierförster Jakob Gubler, dass man Eichen 
fördern will. Man kümmert sich aber auch um den seltenen Mittelspecht. 
Jakob Gubler weiss, dass einer in der Nähe brütet. Er ist offenbar nicht 
alleine, denn es wird auch ein anderer Mittelspecht in der Gegend 
vermutet. 

Man lauschte dem Revierförster neben mächtigen Eichen stehend. Es 
handelte sich um Mittelwaldeichen die zirka 180 Jahre alt sind. Sie sollen, 
wie auch die jüngeren Eichen, geschützt werden. Zudem werden Eichen 
im Jungwald gesetzt. 

Weiters erwähnte der Revierförster, dass gewisse Flächen ganz in Ruhe 
gelassen werden. Weiters war von ihm zu erfahren, dass die Waldränder 
irgendwann gepflegt und verbreitet werden. Man will mehr Strukturen 
und Abwechslung hinein bringen. 

Danach lud Urban Brütsch zum Rastplatz wo man von der Metzgerei Del 
Grosso mit Würsten, von Stefan Gränicher mit Getränken und von der 
Stadtmusik mit Melodien verwöhnt wurde. Unter den Gästen der neue 
Kreisvorsteher Ruedi Ulmer. Er ist Chef mehrerer Reviere. Gegenüber 
unserer Zeitung äusserte er, dass derzeit im thurgauer Wald keine 
grossen Probleme bestehen. 

Auch in Sachen Borkenkäfer nicht. Er machte aber auf einen Mangel an 
Auszubildenen aufmerksam. Während sich die Erwachsenen unterhielten 
wurde der Wald zum Spielplatz für Kinder. 


Peter Spirig (psp)
© Text und Bilder von Peter Spirig




Auf Schusters Rappen unterwegs in Richtung Buchberg (1)


Auf Schusters Rappen unterwegs in Richtung Buchberg (2)


Auf Schusters Rappen unterwegs in Richtung Buchberg (3)


Konnte Interessantes berichten: Produktionsleiter
Florian Mascherin (1)


Konnte Interessantes berichten: Produktionsleiter Florian Mascherin (2)


Revierföster Jakob Gubler und der Präsident der Bürgergemeinde Urban Brütsch erklärten den
Schutz der Eichen


Führte gekonnt und zügig durch den Waldumgang: Urban Brütsch



Donnerstag, 30. August 2012


NEU: LATSCHARIPLATZ-FORUM FÜR ALLE! *** Neue Diskussion > Sollen Waldbesuche kostenpflichtig werden? (von bannjongg) 30.08.2012
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=6&show=129


Waldwirtschaft Schweiz
Debatte um Gebühren für Waldbesuche:
Waldwirtschaft bricht eine Lanze für Schweizer Holz


Die Forderung nach einer Wald-Vignette für Biker und Reiter im Kanton
Bern hat landesweit zu einer heftigen Debatte geführt. Waldwirtschaft
Schweiz (WVS) plädiert für den Kauf von Schweizer Holz als beste
Unterstützungsmassnahme für die hiesigen Forstbetriebe.


Abgesehen von Beiträgen für die Schutzwaldpflege erhält die 
Waldwirtschaft keine automatischen Bundessubventionen wie die 
Landwirtschaft. Waldwirtschaft Schweiz setzt sich dafür ein, dass die 
Waldeigentümer für bisher unentgeltliche Waldleistungen zum Nutzen der 
Öffentlichkeit konsequent abgegolten werden. 

Der Verband setzt dabei wo immer möglich auf klare 
Leistungsvereinbarungen und auf das Verursacherprinzip. Die prioritären 
Leistungen und auch deren Kosten sind von Wald zu Wald verschieden – 
je nachdem, ob er zum Beispiel im Gebirge, im Jura oder mitten in der 
Agglomeration liegt. 

Der freie Wald-Zugang ist seit 1907 im Zivilgesetzbuch (Artikel 699) 
verankert und ein unbestrittenes Prinzip. Dies bedeutet aber nicht, dass 
der Wald beliebig kreuz und quer begangen oder befahren werden kann.

Ein landesweites Patentrezept für die Abgeltungen ist kaum denkbar; 
dafür existieren da und dort bereits interessante Beitragssysteme auf 
lokaler Ebene. Neben der postulierten Wald-Vignette gibt es eine Reihe 
von Ideen und Modellen, welche von Fall zu Fall auf nationaler, kantonaler 
oder kommunaler Ebene ausgehandelt werden müssen.

Die Forstbetriebe und Waldeigentümer sind bestrebt, ihre Kosten durch 
die Einnahmen aus der Holznutzung zu decken und damit Arbeitsplätze 
und die nachhaltige Waldpflege zu sichern. In Folge der Frankenstärke 
und allgemein tieferer Produktionskosten im Ausland nehmen der 
Preisdruck und die Konkurrenz durch ausländische Holzprodukte stetig zu. 

Gerade die Mittellandbetriebe sind massgeblich auf die Einträge aus dem 
Holzhandel angewiesen, sie schreiben heute mehrheitlich rote Zahlen.

Jeder Bauherr und jede Konsumentin kann einen Beitrag zur 
Unterstützung der Schweizer Waldwirtschaft und damit zur Sicherung der 
vielfältigen Waldfunktionen leisten: Kaufen Sie Holz aus Schweizer 
Herkunft! 

Damit solidarisieren Sie sich mit dem Engagement unserer 
Waldeigentümer und -bewirtschafter für eine nachhaltige Waldpflege auf 
höchstem Niveau, welche allen Waldbesucherinnen und -besuchern 
zugutekommt.

Montag, 25. Juni 2012


NEU: Unsere Reporter berichten *** Die Wald-Wild-Tage waren ein grosser Erfolg (von Guido Elser) 25.06.2012
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=83&show=45





Guido Elser, Diessenhofen 
Tel: 052 657 17 80
Natel 077 415 73 43 
guido.elser@shinternet.ch


Wald-Wild-Tage waren grosser Erfolg

Die von Jägern und Forstleuten durchgeführten Wald-Wild-Tage
wurden am Freitag und Samstag bei bestem Sommerwetter zu einem
grossen Erfolg.


Diessenhofen 

Am Freitag liessen sich über 300 Schülerinnen und Schüler von Fachleuten 
durch den Rundgang führen. Und am Samstag dürften es noch 
bedeutende mehr Besucher gewesen sein, die sich im Laufe des Tages 
für das Gebotene zum Thema Wald und Wild interessierten. 

Das Ziel der erstmals durchgeführten Wald-Wild Aktion war, den Sinn der 
Jagd und der heutigen Holznutzung der Bevölkerung näher zu bringen. 
Forst und Jagd stellten ihre Aufgaben und Pflichten vor. Die Tätigkeiten 
des Forstwartes wurden anschaulich gezeigt. Das Ganze war verbunden 
mit einem Postenlauf mit 10 Stationen. 

So wurde die Holznutzung gezeigt. Holz ist ein wertvoller Rohstoff, eine 
natürliche Ressource, die sich nachhaltige in grossen Mengen nutzen 
lässt. Sowohl als Baustoff als euch Energielieferant ist Holz weit 
umweltfreundlicher als andere verwendete Materialien, da es für seine 
Produktion lediglich Sonnenenergie benötigt. 

Da orientierte sich das Publikum an am Boden liegenden Baumstämmen, 
dem mächtigen Stamm einer 140 Jahre alten Eiche, einer 80 Jahre alten 
Douglasie einer ebenso alten Lärche, einer etwas jüngeren Fichte. Alle 
diese Hölzer lassen sich heute wieder besser als auch schon verkaufen 
und dienen als Bauholzer im Hausbau oder bei der Herstellung von 
Möbeln. 

Holz für Ruder und Stachel

Gute Holzteile von Eschen lassen sich verbiegen und dienen heute noch 
beim Holzschlittenbau, oder für die Herstellung der Ruder und Stachel der 
Pontoniere oder die Hölzer der vor 150 Jahren von Nordamerika 
eingeführten Douglasie eignen sich wie bei dem Diessenhofer Pontonier-
Vereinsheim bewiesen auch für unverwüstliche Aussenfassaden. 

Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, wo immer möglich einheimisches 
Holz aus unseren Wäldern zu verwenden. 

Von den Jägern und den Wildarten

Beim Posten Wildkunde wurden unsere Hauptwild arten Reh, Fuchs, 
Marder Dachs und Schwarzwild (Wildschweine) , deren Verhalten und 
Lebensweise vorgestellt.

Jäger sorgen unter anderem in Absprachen mit Landwirten für möglichst 
geringe Wildschäden. Die Jagdaufsicht unternimmt Revierbegehungen zu 
unregelmässigen Tages- und Nachtzeiten. Sie ergreift Massnahmen 
gegen wildernde Hunde im Rahmen der gesetzlichen Befugnisse. 

Und sehr wichtig für die Jäger ist die Erhaltung eines gesunden 
Wildbestandes 

Die Diessenhofer Fischenz

An einem besonderen Posten wurde die Fischenz Diessenhofen 
(Rheinklingen bis Laag) vorgestellt. In einem grossen Aquarium wurden 
lebend Fische unseres Rheinabschnittes: Barbe, Egli. Hecht, Aal, Forelle 
gezeigt. 

Die bei uns so beliebte Äsche konnte nicht lebend gezeigt werden, da sie 
wieder bis zum Herbst geschützt ist und zur Zeit nicht gefangen. werden 
darf.

Am Samstag boten die Jagdhornläser vom Rhy unter Leitung von 
Rosmarie Keller zur Feier des speziellen Tages mehrere kurze Auftritte. 
Und in der Festwirtschaft im Werkhof fanden die Wildschweinhamburger 
vom Grill reissenden Absatz. 


Guido Elser (ge) 
© Text und Fotos von Guido Elser




Förster Kurt Engel mit einer Besuchergruppe


Mächtige Stämme von Eiche, Esche und Buche


Auftritt der Jagdhornbläser vom Rhy


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