Mittwoch, 17. Oktober 2012

Der neue Film von Markus Imhof "More than Honey"

Der neue Film von Markus Imhof
More than Honey

More than Honey Trailer


News vom 17.08.2012"More than Honey" Weltpremiere auf der Piazza Grande, Abschlussfilm desFilmfestivals Locarno 
04.10.2012 Premiere in Wien
12.10.2012 Kinostart Österreich, filmladen Filmverleih GmbH
25.10.2012 Kinostart Schweiz, Frenetic Films Zürich
21.10.2012 Vor-Premiere Deutschland am Klimaherbst München, Arri Kinos
08.11.2012 Kinostart Deutschland, Senator Entertainment AG, 

mit Premieren in Berlin und München

Januar 2013 Kinostart Frankreich, jour2fete

News vom 25.08.2011


Zum 70. Geburtstag von Markus Imhoof zeigt das Schweizer Fernsehen
am 19.09.11 den Film "Der Berg".




 

Dienstag, 16. Oktober 2012

Wird der Karneval in Rio zum Desaster?


Wird der Karneval in Rio zum Desaster?

von GBC-Team

Wir die Freude mit Bruno Tenório, dem Sprecher der Sambaschule “Unidos da Tijuca“, als dieser
verkündete, dass für seine Sambaschule Deutschland 2013 Karnevals-Thema werden wird.

Die Tatsache, dass zu diesem Zeitpunkt noch die Sponsorengelder fehlten, darüber machte man
sich bei der Sambaschule keine Sorgen, schließlich ist man nicht irgend eine Sambaschule,
sondern hatte 2012 im Sambódromo von Rio wieder einmal als Sieger überzeugen können.
Doch das Projekt gerät mehr und mehr ins stocken, denn das benötigte Geld scheint nicht so recht
fließen zu wollen.

Auf rund 5 Millionen Euro werden die Gesamtkosten für den Karnevalsauftritt kalkuliert. Fünfzig
Prozent dieser Summe sind durch die Einnahme aus Fernsehrechten, Zuschüssen der
Stadtverwaltung von Rio sowie örtlichen Sponsoren gesichert. Die anderen fünfzig Prozent sollten
von deutschen Sponsoren kommen. Doch es ist kein Geld in Sicht, obwohl die Unternehmen die
Beträge von der Steuer abschreiben können. Die Sambaschule wird langsam nervös. Inzwischen
flog ihr Direktor für Öffentlichkeitsarbeit bereits mehrfach nach Deutschland, um bei der deutschen
Wirtschaft kräftig die Werbetrommel zu rühren. Darüber hinaus fanden Gespräche mit dem
Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag
(DIHT) und sogar mit dem Auswärtigen Amt statt.



Bruno Tenório - Direktor für Öffentlichkeitsarbeit


Das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel“ will erfahren haben, dass es einst ein interessiertes
deutsches Unternehmen gab, welches 500.000 R$ in Aussicht gestellt hatte. Nachdem jedoch der
Direktor des Goethe-Insituts, Alfons Hug, ein fertiges Konzept vorstellte, welches Richard Wagner
als Thema vorsah, da war der Sponsor auch schon weg.

Zu groß ist die Angst davor, dass man mit Wagner vor allem auch die Nazis und den Antisemitismus
assoziiert. Zwar reagierte die Sambaschule umgehend und ein neues Karnevalsthema wurde gewählt,
aber es war zu spät – der Sponsor kam nicht wieder zurück.



Richard Wagner


Hinter vorgehaltener Hand erklären die Verantwortlichen in anderen Unternehmen, dass sie
ein großes Imageproblem mit Rio haben. Welcher Manager möchte sich schon als Fotomotiv
mit knapp bekleideten Tänzerinnen ablichten lassen? - Keiner!

Von Erfolg oder Nichterfolg der Spendenaktion, darüber sind sich alle einig, hängt die Platzierung
der Sambaschule “Unidos da Tijuca“ beim kommenden Karneval in Rio ab – und mit dieser
Platzierung auch die Zukunft ihres derzeitigen Direktors für Öffentlichkeitsarbeit. Sicherlich auch
ein Grund dafür, dass Bruno Tenório nicht müde wird zu argumentieren und für das Projekt zu
werben: So wie man Deutschland nicht mit Eisbein, Bier und Lederhosen gleichsetzen könne, so
stehe der Karneval nicht nur für nackte Haut und laszives Gebaren.

Es geht bei der 80-minütigen Vorstellung im Sambódromo um Kunst und ausgefeilte Choreographie.
Bruno Tenório fiebert voller Leidenschaft, als er den Vergleich von der “Oper unter freiem Himmel“
zieht.

Was bleibt ihm auch anderes übrig? Denn nach seiner Aussage wurde die Idee vom deutschen
Karnevalsthema von Alfons Hug, vom Goethe-Institut, und dem ehemaligen deutschen
Generalkonsul in Rio, Michael Worbs, an die Sambaschule herangetragen. Diese nahm die Idee gerne
auf und rund 300 Personen sind derzeit mit der Umsetzung des Themas beschäftigt.

Es gilt 4.000 Kostüme zu schneidern und acht Karnevalswagen zu dekorieren. Die konkurrierenden
Sambaschulen warten bereits gespannt, ob sich “Unidos da Tijuca“ zum Gespött in Rio machen wird.
Denn versiegt der Geldstrom jetzt, dann sieht man sich bei “Unidos da Tijuca“ nur in der Lage eine
Sparversion zu präsentieren. Dies wäre wohl die größte Schmach für die seit 80 Jahren bestehende Sambaschule, die im letzten Jahr den ersten Platz erzielte. Denn um mit einem neuen Karnevalsthema
zu beginnen, dafür ist es bereits zu spät.

Während Bruno Tenório für seine Sambaschule und sich um das nackte überleben kämpft, gibt es von
den Beteiligten der deutschen Seite, die bei diesem Projekt involviert sind, keine klare Zielrichtung.
Laut dem “Spiegel“ ziehen die Goethe-Institute, Konsulate und Handelskammern nicht an einem
Strang. So soll der Generalkonsul in São Paulo darüber verstimmt gewesen sein, als sein Amtskollege
in Rio in seinem Bereich auf Sponsorensuche ging.



Ehemaliger Generalkonsul von Rio: Dr. Michael Worbs


Der Botschafter in Brasília steht dem Projekt von jeher skeptisch gegenüber. Die AHK in Rio unterstützt
die Zusammenarbeit mit der Sambaschule, will aber bei dem Projekt eine Kommission kassieren,
schließlich muss man sich selber finanzieren. Die AHK in São Paulo fordert zwar keine Kommission,
setzt sich aber dafür auch nur scheinbar halbherzig für das Projekt in Rio ein.

Es klingt bereits voller Verzweiflung, wenn der Kommunikationsdirektor von “Unidos da Tijuca“
hilfesuchend erklärt, dass man den Deutschen vertraut habe und um keinerlei finanzielle Garantien
gebeten wurden. Denn dies scheint sich jetzt bitterlich zu rächen.

GBC-Team



Taxi (Actionkomödie aus dem Jahr 1998) ganzer Film

NEU: "Latschariplatz-Film-Archiv"
Taxi (Actionkomödie aus dem Jahr 1998) 1. Teil aus einer Trilogie 
(von bannjongg) 16.10.2012




Ehemalige Filmhits in voller Länge
Taxi 1/3
aus dieser Serie!


Taxi ist eine Actionkomödie aus dem Jahr 1998 des Regisseurs Gérard Pirès
nach einem Drehbuch von Luc Besson. Der Film erfuhr drei Fortsetzungen
sowie eine US-Neuverfilmung mit dem Titel New York Taxi.







MERKE:

Lediglich lesen ist out - heute diskutiert man darüber -auf dem Latschariplatz!








Montag, 15. Oktober 2012

Der aktuelle Kommentar *** der Mißbrauch der Paulskirche

NEU: Der aktuelle Kommentar *** 
der Mißbrauch der Paulskirche 
(von kapverd) 15.10.2012



Der Missbrauch der Paulskirche

http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfu...#095;Paulskirche

Dort erhielt am 14.10.2012 Liao Yiwu den Friedenspreis des Deutschen
Buchhandels. Ob dieser Preis „nur“ ein nationales Konkurrenzprodukt des
Nobelkommitee aus Norwegen ist - bleibt mir noch unklar.


Hier einige Auszüge zu diesem Preis und zu der Rede des Preisträgers 
Liao Yiwu in der Paulskirche, es sind jedoch nur Auszüge - die komplette 
Rede konnte ich (noch) nicht auffinden.

http://www.tagesschau.de/inland/liaoyiwu102.html

Hier noch ein Statement der FAZ:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleto...ch-11925607.html





Aus dieser picke ich mir einen Satz heraus, der lt. FAZ sechsmal in der 
Paulskirche fiel:

„China, zerbrich!“

Ich gebe es zu, ich bin zutiefst schockiert. Wäre dieser Satz impulsiv in 
Tibet gefallen, ich hätte es verstanden. Er fiel in Deutschland, im tiefsten 
Herzen dieses Deutschland, in der Paulskirche als „der“ Wiege jeglicher 
Deutscher Demokratie!

Und dieser Satz wurde von folgenden Persönlichkeiten mitgetragen - und 
es erfolgte ein stehender Applaus Derselben:

Herta Müller
Wolf Biermann
Bundespräsident Gauck
Ministerpräsident Bouffier
ehem. Bundespräsident von Weizsäcker
Alfred Grosser
Günter Wallraff
u.v.a.

Der Inhalt dieses Satzes fordert zum Kalten und heißen Krieg auf, und 
dieses solle der primäre Grundstock eines Friedenspreises sein? So weit 
hatte sich bisher noch nicht einmal das Nobelkommitee aus dem Fenster 
gelehnt!

Was würde es denn eigentlich heißen wenn ein Riesenreich von 1,3 
Milliarden Menschen zerbrechen würde? Was soll überhaupt dieses 
pseudomilitärische Gerede in der für Deutsche geschichtsträchtigen 
Paulskirche?

Ich bin entsetzt. Die vor genannten und dort anwesenden Personen sind 
für mich kein Synonym mehr für den Frieden, sie sind ein Synonym für den 
Kalten Krieg gegen Chinas Kommunistische Partei. 

Einschränkend hierzu. Die Vorwürfe gegen das heutige China (und nicht 
antiquierte Hasserfüllte Triaden gegen das China von 1989, das jetzt 23 
Jahre zurückliegt) sind berechtigt, es kann von einem Friedenspreisträger 
aber nur und ausschließlich ein verständnisvoller Vorwurf und eine 
Forderung nach politischer Veränderung ausgerufen werden - und nicht 
die Forderung nach dem Zerbrechen einer Nation. 

Es ruft bei mir einen Vergleich mit den Forderungen Israels nach dem 
Zerbrechen des Mullahregimes im Iran hervor.

Ich bin entsetzt das so etwas in der Paulskirche applaudiert wurde. 
Es ist eine Schande.

J.M.


"Sanft schließt man Toten die Augen; sanft muss man auch den Lebenden die Augen öffnen." (Jean Cocteau)

Eine kleine Geschichte von einem Straßenmusikanten

NEU: Im Gedankensplitter *** 
Eine kleine Geschichte von einem Straßenmusikanten 
(von Michael Vaupel)15.10.2012


Eine kleine Geschichte
von einem Straßenmusikanten


Ich bin via "Facebook" auf eine Geschichte gestoßen, die mich 
nachdenklich gemacht hat. Diskussion dazu wie gehabt auf der Facebook-
Seite von Tom Firley und mir ("Der Börsentreff" - schauen Sie doch mal 
rein, wenn Sie mögen).

Um was es geht (die Aktion ist bereits einige Jahre alt, stimmt aber, habe 
das verifiziert und dazu einen sehr interessanten Washington Post Artikel 
gefunden, der mich emotional berührt hat):

Die Washington Post führte ein Experiment durch. 

Dazu stellte sich eine Person als Straßenmusiker verkleidet in den 
Durchgang zu einer U-Bahn in Washington DC, während des 
morgendlichen Berufsverkehrs. Er hatte den Auftrag, ca. 45 Minuten zu 
spielen, und zwar klassische Stücke, u.a. von Bach und Schubert. In 
dieser Zeit sollten geschätzt 1.100 Menschen vorübergehen.

Einige Leute warfen ihm etwas Geld hin, doch wirklich stehen blieb 
niemand. Eine Handvoll Menschen stockte kurz, eilte dann aber weiter. 

Jeder der Passaten hatte eine schnelle Entscheidung zu treffen, eine 
Entscheidung, die jeder Berufspendler einer Großstadt kennt: Hält man 
an, um zuzuhören? Eilt man schnell weiter? Wirft man einen Dollar in den 
Hut, nur um höflich zu sein? 

Wird die Entscheidung dadurch beeinflusst, ob die Musik wirklich gut ist? 
Oder schlecht? Hat man Zeit, darüber nachzudenken? Sollte man das 
überhaupt?

Um es kurz zu machen: Von den geschätzt 1.100 Menschen blieben 
lediglich 6 einige Zeit stehen, um der Musik zu lauschen. 
Interessanterweise waren es hauptsächlich kleine Kinder, welche 
anhalten wollten - dann aber weitergezogen wurden von ihren Eltern. 

So auch der dreijährige Evan, welcher interessiert den Violinisten beäugte 
und auf die Musik hörte. Als er weggezogen wurde, schaute er dem 
Musiker noch nach, so lange er das konnte.

Einige Erwachsene hielten nur kurz an, um etwas Geld hinzuwerfen 
(insgesamt erhielt der Violinist dann 32,17 Dollar).

Wie gesagt, es handelte sich um ein Experiment der Washington Post.

Der unbekannte Musiker war in Wahrheit keineswegs unbekannt.

Es handelte sich um den weltberühmten Star-Geiger Joshua Bell, einen 
der begabtesten Musiker. Und er spielte auf einer Stradivari mit 
geschätztem Wert von 3,5 Millionen Dollar.

Joshua Bell spielte während des Experiments u.a. die "Partita No. 2" in d-
Moll. Die bezeichnet er selber als eines der großartigsten Musikstücke, 
welches jemals geschrieben worden sei. Es sei perfekt strukturiert und 
für eine Solo-Violine geschrieben. (Und es soll eines der schwierigsten 
Stücke überhaupt für einen Solo-Violinisten sein!) 

Während ich diese Zeilen hier schreibe, höre ich mir die Partita No. 2 
übrigens an.

Ironischerweise hatte Joshua Bell nur zwei Tage vorher in voll besetzter 
Konzerthalle ein Konzert gegeben, Eintrittspreis durchschnittlich 100 
Dollar, grandioser Applaus etc. pp.

Und hier war die Gelegenheit, einen der weltbesten Musiker umsonst zu 
hören. Und von 1.100 Menschen blieben lediglich 6 stehen.

Wie gesagt, es war ein Experiment, in Bezug auf Wahrnehmung.

Ich zitiere ein Fazit:

Wenn wir nicht mal einen Moment, einen Augenblick innehalten können 
um einen der besten Musiker der Welt zu zuhören - uns nicht einen 
Augenblick Zeit nehmen können, diese wundervollen Melodien zu 
erkennen...welche Schönheiten und wundervollen Dinge in unserem 
Leben übersehen wir noch?

Dies fragt sich gerade:

Ihr

Michael Vaupel
Diplom-Volkswirt / M.A.
Chefredakteur Traders Daily

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