Mittwoch, 11. September 2013

Die wundersame Geschichte des Uirapuru (eine brasilianische Sage)



Der Uirapuru

Dies ist eine den vielen Geschichten von dem mysteriösen und kleinen,
großen Sänger vom Amazonas Wald, der alle bezaubert und Legenden
inspiriert.

Es erzählt die Legende, dass ein schöner Indianer-Jüngling, der von allen
jungen Indianerinnen des Stammes umworben wurde, von einem seiner
Rivalen getötet wurde. Sein Körper wurde daraufhin in einen
unsichtbaren Vogel verwandelt, der wundervolle Lieder voll Harmonie im
Walde erschallen liess.



Von diesem Tage an suchten und verfolgten ihn die sehnsüchtigen,
indianischen Mädchen. Er aber er trat zurück und verschwand
jedesmal.

Er war es, der schöner Indianer, den sie für immer verloren glaubten,
verzaubert in einen Vogel mit der melodiösen Stimme des Waldes.

Es war der Uirapuru.



Sein Lied klingt rein und delikat, wie auf einer Flöte gespielt und der
Amazonas-Wald erkürte ihn voller Ehrfurcht zum Meister der Vögel.

Indianer und Landleute werden jedesmal berührt, wenn sie sein Lied
hören.

Aber nur Wenige haben die Gelegenheit, den kleinen Vogel zu hören, der
nur einige Minuten singt - zur Dämmerung am Abend und während der
15 Tage im Jahr, wenn er sein Nest baut.

Beim Klang seines Liedes eilen Männer und Frauen herbei, um Bitten zu
stellen, selbstsicher, das sie schnell in Erfüllung gehen werden.

Sie suchen seine Federn und sogar Stücke vom Nest, dem sie magische
Kräfte zuschreiben.

Sie glauben, daß eine seiner Federn den Menschen Glück in Liebe und
Geschäften geben würde.



Es ist auch verbürgt, daß ein Stück seines Nestes den Frauen die
Leidenschaft und die Treue des Liebhabers für immer und ewig
garantieren kann.
 


Das Lied vom Uirapuru (VIDEO)
Nilo Amaro e seus Cantores de Ébano
Composição: Indisponível






Uirapuru

Uirapuru, uirapuru,
Seresteiro, cantador do meu sertão,
Uirapuru, ô, uirapuru,
Tens no canto as mágoas do meu coração.

A mata inteira, fica muda ao teu cantar,
Tudo se cala, para ouvir tua canção,
Que vai ao céu, numa sentida melodia,
Vai a deus, em forma triste de oração.

Refrão

Se deus ouvisse o que te sai do coração,
Entenderia, que é de dor tua canção,
E dos seus olhos tanto pranto rolaria,
Que daria pra salvar o meu sertão.

Uirapuru, uirapuru,
Seresteiro, cantador do meu sertão,
Uirapuru, ô, uirapuru,
Tens no canto as mágoas do meu coração 

Uirapuru, uirapuru, 
Seresteiro, populärer Sänger meines Inlandes, 
Uirapuru, ô, uirapuru, 
Du hast im Lied den Kummer meines Herzens. 

Der ganze Wald, bleibt ruhig als er dein singen hört, 
Alles hält still, um dein Lied zu hören, 
Es geht zum Himmel, eine traurige Melodie, 
Es geht zu Gott, in trauriger Form ein Gebet. 

Refrain 

Wenn Gott hören würde, was dir von Herzen kommt, 
Er würde verstehen, daß es das Lied deines Schmerzens ist, 
Und von seinen Augen würden so viele Tränen rollen, 
Das es eine Rettung für mein trockenes Landes geben würde. 

Uirapuru, uirapuru, 
Seresteiro, populärer Sänger meines Landes, 
Uirapuru, ô, uirapuru, 
Du hast im Lied den Kummer meines Herzens.

Doris Kotelinski

Dienstag, 13. August 2013

NEU: "It's SHOW TIME" *** Billy Gorlt and his Big Band (English text and sound) (von Max Wirz)




All hands ... now read this!

Towards the end of the 1990s Frank Touhey of Cheltenham, England mentioned to me a Billy Gorlt, who lead a big band in the area of Munich, Germany and who had produced a number of LPs and CDs. Although I had followed big band music since my childhood, I had never come across that name, not even after 1986 when I began producing and presenting beautiful big band sounds, our kind of music on RADIO THURGAU – RTG in Frauenfeld, Switzerland. I therefore sent some recordings of my recent programs on RTG and brief curriculum vitae. A few days later Billy Gorlt telephoned and greeted me with these words:

“My dear Max Wirz, when I read your curriculum vitae, I had to laugh out loud. We have something in common; we were both born on March 9th.

During the ensuing telephone conversation Billy explained that on March 9th, 1945, exactly on his 18th birthday, he was taken POW (prisoner of war) by an American Army unit near Frankfurt, Main. That Lucky Day opened him a life with American Swing Music.

A few weeks after our first telephone contact, my wife Nelly and I drove to Germering to learn more about his life and career.

Billy tells his story

„After capture we were brought to a camp near Chalon sur Marne in France. A few weeks later, a large stage was built within our view and the same evening an American Band gave a concert. We could hear, but for lack of knowledge of English, we could not understand the announcements. This army band turned out to be an orchestra of about 18 musicians and one girl singer. By questioning our guards we learned that it was the American Band Of The Allied Expeditionary Forces (*2) and that the first piece they played was „Moonlight Serenade“. It was music we had never heard before. It came from another star. Each title differed extremely from the one played before. For the first time in my life I heard a clarinet being played above the alto saxophone. Then they played a melody which dumbfounded me; four trombones took over the function of the rhythm group. 

That was unusual on our ears, if not a stroke of genius; It’s title: “Tuxedo Junction”. It became quite clear to me, people who could make such music, could never be our enemies!” >>>>>>>>>>> http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=63&show=38



                     http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=63&show=38


Donnerstag, 1. August 2013

Abschiebung - Weggefangen wie die Mäuse





Abschiebung
Weggefangen wie die Mäuse


Die Innenministerin lässt abschieben und profiliert sich im Wahlkampf.

Und die Flüchtlinge? Haben halt Pech gehabt.

Sollte es Taktik gewesen sein, was natürlich ein Maß an Intelligenz
voraussetzen würde, das man den Akteuren im Innenministerium schwer
zutraut, dann war sie jedenfalls nicht schlecht: Am heißesten Tag des
Jahres werden acht der hauptsächlich aus Pakistan stammenden
Asylbewerber festgenommen... 





Samstag, 27. Juli 2013

Der Papst an der Copacabana




Weltjugendtag in Brasilien
Der Papst auf dem Kreuzweg an
der Copacabana


Am Strand von Rio de Janeiro hat Papst Franziskus Hunderttausende
junge Katholiken auf dem traditionellen Kreuzweg begleitet. Auf das
Spektakel folgte eine politische Rede: Darin sprach der Papst das Leid
vieler Jugendlicher in Brasilien an.


Mit leicht übertriebenen Gesten und dank Kompressoren süßlich 
verzerrter Stimme treten eine Frau nach der anderen auf die Bühne und 
legen Zeugnis ab, an Christus den Erlöser. Kinder, die ganz in weiß als 
Engel posieren sind auch dabei.

Insgesamt 280 Schauspieler und Laiendarsteller haben an der 
Copacabana den Kreuzweg nachgespielt. In vierzehn Stationen zeigen 
sie das Leiden und Sterben Jesu - von der Verurteilung durch Pontius 
Pilatus bis zur Kreuzigung und Grablegung.



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