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Samstag, 27. Juli 2013

Der Papst an der Copacabana




Weltjugendtag in Brasilien
Der Papst auf dem Kreuzweg an
der Copacabana


Am Strand von Rio de Janeiro hat Papst Franziskus Hunderttausende
junge Katholiken auf dem traditionellen Kreuzweg begleitet. Auf das
Spektakel folgte eine politische Rede: Darin sprach der Papst das Leid
vieler Jugendlicher in Brasilien an.


Mit leicht übertriebenen Gesten und dank Kompressoren süßlich 
verzerrter Stimme treten eine Frau nach der anderen auf die Bühne und 
legen Zeugnis ab, an Christus den Erlöser. Kinder, die ganz in weiß als 
Engel posieren sind auch dabei.

Insgesamt 280 Schauspieler und Laiendarsteller haben an der 
Copacabana den Kreuzweg nachgespielt. In vierzehn Stationen zeigen 
sie das Leiden und Sterben Jesu - von der Verurteilung durch Pontius 
Pilatus bis zur Kreuzigung und Grablegung.



Donnerstag, 27. Juni 2013

COPACABANA-FLASH *** Brasilien zwischen Weltmeisterchaft und Widerstand




Zuckerhut und Peitsche
Brasilien zwischen Weltmeisterschaft und Widerstand


Brasilien - Land der Extreme. Der fünftgrößte Staat der Erde entwickelt
sich rasant und vereint alles in sich - Karneval und Copacabana, Favelas
und Regenwald, Profit und Proteste.
Es sollte die Krönung eines erstaunlichen Aufschwungs werden: Die
Fußball-WM 2014 in Brasilien. Eine aufstrebende Nation wollte sich selbst
feiern und den Sport, der das Leben Brasiliens beherrscht. Aber zur
Generalprobe, dem Confederations Cup, bahnt sich eine lang aufgestaute
Wut ihren Weg.

Bis zu eine Million Menschen sind in den vergangenen Tagen auf die
Straße gegangen. Sie singen die Nationalhymne, wollen mit Parteipolitik
nichts zu tun haben, demonstrieren gegen Korruption, Verschwendung
von Staatsgeldern, zu hohe Nahverkehrspreise, schlechte Schulen und
ein miserables Gesundheitssystem.

Im Anschluss an das Halbfinalspiel des Confederation Cup widmet sich
das ZDF-auslandsjournal mit einer 45minütigen XXL-Ausgabe diesem
Land, das gerade zum Sprung ansetzte, eine der führenden
Wirtschaftsmächte des 21. Jahrhunderts zu werden und das sich nun
Massenprotesten seiner jungen Bevölkerung gegenüber sieht... 


(weiterlesen und Video ansehen!)


























Donnerstag, 25. April 2013

SENSATIONELL! >>> Die Sauterelles sind wieder da - nach 45 Jahren!




Les Sauterelles

die beliebteste Schweizer Beatband der Sixties, haben 45 Jahre
nach ihrem letzten grösseren Werk nochmals ein Album eingespielt.
Die Platte heisst «Today» – dabei handelt sie vor allem von gestern.






Erinnerungen an die wilden verrückten Tage, hier auf dem neuen Album
der Sauterelles! Und sie haben hörbar dazugelernt. Nicht nur sind die
aktuellen Sauterelles die weit besseren Instrumentalisten geworden, sie
glänzen vor allem als Choristen. 

Perfekte vierstimmige Sätze, fugenhaft versetzte Antworten, typische
beatleske Melismen, psychedelische Schlenker: Dies alles ist aus den
17 neuen Songs von «Today» herauszuhören.


 

In den zwei Stücken «Better Place» und «Bye» singen die vier sogar kühn
gegen den Takt an. «Das kommt von Peter!», erklärt Dürst. Gemeint ist
Peter Glanzmann, Jahrgang 1951 und somit der Junior in der Gruppe, der
1993 bei der Wiedervereinigung den verstorbenen Rolf Antener an der
Sologitarre ersetzte. Er ist nicht nur für den progressiven Touch der
erwähnten Songs verantwortlich, er hat auch die kernigen Rocksoli
beigetragen sowie, zusammen mit Düde Dürst, die Falsettgesänge.

Es habe viel Spass gemacht, nach so vielen Jahren wieder ein Album
aufzunehmen, sagt Vescoli. Es habe aber auch eine grosse Unbekannte
gegeben, die Frage, was wohl daraus werden möge. «Und darum haben
wir auch niemandem etwas erzählt davon, und jeder konnte so in Ruhe
für sich daran arbeiten.»




Ein Bild aus dem Jahre 1968. Ganz rechts der leider bereits verstorbene Rolf Antener - er war eine zeitlang ein Arbeitskollege
von mir!



Einen Querschnitt aus der soeben fertig gestellten Produktion ist in
einem Video veröffentlicht worden. Unsere älteren Besucher des
Latschariplatzes werden bestimmt ihre helle Freude daran haben!


Für's Video auf das Bild klicken!




BrasilienRené

Mein Standort:
COPACABANA

Mittwoch, 17. April 2013

Der Copacabana-Flash - Das Vermächtnis des Hugo Chavez




Das Vermächtnis des Hugo Chavez
Das neue Selbstbewusstsein Südamerikas


Die Macht der Vereinigten Staaten bröckelt. 

Allein 2012 gab die USA 682 Mrd. Dollar für Rüstungstechnik aus. 
Doch der bloße Besitz von Hightech-Waffen beschert noch keine Siege. 
Im Gegenteil. Während an der Heimatfront Millionen US-Amerikaner auf 
staatliche Unterstützung, vor allem für Lebensmittel, angewiesen sind, 
begehren immer mehr der Länder, die bisher klar von den USA dominiert 
wurden, gegen die Supermacht auf. 

Der Verzicht auf Lebensqualität im Inland führt nicht zu Erfolgen im 
Ausland. Und eine aufstrebende Macht wie China ist mit dem Konzept 
militärischer Übermacht ohnehin nicht mehr einzudämmen. Aber auch 
Länder, die im Vergleich zur Volksrepublik China wie Zwergstaaten 
wirken, brüskieren immer offener das Land der unbegrenzten 
Möglichkeiten. 

Nordkorea, Syrien, Irak, Iran. Jüngstes Beispiel: Venezuela. Der von 
Amerika mitunterstützte Putschversuch gegen Hugo Chavez vor ein paar 
Jahren ging nach hinten los. Das extrem erdölreiche Land trotzte und 
trotzt der amerikanischen Vorherrschaft. Unter Chavez wurde das Öl 
verstaatlicht, und Venezuela zu einem sozialistischen Land, direkt vor der 
Haustür des kapitalistischen Riesenreichs. 

Hugo Chavez starb an Krebs, doch sein vor wenigen Tagen ins Amt 
gewählte Nachfolger Nicolás Maduro wird Chavez' Politik weiterführen. 
Während die West-Presse seinen Wahlsieg nur belächelt, da er in der Tat 
sehr knapp war, konzentriert sich KenFM im Gespräch mit Christoph 
Hörstel auf die Fakten, die wesentlich sind. Geopolitische Fakten.

Venezuela steht nicht allein, sondern ist zahlreiche Allianzen auf dem 
eigenen Kontinent sowie in Afrika eingegangen. Am bekanntesten sind 
hier die ALBA-Gruppe 

http://de.wikipedia.org/wiki/Bolivar....ür_Amerika 

und die ASA-Allianz.

http://amerika21.de/2013/02/78866/koo...

Des weiteren ist die größte Südamerikanische Konkurrenz für 
Nordamerika der Verbund der BRICS-Staaten, zu dem unter anderem 
Brasilien, China und Indien gehören. 

http://de.wikipedia.org/wiki/BRICS-St...

Auch hier fühlt sich Venezuela freundschaftlich verbunden und ist mit 
seinem enormen Ölvorkommen wirtschaftlich interessant. Der Sieg Nicolás 
Maduros hat von daher mehr als nur symbolischen Charakter. 

Während sich die USA vor allem in Middle East immer mehr verzetteln, 
entsteht vor der eigenen Haustür ein immer selbstbewussterer 
Staatenverbund, der Amerika, einem Riesen, der wirtschaftlich auf 
tönernden Füßen steht, immer dreister die Stirn bietet. Geopolitik 
spannend wie ein Krimi.





BrasilienRené


Mein Standort:
COPACABANA

Samstag, 30. März 2013

Eröffnung des Casa Daros in Botafogo




27. März 2013
Casa Daros in
Rio de Janeiro

(Botafogo)
 

wird Ausstellungsraum für die weltweit grösste private Sammlung
zeitgenössischer lateinamerikanischer Kunst


RIO DE JANEIRO, BRASILIEN 

Nach beinahe sechs Jahren Renovierungsarbeiten eröffnet "Casa Daros" 
Samstag, dem 23. März, einen neuen kulturellen Raum im Stadtteil 
Botafogo für lateinamerikanische Kunst. 

Untergebracht in einem wunderschön restaurierten 12.000-Quadratmeter 
neoklassizistischen Gebäude, werden insgesammt 1.200 Werke von 117 
lateinamerikanische Künstler ausgestellt, ein Teil davon aus der Daros 
Latinamerica Collection in Zürich.



Botafogos neuer Kunstraum, Casa Daros eröffnet am vergangenen Samstag
photo by Fabio Caffé / Casa Daros.


Ursprünglich sollte die Sammlungt bereits 2008 der Öffentlichkeit 
zugänglich gemacht werden, doch die Renovierungsarbeiten entpuppten 
sich als arbeitsintensiver und auch teuerer, als budgetiert. 

Das historische Herrenhaus aus dem Jahre 1866, das als Waisenhaus 
und Schule in der Vergangenheit gedient hatte, wurde von "Santa Casa 
da Misericordia",(einer gemeinnützigen Organisation), für R$ 16 Millionen 
im Jahre 2006 erstanden. 

"Die Restaurierung des kulturellen Erbes, die im Jahr 2007 begann, 
generierte Kosten von weiteren R$ 67 Millionen und wurde vollständig 
von der Sammlerin Ruth Schmidheiny finanziert", erläuterte Isabella 
Nunes, die heutige Direktorin des Casa Daros.

Künstlerischer Leiter und Kurator ist Hans-Michael Herzog, der von Zürich 
aus die Geschicke leitet. 

"Wir wollten eine Sammlung zeitgenössischer Kunst aus allen 
lateinamerikanischen Ländern zu schaffen", erklärte Herzog auf einer 
Pressekonferenz vier Tage vor der Eröffnung des Zentrums. "In Europa 
gab es null Interesse dafür, denn die Leute hier befassten sich nicht mit 
der "Latin American Art".

"Ziel ist, ein "gemütliches Zuhause" für Kunstkenner, Studenten und 
Künstler anzubieten und mit Workshops, pädagogischen Aktivitäten, 
sowie einer umfangreichen, zeitgenössischen Kunst-Bibliothek (mit über 
5.000 Titeln) die Kontakte zu vertiefen", umriss Isabella Nûnes

Das zweistöckige Anwesen verfügt auch über einen Shop und über ein in 
elegantem Stil geschaffenes Café.

Die Eröffnungsausstellung in den grandiosen Hallen trägt die Überschrift 
"Cantos Cuentos Colombianos" (Colombian Songs Stories) und ist ein 
Überblick über die zeitgenössischen Kunstszene in Kolumbien. Zehn 
Kunstschaffende aus der benachbarten, südamerikanischen Nation 
vermitteln einen Einblick in die schwierige politische Realität Kolumbiens in 
den 1990er-Jahren.

Laut Kurator Herzog, wurden kolumbianischen Werke ausgewählt, "weil 
die zeitgenössische, kolumbianische Kunst in Brasilien praktisch 
unbekannt ist." 

"Casa Daros ist eine große Chance für Lateinamerika mit der Welt zu 
sprechen und zu diskutieren über Bildung durch Kunst", sagte Eugenio 
Figueroa, der Ausstellungs-Regisseur, "Lateinamerika ist kein 
monolithischer Körper, es ist vielmehr ein vielfältiger Raum, der mit 
Besonderheiten gefüllt ist".


Cantos Cuentos Colombianos 
Geöffnet: 23. März - 18. September, 2013
Mittwoch-Samstag von 12.00 bis 20.00 Uhr,
So 12.00 bis 18.00 Uhr
Rua General Severiano 159
Eintritt bis 14. April gratis,
danach R$ 12

Donnerstag, 7. März 2013

Ein Natur-Ereignis auf zwei Stürmerbeinen





Ein Naturereignis
auf zwei Stürmerbeinen


Er ist ein 1,80 Meter grosser Muskelprotz, der sich in seiner persönlichen
Weltauswahl selbst aufstellt: «Cristiano Ronaldo, Leo Messi – und ich.»
 

Einige Umwege hat Hulk genommen, um in Europa zu einem der 
gefährlichsten und mithin gefragtesten Stürmern zu wachsen. 
Am Donnerstag ist er im St.-Jakob-Park zu besichtigen. 



Ein Naturereignis auf zwei Stürmerbeinen: Hulk.
(Bild: Reuters/ALEXANDER DEMIANCHUK)


Warum Givanildo Vieira de Souza den Übernamen Hulk trägt, darüber gibt 
es verschiedene Versionen. Die einen sagen, die Japaner hätten ihm 
dieses Pseudonym in Anlehnung an die Comicfigur verpasst, weil der 
Brasilianer sich in Tokio das grüne Trikot der Verdy über den 
muskelbepackten Oberkörper streifte.

Er selbst hat unlängst die Geschichte so erklärt: Schon in seiner Kindheit 
habe er seine Kraft entdeckt und gesagt: «Papa, ich bin stark.» Worauf 
der meinte: «Okay, dann bis du der Hulk.» So wird er Givanildo Vieira de 
Souza heute noch genannt, «und das Ganze wurde natürlich dadurch 
begünstigt», sagt der Spieler, «dass ich mich zu einem kräftigen Kerl 
entwickelt habe.»

Mit einem genialen linken Fuss gesegnet

Er zog früh aus von Campina Grande im Bundesstaat Paraiba. Mit 15 
Jahren verbrachte er erstmals zwölf Monate in Portugal, spielte zurück in 
Brasilien nur 70 Minuten als Profi und wechselte 2005 nach Japan in die 
zweite Liga.

Obwohl von der bulligen Statur her dem überkommenen Bild eines 
Mittelstürmers entsprechend, begreift sich Hulk als anderer Spielertyp: 
«Ich war immer eher ein zweiter Stürmer, der über die Flanken kommt, 
sich den Ball holt und viel in Bewegung ist.» 

Das Kraftpaket mit dem kantigen Kinn wird auch bei Zenit meist auf dem 
rechten Flügel eingesetzt.

Technisch stark ist er und obendrein trotz Masse pfeilschnell, und einmal 
in Fahrt gekommen, zum Zentrum ziehend, ist er nur noch sehr schwer zu 
verteidigen mit einem linken Fuss, «gemacht für kunstvolle Schlenzer wie 
für knüppelharte Schüsse» (Spiegel online). So wie bei seinem Tor im 
Hinspiel gegen den FC Liverpool:





2008 wechselte Hulk für angebliche 24 Millionen Franken von Tokio zum 
FC Porto. Mit dem holte er fünf Titel (drei Meisterschaften), gewann die 
Europa League (2011) und war Torschützenkönig (2011/23 Tore in 26 
Spielen). 

Mit einer Quote von 0,54 Toren pro Match, mit 54 Treffer in 99 Ligaspielen 
für seinen Club wurde er für die Fans des FC Porto zum «incrivel», zum 
Unglaublichen. 

Seine Karrierebilanz bis Spätsommer 2012: 203 Spiele, 92 Tore und 62 
weitere Vorlagen.

Der siebtteuerste Spieler

Das macht ihn interessant genug für einen der grössten Transfers in den 
letzten Jahren. Kurz nach den Olympischen Spielen, wo es für Hulk und 
Brasilien nach einer 1:2-Finalniederlage gegen Mexiko (mit einem Hulk-
Tor) Silber gab, setzte sich Zenit St. Petersburg im Tauziehen mit Chelsea, 
Paris St. Germain und Anschi Machatschalka durch.

Für kolportierte 69 Millionen Franken sicherte sich Zenit Anfang 
September das Naturereignis auf zwei Stürmerbeinen. Im Ranking wurde 
Hulk damit zum siebtteuersten Spieler, die im Profifussball transferiert 
wurden – wenn man denn den kursierenden Zahlen Glauben schenken 
mag (siehe Grafik).




Der Rest ist ein Kinderspiel

Der Wechsel in den kalten Norden des Kontinents hat Hulk nicht 
abgeschreckt: «Wenn man es geschafft hat, sich im Alter von 18 Jahren in 
Japan einzugewöhnen», sagte er, «ist alles Weitere ein Kinderspiel.» Für 
Zenit hat Hulk in 18 Spielen sechs Mal getroffen – allerdings nur zwei Mal 
in der russischen Premier Liga, wo der Titelverteidiger nach etwas mehr 
als der Saisonhälfte auf Platz 3 rangiert.

So einfach war es dann eben doch nicht mit der Akklimatisierung und der 
Integration in einen Club, der sich mit einem Budget, das allein aus 
Sponsoring, Merchandising und TV-Rechten 110 Millionen Franken 
veranschlagt, höchste Ziele setzt. 

In einem Club, dessen Fans mit unverhohlenem Rassismus abschrecken, 
und in einem Club, in dem Hulks Jahressalär von angeblich fast zehn 
Millionen Franken Zwietracht säte.

Die Kollegen meuterten wegen der Gagen der neuen Stars

Wegen der hohen Gagen für Hulk und den Belgier Axel Witsel (Benfica), 
den sich Zenit nur wenige Tage nach Hulks Verpflichtung für weitere 40 
Millionen Euro gönnte, soll der russische Nationalspieler Igor Denissow 
die interne Meuterei so auf die Spitze getrieben haben, dass er kurzzeitig 
suspendiert wurde.

Nachdem Zenit in der Champions League unter den (eigenen) Erwartungen 
blieb, als Dritter in der Gruppe hinter Malaga und Milan, und als Hulk 
wiederholt ausgewechselt wurde, rumorte es weiter. 

Der Brasilianer drohte mit Abgang im Januar, was Zenits italienischen 
Trainer Luciano Spalletti aber nicht gross kratzte: «Alle grossen Spieler 
reagieren nicht gut, wenn sie ausgewechselt werden. Er liegt falsch, 
wenn er denkt, dass er immer 90 Minuten spielt.»

Mit Hulks Toren in die Achtefinals

Der Ärger ist inzwischen verflogen. Hulk hat mit zwei Toren in den beiden 
Sechzehntelfinals gegen den FC Liverpool das europäische Fortkommen 
und die Achtelfinals gegen den FC Basel gesichert, und Dietmar 
Beiersdorfer, der Deutsche auf dem Sportdirektorensessel von Zenit, 
meint im Interview mit der «Aargauer Zeitung»: «Als klar wurde, dass die 
beiden ganz hervorragende Spieler sind und charakterlich gut zu uns 
passen, war das schnell kein Thema mehr. Hulk und Witsel haben gute 
Leistungen abgeliefert. Ihre Integration ist abgeschlossen, und sie 
werden gewiss noch stärker aufspielen.


Die Tricks und Tore von Hulk

Mit Hulk möchte man es sich ja auch nicht verscherzen. Wie warnt die 
nuklearverstrahlte Comicfigur Bruce Banner, bevor sie sich in den 
grossen, grünen Muskelberg Hulk verwandelt: «Mach' mich nicht wütend, 
du würdest mich wütend nicht mögen.» 

Und so sagt der Wahlrusse Hulk höfliche Sätze wie: «Ich habe in St. 
Petersburg hervorragende Strukturen und ein ehrgeiziges Projekt 
vorgefunden. Ich bin sicher, dass Zenit in der Zukunft zu den ganz 
grossen Teams Europas gehören wird.»





Von Christoph Kieslich und David Bauer
© TagesWoche

Sonntag, 27. Januar 2013

Details zum Disco-Brand in Santa Maria (Rio Grande do Sul) - 232 Todesopfer!

NEU: Copacabana-Flash *** Disco-Brand in Santa Maria (Rio Grande do Sul) - 232 Todesopfer! (von BrasilienRené) (27.01.2013)




Disco-Brand in Santa Maria (RS) -
232 Todesopfer!


Ohne gültige Betriebs-Lizenz

Die Geschäfts-Lizenz der Discothek »Kiss« in Santa Maria (RS), in der
ein Grossbrand in den frühen Morgenstunden des Sonntags mindestens
232 Toten forderte, war seit August 2012 nicht mehr gültig, erklärte der
zweite Kommandant der Feuerwehr der Central Region Rio Grande do Sul,
Oberstleutnant Moisés Silva Fuchs. Dieses Dokument dient dazu, die
Geschäfts-Bedingungen, die Prävention und die Brandbekämpfung zu
zertifizieren.


Noch lange Zeit hatte die Militärpolizei sogar von 245 Opfern gesprochen, 
doch wurde diese Zahl am frühen Nachmittag korrigiert.

Die Sicherstellung der Leichen wurde am späten Vormittag abgeschlossen. 
131 Menschen wurden verletzt und wurden in die umliegenden 
Krankenhäuser zur Behandlung verbracht.

Nach vorläufigen Angaben, wurde das Feuer um 02.30 Uhr initiiert, 
nachdem der Leadsänger der Live-Band, eine Art von Feuerwerk in der 
Hauptshow zündete.

Die Funken entzündeten daraufhin die an der Decke montierten 
Schaumstoff-Platten, die zur Schalldämmung angebracht waren, und 
verbreitete sich daufhin innert Minuten im gesammten Raum.

Das Feuer verursachte Panik unter den Anwesenden und für viele 
Menschen konnte der Notausgang nicht mehr erreicht werden.

Die Zahl der Menschen, die zum Unfall-Zeitpunkt in der Disco anwesend 
waren, konnte noch nicht genau festgestellt werden. Fest steht nur, 
dass an diesem Abend Studenten der Federal University of Santa Maria, 
der Fakultäten Pädagogik, Agronomie, Veterinärmedizin, Animal Science 
und Absolventen von zwei technischen Kursen, anwesend waren.
Der Saal ist für 2'000 Personen ausgelegt und bewilligt.

"Sie sperrten die Notausgangs-Tür"

Wie Colonel Guido, der Kommandant der Feuerwehr mitteilt, berichteten 
gerettete Studenten, dass die Club-Türsteher die Notausgänge während 
des Brandes geschlossen hielten, damit keiner der Gäste ohne Bezahlung 
der Zeche ins Freie gelangen konnt. »Ich sah übereinander liegende 
Leichen vor den Nottüren liegen«, gab der Kommandant zu Protokoll.

"Die meisten Menschen starben durch Einatmen von giftigen Dämpfen, die 
durch die Verbrennung der Schaumstoff-Verkleidung entstanden und beim 
Versuch über die Notausgänge ins Freie zu gelangen."

Laut Rodrigo Moura, einem der Diskothek-Türsteher, versuchte 
Sicherheitspersonal an die Feuerlöscher zu gelangen, die in Panik 
geratene Menge verunmöglichte dies jedoch. "Einige Mitarbeiter mussten 
auch ihr Leben lassen - es war wie in einem Horror-Film", sagte er.

Sechs Krankenhäuser übernahmen die Verletzten

Auf mindestens sechs Spitäler in der Region wurden die Überlebenden 
der Feuer-Katastrophe verteilt, Zahlreiche Freiwillige unterstützen die 
Arbeit in der Stadt.«Es wurde sofort ein Krisenstab benannt, der die 
gesammte Organisation koordiniert«, sagte Cyrus Simoni, Staatssekretär 
für Gesundheit zu Radio Gaucha . "Der Arbeits-Umfang ist sehr gross und 
es dauerte eine Weile, bis die Massnahmen griffen."

Der Emergency Hospital von Porto Alegre, der für Verbrennungen 
spezialisiert ist, wurde ebenfalls im Dispositiv berücksichtigt.

Dilma bricht Tagesordnung und fliegt nach Santa Maria

Präsidentin Dilma Rousseff sagte drei bilaterale Treffen am Sonntagin 
Chile ab und ist bereits auf dem Wege nach Santa Maria, In einem 
Interview sagte Rousseff, dass auch von der Bundesregierung Hilfe zu 
erwarten sei und alles getan würde, "was notwendig ist" . 

Stadtrat beschliesst eine offizielle Trauerzeit von 30 Tagen

Der Bürgermeister von Santa Maria (RS), Cezar Schirmer, erklärte die 
folgenden 30 Tage zu offiziellen Trauer-Tagen.




Die Disco in Santa Maria vor dem Schadenereignis












Präsidentin Dilma Rousseff spendet den Angehörigen Trost


... und das neuste Video




BrasilienRené


Dienstag, 15. Januar 2013

Journalisten leben gefährlich...

NEU: Im Copacabana-Flash *** Journalisten leben gefährlich... 
(von BrasilienRené) (15.01.2013)




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Journalisten leben gefährlich...

Das neue Jahr hat soeben erst begonnen und es gibt bereits den
ersten ermordeten Journalisten in Brasilien zu beklagen. Hinterhältig
ermordert wurde der 41-jährige Renato Machado Gonçalves.






Gonçalves war Gründer und Teilhaber von Rádio Barra FM, einer 
Radiostation in der Stadt São João da Barra im Bundesstaat von Rio de 
Janeiro. Der Sender Rádio Barra FM liegt im selben Gebäude, in der sich 
auch die Wohnung des Journalisten befand.

Nach Zeugenaussagen verließ Gonçalves seine Wohnung am 08. Januar, 
kurz nachdem er einen Telefonanruf entgegen genommen hatte. Vor dem 
Haus fuhren plötzlich zwei Motorräder an ihm vorbei. Einer der Männer rief 
laut seinen Namen, und als Gonçalves darauf reagierte wurde auch 
zugleich das Feuer auf ihn eröffnet. Er wurde insgesamt von vier Kugeln 
getroffen. Die Täter konnten unerkannt fliehen.

Obwohl sofort medizinische Hilfe erfolgte verstarb Renato Machado 
Gonçalves auf dem Weg in das Ferreira Machado Krankenhaus in Campos.



BrasilienRené

Eine Vielfalt von weiteren Themen
und Meinungen erwartet Sie auf dem
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Freitag, 4. Januar 2013

Feuerwerk-Spektakel an der Copacabana!


NEU: Copacabana-Flash *** Endlich - die Videos vom 24-Tonnen-Feuerwerk an der Copacabana! (von BrasilienRené) (04.01.2013)



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Endlich: - Die Videos des 24-Tonnen-
Feuerwerks an der Copacabana!


Die Silvester in Rio ist mit Attraktionen für jeden Geschmack gespickt.

An 10 Standorten mit Konzerten und Feuerwerk (4 davon ander
Copacabana!) werden Touristen und Besucher unterhalten.

Bestbekannte, brasilianische Show-und Musikstars (u.a. Claudia Leitte,
Diogo Nogueira und "The Voice" Ellen Oléria )

Die wichtigste Neuerung ist die Synchronisation von Feuerwerk, Musik
und Lichtspielen, die direkt von den Fähren aus projiziert werden.

Auf 11 Feuerbooten sind insgesamt 24 Tonnen Feuerwerks-Körper
installiert! Dauer der Show 16 Minuten.


Und nun: Staunen Sie! (Auf's Bild klicken)





BrasilienRené



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