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Dienstag, 27. November 2012

Wenn Musikvereine Geschichten erzählen…

NEU: Ein besonderer Anlass *** Wenn Musikvereine Geschichten erzählen… 
(von Guido Elser) (26.11.2012)


Kirchenkonzert der Stadtmusik
Wenn Musikvereine Geschichten erzählen…

Etwa 200 Personen besuchten am Sonntagabend das Kirchenkonzert der
Stadtmusik Diessenhofen und des Musikvereins Allmannsdorf e.V. bei
Konstanz.

Diessenhofen


Dass auch mit Blasmusik grausame und auch liebliche Geschichten 
erzählt werden können, zeigten die beiden Verein am frühen 
Sonntagabend an ihrem gemeinsamen Kirchenkonzert in der katholischen 
Kirche Diessenhofen. 

Die Konstanzer (die Allmannnsdorfer sind heute von Konstanz 
eingemeindet) erzählte musikalisch in der Komposition «Die Hexe und die 
Heilige» eine grausame Geschichte, in der es unter anderem um 
Hexenverbrennung und Selbstmord ging und die Diessenhofer in dem 
Werk «Don Quichote de la Mancha» eine mehrheitlich heitere Geschichte. 

Beide Vereine wurden musikalisch den hohen Ansprüchen gerecht, die 
diese zwei Konzertstücke an die Dirigenten und die rund 100 Musiker und 
Musikerinnen stellten Der Konstanzer Verein zählt gegen 60, der 
Diessenhofer Verein über 40 Mitglieder. 

Das Konzert kam in Diessenhofen und vor einer Woche in Konstanz 
zustande, da die beiden Dirgenten Markus Augenstein und Klaus Sell, 
beide in Süddeutschland bekannt als vorzügliche Hornisten, befreundet 
sind. 

Die Konstanzer begannen ihr Konzert mit dem «Marsch der Medici» von 
Johann Wichers. Die verschiedenen Register des Vereins kamen toll zur 
Geltung, so die begnadeten Schlagzeuger und die drei gewaltigen Bässe. 
Blasmusikvereine mit sovielen Bässen sind hierzulande eine Seltenheit, 
und trotzdem kamen bei den Konstanzern auch alle andern Register 
bestens zur Geltung. 

Die Aufführung von «Die Hexe und die Heilige» wurde dann zum 
Höhepunkt und erntete langanhaltenden Applaus. 

«Don Quichote» war ein Höhepunkt 

Bei den Diessenhofern wurde die lustige Geschichte «Don Quichote» zum 
musikalischen Höhepunkt. Das Publikum bot begeisterten Applaus. Bei 
soviel Zuneigung wurden bei beiden Vereinen Zugaben verlangt, die 
grosszügig gewährt wurden, so bei den Konstanzern mit einer 
musikalischen Schlittenfahrt. 

Toll war es, wie da immer wieder die Peitsche knallte. Als Dank für das 
Gebotene wurden am Schlusss die beiden Dirigenten Klaus Sell für 
Konstanz und Markus Augenstein für Diessenhofen auf das Podest 
gebeten und dort mit Blumenbouquets und viel Applaus für die beiden 
Musikvereine gefeiert. 

Nach dem Konzert war es dann eng bei dem grossen Andrang zum 
reichhaltigen Apero im Untergschoss der Kirche. Dieser kam zustande 
dank grosszügiger Sponsoren. Im Publikum freut man sich bereits wieder 
auf das Kirchenkonzert 2013. 


Guido Elser (ge) 
© Text und Fotos von Guido Elser


 
Der Musikverein Allmannsdorf e.V.


Die Stadtmusik Diessenhofen


Die beiden Dirigenten Klaus Sell (links) und Markus Augenstein werden geehrt











Sonntag, 28. Oktober 2012

NEU: Im Senioren-Magazin *** Senioren-Konzert 2012

NEU: Im Senioren-Magazin *** Diessenhofen - Senioren-Konzert 2012 
(von Guido Elser) 27.10.2012



Seniorenkonzert 2012
Ein musikalisches «Feuerwerk»

Das Seniorenklonzert 2012 der Stadmusik gefiel dem Publikum
mächtig. Riesiger Applaus war der Lohn für den Verein.


Diessenhofen


Dass am Samstagnachmittag bei garstigem Wetter nur gerade 80
Personen an das 14. Seniorenkonzert in der Rhyhalle kamen, war für die
Stadtmusik Diessenhofen, die mit 40 Musikanten und Musikantinnen
aufspielte, etwas enttäuschend.

Die Tische waren festlich gedeckt. Die Mitglieder der Stadtmusik und
deren Angehörige gaben sich die grösste Mühe, die Gäste aus
Diessenhofen und Basadingen auch kulinarisch zu verwöhnen und so den
Dank des Vereins auszudrücken, wie Präsident Christian Köhli in seinem
Grusswort erklärte.

Einmal mehr bot die Stadtmusik unter Leitung von Dirigent Markus
Augenstein in zwei Musikblöcken ein buntes Blasmusikprogramm mit
leichter musikalischer Kost, wie sie dem Publikum sehr gefiel: mit
Märschen; Polkas, Schlagern und so weiter. Da waren Titel wie der
altbekannte Geburtstagschmarsch, bei dem viele mitsummen konnten
«Zum Geburtstag viel Glück».

Und um Geburtstage ging es es ja bei diesem Konzert vor allem. Feiern
doch alle anwesenden Seniorinnen und Senioren im Laufe des Jahres
irgendwann ihren hohen Geburtstag, und aus diesem Grund wird ja auch
dieses Konzert durchgeführt. Noch vor 15 Jahren kam die Stadtmusik
jeweils in corpore an den 80. oder dann auch wieder an den 90.
Geburtstag und spielte zum privaten Fest auf.

Da aber immer mehr Leute so hohe runde Geburtstage feiern konnten,
entschloss sich die Stadtmusik, diese privaten Geburtstage mit einem
Seniorenkonzert jedes Jahr gemeinsam zu feiern, und das kam gut an im
Einzugsgebiet der Stadtmusik in Basadingen und Diessenhofen.

Weitere Höhpunkte in diesem Konzert waren die Titel «Dilaila» oder das
Thurgauer Lied «O Thurgau, du Heimat, wie bist du so schön!
Dir schmück der Sommer die Täler und Höhn….» Und da waren sich alle
Gäste einig; «Diese Komposition von einer Blasmussik vorgetragen wird
immer zu einem Genuss», Da traf die Stadtmusik den Nagel auf den Kopf.

Gewaltiger Applaus war dann immer wieder der Lohn des Publikums für
das geboten musikalische «Feuerwerk». Und Fähnrich Walter Ruch wurde
nicht müde, bei all den vielen Musikvorträgen die schöne Vereinsfahne mit
viel Gefühl zu schwingen.

Ein malerisches Bild boten im ersten Konzertteil auch die noch fast neuen
roten Vestons mit schwarzer Hosen der Uniform. Im zweiten Konzertteile
galt dann die Tenue-Erleichterung.


Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser



Die Stadtmusik bei ihrem Auftritt am Seniorenkonzert (1)


Die Stadtmusik bei ihrem Auftritt am Seniorenkonzert (2)


Blick ins Publikum


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