Posts mit dem Label Stadtmusik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Stadtmusik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 2. Dezember 2012

Advent am Obertor

NEU: Stadt Diessenhofen *** Advent am Obertor 
(von Dieter Ritter) (03.12.2012)


Advent am Obertor

Ein Adventsmarkt verwandelte am Sonntagnachmittag den Platz zwischen
Obertor und Sternen in Diessenhofen zu einem Ort der Begegnung. Frisch
gefallener Schnee verzauberte die Szenerie und sorgte für
Weihnachtsstimmung.


Zwischen 18 Ständen drängten sich die Gäste und bewunderten 
Kunsthandwerk aus der Region. Es war ein Markt für Weihnachtsgeschenke. 

Zum Beispiel Selbstgestricktes, Drechslerarbeiten oder selbstgemachtes 
Weihnachtsgebäck standen zur Auswahl. Familie Butti bot im mit 
Lichterketten dekorierten Wintergarten vor ihrem Eisenwarengeschäft 
eine Fülle von weihnachtlichen Gestecken und Dekorartikeln an. 
Am Stand der Metzgerei Del Grosso gab es Grilliertes. Im geheizten 
Festzelt vor dem Hirschen tischte Ruedi Wälti Raclette auf. Dort sorgte 
das Handorgel-Duo Heidi Kessler und „Oergeli-René“ aus Hemishofen mit 
volkstümlicher Musik für Stimmung. 

Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt der Stadtmusik 
Diessenhofen. Trotz Kälte von Null Grad und leichtem Schneeregen spielte 
sie unter freiem Himmel.

Viel Spass für Kinder

Auch für die Kinder war der Anlass ein Riesenspass. Sie durften bei Ronja 
Weilenmann auf den Ponys Molly oder Grimuer reiten. Natascha Schmid 
bot Kinderschminken an. Sie verwandelte die Mädchen in Prinzessinnen 
oder Feen, die Buben wollten lieber Spiderman oder Batman sein. 

Delia Butti erzählte altbekannte Märchen von Andersen und aus der 
Sammlung der Gebrüder Grimm. Mit verstellter Stimme imitierte sie die 
Helden der Geschichten und betonte dramatisch das Geschehen. Mit 
grossen Augen und mucksmäuschenstill versanken die Kinder in die Welt 
der Schneekönigin oder vom bösen Wolf und den sieben Geisslein.

Der Aufwand hat sich gelohnt

Die Marktstände stellte die Stadtgemeinde gratis zur Verfügung. Priska 
und Pius Butti und ihre Mitarbeiter haben sie aufgestellt. Familie Butti hat 
den Markt organisiert und das Festzelt und die Werbung finanziert. Die 
Aussteller beteiligten sich mit einem Unkostenbeitrag. 

„Total brauchten wir mindestens 50 Arbeitsstunden, um alles 
vorzubereiten. Uns ist es das Wert. So können wir unseren Kunden für 
ihre Treue etwas zurückgeben“ zog Pius Butti Bilanz.



Dieter Ritter (dr)
© Text und Fotos von Dieter Ritter



Die Stadtmusik Diessenhofen spielte trotz garstigem Wetter unter freiem Himmel


Ronja lässt Valerie auf ihrem Pony Grimuer reiten


Delia Butti zeigt den Kindern die schönen Bilder zum Märchen, das sie ihnen vorliest


Natascha Schmid schminkt Dario. Er ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden



Dienstag, 27. November 2012

Wenn Musikvereine Geschichten erzählen…

NEU: Ein besonderer Anlass *** Wenn Musikvereine Geschichten erzählen… 
(von Guido Elser) (26.11.2012)


Kirchenkonzert der Stadtmusik
Wenn Musikvereine Geschichten erzählen…

Etwa 200 Personen besuchten am Sonntagabend das Kirchenkonzert der
Stadtmusik Diessenhofen und des Musikvereins Allmannsdorf e.V. bei
Konstanz.

Diessenhofen


Dass auch mit Blasmusik grausame und auch liebliche Geschichten 
erzählt werden können, zeigten die beiden Verein am frühen 
Sonntagabend an ihrem gemeinsamen Kirchenkonzert in der katholischen 
Kirche Diessenhofen. 

Die Konstanzer (die Allmannnsdorfer sind heute von Konstanz 
eingemeindet) erzählte musikalisch in der Komposition «Die Hexe und die 
Heilige» eine grausame Geschichte, in der es unter anderem um 
Hexenverbrennung und Selbstmord ging und die Diessenhofer in dem 
Werk «Don Quichote de la Mancha» eine mehrheitlich heitere Geschichte. 

Beide Vereine wurden musikalisch den hohen Ansprüchen gerecht, die 
diese zwei Konzertstücke an die Dirigenten und die rund 100 Musiker und 
Musikerinnen stellten Der Konstanzer Verein zählt gegen 60, der 
Diessenhofer Verein über 40 Mitglieder. 

Das Konzert kam in Diessenhofen und vor einer Woche in Konstanz 
zustande, da die beiden Dirgenten Markus Augenstein und Klaus Sell, 
beide in Süddeutschland bekannt als vorzügliche Hornisten, befreundet 
sind. 

Die Konstanzer begannen ihr Konzert mit dem «Marsch der Medici» von 
Johann Wichers. Die verschiedenen Register des Vereins kamen toll zur 
Geltung, so die begnadeten Schlagzeuger und die drei gewaltigen Bässe. 
Blasmusikvereine mit sovielen Bässen sind hierzulande eine Seltenheit, 
und trotzdem kamen bei den Konstanzern auch alle andern Register 
bestens zur Geltung. 

Die Aufführung von «Die Hexe und die Heilige» wurde dann zum 
Höhepunkt und erntete langanhaltenden Applaus. 

«Don Quichote» war ein Höhepunkt 

Bei den Diessenhofern wurde die lustige Geschichte «Don Quichote» zum 
musikalischen Höhepunkt. Das Publikum bot begeisterten Applaus. Bei 
soviel Zuneigung wurden bei beiden Vereinen Zugaben verlangt, die 
grosszügig gewährt wurden, so bei den Konstanzern mit einer 
musikalischen Schlittenfahrt. 

Toll war es, wie da immer wieder die Peitsche knallte. Als Dank für das 
Gebotene wurden am Schlusss die beiden Dirigenten Klaus Sell für 
Konstanz und Markus Augenstein für Diessenhofen auf das Podest 
gebeten und dort mit Blumenbouquets und viel Applaus für die beiden 
Musikvereine gefeiert. 

Nach dem Konzert war es dann eng bei dem grossen Andrang zum 
reichhaltigen Apero im Untergschoss der Kirche. Dieser kam zustande 
dank grosszügiger Sponsoren. Im Publikum freut man sich bereits wieder 
auf das Kirchenkonzert 2013. 


Guido Elser (ge) 
© Text und Fotos von Guido Elser


 
Der Musikverein Allmannsdorf e.V.


Die Stadtmusik Diessenhofen


Die beiden Dirigenten Klaus Sell (links) und Markus Augenstein werden geehrt











Montag, 19. November 2012

Räbenlichter-Umzug *** Lichterkette am Rhein

NEU: Räbenlichter-Umzug *** Rund 140 Unterstufen-Schüler führten ihe Kustwerke vor (von Dieter Ritter) 19.11.2012



Lichterkette am Rhein

Am Donnerstag zogen rund 140 Kinder mit ihren Räbeliechtli
flussabwärts von Diessenhofen zum ehemaligen Kloster St. Katharinental.


Die Unterstufenschüler trafen sich beim Elementarschulhaus, die 
Kindergärtler beim Pontonierdepot. Nach einigen Schwierigkeiten gelang 
es den Begleitern, die Kerzen anzuzünden und um 18 Uhr konnte es 
losgehen. Es herrschte freudige Aufregung. 

Der Fussweg am Rheinufer war den Kindern und den begleitenden 
Lehrpersonen vorbehalten, die Erwachsenen mussten auf der oberen 
Strasse bleiben. Sie wurden mit einer tollen Aussicht auf die Lichterkette 
belohnt. 

Rössli, Berge, ein Schloss und mehr war kunstvoll in die Laterne der 
fünfjährigen Laura geschnitzt. „Das hat Papi gemacht. Ich habe es gemalt 
und er musste es genau so machen“ erzählte sie stolz. 

Wie alle Kindergärtler hat auch der vierjährige Martim gemalt, was er auf 
der Laterne wollte, nämlich ein Auto, ein Flugzeug und Sterne. Mami habe 
die Laterne für ihn geschnitzt, erklärte er. 

Leider verschrumpeln die lustigen Kunstwerke schon nach wenigen Tagen 
und landen auf dem Kompost.

Nach rund dreissig Minuten traf der fröhliche Zug im St. Katharinental ein. 
Auf dem Innenhof sangen die Kinder unter Anderen das traditionelle 
Räbelichtli-Lied „Räbelichtli goldigs Fässli“. 

Mitglieder der Stadtmusik Diessenhofen begleiteten die kleinen Sänger. 
Strahlende Kinderaugen, Musik und die vielen kleinen Lichter verbreiteten 
bewegende Vorweihnachtsstimmung.



Dieter Ritter (dr)
© Text und Fotos von Dieter Ritter




Das kalte Wetter konnte den Kindern die gute Laune nicht verderben (1)


Das kalte Wetter konnte den Kindern die gute Laune nicht verderben (2)


Das kalte Wetter konnte den Kindern die gute Laune nicht verderben (3)


Laura zeigt das schöne Schloss, das ihr der Papi in die Räbe geschnitzt hat


Martim ist stolz auf sein schönes Flugzeug. Er hatte es selbst gemalt und sein Mami schnitzte es in
die Laterne


Eine Vielfalt von weiteren Themen
und Meinungen erwartet Sie auf dem
"Original Latschariplatz"
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!



Klicke auf:
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb....cgi?&a=news




Sonntag, 28. Oktober 2012

NEU: Im Senioren-Magazin *** Senioren-Konzert 2012

NEU: Im Senioren-Magazin *** Diessenhofen - Senioren-Konzert 2012 
(von Guido Elser) 27.10.2012



Seniorenkonzert 2012
Ein musikalisches «Feuerwerk»

Das Seniorenklonzert 2012 der Stadmusik gefiel dem Publikum
mächtig. Riesiger Applaus war der Lohn für den Verein.


Diessenhofen


Dass am Samstagnachmittag bei garstigem Wetter nur gerade 80
Personen an das 14. Seniorenkonzert in der Rhyhalle kamen, war für die
Stadtmusik Diessenhofen, die mit 40 Musikanten und Musikantinnen
aufspielte, etwas enttäuschend.

Die Tische waren festlich gedeckt. Die Mitglieder der Stadtmusik und
deren Angehörige gaben sich die grösste Mühe, die Gäste aus
Diessenhofen und Basadingen auch kulinarisch zu verwöhnen und so den
Dank des Vereins auszudrücken, wie Präsident Christian Köhli in seinem
Grusswort erklärte.

Einmal mehr bot die Stadtmusik unter Leitung von Dirigent Markus
Augenstein in zwei Musikblöcken ein buntes Blasmusikprogramm mit
leichter musikalischer Kost, wie sie dem Publikum sehr gefiel: mit
Märschen; Polkas, Schlagern und so weiter. Da waren Titel wie der
altbekannte Geburtstagschmarsch, bei dem viele mitsummen konnten
«Zum Geburtstag viel Glück».

Und um Geburtstage ging es es ja bei diesem Konzert vor allem. Feiern
doch alle anwesenden Seniorinnen und Senioren im Laufe des Jahres
irgendwann ihren hohen Geburtstag, und aus diesem Grund wird ja auch
dieses Konzert durchgeführt. Noch vor 15 Jahren kam die Stadtmusik
jeweils in corpore an den 80. oder dann auch wieder an den 90.
Geburtstag und spielte zum privaten Fest auf.

Da aber immer mehr Leute so hohe runde Geburtstage feiern konnten,
entschloss sich die Stadtmusik, diese privaten Geburtstage mit einem
Seniorenkonzert jedes Jahr gemeinsam zu feiern, und das kam gut an im
Einzugsgebiet der Stadtmusik in Basadingen und Diessenhofen.

Weitere Höhpunkte in diesem Konzert waren die Titel «Dilaila» oder das
Thurgauer Lied «O Thurgau, du Heimat, wie bist du so schön!
Dir schmück der Sommer die Täler und Höhn….» Und da waren sich alle
Gäste einig; «Diese Komposition von einer Blasmussik vorgetragen wird
immer zu einem Genuss», Da traf die Stadtmusik den Nagel auf den Kopf.

Gewaltiger Applaus war dann immer wieder der Lohn des Publikums für
das geboten musikalische «Feuerwerk». Und Fähnrich Walter Ruch wurde
nicht müde, bei all den vielen Musikvorträgen die schöne Vereinsfahne mit
viel Gefühl zu schwingen.

Ein malerisches Bild boten im ersten Konzertteil auch die noch fast neuen
roten Vestons mit schwarzer Hosen der Uniform. Im zweiten Konzertteile
galt dann die Tenue-Erleichterung.


Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser



Die Stadtmusik bei ihrem Auftritt am Seniorenkonzert (1)


Die Stadtmusik bei ihrem Auftritt am Seniorenkonzert (2)


Blick ins Publikum


Sonntag, 12. August 2012

Die Steiner Stadtmusikanten
konnten feiern...  


Am Samstag und Sonntag wurde in Stein am Rhein die „Musikerchilbi“
durchgeführt


Ist Petrus den Musikanten freundlich gesinnt und lässt er die Schleusen 
geschlossen? Am Freitag kamen Zweifel auf und die Wetterprognosen, 
zumindest für den Sonntag, liessen Regen befürchten. Die für die 
„Musikerchilbi“ der Stadtmusik Stein am Rhein zuständigen Leute 
streckten am Freitagabend ihre Köpfe zusammen. 

Man hätte die „Chilbi“ um eine Woche verschieben können. Aber die 
Steiner Musikanten waren mutig und entschlossen sich, sie am Samstag 
und Sonntag wie geplant durchzuführen. 

„Ewigi Liebi“ für`s Geburtstagskind

Eröffnet wurde die Musikerchilbi, die auf dem Steiner Rathausplatz 
durchgeführt wurde, am Samstag um 13.00 Uhr. Die Hohentwiel-Buebe, 
unter anderem mit Wolfgang Lerch aus Stein am Rhein, spielten auf. Zu 
den Hohentwiel-Buebe gehört auch eine Dame. Daher wurden die drei 
Musikanten mit „Hohentwiel-Buebe mit Mirna“ angekündigt. 

Danach betrat das „Trio Unerschrocken“ die Bühne. Michael Berweger, 
André Guillaume und Sonja Morgenegg boten Musik vom Feinsten. Das ist 
keine Überraschung, denn bei der Gruppe handelt es sich um den Sieger 
eines Publikumspreises. Das Trio Unerschrocken konnte im Jahre 2010 
den „Swissstar“ entgegen nehmen. Geboten wurde Musik der 
besonderen Art. 

Man spielte witzig und frech sowie mit besonderem „Acapella-Feeling“. 
Zuletzt und aus dem Stehgreif auch den Schweizer Mundarthit „Ewigi 
Liebi“. Es handelte sich um einen Wunsch für ein Geburtstagskind. 

Im siebten Himmel

Den Abend bestritten wieder die „Hohentwiel-Buebe mit Mirna“. Erstmals 
aufgeführt wurde eine Serenade für zwei Trompeten die kürzlich eingeübt 
wurde. Es tönte gut. Gespielt wurden zudem verschiedene Hits. Auch 
Hits von anno dazumal. Unter anderem „Rote Lippen soll man küssen, 
denn zum küssen sind sie da“. 

Dabei wurde auch vom „siebten Himmel“ gesungen. Hier wurden vor 
allem die piratenhaft gekleideten Damen aus Schlatt als auch die Mäuse 
aus Eschenz hellhörig. Man feierte Polterabend. Demnächst wird 
geheiratet. Man ist im „siebten Himmel. 

Ab in die Physio!

Trotz fetziger Musik konnte das Publikum am Samstagabend kaum zum 
mitsingen und mitschunkeln bewegt werden. Trotzdem äusserte 
Präsident Claudio Götz am späten Samstagabend zufrieden zu sein. Auch 
wenn sowohl am Nachmittag als auch am Abend nicht alle Plätze besetzt 
waren, habe man gut verkauft. Sogar die Lose gingen sehr gut weg. 

Nicht schlecht staunte jener Glückspilz, der ein ganzes 10er Pack bei 
einem einheimischen Physiounternehmen gewann. Sekunden nachdem er 
die Sprache wieder gefunden hatte äusserte er, dass er diesen Gewinn 
im Winter mit Sicherheit einlösen werde. 

Am Sonntagmorgen war es dann die Staaner Buure-Musig die einiges zum 
Besten gab. Zum wiederholten Male mit dabei waren danach die 
Musikanten des Musikvereins Eintracht Petershausen aus Konstanz. Auch 
ihre Beiträge wussten zu gefallen. 

Schutz unter dem Sonnenschirm

Zum Schluss betrat Erica Arnold die Bühne. Roger Schneider, er war für 
die musikalische Unterhaltung verantwortlich, kündete sie als Frau mit 
Power an. „West Virginia“ ertönte. Sofort forderte die Sängerin mit Erfolg 
dazu auf, mit zu klatschen. 

Als zweites wurde „Louenesee“ gesungen. „ I weiss no guet, wo i är 
Sunnä bi gsässä“ ertönte während die Sonne auf den Platz brannte und 
die Gäste unter den zahlreichen Sonnenschirmen Schutz vor der Sonne 
suchten. 

Der angekündigte Regen blieb gänzlich aus. Petrus scheint der Musik gut 
gesinnt zu sei. Zumindest in Stein am Rhein und zumindest in diesem 
Jahr.


Peter Spirig (psp)
© Text und Fotos von Peter Spirig


(Auf unserem Latschariplatz finden Sie jeden Tag neue Reportagen, Berichte, Kommentare,
eigene Musik-Programme, Filme in deutsch und in voller Länge!)
www.http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi? 




Man feierte Polterabend: Die Mäusefrauengruppe aus Eschenz


Die „Hohentwiel-Buebe mit Mirna“ während erstmals eine Serenade für zwei Trompeten
gespielt wurde


Vier Einheimische die sich königlich vergnügten


Hier wurde tüchtig mit geschaukelt


Spielten zum Frühschoppen auf: Die Staaner Buure-Mu
sig







Altstadtfest 2012-08-12
Prachtswetter und tolles Programm


Bereits am Freitag füllte der Auftritt des Ex-Klostertalers Geri den
1200 Personen-Festplatz fast bis auf den letzten Platz


Diessenhofen 

Von 20.00 bis nach 22.00 Uhr waren alle Sitzplätze voll besetzt. Geri, der 
Ex-Klostertaler aus dem Voralbergischen erwies sich als Super-Erfolg. Mit 
den Titeln «Schatzi schenk mir ein Coco», «Heimat ist dort, wo die Berge 
sind» oder «Das Echo der Felswand» stieg der Musiker und Sänger in sein 
Showgeschäft mitten in der Altstadt ein. 

Der Siegelturm und die Altstadthäuser bildeten eine wunderbare Kulisse 
um den Festplatz. Und es war eine gute Idee vor drei Jahren schon, als 
die Bühne vom Turm zum Einlenker Basadingerstasse verlegt wurde und 
so den Festplatz nach Westen abschloss

Der Ex-Klostertaler Geri verstand es grossartig, das internationale 
Publikum aus Schweizern, Deutschen und Österreichern bis Mitternacht 
zu unterhalten. Er spielte diverse Instrumente wie Akkordeon, Saxophon, 
Alphorn oder Dudelsack. 

Ein grosses Gaudi war es, wenn er mit dem Saxophon die Bühne verliess, 
über die Tische mitten ins Publikum schritt und auch mal auf dem Tisch 
liegend sein Instrument spielte. Es störte das Publikum nicht, dass die 
Backgroundmusik ein grosses Orchester imitierte. Dann war es aber 
jeweils Live, wenn Geri seine Hits sang und auf seinen Instrumenten 
begleitete. Der Künstler zeigte sich als Alleinunterhalter der grossen 
Klasse. 

Auftritt der MG Wuppenau war ein Höhepunkt

Das Prachtswetter vom Freitag hielt auch auch am Samstag an. Wenn 
auch über den Mittag wegen der grossen Hitze auf dem Festplatz das 
Publikum sich in Grenzen hielt- so 200 Personen suchten auf dem 
Festplatz die etwas raren Plätze im Schatten- waren die Dixie-Musiker 
«Heugümpers und Velopümpers» doch zufrieden mit dem Publikumserfolg. 

Und sie liessen sich sogar hinreissen, noch etwas über die vereinbarte 
Zeit hinaus in den Nachmittag hinein aufzuspielen, sodass dann der 
Übergang zur Musik-Gruppe «Aussteiger» fast nahtlos war. 

Zu einem ersten Höhepunkt am Samstag wurde dann der Auftritt der 24-
köpfigen Musikgesellschaft Wuppenau Unter Leitung von Reto 
Sturzenegger kamen in dem gut einstündigen Konzert Stücke zur 
Aufführung wie «What a wunderfull world», der zackige Marsch 
«Marignano» oder die unvergessliche Melodie «Es war im Böhmerwald, 
wo meine Wiege stand» und viele Stücke mehr. 

Das Publikum zollte der Musikgesellschaft immer wieder begeisterten 
Applaus, und die Musikerinnen und Musiker in ihren schönen Uniformen 
inclusiver Fähnrich fühlten sich richtig wohl bei ihrem Auftritt mitten im 
Städtchen. 

Von Vereinspräsident Patrick Clesle war zu erfahren, dass der 
Pressesprecher der Stadtmusik Diessenhofen Peter Siegentaler früher im 
Verein in Wuppenau spielte und dass durch diese Beziehung dieser 
Auftritt zustande kam und weiter war zu erfahren, dass auch der 
Diessenhofer Walter Widmer in ihrer Brass Band Musik machte, bevor er 
nach Diessenhofen zog. 

Von der Brass Band zur Harmoniemusik 

Die MG Wuppenau wurde dann vor 5 Jahren von der Brass Band zu einer 
Harmoniemusik. Eine solche Umstellung braucht Zeit. Und der 
Wuppenauer Präsident sagte, dass zur Zeit das Klarinetten-Register noch 
im Ausbau sei. Aber gut versehen seien sie bereits mit den Saxophonen, 
was man beim Konzert mit Solo-Passagen miterleben konnte 

Das Durchschnittsalter im Verein beträgt etwa 50 Jahre. Und im Verein 
sind auch einige Frauen. Die Nachwuchsausbildung geschieht 
vereinsintern mit der Musikgesellschaft Mettlen zusammen.

Tom Alex Band stiess auf Anklang

Nach den Wuppenauern richtete sch dann die «Tom Alex Tanz- und 
Showband» auf der Bühne ein und spielte bis in die Nacht hein zum Tanze 
auf . Die Band spielte auch Hits aus den 70er und 80er Jahren in 
modernen Fassungen und stiess beim Publikum und den Tanzpaaren auf 
grossen Anklang. 

Markant war dann nach 22 Uhr noch die Zwischeneinlage der Tanzgruppe 
F.M.D. Kolo aus Neuhausen, die das Tanzen als Hochleitungssport 
betreibt und dabei schon grosse Erfolge hatte.

Auch eine Art Jugendförderung

Eine Art Jugendförderung der Stadtmusik waren dann auch die Einsätze 
der Cevi Schlatt mit dem Harassklettern vor dem Siegelturm, das dann vor 
allem bei den männlichen Jugendlichen dazu diente, Mut und 
Geschicklichkeit bis an die Grenzen zu testen. 

Altstastadtfest muss invovativ sein

Pressesprecher Peter Siegentaler setzt sich dafür ein, dass das 
Altstadtfest innovativ bleibt und immer mal wieder neu Ideen umsetzt, 
was nun auch 2012 bestens gelungen ist. 

Fest-Attraktionen waren auch Schiessbude, Sussigkeitenstand und die 
grosse Tombola.

Für die Stadtmusik ist dieses Fest der einzige Anlass im Jahr, der richtig 
Geld einbringt, wenn Wetter und Programm stimmen. Und das Geld 
braucht der Verein für die Bezahlung von Dirigent, Noten, Instrumenten 
und vor allem auch für die Nachwuchsförderung.

Damenriege Basadingen im Einsatz

Wichtig war am Fest auch der Service, der an den beiden Abenden von 
der Damenriege Basadingen bestens erledigt wurde. Tagsüber wird der 
Service jeweils vom Verein erledigt, der mit gut 50 Personen (Aktive und 
Helferinnen und Helfer) für das Fest im Einsatz stand. 


Guido Elser (ge) 
© Text und Fotos von Guido Elser 



Bruno Möckli oder „Hirsch“, bekannter ehemaliger
FCD-Aktiver aus Diessenhofen:
Ich gehe jedes Jahr gerne an das Altstadtfest.
Man muss die Vereine unterstützen.


Conny Reist aus Diessenhofen. Am Altstadtfest treffe
ich viele Freunde und Bekannte. Das ist toll. Und ich
wohne direkt am Festplatz: Da gehe ich am besten
selber auch ans Fest. Das ist eine perfekte Lösung.


Bruno Scheidegger aus Heggart. Als ehemaliger
Diessenhofer fühle ich mich immer sehr wohl am
Altstadtfest. Das ist immer eine tolle Sache, die
da die Stadtmusik jedes Jahr perfekt organisiert.


Chantal Varrin,:eine ehemalige Westschweizerin,
heute in Schlattingen wohnhaft: Ich habe eine Zeitlang
in Diessenhofen gewohnt und ich liebedas schöne
Städtchen immer noch und fühle mich da wohl im
Kreise von Freunden und Bekannten.



Geri der Ex-Klostertaler spielt sein Saxophon auch auf den Tischen
zwischen dem Publikum


Beste Feststimmung am Freitagabend (1)


Beste Feststimmung am Freitagabend (2)


Feststimmung am Samstagabend


Familie Rebsamen aus Löhningen amüsiert sich am Fest

Teilen