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Donnerstag, 30. Mai 2013

Es droht Riesen-Ungemach - Marc Faber warnt!




Das geht uns alle an -
es droht Riesen-Ungemach!


Der berühmte Makro-Ökonom und Investor Marc Faber ließ neulich
vorsichtig etwas durchklingen, als er äußerte:

„Die Notenbanker und Politiker in den westlichen Demokratien riskieren den
kompletten Zusammenbruch ganzer Gesellschaften.“

Ihr Lebensstandard war in den letzten Jahren noch nie so akut bedroht wie
in diesem Moment, ...
... doch gleichzeitig bekommen die Probleme ein Niveau, das viel tiefer reicht
– bis hinein in die Wurzeln unseres Staates und seiner wirtschaftlichen,
sozialen und kulturellen Basis.

Hier geht's weiter mit einem Video:




Montag, 28. Januar 2013

Welcher Mensch "verdient" 2,4 Milliarden Dollar pro Jahr?

NEU: Rund um Geld, Vermögen, Rente, etc. *** Welcher Mensch "verdient" 2,4 Milliarden Dollar pro Jahr? (von Michael Vaupel) (28.01.2013)








Welcher Mensch "verdient"
2,4 Milliarden Dollar pro Jahr?


Na ja, - Goldman Sachs und deren CEO Lloyd Blankfein.
 

Nach den Enthüllungen über die dortigen Manager (Kunden werden 
abfällig "muppets" genannt etc. pp.) nun die "schöne Nachricht", dass Mr. 
Blankfein für 2012 wohl einen Bonus von 13,3 Millionen Dollar erhalten 
wird. Den in Form von Aktien. Dazu die Kleinigkeit von 5,7 Mio. Dollar in 
bar.

Achja, das Grundgehalt von 2 Mio. Dollar nicht zu vergessen.

Vor einiger Zeit hatte ich bereits einmal zu Lloyd Blankfein geschrieben, 
und zwar als dieser verkündete, dass sein Unternehmen „doing Gods 
work" - Gottes Arbeit verrichte. Offensichtlich hat der Mann ein anderes 
Gottesverständnis als ich.

Ein Beispiel: In den USA hatten zahlreiche Kommunen arge finanzielle 
Probleme, weil sie erhebliche Zahlungen an Goldman Sachs leisten 
mussten.

Nehmen wir New Jersey: Da musste die staatliche „Transportation Trust 
Fund Authority" (TTFA) jeden Monat einen Millionenbetrag an Goldman 
Sachs überweisen. Warum? Man hatte einen Derivate-Deal mit Goldman 
Sachs, es ging um eine Schuldenfinanzierung. 

Bei einer Herabstufung des Kreditratings sollten Zahlungen an Goldman 
Sachs fällig werden. Machte Sinn, denn Goldman Sachs musste ein Risiko 
hedgen = absichern.

Das Risiko hatte sich allerdings erledigt, als TTFA die besagten Schulden 
zurückbezahlt hatte.

Die Rückstufung des Kreditratings, welche danach erfolgte, war 
diesbezüglich also „egal". Doch keineswegs egal für Goldman Sachs - das 
Unternehmen bestand formaljuristisch korrekt auf den für den Fall der 
Herabstufung anvisierten Zahlungen.

Aber schön, die genannten Bonuszahlungen für Herrn Blankfein, nicht 
wahr? Sein Gewissen ist sicherlich rein.

(Weil er es nie benutzt, wie ich vermute.)

Dabei gehört Mr. Blankfein keineswegs zu denjenigen Sterblichen, welche 
die meisten Dollar pro Jahr verdienen.

Dazu habe ich mir eine aktuelle Aufstellung von Oxfam angeschaut 
(Oxfam Media Briefing vom 18.1.2013). Den Zahlen zufolge erhöhten...
(weiterlesen...)



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Dienstag, 8. Januar 2013

Was die EU für die Banken aufgewendet hat

NEU: Rund um Geld, Vermögen, Rente, etc. *** Was die EU für die Banken aufgewendet hat (von Michael Vaupel)(08.01.2013)


Drastische Zahlen:
Was die EU für die Banken
aufgewendet hat
 



Potzblitz! Gerade die offiziellen Zahlen der EU zum Thema 
"Staatliche Beihilfen" gelesen. Es gibt nun die 2012er Ausgabe des 
"Anzeigers für Staatliche Beihilfen".

Darin aufgelistet: Der "Umfang der von Banken von Oktober 2008 bis 31. 
Dezember 2011 tatsächlich in Anspruch genommenen Unterstützung der 
Mitgliedsstaaten".

Summe? Rund 1.600.000.000.000 Euro. Kein Witz. Rund 1,6 Billionen 
Euro. Das sind rund 16% des Bruttoinlandsproduktes der EU. Der größte 
Teil davon wurde in Form staatlicher Garantien für Interbankenkredite 
"gewährt". 

Die 1,6 Billionen Euro bedeuten also nicht, dass das Geld auch geflossen 
ist, denn wenn es gut geht, kostet eine Garantie nichts. Dennoch....diese 
Zahl trägt nicht dazu bei, bei mir Vertrauen oder Achtung vor "Bankern" 
zu fördern, ganz im Gegenthum. Aber natürlich will auch hier - wie 
generell - differenziert werden, sonst wird es zu platt.

Was mich aber wirklich ärgert, sind die Relationen. Für die Banken wurden 
rund 16% des BIP aufgewendet. Und sonst? Für die "nicht 
krisenbedingten Beihilfen" insgesamt gerade einmal 0,5% des BIPs. 

Dabei sind da durchaus sinnvolle Dinge dabei: Förderung von Forschung 
und Innovation (für die an Rohstoffen arme EU existenziell!), Umweltschutz 
(gute Sache), Risikokapitalförderung.

Die Relationen gefallen mir da nicht. Und wir brauchen uns nicht zu 
wundern, wo die Probleme mit den Staatsschulden in Europa herkommen. 
Den letzten Schub negativer Art gaben diese gewaltigen staatlichen 
Unterstützungen für die Banken. 



Gut, keine neue Erkenntnis - nun aber mit den Zahlen schwarz auf weiß 
für jeden, der es lesen will, ersichtlich.

Wer denkt in dem Zusammenhang schon an den "Glass-Steagall Act"? 
(Außer Ihrem Autoren, der es sonst ja auch gar nicht erwähnen 
würde/könnte, wenn er nicht daran denken würde...)

1932 und 1933 wurden in den USA zwei Bundesgesetze beschlossen, 
welche nach den beiden Politikern Carter Glass und Henry Steagall 
benannt wurden. Diese hatten bereits damals eine Erkenntnis, welche 
meiner Ansicht nach 
(weiterlesen...)

Mit herzlichem Gruß!

Ihr

Michael Vaupel
Diplom-Volkswirt / M.A.
Chefredakteur Traders Daily


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