Stillstand in den USA
Katastrophe oder begrüßenswert?
So, "Stillstand". Seit heute 0:01 Uhr wird nicht zurückgeschossen,
sondern es heißt: "Die Verwaltung der USA ist lahmgelegt".Die Republikaner und Demokraten haben sich nicht in Bezug auf eine
Erhöhung der Schulden-Obergrenze geeinigt.
In den USA gibt es eine Regelung, welche mir grundsätzlich sympathisch
ist: Für die Höhe der Staatsschulden gibt es eine Obergrenze. Ohne
wischiwaschi - sondern eine auf Dollar und Cent genau festgelegte
Grenze.
Natürlich würde volkswirtschaftlich gesehen eine relative Grenze mehr
Sinn machen. Zum Beispiel: 100% des BIP, höher darf die Verschuldung
des Bundes nicht sein.
In den USA wurde aber eine absolute Grenze gewählt, wie gesagt
festgesetzt in Dollar. Und diese Grenze droht nun erreicht zu werden -
voraussichtlich Mitte des Monats. Wenn bis dahin keine Einigung erzielt
wird, dann könnten die USA möglicherweise auch ihre Staatsschulden
nicht mehr bedienen, und das wäre dann das, was "zahlungsunfähig"
genannt wird.
Die Schulden-Obergrenze in den USA und die Rolle der FEDNun wird dieser Stillstand in den USA als so ziemlich das schlimmste,
mögliche Szenario dargestellt. Drohende Zahlungsunfähigkeit, drohende...
... weltweit schicken Migranten über
500 Milliarden Dollar in ihre Heimat!
NEU: Rund um Geld, Vermögen, Rente, etc. *** Welcher Mensch "verdient" 2,4 Milliarden Dollar pro Jahr? (von Michael Vaupel) (28.01.2013)
Welcher Mensch "verdient"
2,4 Milliarden Dollar pro Jahr?
Na ja, - Goldman Sachs und deren CEO Lloyd Blankfein.
Nach den Enthüllungen über die dortigen Manager (Kunden werden
abfällig "muppets" genannt etc. pp.) nun die "schöne Nachricht", dass Mr.
Blankfein für 2012 wohl einen Bonus von 13,3 Millionen Dollar erhalten
wird. Den in Form von Aktien. Dazu die Kleinigkeit von 5,7 Mio. Dollar in
bar.
Achja, das Grundgehalt von 2 Mio. Dollar nicht zu vergessen.
Vor einiger Zeit hatte ich bereits einmal zu Lloyd Blankfein geschrieben,
und zwar als dieser verkündete, dass sein Unternehmen „doing Gods
work" - Gottes Arbeit verrichte. Offensichtlich hat der Mann ein anderes
Gottesverständnis als ich.
Ein Beispiel: In den USA hatten zahlreiche Kommunen arge finanzielle
Probleme, weil sie erhebliche Zahlungen an Goldman Sachs leisten
mussten.
Nehmen wir New Jersey: Da musste die staatliche „Transportation Trust
Fund Authority" (TTFA) jeden Monat einen Millionenbetrag an Goldman
Sachs überweisen. Warum? Man hatte einen Derivate-Deal mit Goldman
Sachs, es ging um eine Schuldenfinanzierung.
Bei einer Herabstufung des Kreditratings sollten Zahlungen an Goldman
Sachs fällig werden. Machte Sinn, denn Goldman Sachs musste ein Risiko
hedgen = absichern.
Das Risiko hatte sich allerdings erledigt, als TTFA die besagten Schulden
zurückbezahlt hatte.
Die Rückstufung des Kreditratings, welche danach erfolgte, war
diesbezüglich also „egal". Doch keineswegs egal für Goldman Sachs - das
Unternehmen bestand formaljuristisch korrekt auf den für den Fall der
Herabstufung anvisierten Zahlungen.
Aber schön, die genannten Bonuszahlungen für Herrn Blankfein, nicht
wahr? Sein Gewissen ist sicherlich rein.
(Weil er es nie benutzt, wie ich vermute.)
Dabei gehört Mr. Blankfein keineswegs zu denjenigen Sterblichen, welche
die meisten Dollar pro Jahr verdienen.
Dazu habe ich mir eine aktuelle Aufstellung von Oxfam angeschaut
(Oxfam Media Briefing vom 18.1.2013). Den Zahlen zufolge erhöhten...
(weiterlesen...)
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NEU: Es läuft gut... *** Goldinitiative kurz vor dem Durchbruch!
(von Lukas Reimann) (20.01.2013)
Goldinitiative kurz vor dem DurchbruchSchon im März 2013 läuft die Frist für die Einreichung der Goldinitiative
ab. Zwar sind wir mit rund 90'000 Unterschriften auf gutem Weg. Aber um
die notwendige 100'000er-Marke zu knacken, ist jetzt der Einsatz von
allen gefragt. 
Bitte helfen Sie persönlich mit, damit wir die Initiative vors Volks bringen
können. Unterschriftenbogen und alle notwendigen Informationen finden
Sie auf der Unterstützer-Seite https://www.facebook.com/goldinitiative
oder auf www.goldinitiative.ch.
Auch im Ausland ist die Rückführung des Nationalbank-Goldes aktuell das
grosse Thema: Die Deutsche Bundesbank will deshalb Gold im Wert von
27 Milliarden Euro zurückholen
(siehe http://www.tagesanzeiger.ch/wirtscha...n/story/25333399).
Die SNB hingegen gibt sich bedeckt
(siehe http://www.handelszeitung.ch/konjunk...die-snb-schweigt
oder
http://www.parlament.ch/d/suche/seit...#095;id=20123313).
Umso wichtiger ist es, dass über diese Frage das Volk das letzte Wort hat
und die Goldinitiative zu Stande kommt.
Ein Grossteil der Bevölkerung hat gar nicht realisiert, dass ein Teil
unseres «Volksvermögens Gold» im Ausland liegt und bereits mehr als die
Hälfte der Goldreserven verkauft sind.
Die USA (beziehungsweise die amerikanische Notenbank FED) und die EU
(beziehungsweise die europäische Zentralbank EZB) sind drauf und dran,
Dollar und Euro in den Boden zu wirtschaften. Immer mehr wird unsere
Nationalbank dazu gedrängt oder sogar gezwungen, grosse Risiken
einzugehen.
Je grösser die Risiken, desto wichtiger ein ausreichender Gold-Notvorrat!
Nur mit einer unabhängigen Nationalbank beziehungsweise einer
unabhängigen Währung können Selbständigkeit und Wohlstand der
Schweiz gesichert bleiben. Je grösser die Goldreserven sind, desto
unabhängiger bleibt die Nationalbank und desto weniger kann sie von
aussen unter Druck gesetzt werden.
Die vorliegende Initiative stärkt somit nicht nur die Unabhängigkeit der
Nationalbank, sondern der Schweiz insgesamt.
Selbst die weltweit besten Finanzexperten wissen nicht, wie sich die
Finanzmärkte, Aktienkurse, Wechselkurse usw. entwickeln werden. Aber
alle Erfahrungen zeigen: Je unsicherer die wirtschaftlichen Zeiten sind,
desto wichtiger sind Goldreserven. Die Initiative «Rettet unser Schweizer
Gold» verlangt:
1. Weitere Verkäufe der Goldreserven werden untersagt.
2. Das Nationalbankgold ist in der Schweiz zu lagern.
3. Die Nationalbank muss einen Teil ihrer Reserven zwingend in Gold
halten (mindestens 20% der Aktiven).
Alle Vorstösse in diese Richtung wurden im Schweizer Parlament
abgelehnt. Es blieb somit nur noch die Volksinitiative!
Lukas Reimann
Ich sage, was viele denken - ich tue, was ich sage!
Es freut mich, dass Sie sich für meine politische Arbeit
interessieren. Der grossen politischen Verantwortung,
die das Mandat mit sich bringt, bin ich mir bewusst.
Diese Aufgabe gehe ich mit Kompetenz, Mut und
Engagement an.
Für Ihre Anliegen oder Fragen bin ich jederzeit offen!
Über Ihre Anregungen und Ansichten zu meinen
politischen Taten freue ich mich.
Wichtiges UPDATE: Sachen gibt es... *** Die USA möchten tricksen - mit einer 1 Billion-Dollar-Münze (von Schmutzli) (09.01.2013)
Eine-Billion-Dollar-Münze
soll USA retten
Im US-Schuldenstreit zwischen Republikanern und Demokraten
kursieren immer bizarrere Vorschläge. Die jüngste Idee der Obama-
Anhänger: Um das Land vor der Zahlungsunfähigkeit zu bewahren, soll
die Regierung eine Eine-Billion-Dollar-Münze prägen lassen. Der Plan hat
prominente Befürworter.
Im Internet ist diese Idee bereits ein Hit: "Die Platin-Option" titelt die
"Huffington Post", "eine interessante Lösung" schreibt Bloomberg-Blogger
Josh Barro - und unter dem Stichwort #MintTheCoin diskutieren Tausende
Twitter-Nutzer über das Konzept.

Normale Dollar-Münze - aber schon wird diskutiert, was auf der Super-Münze abgebildet sein soll
Die Rede ist von der sogenannten Eine-Billion-Dollar-Münze aus Platin, die
den amerikanischen Schuldenstreit zwischen Republikanern und
Demokraten lösen soll - und zwar zu Gunsten der Demokraten.
Die Idee ist nicht neu, sie kursierte bereits im vergangenen Sommer. Doch
erst jetzt, angesichts der dramatischen Haushaltssituation der USA, hat
sie eine breite Öffentlichkeit erreicht.
Gerade erst haben die USA den Sturz von der Fiskalklippe in letzter
Minute verhindert, da droht schon die Finanzkatastrophe: Ende Februar
wird vermutlich das gesetzliche Schuldenlimit von 16,4 Billionen Dollar
erreicht.
Einigen sich Demokraten und Republikaner nicht auf eine Anhebung,
dürfte die Regierung keine neuen Schulden mehr machen. Das wäre
gleichbedeutend mit der Zahlungsunfähigkeit.
Die Eine-Billion-Dollar-Münze soll das nun verhindern. Das Finanzministerium
könnte die Prägung in Auftrag geben und die Münze dann auf dem Konto
der US-Regierung bei der amerikanischen Notenbank Fed hinterlegen.

Dadurch müssten die USA vorerst keine neuen Schulden mehr
aufnehmen. Die Demokraten von US-Präsident Barack Obama müssten
sich nicht auf Kompromisse mit den Republikanern einlassen, um deren
Zustimmung zur Anhebung der Schuldengrenze zu erkaufen.
Möglich wird der Trick durch eine Gesetzeslücke: Eigentlich darf die US-
Regierung nämlich nicht einfach neues Geld durch die Ausgabe von
Scheinen oder Münzen schaffen, das ist allein Sache der Notenbank Fed.
Doch es gibt eine Ausnahme: Das Finanzministerium darf Platin-Münzen
prägen lassen - und auch deren Aussehen und Nennwert bestimmen.
Dieser Passus ist normalerweise für Gedenkenmünzen gemacht - doch er
könnte den Demokraten in den aktuellen Schuldenverhandlungen sehr
nützlich sein.
Prominentester Unterstützer der Idee ist der Wirtschaftsnobelpreisträger
Paul Krugman. Er hatte sich am Mittwoch in seinem "New-York-Times"-
Blog für die Platin-Münze ausgesprochen - und damit eine heftige
Diskussion ausgelöst.
Gegner werfen den Münzanhängern vor, das Gesetz zu missbrauchen.
Auch die Angst vor Inflation geht um. Doch das sei weitgehend
unbegründet, meint zumindest Ökonom Krugman.
Schließlich komme das Geld angesichts der schwachen Konjunktur derzeit
gar nicht erst im Wirtschaftskreislauf an. Und wenn sich die Zeiten ändern
sollten, habe die Notenbank immer noch genügend Möglichkeiten zu
reagieren und die Teuerung in Grenzen zu halten.
stk
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Eine-Billion-Dollar-Münze
soll USA rettenIm US-Schuldenstreit zwischen Republikanern und Demokraten
kursieren immer bizarrere Vorschläge. Die jüngste Idee der Obama-
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die Regierung eine Eine-Billion-Dollar-Münze prägen lassen. Der Plan hat
prominente Befürworter.Im Internet ist diese Idee bereits ein Hit: "Die Platin-Option" titelt die "Huffington Post", "eine interessante Lösung" schreibt Bloomberg-Blogger Josh Barro - und unter dem Stichwort #MintTheCoin diskutieren Tausende Twitter-Nutzer über das Konzept.

Normale Dollar-Münze - aber schon wird diskutiert, was auf der Super-Münze abgebildet sein soll
Die Rede ist von der sogenannten Eine-Billion-Dollar-Münze aus Platin, die
den amerikanischen Schuldenstreit zwischen Republikanern und
Demokraten lösen soll - und zwar zu Gunsten der Demokraten.
Die Idee ist nicht neu, sie kursierte bereits im vergangenen Sommer. Doch
erst jetzt, angesichts der dramatischen Haushaltssituation der USA, hat
sie eine breite Öffentlichkeit erreicht.
Gerade erst haben die USA den Sturz von der Fiskalklippe in letzter
Minute verhindert, da droht schon die Finanzkatastrophe: Ende Februar
wird vermutlich das gesetzliche Schuldenlimit von 16,4 Billionen Dollar
erreicht.
Einigen sich Demokraten und Republikaner nicht auf eine Anhebung,
dürfte die Regierung keine neuen Schulden mehr machen. Das wäre
gleichbedeutend mit der Zahlungsunfähigkeit.
Die Eine-Billion-Dollar-Münze soll das nun verhindern. Das Finanzministerium
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Paul Krugman. Er hatte sich am Mittwoch in seinem "New-York-Times"-
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Gegner werfen den Münzanhängern vor, das Gesetz zu missbrauchen.
Auch die Angst vor Inflation geht um. Doch das sei weitgehend
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gar nicht erst im Wirtschaftskreislauf an. Und wenn sich die Zeiten ändern
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Wir wollen was ihr habt! (#2 - die Vermögensfrage)
(von kapverd) 24.10.2012
Wir wollen was ihr habt! (2)
Unsere Gesellschaft. Früher?Wir wollen haben was ihr habt! Wollt Ihr das wirklich? Ich zweifle diesen
Wunsch an. Denn Sie wissen (noch) nicht was Sie wollen..........
Was haben wir denn? Ich meine nicht nur die noblen Herrschaften in der
City Londons, die sich am Fremdkapital satt fressen - und so tun als wäre
es ihres. Die so tun als ob nach ihnen die Sintflut kommen könnte, dieses
kann aus dem Verhaltensmuster dieser snobierten Klassengesellschaft
geschlossen werden.
Wo stehen wir heute?
Die Rentenversicherungen arbeiten schon lange nicht mehr mit dem
Umlageverfahren.
Die Frage aller Fragen in den Industrienationen ist: „Die Vermögensfrage“ http://wirtschaft.t-online.de/steuer...5;58133002/indexWie also raffe ich in diesem jämmerlichen Leben voller Scheiße, Pisse und
Schweißgestank mit der effektivsten Masche das maximale Vermögen
zusammen! Und hier interessieren keinerlei ethische Schranken mehr. Es
wird gelogen, geraubt und betrogen. Ohne Hemmung und ohne
Reflektion.
Es sei denn der Nachbar kippt Altöl auf die Wiese war rüber sickern
könnte. Dann tritt die Staatsanwaltschaft auf den Plan und verschafft
Recht.
Im Falle der weltweiten Fischräuber an den Küsten der Armen von den
Ärmsten tritt das Militär auf - um die notleidenden Bevölkerungen und
deren Abwehr gegen die Fischdiebe von den Küsten ins Landesinnere
sprich die Wüste abzudrängen. Hieran beteiligt sich sogar die
Bundeswehr, sprich das Deutsche Militär.
Recht ist nicht mehr die Wahrheit - sondern nur noch ein Ausdruck für die
Feuerkraft der Militärbündnisse.
Zurück zur „Vermögensfrage“. In der FAZ ist wöchentlich eine Kolumne
zur Vermögensfrage, da wo sie geraten werden nur an ihr Vermögen
denken zu sollen. Es ist gebräuchlich geworden, diese Vermögens- oder
Kapitalfrage und die Abhandlungen hierzu von jeglichen ethischen
Komponenten abzukoppen.
Es interessiert auch nicht wo die seltenen Erden für die Handys
herkommen. Es interessiert überhaupt nichts mehr außer der Zahl vor
dem Euro- oder Dollarzeichen.
Wollt ihr das wirklich alles von uns haben?J.M.