Donnerstag, 28. Juni 2012

Hallo, Ihr Lieben,

wenn ich zurückdenke, wie lange wir mit der Akzeptanz unseres
Latschariplatzes zuwarten mussten... (Die "Überlebens-Chancen"
wurden uns damals mit gegen 0 prophezeit!)

Heute kann man wohl mit Stolz verkünden, dass dieses Ziel
erreicht wurde!

Ich sende Euch hier eine Newsletter von der "Hirschen-
Gemeinschaft" in Diessenhofen. Wir konnten über die
Planung des Projektes, bis zu deren Vollendung dabei sein.
Eine beinahe lückenlose Dokumentation ist denn auch das
Resultat der Arbeiten von Guido Elser und Paul Huber!

Der weiter unten angehängte, aussergewöhnliche Newsletter
ist mit viel Herzblut und Liebe umgesetzt worden und verdient
es, noch grössere Beachtung zu finden!

Und wenn Ihr ev. am Blumen-Wettbewerb teilnehmen möchtet -
hier ist die entsprechend E-Mail dazu:

giuliano.k@shinternet.ch

Ich wünsche Euch allen eine gute Zeit und grüsse über den
Atlantik

René Sehringer
admin@latschariplatz.com
















Vorab - der Grillnachmittag war einfach SPITZE!


Wie könnte es auch anders sein - unsere Schaffhauser Treffs
können auf einen guten Stern vertrauen und haben sicher
bei Petrus einen grossen Stein im Brett. Nach tagelangem,
nicht nach "Grillen" aussehendem Wetter strahlte - durch
ein paar Wolken verhangen - aber endlich wieder die Sonne
vom Himmel.

So trafen wir uns im "Hauental" bei Heinz und Anita auf dem
dortigen Grillplatz. Vielen Dank den Beiden - sie schaffen immer
ein so schönes Ambiente und Heinz's Feuer ist schon legendär!



Einige mussten aber leider aus gesundheitlichen Gründen oder
wegen Ferienabwesenheit absagen - schade. Ernst liess es sich
nicht nehmen uns einen "Grappa di Ernesto" zukommen zu lassen.
Der Kaffee hat uns mit dem "Güx" noch einmal so gut gemundet.
Vielen Dank. Auch Max und Nelly aus Frauenfeld fanden den
Grillplatz nach einigen Umwegen und überraschten uns mit einem
feinen Nuss-Stollen. Vielen Dank.

Na, wer humpelt denn da daher? Sonja Brändli liess es sich trotz be-
vorstehender Knieoperation nicht nehmen, auch dabei zu sein.



Bei angeregten Gesprächen, Jassen und Seele baumeln lassen,
verging der Nachmittag nur allzuschnell. Die braun gebruzzelten
Würste, der feine Kaffee und Kuchen haben wiederum vorzüglich
geschmeckt und mit dem Versprechen, diesen Grillnachmittag zur
Tradition werden zu lassen verabschiedeten wir uns gutgelaunt. 
Bis zum nächsten Mal.......


Peter und Hilde aus Zürich, Elfriede Köhler


Anita und Elfriede im Gespräch


Sonja

Noch ein paar Bildimpressionen von unserem Grillplausch
(Fotos von Anita)


Nelly und Max Wirz - Keep swining und smiling!


Cäcilia und Annelies - am hintern Tisch Anita und Gerda


Jassen in freier Natur isch "eifach de Plausch"
Heinz, Sonja, Hilde und Elfriede (am obern Tischende Peter)


Was hecken wohl die drei "Grazien", Sonja, Anita u. Sonja B. aus?

Mittwoch, 27. Juni 2012


thema.gif Autor:
Thema: Peter Dörig's Verse zum Zeitgeschehen *** Zwei weitere Verse...
Peter Dörig (offline)
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Mitglied seit: 11.01.2012

Schaffhausen - Schweiz
icon1  Peter Dörig's Verse zum Zeitgeschehen *** Zwei weitere Verse... #1Datum: 27.06.2012, 18:08   




Dienstag, 26. Juni 2012


NEU: Unser Lebensraum *** Rio+20-Gipfel und ein Resultat, das schon zu Beginn feststand (von GBC-Team) 26.06.2012
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=44&show=101&start=0#0



Rio+20-Gipfel

am 22.06. ging die UN-Nachhaltigkeitskonferenz in Rio zu Ende.
Insgesamt kamen geschätzte 45.000 Besucher zu den über 3.000 parallel
stattfindenden Veranstaltungen und debattierten unter anderem über die
Möglichkeit einer “grüneren Wirtschaft“.




Flávio Dino, Präsident des Brasilianischen Fremdenverkehrsamtes 
Embratur zieht nach dem Gipfel ein positives Fazit: “Rio+20 war die erste 
in einer Reihe von Großveranstaltungen, die in Brasilien stattfinden. 

Die Konferenz hat Rio de Janeiro mobilisiert und dank der Bemühungen 
der Regierung verliefen die vier Konferenztage ruhig und sicher. 

Durch ein Abkommen mit der Regierung gestaltete das Netzwerk von 
Hotelbetreibern außerdem seine Tarife flexibler. Dies ermöglichte, dass 
die große Nachfrage abgedeckt werden konnte, ohne dass die Gäste 
unnötig belastet wurden.“ 

Auch die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff erklärt den Rio+20-
Gipfel, als einen großen Schritt nach vorne, bei dem viele Konzepte für 
Nachhaltigkeit erarbeitet wurden.

Diese Euphorie teilen viele Beobachter und Umweltschutzorganisationen 
nicht. So erklärte beispielsweise Martin Kaiser von Greenpeace: “Die 
Erwartungen vor dem Gipfel waren klein und sind trotzdem enttäuscht 
worden."

Auf besonders scharfe Kritik stieß die Tatsache, dass bevor der Gipfel 
überhaupt begonnen hatte, bereits die Abschlußerklärung feststand. Die 
49-seitige Erklärung enthält eine Aufwertung des UN-Umweltprogramms. 
Es wurde zwar nicht, wie von Deutschland angestrebt, eine 
eigenständige Organisation, erhält aber letztendlich mehr Geld und auch 
mehr Einfluss. 

Zum Entsetzen der Umweltaktivisten wurden keinerlei neue Entwicklungs- 
und Umweltschutzziele darin formuliert. Diese sollen in den kommenden 
Jahren noch entwickelt werden.

Alois Fedder vom WWF brachte es auf den Punkt, was die meisten 
dachten, aber wohl kaum einer auszusprechen wagte. Fedder erklärte zu 
Beginn des Rio+20-Gipfels: “Wozu braucht es jetzt den Gipfel noch? 

Das ist doch eine Missachtung der Staatschefs, wenn ihnen ein Papier vor 
die Nase gelegt wird und sie dürfen es nur noch unterschreiben.“

Ganz so einfach war es jedoch zunächst nicht, denn es gab im Vorfeld ein 
24-Stunden-Poker zwischen Brasilien und der EU, da man sich nicht auf 
den gemeinsamen Text einigen konnte. Brasilien hatte den Versuch 
unternommen die EU zu isolieren, indem man auf die Wünsche der USA 
und Venezuela's einging, und sich in seltener Einigkeit konkreten 
Meeresschutzzielen versperrte. 

Die EU widersetzte sich diesem Plan und wurde hierbei auch von vielen 
afrikanischen Staaten unterstützt. Nach einigen Detailänderungen 
stimmte man dann jedoch schließlich ebenfalls der Abschlusserklärung zu, 
die somit bereits vor dem Gipfel feststand. 

Bestimmt wurde dieses handeln wohl aufgrund der Tatsache, die der 
deutsche Umweltminister Peter Altmaier wie folgt erklärte: “Im Übrigen ist 
es so, dass eine Konferenz, die am Ende ein Erfolg ist, jedenfalls besser 
ist als eine Konferenz wo die Staats- und Regierungschefs am Ende keine 
Einigung finden.“ 

Schlimmer noch, Klaus Töpfer, der auf dem UN-Gipfel 1992 als der Macher 
galt sagte außerdem: “Es ist fast so, als wollte man hier hinter den 
Erdgipfel von damals zurückfallen.“



Klaus Töpfer


Tatsächlich ist die Rio-Abschlusserklärung so schwach, dass von ihr keine 
Impulse für eine nachhaltige Entwicklung ausgehen werden. Brasilien 
feiert jedoch seinen Erfolg. Keine großen Konflikte während des Gipfels 
und eine gemeinsame Abschlusserklärung. 

Jedoch hat diese Abschlusserklärung für viele Kritiker so wenig Inhalt, das 
sie der Meinung sind, dass man sich den ganzen Gipfel eigentlich hätte 
sparen können.

Desweiteren soll auf dem Gipfel eine aggressive Stimmung geherrscht 
haben. Beobachter erklärten, dass die Brasilianer die Verhandlungen zum 
Teil rüde dahin geführt haben, wo sie sie hinhaben wollten. Und ein 
Teilnehmer, der nicht genannt werden will, sieht in diesem Umgangston 
einen Vorgeschmack auf die künftigen, womöglich immer erbitterter 
ausgefochtenen Verteilungskämpfe um die schwindenden Ressourcen der 
Erde in diesem Verhalten.


GBC-Team

Montag, 25. Juni 2012


NEU: Unsere Reporter berichten *** Die Wald-Wild-Tage waren ein grosser Erfolg (von Guido Elser) 25.06.2012
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=83&show=45





Guido Elser, Diessenhofen 
Tel: 052 657 17 80
Natel 077 415 73 43 
guido.elser@shinternet.ch


Wald-Wild-Tage waren grosser Erfolg

Die von Jägern und Forstleuten durchgeführten Wald-Wild-Tage
wurden am Freitag und Samstag bei bestem Sommerwetter zu einem
grossen Erfolg.


Diessenhofen 

Am Freitag liessen sich über 300 Schülerinnen und Schüler von Fachleuten 
durch den Rundgang führen. Und am Samstag dürften es noch 
bedeutende mehr Besucher gewesen sein, die sich im Laufe des Tages 
für das Gebotene zum Thema Wald und Wild interessierten. 

Das Ziel der erstmals durchgeführten Wald-Wild Aktion war, den Sinn der 
Jagd und der heutigen Holznutzung der Bevölkerung näher zu bringen. 
Forst und Jagd stellten ihre Aufgaben und Pflichten vor. Die Tätigkeiten 
des Forstwartes wurden anschaulich gezeigt. Das Ganze war verbunden 
mit einem Postenlauf mit 10 Stationen. 

So wurde die Holznutzung gezeigt. Holz ist ein wertvoller Rohstoff, eine 
natürliche Ressource, die sich nachhaltige in grossen Mengen nutzen 
lässt. Sowohl als Baustoff als euch Energielieferant ist Holz weit 
umweltfreundlicher als andere verwendete Materialien, da es für seine 
Produktion lediglich Sonnenenergie benötigt. 

Da orientierte sich das Publikum an am Boden liegenden Baumstämmen, 
dem mächtigen Stamm einer 140 Jahre alten Eiche, einer 80 Jahre alten 
Douglasie einer ebenso alten Lärche, einer etwas jüngeren Fichte. Alle 
diese Hölzer lassen sich heute wieder besser als auch schon verkaufen 
und dienen als Bauholzer im Hausbau oder bei der Herstellung von 
Möbeln. 

Holz für Ruder und Stachel

Gute Holzteile von Eschen lassen sich verbiegen und dienen heute noch 
beim Holzschlittenbau, oder für die Herstellung der Ruder und Stachel der 
Pontoniere oder die Hölzer der vor 150 Jahren von Nordamerika 
eingeführten Douglasie eignen sich wie bei dem Diessenhofer Pontonier-
Vereinsheim bewiesen auch für unverwüstliche Aussenfassaden. 

Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, wo immer möglich einheimisches 
Holz aus unseren Wäldern zu verwenden. 

Von den Jägern und den Wildarten

Beim Posten Wildkunde wurden unsere Hauptwild arten Reh, Fuchs, 
Marder Dachs und Schwarzwild (Wildschweine) , deren Verhalten und 
Lebensweise vorgestellt.

Jäger sorgen unter anderem in Absprachen mit Landwirten für möglichst 
geringe Wildschäden. Die Jagdaufsicht unternimmt Revierbegehungen zu 
unregelmässigen Tages- und Nachtzeiten. Sie ergreift Massnahmen 
gegen wildernde Hunde im Rahmen der gesetzlichen Befugnisse. 

Und sehr wichtig für die Jäger ist die Erhaltung eines gesunden 
Wildbestandes 

Die Diessenhofer Fischenz

An einem besonderen Posten wurde die Fischenz Diessenhofen 
(Rheinklingen bis Laag) vorgestellt. In einem grossen Aquarium wurden 
lebend Fische unseres Rheinabschnittes: Barbe, Egli. Hecht, Aal, Forelle 
gezeigt. 

Die bei uns so beliebte Äsche konnte nicht lebend gezeigt werden, da sie 
wieder bis zum Herbst geschützt ist und zur Zeit nicht gefangen. werden 
darf.

Am Samstag boten die Jagdhornläser vom Rhy unter Leitung von 
Rosmarie Keller zur Feier des speziellen Tages mehrere kurze Auftritte. 
Und in der Festwirtschaft im Werkhof fanden die Wildschweinhamburger 
vom Grill reissenden Absatz. 


Guido Elser (ge) 
© Text und Fotos von Guido Elser




Förster Kurt Engel mit einer Besuchergruppe


Mächtige Stämme von Eiche, Esche und Buche


Auftritt der Jagdhornbläser vom Rhy


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