Dienstag, 2. April 2013

An den Pranger gestellt..! *** Die Unkenntnisse des Psychiaters...




Die Unkenntnisse
des Psychiaters.........


http://www.zeit.de/2006/09/F-Analyse

http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenha...(Robert_Bly)

http://www.psychoanalyse-klipp.de/wirkweise.htm

http://www.tagesspiegel.de/wissen/ri...ung/7471884.html


ES heißt in einem Artikel der FAZ von diesem Ostersonntag 2013 
(„Fragen sie bloß ihren Psychiater“, von Georg Rüschmeyer):

„Die Psychotherapie sah sich lange unter einem starken
Rechtfertigungsdruck von Seiten der etablierten Medizin. Man musste
beweisen dass sie überhaupt wirkt, da waren Nebenwirkungen kein
beliebtes Thema“, meint Bernhard Strauß, Direktor des Instituts für
psychosoziale Medizin und Psychotherapie an der Universität Jena.






ES gibt erschreckende Neuigkeiten:
„Jetzt wird aus Kreisen der Psychiater verraten das diese sehr 
ungenügende Kenntnisse über die Nebenwirkungen von Psychotherapien 
haben. Dieses große Feld wurde bislang mehr als ungenügend erforscht.“

ES wäre so, als ob Ihnen ein Medikament verschrieben würde und 
niemand weiß wo überall dieses Medikament noch wirkt. Und man sagt 
ihnen nicht ob die Nebenwirkungen im Verhältnis zur Wirkebene dieses 
Medikamentes stehen. 

So in etwa mit der Psychotherapie. Geschätzt bis 30% der Patienten 
leiden intensiv unter den Nebenwirkungen. Für bis zu 50% der Patienten 
ist die Therapie erfolglos geblieben. Die Black Box der Seele ist noch 
immer ein unerforschtes Land. 

Sigmund Freud arbeitete bis zu seinem Tod 1939. 
Um 1900 erschien sein größtes Werk „Die Traumdeutung“.

Im März 2013 wird bekannt dass die Psychotherapie ein unbekanntes 
Land in Bezug auf ihre Nebenwirkungen ist. Diese schockierende 
Nachricht ist fast so schlimm wie die Kraftwerksunfälle in Fukushima und 
die Unkenntnisse des dortigen Kraftwerkpersonals über deren eigene 
Anlage. 

Sie kennen das umstrittene Werk von Robert Bly „Eisenhans“ - und die 
dort beschriebenen mythologischen Ansätze, u.a. von großen 
Naturvölkern? 

Und stellen Sie sich vor ein nichtsahnender Patient gerät in die Hände 
eines Psychologen/Psychiaters der diesem zuerst einmal diese Mythen 
„austreibt“ - so wie bei einer mittelalterlichen Hexenverfolgung? 

Und nichtsahnend diesen Patienten in seine längst vergessene 
vorpubertäre Welt zurück treibt?

Es gibt Straftaten die noch nicht bekannt sind.

J.M.

Etwas Lockeres:
Die Eltern machen sich große Sorgen, weil ihr erstes Kind nicht spricht.
Kein Arzt, kein Psychologe kann helfen. Eines Tages beim Essen sagt der
Kleine plötzlich:
"Das Essen ist kalt!"
Freudig erregt sich die Mutter: "Du kannst ja sprechen! Warum hast du
denn das bisher nicht getan?"
Antwortet der Kleine: "Bis jetzt war ja auch alles in Ordnung." 


"Sanft schließt man Toten die Augen; sanft muss man auch den 
Lebenden 
die Augen öffnen." (Jean Cocteau)




Samstag, 30. März 2013

Eröffnung des Casa Daros in Botafogo




27. März 2013
Casa Daros in
Rio de Janeiro

(Botafogo)
 

wird Ausstellungsraum für die weltweit grösste private Sammlung
zeitgenössischer lateinamerikanischer Kunst


RIO DE JANEIRO, BRASILIEN 

Nach beinahe sechs Jahren Renovierungsarbeiten eröffnet "Casa Daros" 
Samstag, dem 23. März, einen neuen kulturellen Raum im Stadtteil 
Botafogo für lateinamerikanische Kunst. 

Untergebracht in einem wunderschön restaurierten 12.000-Quadratmeter 
neoklassizistischen Gebäude, werden insgesammt 1.200 Werke von 117 
lateinamerikanische Künstler ausgestellt, ein Teil davon aus der Daros 
Latinamerica Collection in Zürich.



Botafogos neuer Kunstraum, Casa Daros eröffnet am vergangenen Samstag
photo by Fabio Caffé / Casa Daros.


Ursprünglich sollte die Sammlungt bereits 2008 der Öffentlichkeit 
zugänglich gemacht werden, doch die Renovierungsarbeiten entpuppten 
sich als arbeitsintensiver und auch teuerer, als budgetiert. 

Das historische Herrenhaus aus dem Jahre 1866, das als Waisenhaus 
und Schule in der Vergangenheit gedient hatte, wurde von "Santa Casa 
da Misericordia",(einer gemeinnützigen Organisation), für R$ 16 Millionen 
im Jahre 2006 erstanden. 

"Die Restaurierung des kulturellen Erbes, die im Jahr 2007 begann, 
generierte Kosten von weiteren R$ 67 Millionen und wurde vollständig 
von der Sammlerin Ruth Schmidheiny finanziert", erläuterte Isabella 
Nunes, die heutige Direktorin des Casa Daros.

Künstlerischer Leiter und Kurator ist Hans-Michael Herzog, der von Zürich 
aus die Geschicke leitet. 

"Wir wollten eine Sammlung zeitgenössischer Kunst aus allen 
lateinamerikanischen Ländern zu schaffen", erklärte Herzog auf einer 
Pressekonferenz vier Tage vor der Eröffnung des Zentrums. "In Europa 
gab es null Interesse dafür, denn die Leute hier befassten sich nicht mit 
der "Latin American Art".

"Ziel ist, ein "gemütliches Zuhause" für Kunstkenner, Studenten und 
Künstler anzubieten und mit Workshops, pädagogischen Aktivitäten, 
sowie einer umfangreichen, zeitgenössischen Kunst-Bibliothek (mit über 
5.000 Titeln) die Kontakte zu vertiefen", umriss Isabella Nûnes

Das zweistöckige Anwesen verfügt auch über einen Shop und über ein in 
elegantem Stil geschaffenes Café.

Die Eröffnungsausstellung in den grandiosen Hallen trägt die Überschrift 
"Cantos Cuentos Colombianos" (Colombian Songs Stories) und ist ein 
Überblick über die zeitgenössischen Kunstszene in Kolumbien. Zehn 
Kunstschaffende aus der benachbarten, südamerikanischen Nation 
vermitteln einen Einblick in die schwierige politische Realität Kolumbiens in 
den 1990er-Jahren.

Laut Kurator Herzog, wurden kolumbianischen Werke ausgewählt, "weil 
die zeitgenössische, kolumbianische Kunst in Brasilien praktisch 
unbekannt ist." 

"Casa Daros ist eine große Chance für Lateinamerika mit der Welt zu 
sprechen und zu diskutieren über Bildung durch Kunst", sagte Eugenio 
Figueroa, der Ausstellungs-Regisseur, "Lateinamerika ist kein 
monolithischer Körper, es ist vielmehr ein vielfältiger Raum, der mit 
Besonderheiten gefüllt ist".


Cantos Cuentos Colombianos 
Geöffnet: 23. März - 18. September, 2013
Mittwoch-Samstag von 12.00 bis 20.00 Uhr,
So 12.00 bis 18.00 Uhr
Rua General Severiano 159
Eintritt bis 14. April gratis,
danach R$ 12

Donnerstag, 28. März 2013

Ein Riesenschritt in die Zukunft





Mühle Bachmann, Willisdorf
Riesenschritt in die Zukunft

Die Mühle Bachmann AG in Willisdorf nahm letzten Sommer eine neue
Futtermühle in Betrieb.


Sie ersetzt die Mühle, welche Familie Bachmann vor rund 50 Jahren 
gebaut hatte. In der neuen Anlage wird Getreide und Ölsaat von Bauern 
aus der Umgebung zu Tierfutter verarbeitet. Pro Stunde können etwa 8 
Tonnen gemahlen und gemischt werden. 

Die Firma Bühler in Uzwil baute die Mühle und die Misch- und Förderanlagen. 
Für die neuen Maschinen und Einrichtungen musste Familie Bachmann ein 
25 Meter hohes Fabrikgebäude erstellen lassen. Die statischen 
Anforderungen waren enorm. Als Unterbau wurden etwa 20 Meter lange 
Pfähle in den Boden gerammt. „Wir haben mehrere Millionen Franken 
investiert“ erklärte Reto Bachmann. 

Er leitet die Mühle zusammen mit seinem Bruder Beat in sechster 
Generation. Auch sein Onkel Max Bachmann ist oft in der Mühle 
anzutreffen und bietet der jungen Generation seine Erfahrungen an. 

Die Mühle ist seit 1857 in Familienbesitz und wurde immer von 
Familienmitgliedern geleitet. Die Bachmann Mühle AG beschäftigt derzeit 
14 Mitarbeiter. 

Die heutigen Mühlen verkleinern das Material mit Eisenschlägern. Sie 
werden deshalb „Schlagmühle“ genannt. Bis vor etwa 150 Jahren sei mit 
Steinen gemahlen worden. Der Abrieb der Steine sei mit dem Mehl 
gebacken worden und habe den Leuten die Zähne abgeschliffen, erklärte 
Bachmann.

Qualität dank moderner Technik

80 Prozent der Produktion läuft vollautomatisch ab, gesteuert in einer 
Kommandozentrale. Dort wird der Auftrag eingegeben. Der Computer ruft 
aus seinem Speicher die Mahlstruktur und das Mischungsverhältnis für 
das gewünschte Futtermittel ab und steuert die Maschinen. 

Auf zwei Bildschirmen kann der Produktionsablauf verfolgt werden. Jeder 
Schritt wird protokolliert. Falls Probleme auftauchen sollten, wäre es 
möglich nachzuweisen, was in welcher Menge im Endprodukt jedes 
Auftrages enthalten ist. 

Seit 1999 ist die Mühle Bachmann ISO-zertifiziert

„Im Vergleich zu ausländischen Mühlen sind wir eher wie ein kleiner 
Laborbetrieb. Trotzdem ist unsere Betriebsgrösse optimal, da wir nur 
regional tätig sind“ erklärte Beat Bachmann. Auch sein Bruder Reto ist 
zuversichtlich. 

„Unsere nahe Zukunft ist gesichert, aber was die Politik vorhat, weiss 
man natürlich nicht“ sagte er. Die nächste Generation, derzeit ein 
Mädchen und drei Buben, wird vielleicht den Betrieb weiterführen. Das 
älteste Kind seivier Jahre alt aber es renne bereits in der Mühle herum, 
erzählte Reto Bachmann.

Grüner Strom

Bis zu zehn Prozent des Strombedarfs deckt die Mühle mit ihrem 
Stauwehr im Geisslibach. Der Generator leistet je nach Wasserstand etwa 
40‘000 bis 60‘000 Kilowatt-Stunden. Die Konzession für das Wehr ist 
2005 abgelaufen. 

Familie Bachmann hat in diesem Jahr ein Projekt für eine Fischtreppe beim 
Kanton eingereicht. Sie erfüllt damit die Auflagen für die Konzessions-
Verlängerung. Weiteren „grünen“ Strom produziert Hanspeter Neukomm 
aus Abfällen der Mühle Bachmann in seiner Biogasanlage in Thayngen.


Dieter Ritter (dr)
© Text und Bilder von Dieter Ritter



Reto Bachmann erklärt die komplizierten Fördereinrichtungen


In diesem imposanten Anbau ist die neue Mühle untergebracht


Reto Bachmann steuert von hier aus die Mühle


Mittwoch, 27. März 2013

Lagerstätte für nukleare Abfälle - Ungeeignete Vorschläge im Südranden





Lagerstätte für nukleare Abfälle
Ungeeignete Vorschläge
im Südranden


Der Gemeinderat Beringen hat sich an seiner letzten Sitzung unter
anderem auch vertieft mit der Frage nach der Standortwahl für ein
geologisches Tiefenlager für schwach- und mittelaktive Abfälle im
Südranden befasst.
 





Er ist dabei zum Schluss gekommen, dass die beiden neuen Vorschläge 
der Nagra für Oberflächenanlagen, einer davon auf Beringer Gemarkung, 
der zweite direkt an der Gemeindegrenze, völlig ungeeignet sind.

Im Januar 2012 hat die Nationale Genossenschaft für die Lagerung 
radioaktiver Abfälle (Nagra) drei Vorschläge für mögliche Standorte für 
Oberflächenanlagen in der Region Südranden vorgestellt. Zwei dieser 
Vorschläge liegen auf Beringer Gebiet, ein weiterer in Hallau. 

Nachdem die Standortkantone im Herbst 2012 gemeinsam zusätzlich 
eigene Kriterien formulierten, insbesondere den Ausschluss von Gebieten 
über dem Gewässerschutzbereichs Au, musste die Nagra noch einmal 
über die Bücher. Am 20. März 2013 wurden deshalb zwei neue 
Standortvorschläge publiziert, die den Ansprüchen der Kantone 
weitgehend entsprechen. 

Diese liegen zum einen im «Liibertobel» oberhalb von Guntmadingen, zum 
anderen im direkt an das Beringer Gemeindegebiet angrenzenden 
«Brentenhau» im Neuhauserwald. 

Einsehbarkeit und Erschliessung

Der Gemeinderat Beringen hat die Vorschläge diskutiert und beurteilt 
beide Varianten als völlig ungeeignet. So ist das Gebiet im «Liibertobel» 
weitherum einsehbar und würde durch die massiven Bauten in 
unmittelbarer Nähe zum Guntmadinger Dorfkern einen dramatischen 
Eingriff ins Ortsbild bedeuten. 

Kommt hinzu, dass eine Zufahrt nicht ohne weitere beträchtliche Eingriffe 
ins Landschaftsbild zu realisieren wäre. Für den «Brentenhau», der 
oberhalb der KBA Hard in einer Senke liegt, ist die Zufahrtssituation 
dagegen derart ungünstig, dass im Klettgau voraussichtlich ein 
zusätzlicher Umlad der radioaktiven Abfälle von der Schiene auf die 
Strasse eingerichtet werden müsste. 

Unter all diesen negativen Voraussetzungen lehnt der Gemeinderat beide 
Vorschläge als nicht praktikabel ab.

Info-Abend im Mai

Wie schon bei den im Januar 2012 vorgestellten Nagra-Vorschlägen soll 
die Bevölkerung auch jetzt an einer Informationsveranstaltung orientiert 
werden. Während der ersten Maihälfte sind entsprechende Anlässe in 
Beringen und in Neuhausen in Planung. Der genaue Termin wird 
rechtzeitig publiziert.

Eva Neumann
Gemeinderätin Beringen

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