NEU: Copacabana-Flash *** Bye, Bye, Brasil... (von Rolf Neff) 30.10.2013
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=70&show=116&start=0#0
Heute ein Gastbeitrag von Rolf Neff, BrasiliaEin nicht ganz repraesentativer Preisvergleich.....
aber ziemlich typisch für durch Brasilien importierte
Produkte.
Heute kam in unserer Lokalzeitung “ Correio Braziliense”
ein Kommentar Bye,Bye Brasil… Darin war auch vom unverstaendlich hohen Preisniveau in Brasilien
die Rede. Vor allem bei Produkten,die vom Auslande eingefuehrt werden.
Die einheimische Industrie liegt seit Jahren in der Agonie und sie ist bis
auf wenige Ausnahmen nicht in der Lage,Produkte zu einem
angemessenen Preis und in akzeptabler Qualitaet herzustellen.
Viele Fachleute sprechen schon von einer zunehmenden
Desindustrialisierung von Brasilien…
Neulich stiess mir beim Besuch zweier Laeden in der Naehe meiner
Wohnadresse in Brasilía das Markenzeichen EMMI aus der Schweiz ins
Auge. Auch der Preis machte mich ratlos.

Ein Kilo Swiss Fondue Chocolate von EMMI kostet 224,50 Reais
( Sfr. 91.70 ) - mehr wie 1/3 eines Minimallohnes in Brasilien :
Der Name Minimallohn ist allerdings irrefuehrend. Besser waere es,
wenn man diesen Lohn Standardlohn nennen wuerde. Dutzende von
Millionen Brasilianer-innen sind gluecklich, wenn sie wenigstens einen
Minimallohn bekommen koennen.
Dieser betraegt im Moment 678 Reais ( Sfr.277.--)
Es handelt sich demnach nicht um einige Unglueckliche,denen man mit
einem Minimallohn sozial helfen muss…
Der Durchschnittsbetrag,der im Rahmen des Armutsbekaempfungs-
Programms “Bolsa Familia” den Armen bezahlt wird, betraegt uebrigens
zur Zeit 151 Reais ( Sfr. 61.70 )
Auf dieses Programm komme ich gelegentlich noch zurueck. Die
Sozialisten machen daraus ein Wahlkampfinstrument und bruesten
sich,die Armut im (weiterlesen...)
Das Vermächtnis des Hugo Chavez
Das neue Selbstbewusstsein Südamerikas
Die Macht der Vereinigten Staaten bröckelt.
Allein 2012 gab die USA 682 Mrd. Dollar für Rüstungstechnik aus.
Doch der bloße Besitz von Hightech-Waffen beschert noch keine Siege.
Im Gegenteil. Während an der Heimatfront Millionen US-Amerikaner auf
staatliche Unterstützung, vor allem für Lebensmittel, angewiesen sind,
begehren immer mehr der Länder, die bisher klar von den USA dominiert
wurden, gegen die Supermacht auf.
Der Verzicht auf Lebensqualität im Inland führt nicht zu Erfolgen im
Ausland. Und eine aufstrebende Macht wie China ist mit dem Konzept
militärischer Übermacht ohnehin nicht mehr einzudämmen. Aber auch
Länder, die im Vergleich zur Volksrepublik China wie Zwergstaaten
wirken, brüskieren immer offener das Land der unbegrenzten
Möglichkeiten.
Nordkorea, Syrien, Irak, Iran. Jüngstes Beispiel: Venezuela. Der von
Amerika mitunterstützte Putschversuch gegen Hugo Chavez vor ein paar
Jahren ging nach hinten los. Das extrem erdölreiche Land trotzte und
trotzt der amerikanischen Vorherrschaft. Unter Chavez wurde das Öl
verstaatlicht, und Venezuela zu einem sozialistischen Land, direkt vor der
Haustür des kapitalistischen Riesenreichs.
Hugo Chavez starb an Krebs, doch sein vor wenigen Tagen ins Amt
gewählte Nachfolger Nicolás Maduro wird Chavez' Politik weiterführen.
Während die West-Presse seinen Wahlsieg nur belächelt, da er in der Tat
sehr knapp war, konzentriert sich KenFM im Gespräch mit Christoph
Hörstel auf die Fakten, die wesentlich sind. Geopolitische Fakten.
Venezuela steht nicht allein, sondern ist zahlreiche Allianzen auf dem
eigenen Kontinent sowie in Afrika eingegangen. Am bekanntesten sind
hier die ALBA-Gruppe
http://de.wikipedia.org/wiki/Bolivar....ür_Amerika
und die ASA-Allianz.
http://amerika21.de/2013/02/78866/koo...
Des weiteren ist die größte Südamerikanische Konkurrenz für
Nordamerika der Verbund der BRICS-Staaten, zu dem unter anderem
Brasilien, China und Indien gehören.
http://de.wikipedia.org/wiki/BRICS-St...
Auch hier fühlt sich Venezuela freundschaftlich verbunden und ist mit
seinem enormen Ölvorkommen wirtschaftlich interessant. Der Sieg Nicolás
Maduros hat von daher mehr als nur symbolischen Charakter.
Während sich die USA vor allem in Middle East immer mehr verzetteln,
entsteht vor der eigenen Haustür ein immer selbstbewussterer
Staatenverbund, der Amerika, einem Riesen, der wirtschaftlich auf
tönernden Füßen steht, immer dreister die Stirn bietet. Geopolitik
spannend wie ein Krimi.

BrasilienRené
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COPACABANA
NEU: Copacabana-Flash *** Endlich - die Videos vom 24-Tonnen-Feuerwerk an der Copacabana! (von BrasilienRené) (04.01.2013)
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Endlich: - Die Videos des 24-Tonnen-
Feuerwerks an der Copacabana!
Die Silvester in Rio ist mit Attraktionen für jeden Geschmack gespickt.
An 10 Standorten mit Konzerten und Feuerwerk (4 davon ander
Copacabana!) werden Touristen und Besucher unterhalten.
Bestbekannte, brasilianische Show-und Musikstars (u.a. Claudia Leitte,
Diogo Nogueira und "The Voice" Ellen Oléria )
Die wichtigste Neuerung ist die Synchronisation von Feuerwerk, Musik
und Lichtspielen, die direkt von den Fähren aus projiziert werden.
Auf 11 Feuerbooten sind insgesamt 24 Tonnen Feuerwerks-Körper
installiert! Dauer der Show 16 Minuten.
Und nun: Staunen Sie! (Auf's Bild klicken)
BrasilienRené
NEU: Im Copacabana-Flash *** Das Ende der deutschsprachigen "Brasil-Post"
(von GBC-Team) 07.11.2012
Das Ende der Brasil-Post
Vor einiger Zeit stellte die “Brasil-Post“ - die brasilianische Wochenzeitung
in deutscher Sprache – ihr Erscheinen ein.
Ursula Dormien, die 85-jährige Herausgeberin der bis vor kurzem
einmal wöchentlich erscheinenden Zeitung erklärte, dass zu dieser
Entscheidung vor allem fünf Gründe geführt haben:
- Rückgang der Anzeigeneinnahmen
- steigende Preise für Druck und Papier
- steigende Kosten für Mitarbeiter
- steigende Kosten bei der Verteilung der Printausgabe
- steigende Steuern und Abgaben
Die deutschsprachige Online-Tageszeitung aus Paraguay, die “Paraguay-
Rundschau“, schreib hierzu vor wenigen Tagen folgerichtig: “Alles
zusammen genommen ereilte die Brasil-Post zu unserem Bedauern das
gleiche Schicksal wie viele andere Zeitungen, die sich nicht rechtzeitig auf
wandelndes Publikum und sich veränderte Bedingungen eingestellt
haben.“
Und weiter heißt es: “Die Allgemeine Rundschau aus Paraguay hatte vor
vier Jahren den Anfang gemacht, jetzt folgt die Brasil-Post. Ob der Condor
aus Chile oder die Argentinische Rundschau ihr Dasein als reine
Printausgaben auf Dauer überleben können, steht in den Sternen.
Im Copacabana-Flash *** Prostituiertenzwang
Prostituiertenzwang
das oberste Arbeitsgericht in Brasilien verurteilte die Brauerei Ambev zu
einer Entschädigungszahlung in Höhe von rund 20.000 Euro an einen
ihrer Mitarbeiter.
Dieser hatte dagegen geklagt, dass er von seinen Vorgesetzten zu einer
Party mit Prostituierten gedrängt wurde, auf welcher auch
pornografisches Filmmaterial gezeigt worden war. Der Mann gab bei der
Gerichtsverhandlung an, dass er sich geweigert habe diese Filme
anzuschauen, woraufhin einige seiner “Kollegen“ ihn gefesselt hätten.
Aber damit nicht genug. Ohne seines Wissens, und somit auch ohne seine
Einwilligung, wurde ihm dann auch noch eine Stripperin auf das Zimmer
bestellt.
Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die Brauerei ihre Mitarbeiter
zwecks Umsatzsteigerung zu der Feier genötigt hatte.
GBC-Team
Eine Vielfalt von Themen erwartet Sie auf dem
"Original Latschariplatz"
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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NEU: Im Copacabana-Flash *** Das Märchen vom grünen Strom
(von GBC-Team) 24.09.2012
Das Märchen vom grünen Strom
Die Deutsche Welle hat eine interessante Reportage von Vanessa Fischer
veröffentlicht, welchen wir Ihnen nicht vorenthalten möchten. Der Preis dafür
sind riesige Wasserkraftwerke im Amazonasgebiet, welche den sauberen
Strom liefern sollen. Null Emissionen und trotzdem Entwicklung und
Fortschritt für die betroffenen Regionen, beteuern die Kraftwerksbetreiber.
Die DW-Reporterin geht der Frage nach, was an dem Versprechen der
brasilianischen Regierung dran ist, sauberen Strom für alle anzustreben.
Sehen Sie selbst! - Bitte HIER klicken!
GBC-Team