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Samstag, 8. Juni 2013

Die Geschichte des ehrwürdigen MARACANÁ-Fussball-Stadions (ein 58 Min. Film)



Das ehrwürdigen
MARACANÁ-Fussball-Stadion


Es ist eines der Wahrzeichen von Rio de Janeiro. Gebaut für die Fußball
WM 1950 spielten sich im Maracaná über die Jahrzehnte hochemotionale
Momente ab. Seitdem steht das Stadion für pure Leidenschaft, größtes Glück
und tiefste Trauer.









Und hier das neue Video:


Auf's Bild klicken!




BrasilienRené


Donnerstag, 30. Mai 2013

Maracana-Fussballstadion Rio de Janeiro - Richter sagt Eröffnungsspiel ab




Maracana-Fussballstadion Rio de Janeiro 
Richter sagt Eröffnungsspiel ab

Das für den kommenden Sonntag geplante Fußball-Länderspiel
zwischen WM-Gastgeber Brasilien und England zur Eröffnung des
grundsanierten Maracana-Stadions von Rio de Janeiro ist abgesagt
worden.
 

Ein Richter hatte zuvor die Sicherheitsbedingungen in der legendären 
Arena für nicht ausreichend befunden. Das Maracana ist einer der 
Spielorte des Confed Cups (15. bis 30. Juni), der als Generalprobe für die 
WM im kommenden Jahr gilt.

Die beiden Bayern-Spieler Dante und Luiz Gustavo waren am Donnerstag 
extra nach Brasilien geflogen, um an diesem Länderspiel zur Vorbereitung 
auf den Confederations Cup (15. bis 30. Juni) teilzunehmen. Die beiden 
Profis hätten somit die Teilnahme am DFB-Pokal-Finale am Samstagabend 
(ab 20 Uhr im BILD.de-Live-Ticker) gegen den VfB Stuttgart verpasst.

Die Abstellungsfrist für das Turnier, das als Generalprobe für die WM 2014 
gilt, endet am Samstag, 16.00 Uhr. Bayerns Vorstands-Boss Karl-Heinz 
Rummenigge griff... (weiter...)



Dienstag, 5. Februar 2013

Die Geschichte des Karl August (Auswandern nach Brasilien)




Die Geschichte des Karl August 

(Auswandern nach Brasilien)

http://www.copacabana.li/zukunft.html






Das war die beste Entscheidung in meinem ganzen, bisherigen
Leben!“ verkündet Karl August bei jeder Gelegenheit mit
glänzenden Augen!

Der heute 63-Jährige Deutsche aus Dortmund hat es geschafft:
Er konnte sich aus der immer intensiver werdenden Umklammerung
der Europäischen Union befreien und lebt nun am Traumstrand der
Copacabana in Rio de Janeiro! Sein bescheidenes Einfamilienhaus
hat er bewusst "geopfert"

Siehe dazu den Beitrag
"Immobilien- und Wohnungs-Preise in Deutschland sinken!"

Die eher bescheidene Rente erlaubt dem Aussiedler Karl
August heute einen Lebensstil und -Standard zu führen, der
in Europa schlichtweg undenkbar wäre!


Da, wo viele seiner Landsleute für teures Geld Urlaub machen,
besitzt er nun eine kleine Eigentumswohnung und führt ein rundum
zufriedenes, problembefreites Leben! Am Abend trifft er sich hin
und wieder mit seinen zahlreichen, hier niedergelassenen
Freunden aus Deutschland, Oesterreich und der Schweiz auf ein
Bier oder zu einer Fernseh-Live-Übertragung eines Spiels seines
geliebten BVB (über NET oder SKY-Empfang möglich!).

Seine brasilianische Freundin und ihre Kolleginnen fiebern, jubeln
und leiden mit der gleichen Fussball-Begeisterung mit!

Der Traum für seinen 3. Lebens-Abschnitt wurde Wirklichkeit!
Karl August, der bisher rackerte und sparte, tagtäglich ... (weiterlesen...) 




Donnerstag, 17. Januar 2013

Grosse Schäden durch Sturm und Gewitter-Regen im Norden der Stadt Rio de Janeiro

NEU: Copacabana-Flash *** Grosse Schäden durch Sturm und Gewitter-Regen im Norden der Stadt Rio de Janeiro (von BrasilienRené) (17.01.2013)




* * * * * Beachten Sie bitte auch die Angebote unserer Sponsoren ►►►►



16/01/2013 07h15 Uhr -
Aktualisiert 16/01/2013 14h26


Rio de Janeiro Nord
Verwüstungen nach heftigem
Gewitter-Regen

Diverse Häuser wurden durch Sand,Schlamm und Steine unbewohnbar.
 


Am Mittwochmorgen (16.01.) konnte Bilanz gezogen werden über die 
durch Sturm und Gewitterschauer entstandenen Schäden an
Gebäuden, Strassen und Parkanlagen. Die Maracanã Avenue im Norden 
konnte nur noch einspurig befahren werden. Die eine Fahrbahn wurde 
unterspühlt und sackte ab. 

Sieben Häuser wurden von der Civil Defense als unbewohnbar erklärt. Die 
Rua Carvalho Alvim in Tijuca musste gänzlich geschlossen werden. Grosse 
Asphaltschäden, sowie Steine, Sand und Schlamm konnten noch nicht 
vollständig weggeräumt werden.

Die Nord-Zone wurde am schwersten vom Sturm betroffen. Der Zivilschutz 
des Stadtteils registrierte 49 Schaden-Ereignisse zwischen 17.31 am 
Dienstag und 05.30 Uhr heute Mittwoch. Während dieser Zeit fiel eine 
grössere Regenmenge, als normal in dieser Jahreszeit während 10 
Tagen. Dies sind 36,5% der durchschnittlichen, monatlichen Regenfälle.












Dazu habe ich auch einen Video-Clip aus der Nachrichten-Sendung
von TV GLOBO entdeckt







BrasilienRené

Samstag, 29. Dezember 2012

Silvester-Party an der Copacabana


Zur Einstimmung > Unsere Silvester-Party an der Copacabana


Jahreswechsel an der Copacabana

Auch dieses Jahr strömen wieder mehr als 2 Millionen Personen an den
Strand der Copacabana. Ab 18.00 wird getanzt, getrunken und geflirtet,
was das Zeug hält!

Rio de Janeiro, "die Cidade Maravilhosa", wird durch die 34 Meter hohe Christus-
Statue auch den Jahreswechsel 2012/2013 wieder im Trockenen feiern können.

Einige Bilder dieses imposanten Events möchte ich Euch nicht vorenthalten.
Sie stammen aus meinem Archiv des Reveillon 2009/2010









36 dieser riesigen Lautsprecher-Installationen
(zum Vergleich die Grösse der Personen!) sind
auf der ganzen Länge des Strandes an der
Copacabana aufgestellt!


















BrasilienRené



Eine Vielfalt von weiteren Themen
und Meinungen erwartet Sie auf dem
"Original Latschariplatz"
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!



Klicke auf:
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb....cgi?&a=news



Montag, 22. Oktober 2012

Neujahr an der Copacabana




Copacabana-Flash 21
http://www.copacabana.li/flash22.html

Neujahr an der Copacabana(auf's Bild klicken!)



Mit einer beispiellosen Licht-Show und
einem 16-minütigen Feuerwerk wurde in Rio
de Janeiro das neue Jahr  begrüsst. Tausende
Menschen versammelten sich am späten
Freitag am Strand der Copacabana. Das
Feuerwerk wurde von 11 Feuerwerks-Schiffen
gestartet - drei mehr als dies am letzten Silvester
der Fall war.


Jedes der Schiffe hatte 2.250 Raketen an
Bord, die auf Befehle von Funkwellen ausgelöst
wurden. Die große Neuigkeit in diesem Jahr
war ein spezieller Soundtrack, zu dem eine
Laser-Lightshow und das Feuerwerk unter dem
Titel "Das goldene Jahrzehnt des Silvester an
der Copacabana" synchronisiert wurden. 

Nach Angaben der Militärpolizei nahmen rund
2 Millionen Menschen an diesem Silvester-Event
 an der Copacabana teil.


Der Friseur Fabiola Norberto sagte:"Das war
das tollste Silvester-Erlebnis meines Lebens.
Es ist das erste Mal, dass ich nach der
Copacabana gekommen bin. Bisher habe ich
das Jahresende jeweils in Camboriu, Santa
Catarina verbracht. Es ist dort schön, aber hier
ist es göttlich!"

Der irländische Tourist Niall, (25), der die
Copacabana mit seiner Freundin und einer
Gruppe von Freunden besuchte, war rundum
begeistert: "Es war absolut fantastisch. Noch nie
habe ich in meinem Leben so etwas gesehen! ",
strahlte Niall.


Donnerstag, 11. Oktober 2012

Die Copacabana - ein Treffpunkt der Prominenz





Die Copacabana -
ein Treffpunkt der Prominenz (1)


Immer wieder begegenet man an der Copa prominenten Personen und
Persönlichkeiten. Öfters rätselt man über ein Gesicht und versucht es
einer bekannten Grösse aus der Politik, der Wirtschaft oder dem Show-
Business zuzuordnen. Vielfach gelingt das auch - doch hin und wieder
handelt es sich um ein „Double“, also um eine(n) Doppelgänger(in)

Hier ein Bespiel einer Person, die vor dem Copacabana Palace Furore
machte: Der Doppelgänger von Barack Obama!




Die Presse stürzte sich auf den mit drei Sicherheits-Beamten
auftretenden Obama-Doppelgänger und veröffentlichte
anderntags in den grössten Tageszeitungen von Rio sein Konterfei.


Olympia-Teilnehmer mit Rekordversuch

Von ganz anderem Kaliber ist der Karate-Lehrer und Olympia-Teilnehmer
Sérgio Eric Borges da Silva, der in seinem neusten Projekt den
Rekord von Dean Karnazes (152 km in 24 Stunden) übertreffen möchte!




Sérgio Eric ist ein im besten Alter stehender brasilianischer Athlet, der
durchaus das Zeug hat, diese Rekordmarke zu brechen: 31 Jahe alt,
178 cm gross und 85 kg schwer - Voraussetzungen, die dafür ideal
erscheinen.


Im Februar oder März 2010 sollte der Versuch gestartet werden. Sérgio
Eric hofft, dass er bis zu diesem Zeitpunkt dïe dafür nötige Sponsoren-
Unterstützung realisiert hat.





Sérgio Eric Borges da Silva und sein Trainings-Partner

Seine Refernzen sind beeindruckend. Trotzdem - seine Karate-Schule in
einem Aussenbezirk von Rio konnte er nie zum vollen Erfolg aufbauen.
Viele, der unzähligen jungen Talente, die Brasilien vorzuweisen hat,
machten ihm auch den Platz in der Nationalmannschaft streitig.

Sérgio Eric möchte sich deshalb mit einem Exloit wieder inErinnerung
rufen und dazu kommt ihm dieser Rekordversuch sehr gelegen.














Ein anderes Schicksal

1991 anlässlich der Panamerikanischen Spiele hier in Rio, „verabschiedeten“
sich zwei Olympiasieger aus der kubanischen Nationalmannschaft und
beantragten in Brasilien Asyl (was ihnen auch gewährt wurde).

Die kubanische Botschaft wurde auf der Sucher nach den beiden
abtrünnigen Athleten bald fündig und setzte sie gehörig unter Druck. 


Der Kollege des Olympiasiegers Arnoldo Mepios (31) (im Karate-Sport
bis 58 kg), wurde von Landsleuten dergestalt „barbeitet“, dass er nach
nur 9 Monaten nach Kuba zurückkehrte. 
Dort arbeitet er auch heute noch
(zur Strafe!) in einer Zuckerrohr-
Plantage!



Arnoldo blieb in Brasilien und baute sich als Junioren-National-Trainer
seine eigene Existenz auf. Vor wenigen Tagen bekam er übrigens die
brasilianische Staatsbürgerschaft.








Freitag, 21. September 2012

Alltags-Geschichten von der Copacabana



       


Ein extrem seltenes Ereignis für Brasilien!
30 Delphine strandeten bei Arraial do Cabo!
Einheimische konnten alle retten!







Alltags-Geschichten von der Copacabana

Paulchen, der kleingewachsene, 55-jährige Deutsche, der direkt über mir
ein möbiliertes Appartement in Temporärmiete bezogen hat, ist ausser
sich und kocht vor Wut!

Er beschwert sich lauthals über die"kriminellen
 Machenschaften"seiner
Wohnungs-Vermittlungs-Agentur.


"Nie mehr Brasilien - nie mehr Copacabana!", schwört er mir.
Ich mache ihn lediglich auf die Meineids-Sanktionen
aufmerksam ... - Denn Paulchen wird in einem Jahr (und etwa zur
gleichen Jahreszeit) wieder hier anzutreffen sein. Es gibt für ihn
ganz einfach keine Alternative!

"Wer einmal an der Copacabana Wasser getrunken hat - der kehrt
immer wieder an die "Copa" zurück! "Eine alte Indianer-Weisheit -
leicht abgewandelt!

Ergo werden auch für 2011 die acht Wochen Urlaub von Paulchen
wieder am Traumstrand der Copacabana gebucht werden.
Mit einem Unterschied alledings - diesmal bei einer von mir
empfohlenen und als seriös geltenden Vermittlungs-Agentur!

Die "Leidensgeschichte" von Paulchen

Paulchen verbringt seit über 5 Jahren regelmässig seine Ferien
in Rio de Janeiro. Unterkunft hatte er bisher immer bei der Familie
seiner brasilianischen Freundin Ana gefunden.

So auch 2010. Vor 6 Wochen (und nach einem grösseren
Familienkrach) entschloss er sich jedoch, eine eigene Bleibe zu
suchen.

Gesagt - getan. Angebote gab es nach der Hochsaison (Mitte
November bis Ende Februar) genügend. Ein grosser
Leuchtreklame-Kasten mit der Aufschrift "Apartamentos para
Temporada" an einer der Hauptdurchgangs- Strassen schien
für ihn die richtige Adresse zu sein.

Die Offerte von BR $ 1'200 Reais pro Monat für ca. dreissig
Quadratmeter möbilierten Wohn-Raums hielt er für marktkonform
und für seine Verhältnisse akzeptabel.

Bei der Besichtigng dann der erste Schock: Die Wohnung war
schmal und lang - ein "Schlauch" also. Ein Fenster gegen die
Avenida Prado Júnior war an der Schmalseite vorhanden und
brachte etwas Licht in den Raum.

Alle (!) Glühbirnen hingen frei im Raum, denn die Lampen-
Fassungen waren nicht mehr in der Decke verankert.



Der Decken-Ventilator vibrierte bei der Inbetriebnahme nur leicht,
drehte aber nicht mehr.

Beim Doppelbett waren drei Latten des Rostes gebrochen und
berührten den Zimmer-Boden. Der Gasdurchlauf-Erhitzer im
Küchenabteil war nicht zu gebrauchen und der Drehknopf für die
Reglage fehlte.

An dem uralten zweiflammigen Gasherd fehlte ebenfalls ein
Regulierungsknopf (derjenige für den Backofen). Im Duschabteil
war der Vorhang nur noch ein 2 Stellen aufgehängt, der Kalt-und
Heißwasser-Umschalter am Brause-Kopf hatte Wackelkontakt.

Später machte sich dies auch dadurch bemerkbar, dass nach ca.
2-3 Minuten Betrieb der 30 Ampère-Sicherungs-Automat
ausgelöst wurde und unser Paulchen plötzlich im Dunkeln stand.

Die Wasserspülung des WC's konnte nur mühsam wieder zum
Stillstand verleitet werden (der Auslösemechanismus streikte).
Am grossen Einbauschrank im Schlafraum waren bei 4 der 9
grossen Schubladen die Führungen defekt - sie liessen sich nicht
bewegen - waren verklemmt.

Die Fernbedienung des TV-Gerätes zerfiel beim Anfassen in ihre
Einzelteile und das Antennen-Zuleitungs-Koaxialkabel hatte keinen
Steckanschluss mehr.

Die beiden Wohnzimmer-Stühle waren wacklige Gestelle, die
periodisch wieder gerichtet werden mussten. Als "betriebssicher"
konnten nur gerade das Schlafsofa und der Ess-Tisch taxiert werden!

Paulchen schluckte 3x leer und unterzeichnete den Mietvertrag
trotz der Mißstände. Der Vermieter hatte ihm ja die
Nachbesserung der Beanstandungen in Aussicht gestellt ...

Dem Stempelaufdruck im Vertrag "Gas, Wasser und elektrische

Energie werden separat abgerechnet " mass er dabei keinerlei
Bedeutung zu.

Die erste Monatsmiete von BR 1'200 + die Kaution von  400 BR
bezahlte er nach seiner Unterschrift unter das Vertragswerk.

Die Vertrags-Dauer wurde auf 30 Tage festgelegt, was bei
möblierten Appartements mit Temporär-Vertragen in Brasilien
üblich ist.

Insgesamt erschienen in den folgenden Tagen 3 Handwerker, die
die beanstandeten Objekte in Ordnung stellen sollten. Einzig der
Schreiner war erfolgreich - die Schubladen des Einbauschrankes
erfüllten ihre Funktion wieder.

Die beiden "Elektrofachleute" sahen sich "die Bescherung" an,
erklärten, dass sie Ersatzteile besorgen müssten und wurden nie
mehr gesehen ...

Nach 10 Tagen hatte sich Paulchen in den eigenen vier Wänden
selber eingeschlossen! Der Schlüssel der Wohungstür liess sich
weder drehen, noch aus dem Schloss wieder entfernen!

Ein Anruf beim Portier brachte Hilfe: Ein Schlüsseldienst öffnete
die Tür, baute ein neues Schloss ein und verrechnete Paulchen
BR 120. Für die Rückerstattung dieses Betrages erklärte sich
der Vermieter jedoch nicht zuständig...

Und nun kommt's faustdick ...

Drei Tage vor Ablauf des ersten Monats erschien ein Gehilfe der
Agentur und eröffnete unserem Paulchen, dass der monatliche
Mietzins in Zukunft BR 1'500 betragen würde ...

Noch nie habe ich Paulchen derart ausrasten sehen, wie nach
dieser Mitteilung! Natürlich erklärte er sich damit nicht
einverstanden und beendete das Mietverhältnis.

Was ihn dann aber zu dem Eingangs erwähnten Ausspruch:
"Nie mehr Brasilien - nie mehr Copacabana! " bewegte, war, dass
er nun auch noch für verschiedene der beanstandeten Schäden
haftbar gemacht wurde (da kein Protokoll der Reklamationen
bei
 Mietantritt erstellt wurde!) und er bei der Kautions-Rückzahlung
nur noch ein "kleines Trinkgeld" entgegen
nehmen konnte!

Anmerkung von BrasilienRené

Ergo: Paulchen wurde wirklich "über den Tisch gezogen".

Ein Extrembeispiel? Leider nein!

Tatsächlich muss sich der Tourist zuerst vorsehen und seine
Vermittlungs-Agentur mit Bedacht und Vorsicht wählen!

Dienstag, 22. Mai 2012

Copacabana-Flash Nr. 12
Alltags-Geschichten von der Copacabana (1)Paulchen, der kleingewachsene, 55-jährige Deutsche, der direkt über
mir ein möbiliertes Appartement in Temporärmiete bezogen hat, ist
ausser sich und kocht vor Wut!
Er beschwert sich lauthals über die "kriminellen Machenschaften" seiner
Wohnungs-Vermittlungs-Agentur.

"Nie mehr Brasilien - nie mehr Copacabana!", schwört er mir.

Ich mache ihn lediglich auf die Meineids-Sanktionen aufmerksam ... - Denn
Paulchen wird in einem Jahr (und etwa zur gleichen Jahreszeit) wieder
hier anzutreffen sein. Es gibt für ihn ganz einfach keine Alternative!

"Wer einmal an der Copacabana Wasser getrunken hat - der kehrt immer
wieder an die "Copa" zurück! "Eine alte Indianer-Weisheit - leicht abgewandelt!

Ergo werden auch für 2011 die acht Wochen Urlaub von Paulchen wieder
am Traumstrand der Copacabana gebucht werden. Mit einem Unterschied
alledings - diesmal bei einer von mir empfohlenen und als seriös
geltenden Vermittlungs-Agentur!

Die "Leidensgeschichte" von Paulchen

Paulchen verbringt seit über 5 Jahren regelmässig seine Ferien in Rio de
Janeiro. Unterkunft hatte er bisher immer bei der Familie seiner
brasilianischen Freundin Ana gefunden.

So auch 2010. Vor 6 Wochen (und nach einem grösseren Familienkrach)
entschloss er sich jedoch, eine eigene Bleibe zu suchen.

Gesagt - getan. Angebote gab es nach der Hochsaison (Mitte November
bis Ende Februar) genügend. Ein grosser Leuchtreklame-Kasten mit der
Aufschrift "Apartamentos para Temporada" an einer der Hauptdurchgangs-
Strassen schien für ihn die richtige Adresse zu sein.

Die Offerte von BR $ 1'200 Reais pro Monat für ca.. 30 Quadratmeter
möbilierten Wohn-Raums hielt er für marktkonform und für seine
Verhältnisse akzeptabel.

Bei der Besichtigng dann der erste Schock: Die Wohnung war schmal und
lang - ein "Schlauch" also. Ein Fenster gegen die Avenida Prado Júnior
war an der Schmalseite vorhanden und brachte etwas Licht in den Raum.

Alle (!) Glühbirnen hingen frei im Raum, denn die Lampen-Fassungen
waren nicht mehr in der Decke verankert.



Der Decken-Ventilator vibrierte bei der Inbetriebnahme nur leicht, drehte
aber nicht mehr.

Beim Doppelbett waren drei Latten des Rostes gebrochen und berührten
den Zimmer-Boden. Der Gasdurchlauf-Erhitzer im Küchenabteil war nicht
zu gebrauchen und der Drehknopf für die Reglage fehlte.

An dem uralten zweiflammigen Gasherd fehlte ebenfalls ein
Regulierungsknopf (derjenige für den Backofen). Im Duschabteil war der
Vorhang nur noch ein 2 Stellen aufgehängt, der Kalt-und Heißwasser-
Umschalter am Brause-Kopf hatte Wackelkontakt.

Später machte sich dies auch dadurch bemerkbar, dass nach ca.
2-3 Minuten Betrieb der 30 Ampère-Sicherungs-Automat ausgelöst wurde
und unser Paulchen plötzlich im Dunkeln stand.

Die Wasserspülung des WC's konnte nur mühsam wieder zum Stillstand
verleitet werden (der Auslösemechanismus streikte). Am grossen
Einbauschrank im Schlafraum waren bei 4 der 9 grossen Schubladen die
Führungen defekt - sie liessen sich nicht bewegen - waren verklemmt.

Die Fernbedienung des TV-Gerätes zerfiel beim Anfassen in ihre
Einzelteile und das Antennen-Zuleitungs-Koaxialkabel hatte keinen
Steckanschluss mehr.

Die beiden Wohnzimmer-Stühle waren wacklige Gestelle, die periodisch
wieder gerichtet werden mussten. Als "betriebssicher" konnten nur
gerade das Schlafsofa und der Ess-Tisch taxiert werden!

Paulchen schluckte 3x leer und unterzeichnete den Mietvertrag trotz der
Mißstände. Der Vermieter hatte ihm ja die Nachbesserung der
Beanstandungen in Aussicht gestellt ...

Dem Stempelaufdruck im Vertrag "Gas, Wasser und elektrische Energie
werden separat abgerechnet " mass er dabei keinerlei Bedeutung zu.

Die erste Monatsmiete von BR $ 1'200 + die Kaution von $ 400 BR
bezahlte er nach seiner Unterschrift unter das Vertragswerk.

Die Vertrags-Dauer wurde auf 30 Tage festgelegt, was bei möblierten
Appartements mit Temporär-Vertragen in Brasilien üblich ist.

Insgesamt erschienen in den folgenden Tagen 3 Handwerker, die die
beanstandeten Objekte in Ordnung stellen sollten. Einzig der Schreiner
war erfolgreich - die Schubladen des Einbauschrankes erfüllten ihre
Funktion wieder.

Die beiden "Elektrofachleute" sahen sich "die Bescherung" an, erklärten,
dass sie Ersatzteile besorgen müssten und wurden nie mehr gesehen ...

Nach 10 Tagen hatte sich Paulchen in den eigenen vier Wänden selber
eingeschlossen! Der Schlüssel der Wohungstür liess sich weder drehen,
noch aus dem Schloss wieder entfernen!

Ein Anruf beim Portier brachte Hilfe: Ein Schlüsseldienst öffnete die Tür,
baute ein neues Schloss ein und verrechnete Paulchen BR 120 $. Für die
Rückerstattung dieses Betrages erklärte sich der Vermieter jedoch nicht
zuständig...

Und nun kommt's faustdick ...

Drei Tage vor Ablauf des ersten Monats erschien ein Gehilfe der Agentur
und eröffnete unserem Paulchen, dass der monatliche Mietzins in Zukunft
BR $ 1'500 betragen würde ...

Noch nie habe ich Paulchen derart ausrasten sehen, wie nach dieser
Mitteilung! Natürlich erklärte er sich damit nicht einverstanden und
beendete das Mietverhältnis.

Was ihn dann aber zu dem Eingangs erwähnten Ausspruch: "Nie mehr
Brasilien - nie mehr Copacabana! " bewegte, war, dass er nun auch noch
für verschiedene der beanstandeten Schäden haftbar gemacht wurde
(da kein Protokoll der Reklamationen bei Mietantritt erstellt wurde!) und
er bei der Kautions-Rückzahlung nur noch ein "kleines Trinkgeld" entgegen
nehmen konnte!

Anmerkung von BrasilienRené

Paulchen wurde in diesem Falle wirklich "über den Tisch gezogen".
Ein Extrembeispiel? Leider nein! Tatsächlich muss sich der Tourist
vorsehen und seine Vermittlungs-Agentur mit Bedacht und Vorsicht
wählen!

Für Referenzen, Entscheidungshilfen oder Unterstützung bei der
Wohnungssuche stehe ich ihnen bei Bedarf gerne über meine E-Mail -
Adresse (
rene@copacabana.li) zur Verfügung.
Hotelpreise für Rio+20 explodieren

Wie jetzt bekannt wurde, so wollen immer mehr Länder weniger
Delegierte nach Rio entsenden. Der Grund hierfür ist nicht etwa das
mangelnde Interesse an dem Gipfel, welcher die Chance hat die größte
Konferenz zu werden, welche die Vereinten Nationen bis dato
ausgerichtet haben.
 



Nein, es sind die Hotelpreise, die immer mehr Delegierte abschrecken am 
Rio+20-Gipfel teilzunehmen. Der Preis von 600 Euro pro Nacht für eine 
Übernachtung in der Fünfsternekategorie, dass ist dann doch den 
meisten zu viel.

Das sieht jedoch der Konferenzbeauftragte der Stadt Rio völlig anders, 
denn Sérgio Besserman kann gar nicht die Kritik von elf Abgeordneten 
des Europaparlaments bzgl. der angehobenen Hotelpreise passend zum 
Gipfel verstehen. Bessermann bezeichnete es “zutiefst unglücklich“ dass 
die Abgeordneten scharfe Kritik an den Übernachtungspreisen geäußert 
hatten. 

Denn seiner Meinung nach wurden diese Preise ja auch in der 
Vergangenheit in Paris oder New York ohne Einspruch akzeptiert. Für ihn 
sind solche Äußerungen ein Zeichen dafür, dass es noch viele nicht 
verstanden haben oder akzeptieren wollen, dass auch Brasilien 
inzwischen wirtschaftlich wesentlich besser dasteht, als dies früher der 
Fall war – somit sich auch die Preisgefüge nach oben hin verändert 
haben.


Sérgio Bessermann


Fakt ist jedoch, dass alleine die Europäische Union ihre Delegation um 30 
Prozent gekürzt hat. Somit ist es eher fraglich, ob letztendlich auch 
tatsächlich die einst erwarteten 50.000 Rio+20-Gipfel-Teilnehmer auch 
tatsächlich kommen werden. 

Von Seiten der Regierung wird nun versucht Druck auf die Hoteliers 
auszuüben, damit der Ruf des Gipfels nicht auch noch wegen diesem 
Punkt stark leidet. Ob sich die Hoteliere aber letztendlich diesem Druck 
beugen werden, dies ist mehr als fraglich.

Schließlich galt schon immer für Rio die einfache Faustregel, dass man die 
eh schon hohen Hotelpreise zu Silvester und Karneval einfach nur mit drei 
multiplizieren brauchte, um dann die jeweiligen Saison-Preise zu erhalten. 
An dieser Vorgehensweise hielt man sich auch zuerst bei dem Rio+20-
Gipfel, nur diesmal juckte es wohl zu vielen Hoteliers in den Fingern die 
Grenzen auszutesten und zu schauen, was der Markt tatsächlich bereit 
ist herzugeben. 

Auch die Pflichtpakete in Rio für Wochenenden oder vor oder nach 
Feiertagen, wo über den gesamten Zeitraum gebucht werden muss ganz 
gleich ob man das Zimmer letztendlich benötigt oder nicht, wurde auf den 
Rio+20-Gipfel angewendet. 

So offerieren die großen und bedeutenden Hotels fast alle ausschließlich 
nur ein Zimmer für den gesamten Gipfelzeitraum, ganz gleich wie lange 
man tatsächlich an diesem teilnehmen kann oder möchte.

Die brasilianische Regierung, die sich nun medienwirksam bei den 
Hoteliers für eine Senkung der Hotelpreise einsetzt, trägt jedoch an 
diesen eine hohe Mitverantwortung. Schließlich war es das 
Außenministerium, welches eine Agentur vor mehreren Monaten damit 
beauftragt hatte, rund 70 Prozent der Zimmer in der Vier- und Fünfsterne-
Kategorie zu reservieren. 


Wer ein so großes Kontingent an Hotelbetten bucht, der erhält auf dem 
freien Markt einen gehörigen Preisnachlass. Normalerweise zumindest – 
aber nicht in Rio. Denn selbst gegenüber der Agentur wurden die Preise 
kräftig erhöht, anstatt dass ein Rabatt gewährt wurde. 

Die Agentur packte dann noch einmal eine Gewinnmarge von 30 Prozent 
für sich oben drauf.

Eigentlich hätte der Konferenzbeauftragte mit seiner Kritik an den elf 
Europa- parlament-Abgeordneten, die sich über die zu hohen Preise 
beschwert hatten, lieber hinter dem Berg halten sollen. Denn auch aus 
Brasilien selber hagelt es immer lauter werdende Kritik. 

So musste man in Brasília feststellen, dass für die einhundert 
Abgeordneten welche man nach Rio entsenden wollte, der knapp 
kalkulierte Spesen-Etat für die Übernachtungen nicht ausreicht. Die 
Umweltministerin Izabel Teixeira machte keinen Hehl daraus, dass sie in 
Rio lieber bei Freunden übernachten werde, um Kosten zu sparen, als das 
Geld den Hotels hinterherzuwerfen. 

Glück dem, der dann wahre Freunde vor Ort hat, denn anders als in 
Europa ist es in Brasilien nicht üblich Privatzimmer anzubieten – und wer 
dies tut, der will meist ebenfalls kräftig Kasse machen.

Viele sehen jetzt bereits in dem Rio+20-Gipfel die Generalprobe zum 
Abkassieren für die anstehende Fußball-WM. Die Anzahl der Hotelbetten 
von derzeit rund 32.000 Betten soll bis dahin zwar noch einmal um 
17.000 weitere Hotelzimmer erhöht werden, und falls diese Anzahl an 
Übernachtungsmöglichkeiten nicht ausreicht sollen riesige 
Kreuzfahrtschiffe im Hafen vor Anker gehen – aber obsich dadurch ein 
günstigeres Preisgefüge für die Fußball-Fans ergibt ist mehr als fraglich.

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