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Samstag, 13. April 2013

Zypriotische Banken, etwas unter die Lupe genommen




 Zypriotische Banken, 
etwas unter die Lupe genommen


Da habe ich eben einmal nachgeschaut, wie diese denn bei den EU-
weiten "Stresstests" der Jahre 2010 und 2011 abgeschnitten hatten. 
Waren diese da durchgefallen, hatte es also Warnsignale in Bezug auf 
Zypern gegeben?




Mitnichten!

Sowohl die "Bank of Cyprus" als auch die Laiki bestanden sowohl 2010 
als auch 2011.

Und in beiden Jahren schütteten beide Banken Dividenden aus. 
Eigenkapital, welches 2013 bitter notwendig gewesen wäre.

Das zeigt auch wieder einmal, was von diesen "Stresstests" zu halten ist, 
welche wohl eigentlich den Pöbel (= uns?) ruhig stellen sollen.

Was sind das auch für "Stresstests", die als schlimmstmögliche 
Abweichung der Zukunft Werte berechnen, welche auf Problemen DER 
VERGANGENHEIT beruhen. Dazu fällt mir Nassim Nicholas Taleb ein: 
"Machen akademische Grade blind für diese elementaren Konzepte?"

Das erinnert mich an die Generäle, die im Zweiten Weltkrieg den Ersten 
Weltkrieg wiederholen wollten.

Da wie dort gab es aber jeweils... (weiterlesen...)



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Freitag, 11. Januar 2013

Vortrag zur "Abzocker-Initiative"

NEU: CVP-Bezirkspartei Diessenhofen *** Vortrag zur "Abzocker-Initiative" und Standorts-Bestimmung der Bezirkspartei (von Guido Elser) (11.01.2013)


Abzockerei und Lage
der CVP-Bezirkspartei


Gut 60 Personen besuchten am Donnerstagababend das öffentlich
zugängliche Referat von Ständerat Thomas Minder zur Abzocker-Initiative
im Da Pulcinellla.

Diessenhofen
 

Thomas Minder eröffnete das Referat mit der Bemerkung, dass er sich 
darüber freue, vor der CVP Bezirk Frauenfeld referieren zu dürfen, da erst 
vor kurzem die CVP des Kantons Vaud die Ja-Parole beschlossen habe zu 
seiner Initiative gegen die Abzockerei. 

Nun widerlegte er die Argumente seiner Gegner So sagte er unter 
anderem, dass es falsch sei, dass seine Initiative das Erfolgsmodell 
Schweiz aufs Spiel setze. 

Sein Initiative stärke im Gegenteil den Wirtschaftsplatz Schweiz, weil sie 
durch bessere Corporate Governance die Entschädigungsexcesse bei 
börsenkotierten Gesellschaften bekämpft zum Schutze der 
Unternehmungen und der Volkswirtschaft. 

Gerade die Skandale der UBS ( US-Steuer-, Subprime- und Libor Skandal) 
zeigten sehr klar, welche Folgen ein nur auf Gewinn ausgerichtetes 
Geschäftsgebaren habe: drohende Insolvenz, astronomische Bussen und 
massiver Stellenabbau. Dazu erlitten Kleinanleger und Grossinvestoren 
wie AHV und Pensionskassen durch sinkende Aktienkurse und fehlende 
Dividenden gross finanzielle Einbussen. 

Das schadet den Renditen von AHV und Pensionskassen. So widerlegte 
Minder Punkt um Punkt die Argumente seiner Gegner, die nun mit dem 
Gegenvorschlag des Bundesparlamentes werben. 

Aber dieser Gegenvorschlag ist laut Minder untauglich, da er höchstens 
35 Prozent der Fordrungen aus seiner Initiative abdeckt. 

Die nach dem Referat gebotene Diskussionsgelegenheit wurde lediglich 
von einer Person aus der Gegnerschaft von Minder benutzt.

Lage der CVP-Bezirkpartei

Nach einer Apero-Pause brachte nun CVP-Präsident Stephan Geiges die 
Traktanden der CVP-Delegiertenversammlung rasch über die Bühne. Das 
informativste Traktandum war der Lagebericht von Präsident Geigest über 
die neu organisierte CVP des Bezirkes Frauenfeld. Dieser neue Bezirk 
deckt nun ca. 62 000 Einwohner in 23 Gemeinden ab. Der neue Bezirk 
wurde aus drei alten Bezirken zusammen gewürfelt. 

Der neue Vorstand wurde am 22. März 2011 in Hüttwilen gegründet. Der 
frühere Präsident Paul Rutishauser hat für diese Zusammenführung 
beste Vorarbeit geleistet, die nun im Bericht verdankt wurde. 

Grosse Herausfoderungen bewältigt 

Die Herausforderungen an den neuen Vorstand waren gross. Neben den 
Vorbereitungen der Kantonsratswahlen galt es, die Mitglieder des neuen 
Bezirkes zu vernetzen. Der sehr gut besuchte Anlass im Da Puclinella 
zeigte nun, dass diese Zusammenführung gelungen ist. 

Bei den Kantonsratswahlen hat die CVP Thurgau grosses Können 
bewiesen und aber auch Glück gehabt. Im Bezirk Frauenfeld wurde das 
angestrebte Ziel leider nicht ganz erreicht. Statt der erhofften 5 sind nun 
nur 4 CVP-Personen im Grossen Rat vertreten. 

Das sind Elsbeth Aepli, Carmen Haag, Monika Weber und neu Stefan 
Geiges, der Bezirkspsräsident. Mit dem Wähleranteil von 13 Prozent ist 
man nur bedingt zufrieden. Es bleibt viele zu tun, um diesen Wähleranteil 
bei den nächsten Wahlen zu erhöhen.

Die bisherige Parteiarbeit im Bezirk wurde vom Vorstand in 6 Sitzungen 
und einem Workshop mit zwei Vorbereitungsgsabenden erledigt. Für eine 
gut funktionierende Bezirkspartei haben die Ortsparteien weiterhin eine 
wichtige Aufgabe. 

Für die Sekretariatsarbeit im Bezirk wurde nun eine Teilzeitstelle von 10 
Prozent geschaffen. Präsident Geiges bedankte sich nun beim 
Bezirksvorstand und bei den Vorständen der Ortsparteien für die 
geleistete Arbeit. Der Lagebericht wurde nun von der Versammlung mit 
Akklamtion genehmigt und verdankt. 


Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser 




Das waren die Akteure an der CVP.-Delegiertenversammlung im Da Pulcinella
(v.l.n.r. Paul Rutishauser, alter Präsident. Referent Ständerat Thomas Minder, Stefan Geiges
neuer Präsident.


Thomas Minder beim Referat (1)


Thomas Minder beim Referat (2)
 





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