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Mittwoch, 20. März 2013

Einreichung der Initiative "Rettet unser Schweizer Gold!"











Donnerstag, 28. Februar 2013

EU will per Fernbedienung Elektro-Geräte in Haushalten abschalten!




EU will per Fernbedienung
Elektro-Geräte in Haushalten abschalten

Deutsche Wirtschafts Nachrichten 24.02.13, 00:15

Die EU-Kommission will wegen des gestiegenen Energie-Verbrauchs die
privaten Elektrogeräte über eine Fernbedienung ausschalten können.
Einen entsprechenden Chip gibt es bereits. Die Stromkonzerne
unterstützen die Initiative.


 

Die EU-Kommission will Europa vor einem Blackout zu schützen. In 
Stromfresser wie Kühlschränke, Klimaanagen und Durchlauferhitzer sollen 
nun entsprechende Chips eingebaut werden, mit denen die Konzerne bei 
einer drohenden Überlastung des Stromnetzes in den Betrieb der 
privaten Haushaltsgeräte eingreifen können. 

Die Konzerne stehen dem Vorhaben positiv gegenüber.

Der Plan stellt den Konzernen zufolge aber keinen wirklich Eingriff von 
außen da. Es ginge nur darum, Neugeräte mit einem Chip aufzurüsten, 
der ins Übertragungsnetz hineinhorche, so Gerald Kaender vom Verband 
europäischer Übertragungsnetzbetreiber Entso-e zur Neuen 
Westfälischen Zeitung. 

Es handele sich dabei nicht um ein „zentrales Eingreifen des Stromversorgers“ 
oder eine „Fernbedienung“, so Kander. Vielmehr ginge es hierbei um 
einen „signifikanten Beitrag zur Systemsicherheit“, von dem der Kunde 
nichts merke, ergänzte er. 

Sobald beispielsweise die Frequenz unter bzw. über eine festgelegte 
Schwelle der für eine sichere Stromversorgung nötigen 50 Hertz rutsche, 
würde der Kühlschrank von allein sein Kühlziel anheben, so Kaender.

Die Kosten für eine derartige Ausrüstung würden dem Verband zufolge im 
einstelligen Euro-Bereich liegen. Wie lang die Endgeräte letztlich im 
konkreten Fall fremdgeregelt bzw. ausgeschaltet würden, sei noch nicht 
klar. 

Die Rede ist derzeit von Sekunden und in Ausnahmefällen von Minuten 
oder bis zu einer halben Stunde. Das entsprechende ausgearbeitete 
Papier für diese Vorhaben hat der Verband im Auftrag der EU-Kommission 
bereits eingereicht. 

Wie die Neue Westfälische Zeitung berichtet, könnte der gesetzliche 
Rahmen, ginge es nach dem Verband, schon Ende des Jahres stehen.

Schmutzli





Mittwoch, 20. Februar 2013

Auch für Österreich, Luxemburg und Deutschland...





Auch für Österreich, Luxemburg und
Deutschland...


Nachdem ich mich noch Anfang der Woche darüber geärgert hatte,
dass der Präsident von Novartis nach seinem Rücktritt ein "Beratergehalt"
von insgesamt 72 Millionen Franken erhalten soll, verteilt über 6 Jahre,
nun eine erfreuliche Meldung:

Es gibt Gegenwehr. Die öffentliche Meinung hat doch etwas bewirkt, die
Zusage besagter Zahlungen wird zurückgenommen.


Und dann ist da noch Thomas Minder, parteiloser Schweizer Ständerat 
(Kanton Schaffhausen, gefällt mir als Rheinländer natürlich sowieso). 
Guter Mann. Denn: Er ist Initiator einer Volksinitiative "gegen Abzockerei". 
Da geht es um konkret um Managergehälter.



Unsere Brüder und Schwestern in der Schweiz haben es diesbezüglich 
gut, denn am 3. März können sie darüber abstimmen. Ich habe mir den 
Initiativtext angeschaut. Klasse!

Lesen Sie sich zum Beispiel folgende Zeilen aus dem Initiativtext durch - 
geht doch runter wie Öl:

"Die Generalversammlung stimmt jährlich über die Gesamtsumme aller 
Vergütungen (Geld und Wert der Sachleistungen) des Verwaltungsrates, 
der Geschäftsleitung und des Beirates ab. Sie wählt jährlich die 
Verwaltungsratspräsidentin oder den Verwaltungsratspräsidenten und 
einzeln die Mitglieder des Verwaltungsrates und des Vergütungsausschusses 
sowie die unabhängige Stimmrechtsvertreterin oder den unabhängigen 
Stimmrechtsvertreter. 

Die Pensionskassen stimmen im Interesse ihrer Versicherten ab und 
legen offen, wie sie gestimmt haben. Die Aktionärinnen und Aktionäre 
können elektronisch fernabstimmen; die Organ- und Depotstimmrechts-
Vertretung ist untersagt."

Das Gute daran: Dies ist keine utopische Wunschvorstellung, sondern 
realistische Möglichkeit geworden. Dank Thomas Minder. Sollte die 
Initiative erfolgreich sein, muss sie spätestens innerhalb eines Jahres 
gesetzliche Wirkung erlangen.

Und die Chancen stehen durchaus gut. Laut Tages Anzeiger würden 
derzeit rund 57% der Stimmberechtigten für diese Initiative stimmen.

Und so spielt möglicherweise auch der Ex-Präsident von Novartis seine 
Rolle. Denn wer weiß, vielleicht sind zahlreiche Stimmberechtigte erst 
durch ihn (72 Millionen Abfindung!) auf die Thematik aufmerksam gemacht 
worden. 

Und gerechter Zorn kann in diesem Fall in eine konkrete Handlungs-
Möglichkeit kanalisiert werden. Wieso fällt mir genau in dem 
Zusammenhang ein Zitat ein - siehe "Zitat des Tages"...

Die Schweizer/innen haben es da gut! Die Schweizer Mitglieder der 
Latschariplatz-Community können ihre Möglichkeit zur Stimmabgabe am 
3. März nutzen.!

So eine Initiative wünsche ich mir auch für Österreich, Luxemburg und 
Deutschland. Ja, ich weiß, die Gesetzeslage ist dort unterschiedlich in 
Bezug auf Volksabstimmungen. Aber wünschen kann ich es mir doch, 
oder?

Mit herzlichem Gruß!

Ihr

Michael Vaupel
Diplom-Volkswirt / M.A.
Chefredakteur Traders Daily
Koblenzer Straße 99
53177 Bonn


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Mittwoch, 23. Januar 2013

Ist er ein Moslem-Hetzer? (1)

NEU: LATSCHARIPLATZ-FORUM FÜR ALLE! *** Ist er ein Moslem-Hetzer? (1) (von Willy Schmidhauser)


Chefredaktor David Angst
von der Thurgauer Zeitung

ist ein Moslem-Hetzer!

Teil 1

Eine Standortbestimmung zum Kantonsrats-
Entscheid vom 19.12.12 in Weinfelden.


1. Vorbemerkung:

David Angst ist keinesfalls ein autonomer Chefredaktor, er ist sehr
intensiv in einen Verbund eingebunden: St. Galler Tagblatt Ausgabe
Stadt, Ausgabe Ostschweiz, Wiler Zeitung, Toggenburger Tagblatt,
Appenzeller Zeitung, Der Rheintaler und Thurgauer Zeitung. Chefredaktor
Philipp Landmark und Direktor Daniel Ehrat steuert dieses Medien-
Monopol von St. Gallen aus – sogar Inserate (der Publizitas) zensurieren
sie!

2. Vorbemerkung:

Seit über zwei Jahren ist die Thurgauer Zeitung eigentliche Förderebene
und Patin dieses Koran-Unterrichts in zwei Kreuzlinger Volksschulen mit
Imam Rehan Neziri und einem suspekten „Runden Tisch“ des VIUK-
Präsidenten (Verein islamischer Unterricht) Christoph Kreis,
Romanshorn.

Systematisch wurden Initiative und Initianten verleumdet, jede
Vorstellung der Initiativ- und Abstimmungskomitee’s verhindert,
Richtigstellungen, Stellungnahmen und Meinungs-Äusserungen von
Lesern oder Gruppen hatten nie eine Chance. Das freie Wort, die freie
Meinungsbildung ist und war seit mehr als 2 Jahren bis und mit heutigem
Tage eine Unmöglichkeit – Ohnmacht und Frust sind entsprechend... 


18. Dez. 2012:
Der Leitartikel von David Angst
macht Angst!


Titel: „Das Kreuz mit der Anti-Koran-Initiative“ und weiter im Lead 
„Morgen stimmt der grosse Rat über die sogenannte Anti-Koran-
Initiative ab“
. 

Alleine schon diese Aussagen zeigen dem Bürger, wie falsch ein 
Chefredaktor und seine Redaktoren agieren! Seit gut zwei Jahren 
erhalten die Herren der Thurg. Zeitung immer wieder die gleichen, 
inständigen Bitten, solch, bewusste Falschaussagen zu unterlassen – 
vergeblich! 

Es ist nämlich keine „Anti-Koran-Initiative“ vielmehr will das 
Volksbegehren den Islam-/Koran-Unterricht an unseren Volksschulen 
verhindern. Wer „Anti-Koran-Initiative“ titelt, macht ganz bewusst auf 
Hetze, Muslime sollen aufgehetzt werden! 

Aber es geht doch gar nicht gegen den Koran – diesen können die 
Muslime weiterhin in ihren Moscheen predigen und jungen Leuten 
eintrichtern. Dabei geht unser Land ein Sicherheitsrisiko ein, je nach dem, 
ob der Imam den jungen Muslimen friedliche oder mörderische Su-ren und 
Verse predigt oder nicht. 

Das geht klar unter Religionsfreiheit.

David Angst zeigt mehr oder weniger offen, wie er unqualifizierte 
Aussagen eines FDP-Anwaltes und Ex-Bezirksgerichts-Präsidenten 
bedenkenlos übernimmt. 

Soviele glauben heute, ein Jurastudium reiche, um in allen Lebenslagen 
Richter und Experte spielen zu können. Doch der Islam ist keine Religion 
wie eine ande-re, Koran und Hadith’s verlangen ein intensives Studium. 

Angst verrät aber auch Unwissenheit in Sachen Thurgauer Volksschule 
und geplanten Schritten der Regierungsräte (weitere Anwerbung von 
Imamen in der Türkei und in Ex-Jugoslawien) und dem „Runden Tische“ 
des VIUK und seines Präsidenten Christoph Kreis! (Installation des 
Projektes in vielen anderen Schulhäusern im Thurgau) 





Das Initiativkomitee hat darum ganz bewusst vorgeschlagen, das 
Volksschulgesetz zu ändern.

Völlig neben den Schuhen steht Herr Angst mit dem Begriff „Lehrbuch“! 
Koran und Hadith’s sind der „heilige Willle Allah’s“ – das Lehrbuch für 
jeden Moslem, 100% verbindlich im Leben, in der Religion, in der 
Gesellschaft, in der Familie, in der Wirtschaft, kurz – in allen möglichen 
Lebenslagen. 

Da treten CH-Verfass-ung und Gesetze automatisch in den Hintergrund. 
Koran/Hadith’s sind auch niemals vergleichbar mit Geographie- und 
Geschichtsbüchern, solches können nur Unwissende einwenden. Da wäre 
noch der „Pferdefuss“ zwischen Begründung und Initiative – auch da ist 
die Initiative klar und deutlich und die Herren Angst & Co. verraten mehr, 
als ihnen lieb sein dürfte: 

„Diese Initiative will verhindern, dass Koran, Hadith’s oder Teilauszüge 
davon den Kindern an unseren Volksschulen gelehrt werden, da sie 
unsere Verfassung grundsätzlich widersprechen (z.B. Herabsetzung/
Diskriminierung der Frau) 

Sie widersprechen der UN-Charta (töten von Konvertiten) und den 
Menschenrechten (töten der Ungläubigen)“ Weiter heisst es in der 
Initiativ-Begründung: Rassistisch teilt der Koran die Menschheit in 
„Gläubige“ und unwürdige, unreine und lebens-unwerte „Ungläubige“. In 
114 Suren wird dem Gläubigen 67 mal... (weiterlesen...)




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Freitag, 11. Januar 2013

Vortrag zur "Abzocker-Initiative"

NEU: CVP-Bezirkspartei Diessenhofen *** Vortrag zur "Abzocker-Initiative" und Standorts-Bestimmung der Bezirkspartei (von Guido Elser) (11.01.2013)


Abzockerei und Lage
der CVP-Bezirkspartei


Gut 60 Personen besuchten am Donnerstagababend das öffentlich
zugängliche Referat von Ständerat Thomas Minder zur Abzocker-Initiative
im Da Pulcinellla.

Diessenhofen
 

Thomas Minder eröffnete das Referat mit der Bemerkung, dass er sich 
darüber freue, vor der CVP Bezirk Frauenfeld referieren zu dürfen, da erst 
vor kurzem die CVP des Kantons Vaud die Ja-Parole beschlossen habe zu 
seiner Initiative gegen die Abzockerei. 

Nun widerlegte er die Argumente seiner Gegner So sagte er unter 
anderem, dass es falsch sei, dass seine Initiative das Erfolgsmodell 
Schweiz aufs Spiel setze. 

Sein Initiative stärke im Gegenteil den Wirtschaftsplatz Schweiz, weil sie 
durch bessere Corporate Governance die Entschädigungsexcesse bei 
börsenkotierten Gesellschaften bekämpft zum Schutze der 
Unternehmungen und der Volkswirtschaft. 

Gerade die Skandale der UBS ( US-Steuer-, Subprime- und Libor Skandal) 
zeigten sehr klar, welche Folgen ein nur auf Gewinn ausgerichtetes 
Geschäftsgebaren habe: drohende Insolvenz, astronomische Bussen und 
massiver Stellenabbau. Dazu erlitten Kleinanleger und Grossinvestoren 
wie AHV und Pensionskassen durch sinkende Aktienkurse und fehlende 
Dividenden gross finanzielle Einbussen. 

Das schadet den Renditen von AHV und Pensionskassen. So widerlegte 
Minder Punkt um Punkt die Argumente seiner Gegner, die nun mit dem 
Gegenvorschlag des Bundesparlamentes werben. 

Aber dieser Gegenvorschlag ist laut Minder untauglich, da er höchstens 
35 Prozent der Fordrungen aus seiner Initiative abdeckt. 

Die nach dem Referat gebotene Diskussionsgelegenheit wurde lediglich 
von einer Person aus der Gegnerschaft von Minder benutzt.

Lage der CVP-Bezirkpartei

Nach einer Apero-Pause brachte nun CVP-Präsident Stephan Geiges die 
Traktanden der CVP-Delegiertenversammlung rasch über die Bühne. Das 
informativste Traktandum war der Lagebericht von Präsident Geigest über 
die neu organisierte CVP des Bezirkes Frauenfeld. Dieser neue Bezirk 
deckt nun ca. 62 000 Einwohner in 23 Gemeinden ab. Der neue Bezirk 
wurde aus drei alten Bezirken zusammen gewürfelt. 

Der neue Vorstand wurde am 22. März 2011 in Hüttwilen gegründet. Der 
frühere Präsident Paul Rutishauser hat für diese Zusammenführung 
beste Vorarbeit geleistet, die nun im Bericht verdankt wurde. 

Grosse Herausfoderungen bewältigt 

Die Herausforderungen an den neuen Vorstand waren gross. Neben den 
Vorbereitungen der Kantonsratswahlen galt es, die Mitglieder des neuen 
Bezirkes zu vernetzen. Der sehr gut besuchte Anlass im Da Puclinella 
zeigte nun, dass diese Zusammenführung gelungen ist. 

Bei den Kantonsratswahlen hat die CVP Thurgau grosses Können 
bewiesen und aber auch Glück gehabt. Im Bezirk Frauenfeld wurde das 
angestrebte Ziel leider nicht ganz erreicht. Statt der erhofften 5 sind nun 
nur 4 CVP-Personen im Grossen Rat vertreten. 

Das sind Elsbeth Aepli, Carmen Haag, Monika Weber und neu Stefan 
Geiges, der Bezirkspsräsident. Mit dem Wähleranteil von 13 Prozent ist 
man nur bedingt zufrieden. Es bleibt viele zu tun, um diesen Wähleranteil 
bei den nächsten Wahlen zu erhöhen.

Die bisherige Parteiarbeit im Bezirk wurde vom Vorstand in 6 Sitzungen 
und einem Workshop mit zwei Vorbereitungsgsabenden erledigt. Für eine 
gut funktionierende Bezirkspartei haben die Ortsparteien weiterhin eine 
wichtige Aufgabe. 

Für die Sekretariatsarbeit im Bezirk wurde nun eine Teilzeitstelle von 10 
Prozent geschaffen. Präsident Geiges bedankte sich nun beim 
Bezirksvorstand und bei den Vorständen der Ortsparteien für die 
geleistete Arbeit. Der Lagebericht wurde nun von der Versammlung mit 
Akklamtion genehmigt und verdankt. 


Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser 




Das waren die Akteure an der CVP.-Delegiertenversammlung im Da Pulcinella
(v.l.n.r. Paul Rutishauser, alter Präsident. Referent Ständerat Thomas Minder, Stefan Geiges
neuer Präsident.


Thomas Minder beim Referat (1)


Thomas Minder beim Referat (2)
 





Mittwoch, 2. Januar 2013

Was schadet dem Standort Schweiz?

NEU: Politik in der Schweiz *** Was schadet dem Standort Schweiz? 
(von Thomas Minder) (02.01.2013)



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Was schadet dem Standort Schweiz?

Seit Jahren verursacht die UBS einen Skandal nach dem andern.
Milliardenverluste, Milliarden- und Millionenbussen bedrohen die Bank und
prellen ihre Aktionäre und die in die Bank investierenden Pensionskassen.
 

Nicht einmal die rettende Hand des Staates und die Hilfe der 
Nationalbank haben im Verwaltungsrat ein Umdenken in Sachen 
nachhaltiger Geschäftsführung bewirkt. Das UBS Geschäftsgebaren 
schädigt den Finanz- und Wirtschaftsstandort Schweiz im In- und 
Ausland. Dafür verantwortlich zeichnet sich der Verwaltungsrat.

Zudem beschäftigt das Missmanagement seit Jahren Bundesbern. 
Tatsache ist, dass über all die Jahre, sowohl auf Stufe Verwaltungsrat, 
wie auch auf Stufe Geschäftsleitung Gehälter in Millionenhöhe bezahlt 
wurden. 

Die totale Vergütungssumme aller Mitglieder des Verwaltungsrates und 
der Geschäftsleitung im Jahre 2006 belief sich auf 253 Millionen. 

Gekrönt wurde diese Abzockerei von einer Abgangsentschädigung von 

- 2.3 Millionen (trotz Jahressalär von 27 Millionen) an Marcel Ospel, 

- 3,3 Millionen Rente an Peter Kurer, 

- einem Salär von 13 Millionen an Investmentbanking Chef Kengeter (trotz 
6 Milliarden Verlust in seiner Abteilung), 

- Vorauszahlungen von 20 Millionen an die GL-Mitglieder Andrea Orcel 

- und 10 Millionen an Robert McCann, einem Begrüssungs-Optionenpaket 

- von 13 Millionen an ex-CEO Grübel, einem Bonus (nach nur 3 Monaten) 

- von 4,6 Millionen an CEO Ermotti und 

- einer Vorauszahlung von rund 5 Millionen an den neuen Verwaltungsrats-
Präsidenten Axel Weber.

Dieser Akt ist eine absolute Premiere – dass mittlerweile sogar noch nicht 
gewählte Verwaltungsräte mit Vorauskasse geködert werden. Das 
wahnsinnige an dieser Entwicklung ist einerseits die immer kürzere 
Zeitspanne zwischen den Skandalen und anderseits, dass dieses 
Missmanagement TROTZ neuen Mitgliedern des Verwaltungsrates und der 
Geschäftsleitung passierte.

Seit 2006 hat die UBS nicht weniger als vier verschiedene 
Verwaltungsratspräsidenten und vier neue CEO‘s engagiert. Die 
verantwortlichen Köpfe wurden ausgewechselt – die Skandale sind 
geblieben. 



Eine nachhaltige, pflicht- und risikobewusste Firmenführung sieht anders 
aus.

Die UBS Missmanagement Fälle und die gleichzeitig bezahlten 
Millionengehälter zeigen exemplarisch wohin die Abzockerei führen kann 
und welche Gefahren sie für den Wirtschaftsstandort Schweiz bergen. Die 
Bank hat angekündigt bis 2015 weitere 10‘000 Stellen abzuschaffen. 

Einmal mehr sind die Angestellten die Leittragenden.

Nun will ausgerechnet der Präsident der BDP Schweiz, NR Landolt, 
welcher bei der UBS politischer Berater im Range eines Direktors ist, den 
Winkelried gegen die Volksinitiative „gegen die Abzockerei“ spielen. 

Die Millionen für die Gegner-Kampagne bekommt er vom Dachverband 
Economiesuisse und somit direkt oder indirekt von seinem Arbeitgeber. 
Die UBS ist via Bankiervereinigung Mitglied. Nicht die Abzocker selbst 
finanzieren den gegnerischen Abstimmungskampf, sondern die KUNDEN 
und AKTIONÄRE dieser Mitgliederfirmen. 

Noch viel schlimmer: Die Gegner-Millionen stammen von uns Steuerzahler, 
via die Mitgliederfirmen Swisscom, Axpo, BKW, Alpig oder noch paradoxer 
via die ausländischen Mitgliederfirmen McKinsey, IBM, Ikea, Microsoft, 
Philip Morris etc. Ein Wahnsinn!

Liebe Schweizerinnen und Schweizer machen Sie bitte bei diesem Spiel 
nicht mit! Unterstützen Sie die Volksinitiative „gegen die Abzockerei“ mit 
einem wuchtigen JA. Sie setzen ein klares Zeichen gegenüber 
Bundesbern, dass Sie frustriert sind über das jahrelange Verzögern 
dieser Vorlage.

Was gute Firmenführung ist und dass man zuerst den Eigner fragt bevor 
man sich selbst bedient gehört in die Verfassung, nur so verstehen es 
endlich die Damen und Herren Verwaltungsräte. 

Steht das lediglich im Gesetz, ganz nach dem Gusto des Parlamentes, so 
ist dies im Nu wieder geändert. Nur die Volksinitiative schliesst die so 
wichtigen Hintertüren. Mit dem indirekten Gegenvorschlag wird weiterhin 
abgezockt.

Lassen Sie sich durch die Millionen Kampagne der Gegner nicht 
beeindrucken. Die Gegner wollen Ihnen weis machen die Initiative 
schädige den Standort Schweiz. 

Die Skandale und Abzockerei bei der UBS und anderen Firmen zeigen 
eindrücklich was den Standort Schweiz WIRKLICH schädigt. Die 
Volksinitiative „gegen die Abzockerei“ ist das beste Exportprodukt. Sie 
zeigt der Welt, wie die Basisdemokratie funktioniert und wie man der 
Abzockerei auf der Teppichetage einen Riegel schiebt.


Thomas Minder
Ständerat

(Erstpublikation als Inserat in der Sonntagszeitung vom 30.12.2012)


Der Einsatz des frischgewählten Schaffhauser Ständerates um gerechtere Boni in den
Unternehmen mittels seiner Abzocker-Initiative, seine Hartnäckigkeit und Unbeirrbarkeit haben 
Eindruck gemacht.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Oskar Freysinger - den Deutschen das Funktionieren der Schweiz erklärt!

NEU: Oskar Freysinger - den Deutschen das Funktionieren der Schweiz erklärt! 
(von Schmutzli) 29.10.2012


Oskar Freysinger
(sein Auftritt vom 3. September 2011 in Berlin)

Man kann für oder gegen seine Person sein, man kann für oder gegen
seine politischen Ansichten sein - Tatsache ist aber, dass die Schweiz
kaum einen anderen Politiker kennt, der wie Oskar Freysinger den
Deutschen (in absolut reiner hochdeutschen Sprache!) die "Institution
Schweiz" erklärt! Und dafür noch stürmischen Applaus erntet...


Diesem Video ist folgender Wortlaut angegliedert:

Der Schweizer Nationalrat Oskar Freysinger von der SVP ist eine der 
treibenden Kräfte hinter den Volksbefragungen zum Minarettverbot und 
zur Ausschaffungsinitiative.

Oskar Freysinger sieht für Europa die absolute Notwendigkeit zur 
Wehrhaftigkeit. Der Widerstand müsse organisiert werden, denn in den 
letzten Jahrzehnten seien in der Einwanderungspolitik fürchterliche Fehler 
gemacht worden. 

Jetzt laufe die westliche Zivilisation Gefahr, unterzugehen. Die 
Einwanderung aus dem islamischen Raum müsse unbedingt 
eingeschränkt werden. 

Der Islam zeige sich immer nur solange tolerant, bis er in Machtpositionen 
komme. Diese Rede wurde im Rahmen des Berliner Treffens der 
Freiheitskämpfer am 3. September 2011 gehalten. 

Unser Dank geht an www.EuropeNews.dk für die Bereitstellung dieses 
Videos.










Schmutzli



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