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Mittwoch, 20. März 2013

Konzert Musikschule (MSUR) *** Musikalisches Mosaik


(von Dieter Ritter) 19.03.2013


Konzert Musikschule (MSUR)
Musikalisches Mosaik
18.3.2013

Ein Konzert der Schülerinnen und Schüler der Musikschule Untersee und
Rhein MSUR lockte am Montag etwa 60 Gäste in die Aula des Schulhauses
Zentrum in Diessenhofen.


Das Programm mit dem Titel „Musikalisches Mosaik“ spannte einen Bogen 
vom Gospel und traditionellen Volkstanz über Pop der 50er-Jahre bis hin 
zu aktuellen Hits. 

Bei den 13 Auftritten kamen sechs verschiedene Instrumente zum 
Einsatz. Besonders beliebt bei den Schülern ist die Violine. Sechs der 17 
Kinder spielten dieses anspruchsvolle Instrument.

Ein Leckerbissen zum Schluss

Robin Bührer durfte das Konzert eröffnen. Er spielte auf seiner Gitarre 
Tarantelle, einen traditionellen Volkstanz. Die Darbietung seines Bruders 
Severin, Schlagzeug, wurde dank heissen Rythmen dem vielversprechenden 
Titel „Groovin’on“ gerecht. 

Es war sein erster öffentlicher Auftritt. Exotische Musik wählte Michele 
Cannata. Er spielte auf seinem Altsaxophon das Jiddische Stück Donna 
Donna. Musiklehrer Stefan Christinger begleitete sie auf dem Klavier. 

Auch mit bekannten und gefälligen Melodien wie „a whiter shade of pale“, 
„love me tender“ und „oh when the saints“ boten die Kinder beste 
Unterhaltung. Die Violinistinnen Anisha Habrik und Laura Capuano liessen 
sich etwas Spassiges einfallen. 

Sie spielten ein Solo-Duett, das heisst, Anisha drückte die Saiten auf dem 
Steg während Laura den Geigenbogen führte. Ein Leckerbissen zum 
Schluss war das Duett für Querflöten in G-Dur von Wilhelm Friedmann 
Bach. Lenard Zimmermann spielte das anspruchsvolle Stück zusammen 
mit seiner Musiklehrerin Anne-Marie Rohr. 

Die grossartige Darbietung der schönen Melodie aus der Zeit der 
Frühklassik bezauberte die Zuhörer. Sie spendeten begeistert Applaus. 
Das Spiel des 14-jährigen Musikers Lenard war perfekt. Es erstaunt, dass 
er erst seit fünf Jahren Querflöte spielt. „Den Adrenalin-Schuss, den 
Musiker erfahren, wenn sie auf die Bühne kommen, kann Lenard in gute 
Musik umsetzen“ lobte Jean-Pierre Dix den Künstler. Dix leitet die 

Musikschule MSUR.

Der Auftritt vor Publikum war für die Nachwuchs-Künstler eine grosse 
Herausforderung. Einige trafen nicht immer den rechten Ton, denn 
manche spielen ihr Instrument erst seit wenigen Monaten. Trotzdem 
schafften sie es, während einer Stunde das Publikum zu begeistern.

Am 25. März findet der nächste Anlass der MSUR statt. Beim traditionellen 
„Forum zum Quartalsende“ musizieren Schüler im Singsaal der 
Sekundarschule Eschenz.


Dieter Ritter (dr)
© Text und Fotos von Dieter Ritter



von links: Laura Capuano und Anisha Habrik beim gemeinsamen Spiel auf einer Violine


Lenard Zimmermann und seine Musiklehrerin Anne-Marie Rohr spielen hervorragend Querflöte


Der achtjährige Luis Vetterli spielt seit zwei Jahren Schlagzeug


Michele Cannata spielt auf dem Altsaxophon eine Jiddische Melodie. Er trägt seinen auffälligen
Hut mit sichtlichem Stolz


Philip Laib spielte in der 5-köpfigen Geigergruppe, zusammen mit Anisha Habrick, Laura Capuano,
Tobias Möckli und dem Musiklehrer Erich Meili


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Samstag, 12. Januar 2013

Der Cäcilienchor sang eine Weihnachtsmesse

NEU: Stein am Rhein *** Der Cäcilienchor sang eine Weihnachtsmesse 
(von Peter Spirig) (13.01.2013)



Der Cäcilienchor sang
eine Weihnachtsmesse


In Stein am Rhein kam es an Weihnachten zur Aufführung einer
besonderen Messe. Komponiert wurde sie vom Dirigenten selbst.


Es ist üblich, dass an hohen Festtagen zu feierlichen Gottesdiensten 
geladen wird. Auch an Weihnachten war dies so. Dazu gehörte der 
Gottesdienst, der in der katholischen Kirche in Stein am Rhein gefeiert 
wurde. 

Unter der Leitung von Erich Georg Gagesch wurde vom verstärkten 
Steiner Cäcilienchor die Weihnachtsmesse in G-Dur „Ein Licht strahlt 
heute über uns auf“ gesungen. Komponiert wurde sie vor bald 20 Jahren 
– und zwar vom Dirigenten selbst. 

Gagesch wollte mit dem Werk das Besondere der Weihnachtsliturgie 
verständlich machen und erwähnte, deutsche liturgische Texte 
verarbeitet zu haben. Normalerweise kämen deutsche Texte in solchen 
Werken nicht vor.

Man nennt ihn starker Gott

Als die beiden Ministrantinnen mit Priester Christoph Maria Hörtner, er 
trug das Jesuskind in den Armen, zum Altar schritten, sang der Chor auf 
der Empore stehend „Und man nennt ihn starker Gott“. Mit dabei ein „Ad 
hoc Orchester“. 

Zu hören waren Blockflöten, eine Querflöte, Oboen, Streichinstrumente 
und die Orgel. Dort sass Bernhard Greiner. Solisten waren Rebecca 
Mittner (Sopran), Beat Hug (Tenor) und Josef Furger (Bass). Nachdem 
kurz nach Beginn des Gottesdienstes zusammen mit den Gläubigen in der 
gut besetzten Kirche „Stille Nacht“ gesungen wurde, widmeten sich die 
Sänger auf der Empore dem zweiten der sechs vorgetragenen Teile der 
Weihnachtsmesse. 

In zwei Jahren eventuell alle Teile

Beinahe wiegend wurde „Herr, erbarme dich“ gesungen. Vom Heiland der 
Armen und Kranken war zu hören. Bewegend ertönte später „Ehre sei 
Gott“. Die hell wirkenden Kirche war mit einem prächtigen Weihnachtsbaum 
und Krippenfiguren geschmückt. 

Dort nun wieder mit dabei das Jesuskind. Ihm zu Ehren wurde „Ehre sei 
Gott“ gesungen. Man sang vom Frieden auf Erden. Während dem fünften 
Teil des Konzertes war vom Herr aller Mächte zu hören. Bei „Lamm 
Gottes“ hörten die Gläubigen, dass die Sünde hinweg genommen werde. 

Den Schlusspunkt setzte der Chor mit „Juble laut, Tochter Zion“. Zuvor 
hatte Christoph Maria Hörtner von der Geburtskirche in Bethlehem 
erzählt. Er habe sie besucht und sei beeindruckt gewesen. Beeindruckt 
war er einerseits von der Ausstrahlung. „Mir kam das Lied `Ich steh vor 
deiner Kirppe hier` in den Sinn“. 

Andererseits habe ihn die Eingangstüre beeindruckt. Sie sei 1,20 Meter 
hoch. „Jene die grösser sind müssen sich demütig bücken um hinein zu 
kommen“. Er ermunterte zu Demuth vor Gott. Auch er habe sich klein 
gemacht um zu den Menschen zu kommen. Kleiner wurde auch die 
Weihnachtsmesse. Laut Gagesch wird man nun Zeit haben um eventuell 
in zwei Jahren alle sieben Teile zu singen.


Peter Spirig (psp)
© Text und Fotos von Peter Spirig



 
Der Komponist des Werkes als Dirigent in Aktion: Erich Georg Gagesch (1)


Der Komponist des Werkes als Dirigent in Aktion: Erich Georg Gagesch (2)


Unter den Sängerinnen und Sängern mit dabei Sopranistin Rebecca Mittner aus Eschenz (1.vl)


Der Steiner Cäcilienchor gab am Dienstag ein beachtliches Konzert (1.von links Solist Beat Hug)


Unterstützte den Chor mit ihrer herrlichen Stimme: Sopranistin Rebecca Mittner


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