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Samstag, 13. April 2013

Benötigen wir einen Gott ? (4)


(von kapverd) 11.04.2013


Benötigen wir einen Gott?

Was ist Gott?

Anfangs war er „der“ Leader, sonst nichts. Irgendein „Hingeborener“
vom Turkanasee und sich selbst ernannter Schamane begann scheinbar
weise Sprüche zu klopfen, und ihm wurde zugehört. Am Anfang war also
Gott.




Seine Zuhörer sahen in ihm die Hoffnung. Denn in ihnen wuchs das 
Großhirn heran, die erste Denkmaschine der Evolution die in die 
Vergangenheit und in die Zukunft hinein reflektieren konnte. In der 
Zukunft sah diese Denkmaschine ihren Tod - der aus einem unermesslich 
großen schwarzen Loch bestand in das diese Denkmaschine hineinfiel um 
nie mehr auferstehen zu können. Was wahr war kann nicht die Wahrheit 
sein. Die erste Lüge war geboren. Sie nannte sich das ewige Leben.

Was ist heute?

Wir haben die Vergangenheit der 2000 Jahre - in der die Schulen und 
Universitäten aus der Scholastik hervorgingen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Scholastik

Wir können heute fast alles reflektieren - ohne zu spekulieren. Wir sind 
dabei dem Universum seine letzten Geheimnisse hervor zu locken. Und es 
funktioniert.

Aber die Steinzeit ist noch zugegen. 

http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb...=69&show=112

Wir haben erst kürzlich den Nationalsozialismus abgelegt. Vor einer 
universellen Sekunde erst starb Pol Pot, der große Schlächter der 
Geschichte in Freiheit und nicht im Gefängnis. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Pol_Pot

Können wir ohne ideologische Kontrolle das weltweite Schicksal des 
Menschen führen, in ethischer Verantwortung führen? Nicht nur die 
kriegerische Gewalt in Verbindung mit modernen Waffen eskaliert 
regelmäßig - auch die zwischenmenschlichen Beziehung zur Regelung der 
Lebensgrundlage von 9 Milliarden Menschen eskaliert unentwegt, diese 
Eskalation nennen wir den „Kapitalismus“. 

Hierzu dieser Link:

http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb...=61&show=180

Also wie sieht es aus? Konkret? Können demokratisch strukturierte 
Staaten ihr Schicksal und das der übrigen Evolution auf diesem Planeten 
ethisch wirksam regeln? 

Die Antwort lautet klar und eindeutig: Nein.

Wir legen uns weltweit eindeutige Zwänge auf, die direkt das gesamte 
Schicksal der lebendigen Evolution dieses Planeten regeln. Dieses sind 
folgende geschickt arrangierte Mechanismen:

- die ethischen Regeln, die eindeutig jedes Menschenleben über das 
Leben von Milliarden anderer nichtmenschlicher Geschöpfe der Evolution 
stellen.

- die Regeln des Kapitalismus, welche die jährliche Rendite des Systems 
von ca. 3,0% als alleinige Gesetzgebung dieses Planeten betrachten - 
und hemmungslos durchziehen.

- trotz der verheerenden Wirkung von atomaren Waffen und atomaren 
Kraftwerken werden diese nicht beseitigt. Es wird weiterhin unentwegt 
gerüstet und es werden weiterhin hemmungslos Atomkraftwerke gebaut. 
Nationen rüsten wie Wahnsinnige hin zu atomaren Militärmächten.

Jedes Tier hat eine größere Ethik wie ein grüner Abgeordneter des 
Bundestages.

http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb...18&start=0#2

Nur im Lügen und Täuschen ist der Mensch universell ein Genie.

Beantworten Sie sich die Frage nach Gott jetzt selbst.

J.M.


"Sanft schließt man Toten die Augen; sanft muss man auch den Lebenden die Augen öffnen." (Jean Cocteau)

Montag, 25. März 2013

Benötigen wir einen Gott? (1)




Benötigen wir einen Gott?
(Fragen unserer Zeit)

Diese Frage wird aktuell in der Literatur nur teilweise untersucht. Uns wird seit Menschengedenken lediglich die Frage gestellt „gibt es einen Gott?“.

http://www.3sat.de/page/?source=/kul...66762/index.html

Beide Fragen, „Brauchen wir Gott?“ und „Gibt es einen Gott?“ führen uns in äußert unscharf umrissene Diskussionen. Natürlich können einzelne Erdenbürger die Unschärfe dieser Diskussion durch Dogmen „Made im Vatikan“ beseitigen. Das ist keine Kunst - und keine Innovation. Grenzwertig benimmt sich hier die Islamische Religion die Ungläubige je nach „Verfassungssparte und Erdteil“ zu Tode bringen möchte. Hier wird mit Hilfe der Todesdrohung jegliche Fragestellung und Unschärfe der Diskussion auf die Meinung des Mullahs und der geschichtlich überlieferten Meinung des Propheten reduziert.


http://www.arte.tv/guide/de/047067-0...rtchen-in-kibera

Es gibt aber andere Probleme auf diesem Planeten, die nur wenig mit Sozialer Gerechtigkeit gemeinsam haben. Oder doch nicht? Vorab möchte ich den Leser irritieren. Denn es geht um Irritationen. Im oben zitierten Link wird dem Interessierten ein Film angeboten. Ein sehr langer Film, in dem es ausschließlich um die nicht vorhandenen Toiletten in einem riesigen Slum-Vorort geht. Anderenorts, im Wunderland des Nordens und der Industrieländer, beschäftigt man sich mit dem abgehobenen Begriff „Urbane Stadt“. Dort sind längst... (weiterlesen...)


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Samstag, 12. Januar 2013

Der Cäcilienchor sang eine Weihnachtsmesse

NEU: Stein am Rhein *** Der Cäcilienchor sang eine Weihnachtsmesse 
(von Peter Spirig) (13.01.2013)



Der Cäcilienchor sang
eine Weihnachtsmesse


In Stein am Rhein kam es an Weihnachten zur Aufführung einer
besonderen Messe. Komponiert wurde sie vom Dirigenten selbst.


Es ist üblich, dass an hohen Festtagen zu feierlichen Gottesdiensten 
geladen wird. Auch an Weihnachten war dies so. Dazu gehörte der 
Gottesdienst, der in der katholischen Kirche in Stein am Rhein gefeiert 
wurde. 

Unter der Leitung von Erich Georg Gagesch wurde vom verstärkten 
Steiner Cäcilienchor die Weihnachtsmesse in G-Dur „Ein Licht strahlt 
heute über uns auf“ gesungen. Komponiert wurde sie vor bald 20 Jahren 
– und zwar vom Dirigenten selbst. 

Gagesch wollte mit dem Werk das Besondere der Weihnachtsliturgie 
verständlich machen und erwähnte, deutsche liturgische Texte 
verarbeitet zu haben. Normalerweise kämen deutsche Texte in solchen 
Werken nicht vor.

Man nennt ihn starker Gott

Als die beiden Ministrantinnen mit Priester Christoph Maria Hörtner, er 
trug das Jesuskind in den Armen, zum Altar schritten, sang der Chor auf 
der Empore stehend „Und man nennt ihn starker Gott“. Mit dabei ein „Ad 
hoc Orchester“. 

Zu hören waren Blockflöten, eine Querflöte, Oboen, Streichinstrumente 
und die Orgel. Dort sass Bernhard Greiner. Solisten waren Rebecca 
Mittner (Sopran), Beat Hug (Tenor) und Josef Furger (Bass). Nachdem 
kurz nach Beginn des Gottesdienstes zusammen mit den Gläubigen in der 
gut besetzten Kirche „Stille Nacht“ gesungen wurde, widmeten sich die 
Sänger auf der Empore dem zweiten der sechs vorgetragenen Teile der 
Weihnachtsmesse. 

In zwei Jahren eventuell alle Teile

Beinahe wiegend wurde „Herr, erbarme dich“ gesungen. Vom Heiland der 
Armen und Kranken war zu hören. Bewegend ertönte später „Ehre sei 
Gott“. Die hell wirkenden Kirche war mit einem prächtigen Weihnachtsbaum 
und Krippenfiguren geschmückt. 

Dort nun wieder mit dabei das Jesuskind. Ihm zu Ehren wurde „Ehre sei 
Gott“ gesungen. Man sang vom Frieden auf Erden. Während dem fünften 
Teil des Konzertes war vom Herr aller Mächte zu hören. Bei „Lamm 
Gottes“ hörten die Gläubigen, dass die Sünde hinweg genommen werde. 

Den Schlusspunkt setzte der Chor mit „Juble laut, Tochter Zion“. Zuvor 
hatte Christoph Maria Hörtner von der Geburtskirche in Bethlehem 
erzählt. Er habe sie besucht und sei beeindruckt gewesen. Beeindruckt 
war er einerseits von der Ausstrahlung. „Mir kam das Lied `Ich steh vor 
deiner Kirppe hier` in den Sinn“. 

Andererseits habe ihn die Eingangstüre beeindruckt. Sie sei 1,20 Meter 
hoch. „Jene die grösser sind müssen sich demütig bücken um hinein zu 
kommen“. Er ermunterte zu Demuth vor Gott. Auch er habe sich klein 
gemacht um zu den Menschen zu kommen. Kleiner wurde auch die 
Weihnachtsmesse. Laut Gagesch wird man nun Zeit haben um eventuell 
in zwei Jahren alle sieben Teile zu singen.


Peter Spirig (psp)
© Text und Fotos von Peter Spirig



 
Der Komponist des Werkes als Dirigent in Aktion: Erich Georg Gagesch (1)


Der Komponist des Werkes als Dirigent in Aktion: Erich Georg Gagesch (2)


Unter den Sängerinnen und Sängern mit dabei Sopranistin Rebecca Mittner aus Eschenz (1.vl)


Der Steiner Cäcilienchor gab am Dienstag ein beachtliches Konzert (1.von links Solist Beat Hug)


Unterstützte den Chor mit ihrer herrlichen Stimme: Sopranistin Rebecca Mittner


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Sonntag, 24. Juni 2012

Sprachhürden überwinden (Integrations-Veranstaltung)

Katholische Kirche Diessenhofen *** Sprachhürden überwinden 
(Integrations-Veranstaltung) 

Integrationsveranstaltung der

Katholischen Kirche Diessenhofen 24.6.2012
Sprachhürden überwinden


Unter dem Motto „für ein gutes Miteinander“ fand am Sonntag im
Pfarreizentrum der Katholischen Kirche Diessenhofen eine Veranstaltung
zu Gunsten fremdsprachiger Eltern und ihrer Kinder statt.


„Viele Kinder und ihre Eltern können bei Eintritt ins Schulsystem kein Wort 
Deutsch. Die Übersetzungen des Elternratgebers werden wegen 
Analphabetismus und aus kulturellen Gründen oft nicht gelesen. Der 
Kontakt funktioniert also nur über die persönliche Begegnung“ erklärt 
Katharina Brütsch den Grund für die Veranstaltung. 

Es sei ihr ein grosses Anliegen, für Fremdsprachige die Hemmschwelle für 
Kontaktaufnahme möglichst tief zu halten. Brütsch ist Präsidentin des 
Elternrates der Primarschule Diessenhofen, welcher den Anlass 
organisierte.

Zum Auftakt des fröhlichen Festes eröffneten Kinder bis zur zweiten 
Klasse den Sonntags-Gottesdienst in der Kirche mit einem Lied. 
Anschliessend führte sie Annette Köhler, Leiterin der Kinderfeier-Gruppe 
der katholischen Kirche, in einen Versammlungsraum. 

Dort hielt sie einen kindergerechten Gottesdienst ab.Mit einfachen 
Worten erklärte sie, wie man beten könne. Gemeinsam bauten die Kinder 
eine wacklige Kirche aus Holzklötzen, dann eine solide mit Legosteinen. 
Alle wollten helfen und gaben lustige Kommentare ab. 

Auf die Frage, wo Gott wohne, schlug ein Kind vor „im Himmel“, worauf ein 
anderes meinte „man könnte eine Rakete in den Himmel schiessen um 
Gott zu suchen“.

Der Elternrat und Mitglieder der katholischen Kirchgemeinde luden 
anschliessend zu einem Mittagessen ein. 80 Erwachsene mit 50 Kindern 
hatten sich angemeldet. Blumen auf den gedeckten Tischen und weisse 
Sonnenschirme verwandelten den Garten vor der Bruder Klaus-Kirche in 
einen Bankettsaal. 

Hilario José, Mitglied des Portugiesischen Vereins Diessenhofen, 
verwöhnte die Gäste mit seiner Spezialität „Sardinen vom Grill“. Für jene, 
die Fisch nicht mögen, kochte er Spaghetti. Dazu gab es Salat. Ein 
riesiges Dessertbuffet, gespendet von den Gästen, bildete den 
krönenden Abschluss. 

Dank finanzieller Unterstützung der Volksschulgemeinde, der katholischen 
Kirche und der Stadtgemeinde gab es einen Gratis-Apéro, das Menu für 
die Kinder war gratis und Erwachsene zahlten nur fünf Franken. 

Katharina Brütsch war sehr zufrieden mit dem Anlass. „Die Zahl der 
Anmeldungen hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Ich kann mir 
gut vorstellen, wieder etwas Ähnliches durchzuführen, aus Rücksicht auf 
die Muslime aber nicht in einer Kirche.“


Dieter Ritter (dr)
© Text und Bilder von Dieter Ritter



Katharina Brütsch, Präsidentin des Elternrates, hilft bei der Essensausgabe


Die Kinder verfolgen den Bau der kleinen Kirche


Kinder bis zur zweiten Klasse eröffnen den Gottesdienst in der Kirche mit einem Lied


Die Kinder bauen eine wacklige Kirche aus Holzklötzen, dann eine solide mit Legosteinen

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