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Donnerstag, 23. Mai 2013

NEU-UPDATE mit zusätzlichen Fotos: Rielasingen *** Es wurde zum dritten Museumsbahn-Fest geladen




Drittes Museumsbahnfest
in Rielasingen


Ein grosses Fest, das viele Bahnfreunde anzulocken vermochte

Viel Betrieb am Samstagmorgen als in Stein am Rhein zur Fahrt mit der 
Museumsbahn geladen wurde. „Nein, nach Moskau und Paris geht es 
nicht“ erwähnte Beat Joos neben einer Tafel mit der Aufschrift „Mockba“ 
und „Paris“ stehend. 

Kurz nach dem Start ein Höhepunkt. Weit unten der leise fliessende 
„Vater Rhein“, hoch oben die dröhnend fliegende „Tante Ju“ und in der 
Mitte die dampfende Eb 3/5 die leicht renovierte alte Bahnwagen über 
das 1875 erstellte eindrückliche Eisenkonstrukt der Hemishoferbrücke 
zog. 

Als Franz Signer im Bahnhof Ramsen das Signal zur Weiterfahrt gab war 
das Ziel nahe. Ziel war Rielasingen wo das dritte Museumsbahnfest 
geladen wurde. Geboten wurde unter anderem viel Kulinarik, fetzige 

Musik, eine Modelleisenbahn, ein „Kino im Schuppen“ und eine 
Oldtimerausstellung. 

Darunter ein „La Salle“ aus dem Jahre 1929 von Josef Heggli. OK-
Präsident Bruno Meier vom Standortmarketing „Pro RIWO“ freute sich 
viele Gäste begrüssen...  (weiterlesen...)





Mittwoch, 20. März 2013

Konzert Musikschule (MSUR) *** Musikalisches Mosaik


(von Dieter Ritter) 19.03.2013


Konzert Musikschule (MSUR)
Musikalisches Mosaik
18.3.2013

Ein Konzert der Schülerinnen und Schüler der Musikschule Untersee und
Rhein MSUR lockte am Montag etwa 60 Gäste in die Aula des Schulhauses
Zentrum in Diessenhofen.


Das Programm mit dem Titel „Musikalisches Mosaik“ spannte einen Bogen 
vom Gospel und traditionellen Volkstanz über Pop der 50er-Jahre bis hin 
zu aktuellen Hits. 

Bei den 13 Auftritten kamen sechs verschiedene Instrumente zum 
Einsatz. Besonders beliebt bei den Schülern ist die Violine. Sechs der 17 
Kinder spielten dieses anspruchsvolle Instrument.

Ein Leckerbissen zum Schluss

Robin Bührer durfte das Konzert eröffnen. Er spielte auf seiner Gitarre 
Tarantelle, einen traditionellen Volkstanz. Die Darbietung seines Bruders 
Severin, Schlagzeug, wurde dank heissen Rythmen dem vielversprechenden 
Titel „Groovin’on“ gerecht. 

Es war sein erster öffentlicher Auftritt. Exotische Musik wählte Michele 
Cannata. Er spielte auf seinem Altsaxophon das Jiddische Stück Donna 
Donna. Musiklehrer Stefan Christinger begleitete sie auf dem Klavier. 

Auch mit bekannten und gefälligen Melodien wie „a whiter shade of pale“, 
„love me tender“ und „oh when the saints“ boten die Kinder beste 
Unterhaltung. Die Violinistinnen Anisha Habrik und Laura Capuano liessen 
sich etwas Spassiges einfallen. 

Sie spielten ein Solo-Duett, das heisst, Anisha drückte die Saiten auf dem 
Steg während Laura den Geigenbogen führte. Ein Leckerbissen zum 
Schluss war das Duett für Querflöten in G-Dur von Wilhelm Friedmann 
Bach. Lenard Zimmermann spielte das anspruchsvolle Stück zusammen 
mit seiner Musiklehrerin Anne-Marie Rohr. 

Die grossartige Darbietung der schönen Melodie aus der Zeit der 
Frühklassik bezauberte die Zuhörer. Sie spendeten begeistert Applaus. 
Das Spiel des 14-jährigen Musikers Lenard war perfekt. Es erstaunt, dass 
er erst seit fünf Jahren Querflöte spielt. „Den Adrenalin-Schuss, den 
Musiker erfahren, wenn sie auf die Bühne kommen, kann Lenard in gute 
Musik umsetzen“ lobte Jean-Pierre Dix den Künstler. Dix leitet die 

Musikschule MSUR.

Der Auftritt vor Publikum war für die Nachwuchs-Künstler eine grosse 
Herausforderung. Einige trafen nicht immer den rechten Ton, denn 
manche spielen ihr Instrument erst seit wenigen Monaten. Trotzdem 
schafften sie es, während einer Stunde das Publikum zu begeistern.

Am 25. März findet der nächste Anlass der MSUR statt. Beim traditionellen 
„Forum zum Quartalsende“ musizieren Schüler im Singsaal der 
Sekundarschule Eschenz.


Dieter Ritter (dr)
© Text und Fotos von Dieter Ritter



von links: Laura Capuano und Anisha Habrik beim gemeinsamen Spiel auf einer Violine


Lenard Zimmermann und seine Musiklehrerin Anne-Marie Rohr spielen hervorragend Querflöte


Der achtjährige Luis Vetterli spielt seit zwei Jahren Schlagzeug


Michele Cannata spielt auf dem Altsaxophon eine Jiddische Melodie. Er trägt seinen auffälligen
Hut mit sichtlichem Stolz


Philip Laib spielte in der 5-köpfigen Geigergruppe, zusammen mit Anisha Habrick, Laura Capuano,
Tobias Möckli und dem Musiklehrer Erich Meili


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und Meinungen erwartet Sie auf dem
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Dienstag, 19. März 2013

Stein am Rhein - Kleinod am Ende des Untersees






 So schön ist Stein am Rhein....






... und so sieht ein holländischer Tourist das Städtchen...







MERKE: 

Lediglich lesen ist out - heute diskutiert man darüber -auf dem Latschariplatz!


Samstag, 16. März 2013

Der Lindwurm erwachte aus dem Dornröschenschlaf




Der Lindwurm erwachte aus
dem Dornröschenschlaf


Am Sonntag wurde zum Tag der offenen Tür geladen und auch der
zwanzigste Geburtstag gefeiert


Am Sonntag staunten Besucher als sie im Museum Lindwurm in Stein am 
Rhein mit den Worten, dass heute kein Eintritt verlangt werde, herzlich 
willkommen geheissen wurden. 

Bereits kurz nach Mittag waren es 150 Besucher die davon Gebrauch 
machten. Der Grund dieses Andranges lag darin, dass das Haus nach der 
Winterpause wieder offen war. Es wurde aber auch zum Tag der offenen 
Tür und zum Geburtstagsfest geladen. 

Das Museum, das der Jakob und Emma Windler- Stiftung gehört, wurde 
20 Jahre alt. Am Morgen wurde deshalb ein Apéro und am Nachmittag 
eine Führung geboten. 

Im Stil des mittleren 19. Jahrhunderts

Stadtpräsidentin Claudia Pia Eimer erwähnte, dass es sich ursprünglich 
um das Wohnhaus der Familie Gnehm handelte. Sie dankte den drei 
Mitarbeiterinnen und konnte auch Peter Bretscher begrüssen. 

„Ein Haus das so wenig Personal bei so vielen Besuchern hat gibt es 
nirgends“ erwähnte er. Peter Bretscher gilt als Mann der ersten Stunde. 
Er betreut das Haus derzeit kuratorisch. Hauptberuflich ist er Kurator am 
Historischen Museum Thurgau. Er begleitet den Lindwurm seit drei Jahren 
erneut, von 1990 bis 1993 entwarf er das Ausstellungskonzept. 

Peter Bretscher erinnerte an Emma Windler und dass das Haus ihr Ein- 
und Alles war. Testamentarisch bestimmte sie, dass es der Öffentlichkeit 
zugänglich gemacht werde. In einer frühen Planungsphase hätte sich das 
Wohnmuseum lediglich auf den Salon beschränkt. 

Im ersten Geschoss war eine Ausstellung von Phonographen geplant. 
Im Hinterhaus sollten landwirtschafliche Geräte gezeigt werden. In den 
letzten drei Jahren wurde etappenweise einiges erneuert. Am 
augenfälligsten der Eingangsbereich und die Beleuchtung. 

Dabei wurde am Konzept festgehalten, ein Haus zu präsentieren, 
welches die Lebens- und Arbeitswelt einer gehobenen Bürgerfamilie Mitte 
des 19. Jahrhunderts zeigt. 

Ein attraktives Angebot

Zum Konzept gehört auch, dass man auch Familien mit Kindern anspricht. 
So habe es spezielle Sachen, die vor allem Kinder entdecken. Zum 
Beispiel eine versteckte Vitrine im Plumpsklo. Oder das Angebot in der 
Gesindekammer: Hier können Kinder spielen, sich verkleiden und sich in 
die Strohsack-Betten legen. 

Beobachtet wurde, dass Kinder zuerst nicht in`s Museum wollten, dann 
aber kaum davon lassen konnten. Auch Klassen sind willkommen. Es 
gebe ein museumspädagogisches Angebot. Das sei aber in den 
Hintergrund geraten. Jetzt müssten von der Stiftung Impulse kommen, 
wenn es reaktiviert werden sollte. 

Täglich geöffnet

Das gesamte Museum bezeichnete Peter Bretscher als Gesamtkunstwerk, 
das auch alle bescheidenen Nebenräume einschliesst. Der Besucher kann 
in fast jeden Winkel des Hauses. Das ist in anderen Museen kaum 
möglich. Dabei werden unscheinbare Sachen entdeckt. So etwa im Estrich 
ein langer Stecken. Oben ist ein grauer Kolben zu sehen. Er diente dazu, 
um Fäden der Spinnen runter zu holen. 

„Obwohl es das wahrscheinlich früher überall gab habe ich das noch in 
keinem Museum gesehen“. Ein Markenzeichen des Hauses sind auch die 
Hühner. Oft werde er auf das Museum mit den freilaufenden Hühnern 
angesprochen. 

Eine Besonderheit sind auch die Sasha Morgenthaler Puppen. Da es 
Besucher gab, die aufgrund dieser Ausstellung kamen, wurde sie 
verlängert und ergänzt. Gezeigt wird nun auch ein Teil des Ateliers. Eine 
weitere Attraktion sind die kulturellen Matineen. Sie entstanden aufgrund 
der Initiative von August Scherrer, dem ersten Museums-Kustos. 

„Er hat die Lesungen und musikalischen Darbietungen mit Elan und 
Freude ins Leben gerufen“. Das Museum biete damit der Kultur ein Forum 
und füge sich in das kulturelle Angebot der Stadt. 

Geöffnet ist das Museum vom 1. März bis 31. Oktober von 10.00 bis 
17.00 Uhr.


Peter Spirig (psp)
© Text und Fotos von Peter Spirig



Am Sonntagmorgen konnten Sasha Morgenthaler Puppen und das Atelier noch in Ruhe angeschaut
werden... (1)


Am Sonntagmorgen konnten Sasha Morgenthaler Puppen und das Atelier noch in Ruhe angeschaut
werden... (2)


Am Sonntagmorgen konnten Sasha Morgenthaler Puppen und das Atelier noch in Ruhe angeschaut
werden... (3)


... Am Nachmittag wurde es im Lindwurm selbst im Parterre sehr eng


Claudia Pia Eimer und Peter Bretscher. Die Stadtpräsidentin hält ein Tresterstöckli in der Hand,
denn auch der Lindwurm hatte einen Rebberg
 


Donnerstag, 7. März 2013

Märlistadt 2012 - Die Bilanz




Viel Kritik an der
Steiner Märlistadt von 2012


Der Steiner Gewerbeverein lud zum Rückblick auf die Märlistadt. Massive
Kritik gab`s wegen der Verzettelung. Im Dezember 2013 feiert man
wahrscheinlich wieder auf einem Platz.


Während der „Märlistadt“, die in Stein am Rhein vom 1. Dezember bis 6. 
Januar angeboten wurde, versprach OK-Präsident Werner Käser, dass 
man Rückschau halte. 

Daher lud der Gewerbeverein am Dienstag in den Windler Saal. Es kamen 
zwanzig Interessierte die einige Kritik äusserten. Zudem wurde ein Blick 
auf die Märlistadt 2013 geworfen. Die hat einen veritablen Konkurrenten, 
denn im Dezember will auch Steckborn mit einer Adventsstadt punkten. 

Aus dem OK war zu hören, dass die Märlistadt 2012 versuchsweise an 
zwei Standorten durchgeführt wurde. Auf dem Rathausplatz und an der 
Schifflände. Die Zuschauerzahl kann nicht benannt werden. Aber die Zahl 
der abgegebenen Wettbewerbstalons. 

Es waren 988 und damit 16 % weniger als 2011. Gut besucht wurden laut 
Werner Käser der Handwerkermarkt und die Darbietungen der Polizei. 
Positiv aufgefallen sind seiner Meinung nach Karussell und Esel. 

Die fehlende Begeisterung

Mit den zwei Standorten habe man zwiespältige Erfahrungen gemacht. 
Die Verzettelung habe auch in der Presse zu einem kritischen Echo 
geführt. Zudem habe man sich an der Schifflände über Lärm und 
Unordnung beschwert. 

Das Angebot auf der Bühne wurde kritisiert und den Standort an der 
Schifflände als Ghetto bezeichnet. Erwähnt wurde, dass Besucher 
dankbar waren, dass die Hüttchen auf dem Rathausplatz täglich offen 
waren. Dort hätten sich viele Gäste und Carunternehmen frustriert 
geäussert. 

Zudem wurde darauf hingewiesen, dass es wenige Detaillisten gab die 
mitgemacht hätten. Dafür habe man Trittbrettfahrer gehabt. Ein OK-
Mitglied äusserte anfänglich enthusiastisch und schliesslich frustriert 
gewesen zu sein. Dies weil das OK zuerst viele Helfer suchte. 

Trotzdem hätte die viele Arbeit auf nur acht Leute verteilt werden 
können. Eine Begeisterung habe gefehlt. 

Das innere Feuer und das gemeinsame Anpacken

Mit Blick in die Zukunft wurde einerseits erwähnt, dass man einen 
Weihnachtsmarkt machen sollte. Andere wünschten die Märlistadt zu 
überdenken. Auch wurde eine klare Marschrichtung sowie ein 
Erfolgskonzept ohne Risiko und mit Kundenführung verlangt. 

Vorgeschlagen wurde, dass man nicht nur ein Märchen macht. „Jeder 
Laden könnte eines machen“. Geäussert wurde, dass das Karussell 
adäquatere Öffnungszeiten erhält. Laut Werner Käser habe man sich im 
OK bereits Gedanken gemacht. 

„Beschlossen wurde aber noch nichts“. Die Märlistadt soll möglicherweise 
wieder nur auf dem Rathausplatz stattfinden. Diesmal soll sie aber nur 
drei Wochen dauern. Auf eine Bühne wird verzichtet, dafür soll es 
Kleinkunst geben. Das Karussell soll wieder aufgestellt werden. 

Auch möchte man das Märlihuus platzieren, weiss aber noch nicht wo. 
Bestehen bleiben soll der Märliweg, wobei kindgerechte Bilder gewünscht 
wurden. Ob und wie es zur Versteigerung kommt ist nicht klar. 

Möglicherweise werde im „Grimmjahr“ ein Märchen aus der Sammlung der 
Gebrüder Grimm gewählt. Egal wie man es macht, das innere Feuer und 
das gemeinsame Anpacken sind gefordert


Peter Spirig (psp)
©Text und Fotos von Peter Spirig 



Bei der Rückschau auf die Steiner Märlistadt wurde lebhaft diskutiert (1)


Bei der Rückschau auf die Steiner Märlistadt wurde lebhaft diskutiert (2)


Bei der Rückschau auf die Steiner Märlistadt wurde lebhaft diskutiert (3)




Dienstag, 19. Februar 2013

Hier waren Herztropfen dringend nötig!




Hier waren Härztropfe
dringend nötig


Am Samstag lud in Stein am Rhein eine Theatergruppe zum unterhaltsamen
Abend


Es handelte sich um eine immer noch namenlose Theatergruppe die am
Abend in die Mehrzweckhall lockte. Sie führten „Härztropfe“ zum zweiten
Male auf. Die erste Aufführung wurde in Andelfingen gehalten. Schliesslich
entstammt die Gruppe, bestehend aus Schauspielern aus der Region,
dem Jodelchörli Andelfingen.

Während dessen Unterhaltungsabenden zeigte man jeweils feinstes
Theater. Das Chörli gibt`s nicht mehr. Die Theatergruppe aber wollte
weiter machen. Zumindest bis vor einem Jahr. Damals wurden Gedanken
laut, dass man aufhören könnte.

Das Interesse am Theater und die Liebe zur Schauspielerei waren aber
grösser. Dass sie es können stellten die Schauspieler nun erneut unter
Beweis.

Auch das Vorprogramm war nicht ohne

Gekonnt war auch das Vorspiel. Es handelte sich nicht um ein Theater
sondern um eine Verwöhnung dank eines kulinarischen Angebotes.

Serviert wurden unter anderem Römischer Risotto oder Safranrisotto mit
Gemüsewürfel. Aber auch zahlreiche Kuchen und Torten lockten zum Kauf
und zum Verzehr während des Nachtisches. Zusammen mit dem Kaffee
namens „Kafi Härztropfen“.

Die waren nötig. Denn was danach von der Bühne herab serviert wurde,
als kurz nach 20 Uhr Souffleuse Susi Koch, die diese Aufgabe kurzfristig
übernahm, in den Kasten vor der Bühne schlüpfte, war beachtlich. Es kam
es zu einem Vollangriff auf die Lachmuskeln der zahlreichen Zuschauer.

Der Dreiakter „Härztropfe“, geschrieben von Fritz Klein, erwies sich als
spannend, äusserst unterhaltsam und sehr turbulent.

Falscher Name mit fatalen Folgen

Regie führte die Steinerin Barbara Vetterli. Das Ziehen des Vorhanges
gab einen Blick in ein Wohnzimmer frei. Zu sehen war in dessen Mitte ein
Tisch mit vier Stühlen. Rechts stand ein Sofa. Neben einer der drei Türen
stehend, stand zur Zierde eine Eule.

Mit stechendem Blick schien sie alles im Blick zu haben. Auf der linken
Seite eine Kommode. Darauf einige Flaschen. Deren Inhalt entpuppte
sich, zumindest vorerst, als Tropfen für das Herz von Barbara (gespielt
von Barbara Vetterli).

Ihr Gatte und Hausbesitzer (Peter Herren) kam schon zu Beginn unter
deren Räder und wurde von ihr als nasser Bodenlumpen bezeichnet. Er
hingegen fragte sich, von wem Tochter Vanessa (Monika Jehli) ihre
Schönheit habe.

Diese entging auch Briefträger Bruno (Beni Buchter) nicht. Doch die junge
Frau wimmelte ihn - zumindest vorerst - ab. Mit einem falschen Namen
und fatalen Folgen. Sie gab ausgerechnet den Namen der Mutter, die als
Hausdrachen fungierte, als den ihren aus.

Ein Durcheinander war von Beginn weg Programm.

Bereits ein weiteres Stück im Auge

Auch Hausgast Sepp (Thomas Peter) kam unter Barbaras Räder und
überlegte mit dem Hausbesitzer was dagegen zu machen sei. Man wollte
Geldbesitz vorgaukeln und kam auf die Idee, zu verkünden, dass Sepp
gewonnen habe.

Schliesslich war zuvor Annelis (Sabrina Geissler) im Haus um Lose zu
verkaufen. Sie erzählte überzeugt davon zu sein, dass heute das Glück
ins Haus kommen werde. Selbst Barbara kauft eins. Den Herren kam auch
zugute, dass kurz zuvor der Briefträger im Hause war.

Allerdings, wie sich später herausstellte, nicht wegen eines Briefes. Auch
stellte sich später heraus, dass in den Flaschen keine Herztropfen waren.
Wodka war drin. Der lange Applaus war verdient.

Danach war von Peter Herren zu hören, dass es wahrscheinlich auch
dieses Mal nicht das letzte Mal war. Man habe eine Anfrage erhalten um
auch noch an einem anderen Ort zu spielen. Allerdings bereits im
November. Und man habe auch schon ein Stück im Auge.


Peter Spirig (psp)
©Text und Fotos von Peter Spirig



Schwägerin Annelies (Mitte; Sabrina Geissler) verspricht Barbara (Barbara Vetterli) und Hans (Hans Lüthi),
dass beim Kauf eines Loses das Glück in`s Haus einkehren wird


Wimmelt den Verehrer namens Bruno (Beni Buchter) mit einem falschen Namen ab: Vanessa
(Monika Jehli)


Zeigt ihrer Schwägerin Annelies (Sabrina Geissler) wo`s lang geht: Hausdrache Barbara (Barbara Vetterli)


Werben um den vermeintlich reichen Rentner Sepp: Annelies (Sabrina Geissler, links) und Barbara
(Barbara Vetterli) (1)


Werben um den vermeintlich reichen Rentner Sepp: Annelies (Sabrina Geissler, links) und Barbara
(Barbara Vetterli) (2)


Boten zusammen mit Peter Herren und Thomas Peter ein Stück für die Lachmuskeln: Monika Jehli,
Beni Buchter, Barbara Vetterli und Sabrina Geissler

Donnerstag, 17. Januar 2013

Der Steiner Jasskönig kommt aus Basadingen

NEU: FC Stein am Rhein *** Der Steiner Jasskönig kommt aus Basadingen 
(von Peter Spirig) (17.01.2013)




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Der Steiner Jasskönig
kommt aus Basadingen


Am Samstag lud der Fussballclub Stein am Rhein zum traditionellen
Jassturnier. Dabei konnte auch diesmal der Wanderpokal nicht nach Stein
am Rhein geholt werden.


Friedlich ging es am Samstagabend im Restaurant Ilge, das in der Steiner 
Altstadt zu finden ist, zu und her. Und dies trotzdem in der ersten Etage 
ein Jasskönig erkoren wurde. Es hätte auch eine Jasskönigin sein können, 
denn unter den 30 Teilnehmern waren auch Damen auszumachen. 

Der Fussballclub Stein am Rhein (FCS) hatte zum traditionellen Jassabend 
geladen. Das Preisjassen ist seit 71 Jahren ein fester Bestandteil im FCS-
Jahresprogramm. Durchgeführt wird das Preisjassen jeweils am ersten 
Samstag im neuen Jahr. 

Wanderpokal wieder nicht in Stein am Rhein

Zu gewinnen gab es am Samstag einen Wanderpokal und eine Vielzahl 
von Naturalpreisen. FCS-Präsident Max Wilhelm erklärte, dass ein 
Handjass gemacht werde. Trumpf sei jeweils jene Karte die abgehoben 
werde. 

Es wurden vier Runden und pro Runde neun Spiele absolviert. Sieger 
wurde jener Spieler, der die meisten Punkte aufweisen konnte. Kurz vor 
Mitternacht war es dann soweit, dass Heinz Muther aus Basadingen den 
Pokal in die Hände nehmen konnte. 

Er hatte 1839 Punkte auf seinem Konto und erhielt den Pokal, der letztes 
Jahr in der Obhut von Kurt Erzinger aus Kaltenbach war, von Max Wilhelm 
überreicht. Platz Zwei belegte ein Team bestehend aus Mitgliedern der 
Jury. Auf dem dritten Platz landete Martin Schneider aus Stein am Rhein.


Ein grosser Sieg der Junioren

Max Wilhelm erwähnte, dass dieser Abend wichtig für den Zusammenhalt 
sei. Wichtig dafür ist auch das Skiweekend, das am kommenden 
Wochenende durchgeführt wird. Man fährt nach Obergurgel das im Ötztal 
im österreichischen Bundesland Tirol liegt. Danach wird bald wieder der 
Trainingsbetrieb aufgenommen. 

Die erste Mannschaft, die in der 5. Liga auf Platz acht überwintert, 
trainiert mit einem neuen Trainer. Es handelt sich um Sinischa Mladenovic, 
bisher unter anderem Trainer beim FC Gossau. Auch die Junioren 
trainieren. Auch diesbezüglich ist der FCS für die Region sehr wichtig, 
führt er doch mit über hundert Kindern und Jugendlichen eine grosse 
Juniorenabteilung. 

Kürzlich feierten sie einen besonderen Erfolg. Zusammen mit Trainer Andy 
Schmid aus Stein am Rhein jubelten die Junioren Ea über den Sieg beim 
Hallenturnier in Wiesendangen. Im Finale besiegten sie die Gleichaltrigen 
aus Veltheim gleich mit 5 zu 0. 

Die Grundlage dafür sei eine taktische Cleverness und ein guter 
Teamgeist gewesen.


Peter Spirig (psp)
© Text und Fotos von Peter Spirig

Quellen:
www.fcsteinamrhein.ch
www.blick.ch/sport/fussball




 
Trotz beachtlichen Preisen wurde friedlich gejasst (1)


Trotz beachtlichen Preisen wurde friedlich gejasst (2)


Auch sie waren mit dabei: Regula Diener aus Eschenz und Javier Mendez aus Ramsen


FCS-Präsident Max Wilhelm übergibt den Wanderpokal an Heinz Muther aus Basadingen








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Dienstag, 15. Januar 2013

Foto-Galerie der Fasnacht von Diessenhofen 2013

NEU: Die Titelseiten-Reportage *** Foto-Galerie der Fasnacht von Diessenhofen 2013 (von Peter Spirig) (16.01.2013)


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Wiederum läutete die Fasnacht in Diessenhofen
gesamtschweizerisch die 5. Jahreszeit ein


Das Rheinstädtchen war fest
in der Hand von Narren und Guggen


Übers Wochenende war Diessenhofen die erste Fasnachtshochburg des
Landes. Hunderte besuchten am Samstag den Maskenball in der Rhyhalle
und bewunderten am Sonntag den Umzug mit über 1200 Teilnehmern in
40 Gruppen.
 

Roger Frei, Präsident der Guggemusig „Rhy Alge“, als auch Umzugschefin 
Chantal Öchslin freuten sich über die gelungenen Veranstaltungen und ob 
der zahlreichen Masken. Gruppensieger wurde die „Venusfliegenfalle“ mit 
Jungs aus Stein am Rhein, Schlatt und Dörflingen. 

Mit Powerfrau Pascale Müller sorgte die „Indigoband“ für ein 
musikalisches Feuerwerk. Zur phantastischen Stimmung trugen auch die 
Reiat Geister unter der Regie von Martin Ott bei.


Peter Spirig (psp)
© Text und Fotoserie von Peter Spirig




Warteten schon früh auf die ersten Gruppen: Corina und Lyan Zahn aus Diessenhofen


Das Kinderfasnachtskomitee Diessenhofen mit zahlreichen Kids


Fürchteten sich auch vor den scheuslichten Gestalten nicht: Soraya und Paula König aus Diessenhofen


Fasnachtskidz aus dem benachbarten Gailingen



(Klicke hier für weitere 13 Bilder der Foto-Galerie)










Sonntag, 13. Januar 2013

Nun ist die Steiner Märlistadt 2012 endgültig zu Ende

NEU: Stein am Rhein *** Nun ist die Steiner Märlistadt endgültig zu Ende! 
(von Peter Spirig) (13.01.2013)



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Nun ist die Steiner Märlistadt 2012
endgültig zu Ende


Am Sonntag war es soweit: In Stein am Rhein ging die zwölfte Märlistadt
zu Ende. Nun will und muss man über die Bücher gehen.


Am Sonntag setzte die Steiner Märlistadt zum Schlussspurt an. 
Organisiert wurde sie vom Gewerbeverein, wobei einige OK-Mitglieder 
zahlreiche Stunden investierten. Bevor aber die letzten Verkaufshäuschen 
ihre Läden runter klappten war an der Schifflände einiges los. 

Die Häuschen auf dem Rathausplatz hatten bereits geschlossen. Auch 
das Karussell war abgebaut. Kinder und Erwachsene kamen aber an der 
zugigen Schifflände auf ihre Rechnung. 

„Mad-Hias“ vollbrachte Kunststücke die einige in Erstaunen versetzte. Vor 
allem die Kunststücke mit Fackeln auf dem Einrad. Die Zuschauerzahl war 
teilweise so gering, dass sich „Mad-Hias“ ärgerte. „Sowas habe ich noch 
nie erlebt“, äusserte der Künstler der in vielen Ländern auftrat und eine 
besondere Jonglage bot. Abwechselnd mit Corinna Zollner unterhielt er 
die Gäste bestens. 

Eine kostendeckende Märlistadt!

Die junge Sängerin imponierte, ist Trägerin der Krone der Volksmusik und 
war mehrfach im TV. Auch sie trat teilweise vor fast leeren Reihen auf. 
Nach ihrer letzten Vorstellung kam es auf der Bühne zur Ziehung der 
Wettbewerbsgewinner. 

Glücksfee spielte Ursula Knecht-Käser. Den ersten Preis beim 
Kreuzworträtsel gewann Alexandra Wehrli. Auch der Sieger des 
Wettbewerbs, der auf dem Märliweg angeboten wurde, kam aus Stein am 
Rhein. Es war Joel Kuiper. 

Danach wurden im Restaurant Wasserfels zwanzig Kunstwerke 
versteigert die in Schaufenstern ausgestellt waren. Ausser Bild 18. Dieses 
ging an Greta Simmen. Auktionator Sönke Bandixen erwähnte, dass sie 
an diesem Bild lange gearbeitet habe. 

Der Erlös der Auktion geht an den Gewebevereins. Darüber freute sich 
Kassier Alfonso Langelotti. Er möchte, dass die Märchenstadt 
kostendeckend ist. „Bisher hat der Verein immer drauf gelegt“. 

Langelotti wünscht, dass sich die Stadt mehr beteiligt. Zum Beispiel bei 
der Reinigung. Er fand gut, dass es Aktivitäten auf dem Rathausplatz und 
der Schifflände gab. 

Willkommen in der Märlistadt 2013!

Ruedi Studer schlägt vor, die Aktivitäten wieder ganz in der Altstadt an 
zu bieten. Auch Carlos Greull, ebenfalls aus Stein am Rhein, findet, dass 
man die Angebote wieder in der Altstadt machen müsse. Schön fand er 
die Führungen mit „Alice“ alias Carmen Marieni Gomez. 

Er beobachtete auch Kinder die vor dem geschlossenen Karussell 
warteten. „Mir gefällt so etwas“ äusserte Karin Landolt aus 
Diessenhofen. Vor allem die Aufmachung empfand sie schön. 

In die Läden hinein ging sie aber nicht. Mit den Ladenbesitzern will OK-
Präsident Werner Käser das Gespräch suchen. Allerdings nur mit jenen 
die bei der Märlistadt mitgemacht hätten. Danach werde man sich im OK 
Gedanken machen. 

„Wir müssen über die Bücher gehen“ erwähnte Vizepräsident Sepp 
Hagen. Auch ihm ist zu Ohren gekommen, dass es Probleme gab. So 
unter anderem der Hinweis auf Werbeblachen, dass die Märchenstadt am 
31. Dezember endet. 

Käser geht davon aus, dass auch Ende dieses Jahres eine Märchenstadt 
angeboten wird. „Wir sind sicher wieder dabei, wenn es heisst 
Willkommen zur Märlistadt 2013“ erwähnte er. 

Quelle: www.maerlistadt.ch

Peter Spirig (psp)
© Text und Fotos von Peter Spirig




Gilt als Perle und Sternchen der Volksmusik: Corinna Zollner


Gab die Wettbewerbsgewinner bekannt: OK-Präsident Werner Käser


Brachte die Zuschauer zum Staunen: Künstler „Mad-Hias“


Auktionator Sönke Bandixen erklärt das Bild Nummer 18 das an Künstlerin Greta Simmern selber
ging








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