Sonntag, 12. August 2012

Altstadtfest 2012-08-12
Prachtswetter und tolles Programm


Bereits am Freitag füllte der Auftritt des Ex-Klostertalers Geri den
1200 Personen-Festplatz fast bis auf den letzten Platz


Diessenhofen 

Von 20.00 bis nach 22.00 Uhr waren alle Sitzplätze voll besetzt. Geri, der 
Ex-Klostertaler aus dem Voralbergischen erwies sich als Super-Erfolg. Mit 
den Titeln «Schatzi schenk mir ein Coco», «Heimat ist dort, wo die Berge 
sind» oder «Das Echo der Felswand» stieg der Musiker und Sänger in sein 
Showgeschäft mitten in der Altstadt ein. 

Der Siegelturm und die Altstadthäuser bildeten eine wunderbare Kulisse 
um den Festplatz. Und es war eine gute Idee vor drei Jahren schon, als 
die Bühne vom Turm zum Einlenker Basadingerstasse verlegt wurde und 
so den Festplatz nach Westen abschloss

Der Ex-Klostertaler Geri verstand es grossartig, das internationale 
Publikum aus Schweizern, Deutschen und Österreichern bis Mitternacht 
zu unterhalten. Er spielte diverse Instrumente wie Akkordeon, Saxophon, 
Alphorn oder Dudelsack. 

Ein grosses Gaudi war es, wenn er mit dem Saxophon die Bühne verliess, 
über die Tische mitten ins Publikum schritt und auch mal auf dem Tisch 
liegend sein Instrument spielte. Es störte das Publikum nicht, dass die 
Backgroundmusik ein grosses Orchester imitierte. Dann war es aber 
jeweils Live, wenn Geri seine Hits sang und auf seinen Instrumenten 
begleitete. Der Künstler zeigte sich als Alleinunterhalter der grossen 
Klasse. 

Auftritt der MG Wuppenau war ein Höhepunkt

Das Prachtswetter vom Freitag hielt auch auch am Samstag an. Wenn 
auch über den Mittag wegen der grossen Hitze auf dem Festplatz das 
Publikum sich in Grenzen hielt- so 200 Personen suchten auf dem 
Festplatz die etwas raren Plätze im Schatten- waren die Dixie-Musiker 
«Heugümpers und Velopümpers» doch zufrieden mit dem Publikumserfolg. 

Und sie liessen sich sogar hinreissen, noch etwas über die vereinbarte 
Zeit hinaus in den Nachmittag hinein aufzuspielen, sodass dann der 
Übergang zur Musik-Gruppe «Aussteiger» fast nahtlos war. 

Zu einem ersten Höhepunkt am Samstag wurde dann der Auftritt der 24-
köpfigen Musikgesellschaft Wuppenau Unter Leitung von Reto 
Sturzenegger kamen in dem gut einstündigen Konzert Stücke zur 
Aufführung wie «What a wunderfull world», der zackige Marsch 
«Marignano» oder die unvergessliche Melodie «Es war im Böhmerwald, 
wo meine Wiege stand» und viele Stücke mehr. 

Das Publikum zollte der Musikgesellschaft immer wieder begeisterten 
Applaus, und die Musikerinnen und Musiker in ihren schönen Uniformen 
inclusiver Fähnrich fühlten sich richtig wohl bei ihrem Auftritt mitten im 
Städtchen. 

Von Vereinspräsident Patrick Clesle war zu erfahren, dass der 
Pressesprecher der Stadtmusik Diessenhofen Peter Siegentaler früher im 
Verein in Wuppenau spielte und dass durch diese Beziehung dieser 
Auftritt zustande kam und weiter war zu erfahren, dass auch der 
Diessenhofer Walter Widmer in ihrer Brass Band Musik machte, bevor er 
nach Diessenhofen zog. 

Von der Brass Band zur Harmoniemusik 

Die MG Wuppenau wurde dann vor 5 Jahren von der Brass Band zu einer 
Harmoniemusik. Eine solche Umstellung braucht Zeit. Und der 
Wuppenauer Präsident sagte, dass zur Zeit das Klarinetten-Register noch 
im Ausbau sei. Aber gut versehen seien sie bereits mit den Saxophonen, 
was man beim Konzert mit Solo-Passagen miterleben konnte 

Das Durchschnittsalter im Verein beträgt etwa 50 Jahre. Und im Verein 
sind auch einige Frauen. Die Nachwuchsausbildung geschieht 
vereinsintern mit der Musikgesellschaft Mettlen zusammen.

Tom Alex Band stiess auf Anklang

Nach den Wuppenauern richtete sch dann die «Tom Alex Tanz- und 
Showband» auf der Bühne ein und spielte bis in die Nacht hein zum Tanze 
auf . Die Band spielte auch Hits aus den 70er und 80er Jahren in 
modernen Fassungen und stiess beim Publikum und den Tanzpaaren auf 
grossen Anklang. 

Markant war dann nach 22 Uhr noch die Zwischeneinlage der Tanzgruppe 
F.M.D. Kolo aus Neuhausen, die das Tanzen als Hochleitungssport 
betreibt und dabei schon grosse Erfolge hatte.

Auch eine Art Jugendförderung

Eine Art Jugendförderung der Stadtmusik waren dann auch die Einsätze 
der Cevi Schlatt mit dem Harassklettern vor dem Siegelturm, das dann vor 
allem bei den männlichen Jugendlichen dazu diente, Mut und 
Geschicklichkeit bis an die Grenzen zu testen. 

Altstastadtfest muss invovativ sein

Pressesprecher Peter Siegentaler setzt sich dafür ein, dass das 
Altstadtfest innovativ bleibt und immer mal wieder neu Ideen umsetzt, 
was nun auch 2012 bestens gelungen ist. 

Fest-Attraktionen waren auch Schiessbude, Sussigkeitenstand und die 
grosse Tombola.

Für die Stadtmusik ist dieses Fest der einzige Anlass im Jahr, der richtig 
Geld einbringt, wenn Wetter und Programm stimmen. Und das Geld 
braucht der Verein für die Bezahlung von Dirigent, Noten, Instrumenten 
und vor allem auch für die Nachwuchsförderung.

Damenriege Basadingen im Einsatz

Wichtig war am Fest auch der Service, der an den beiden Abenden von 
der Damenriege Basadingen bestens erledigt wurde. Tagsüber wird der 
Service jeweils vom Verein erledigt, der mit gut 50 Personen (Aktive und 
Helferinnen und Helfer) für das Fest im Einsatz stand. 


Guido Elser (ge) 
© Text und Fotos von Guido Elser 



Bruno Möckli oder „Hirsch“, bekannter ehemaliger
FCD-Aktiver aus Diessenhofen:
Ich gehe jedes Jahr gerne an das Altstadtfest.
Man muss die Vereine unterstützen.


Conny Reist aus Diessenhofen. Am Altstadtfest treffe
ich viele Freunde und Bekannte. Das ist toll. Und ich
wohne direkt am Festplatz: Da gehe ich am besten
selber auch ans Fest. Das ist eine perfekte Lösung.


Bruno Scheidegger aus Heggart. Als ehemaliger
Diessenhofer fühle ich mich immer sehr wohl am
Altstadtfest. Das ist immer eine tolle Sache, die
da die Stadtmusik jedes Jahr perfekt organisiert.


Chantal Varrin,:eine ehemalige Westschweizerin,
heute in Schlattingen wohnhaft: Ich habe eine Zeitlang
in Diessenhofen gewohnt und ich liebedas schöne
Städtchen immer noch und fühle mich da wohl im
Kreise von Freunden und Bekannten.



Geri der Ex-Klostertaler spielt sein Saxophon auch auf den Tischen
zwischen dem Publikum


Beste Feststimmung am Freitagabend (1)


Beste Feststimmung am Freitagabend (2)


Feststimmung am Samstagabend


Familie Rebsamen aus Löhningen amüsiert sich am Fest

Freitag, 27. Juli 2012

Schaffhauser Treff - Mit dem Schiff unterwegs


Schifffahrt und Schaffhauser Treff im St. Katharinental in Diessenhofen (von Sonja Macher-Spälti)
25.07.2012



Liebe ehemalige Schulabsolventen / 
Liebe Schaffhauser Treffler

Frohgelaunt, luftig duftig bekleidet und ohne Jacke und Regen-
schirm bestiegen wir in Schaffhausen das Schiff, das uns nach
Diessenhofen bringen sollte. Viel Volk wartete auf den Einstieg
an der Schifflände. Oherrje, da war die Chance klein, einen Platz
auf dem Oberdeck zu bekommen. So ein Gedränge und Geschiebe,
man hätte glauben können es sei das letzte Schiff das fahren
würde......! 

Wir lobten natürlich wieder die "gute Beziehung" zu Petrus, die
uns eigentlich jetzt jedesmal bei unseren Treff's hold war. Die Tage
davor waren ja nicht unbedingt "sommermässig" gewesen.Willy holte
uns aber wieder auf den Teppich der Tatsachen und sagte, nach seinen
Beobachtungen und dem Blick auf seinen Barometer käme heute noch
Regen und Gewitter. "Schaut nur, die Kumuluswolken die sich schon
bilden".

In Diessenhofen erwarteten uns Erich mitsamt Hündchen, Charly und
Cäcilia. Gemütlich schlenderten wir dem Rhein entlang zum
Katharinental. Dort hatten die zuvorderst Gehenden schon
ein paar Tische zusammen gestellt, wo wir uns hinsetzen konnten.


von rechts nach links: Annelies(Brunner), Max Bolliger, Gerda(Auch)
Willy Bolliger, Erich Ablinger, Cäcilia und Anita Grimm



oben am Tisch: Charly Bodenmann, Cäcilia(Hausheer), Anita Grimm,
Annelies Luginbühl, mit dem Rücken zum Bild Anita, Elfriede(Köhler) und Annelies(Brunner)


Und schon bald standen Köstlichkeiten aus Eis, Salate und Getränke
vor uns - also konnte die "Schlemmerei" los gehen.


Annelies isst "gesund"


.... und auch Max zieht den Salat dem Eis vor

Plötzlich wurde es immer dunkler, Blitze zuckten, Donnergrollen
und schon war das Unwetter da! Zuerst hagelte es - man 
konnte die fallenden Hagelkörner von blossem Auge ausmachen,
so gross waren sie (etwa Haselnussgross) und dann goss es
wie aus Kübeln.... Petrus hat wohl einen Moment lang ver-
gessen, uns vor Regen zu bewahren! ha,ha,ha.

Wir sassen aber gut geschützt unter den grossen Sonnenschirmen.
Im Nu war alles tropfnass und der Boden konnte das Wasser
nicht mehr schlucken - es bildeten sich grosse Wasserlachen. 



Der Regen verzog sich dann aber bald wieder und wir konnten
trockenen Fusses zurück zur Schifflände gehen um von dort mit
dem Schiff zurück nach Schaffhausen zu fahren. 


Sonja 





Freitag, 13. Juli 2012

Strassenmusik (CH-Folklore)
in Stein am Rhein


Stein am Rhein ist eine Perle von Kleinstadt!

Seit Jahren mache ich 2-mal im Jahr in Stein am Rhein Strassenmusik. 
Es ist eine ganz andere Art, Musik und Gesang zu präsentieren. 
So wie eine Konzertstimmung ihren eigenen Charakter hat, ist das 
Erleben von Strassenmusik zu machen, eine eigene Dimension. Im Freien 
zu musizieren hat so etwas erfrischendes, dass ich nicht die richtigen 
Worte zum beschreiben dazu finde.



v.l.n.r. Roland Keller, ich, Marianne Rascher


Die Strassenmusik hat sich vor allem in den letzten Jahrzenten des 20. 
Jahrhunderts als Form der Kleinkunst etabliert. Es gibt sie allerdings 
schon mindestens seit der frühen Antike, wie von den Wandersängern 
der vorhomerischen Zeit und aus dem alten Iran bekannt ist. Andere 
Kulturkreise kennen seit langem Berufsstände, die der Funktion früheren 
keltischen Barden entsprechen.

Stein am Rhein bietet eine reiche Facette von Kunst, Kultur und Natur. So 
farbig wie sich die prächtigen Fassaden am Rathausplatz präsentieren, so 
bunt ist auch die Palette an gastronomischen Genüssen und Angeboten. 

Eingebettet in eine paradiesische Landschaft, dort wo der Bodensee 
wieder zum Rhein wird, bieten sich zudem in und um Stein am Rhein 
vielfältige Möglichkeiten zum Sein für Gross und Klein sowie Jung und Alt.


Liebi Latchariplatz-Interessierti
i wünsch Eu vo Herze en churzwillige Sommer Jooo 
Euri Ruth Felix
NEU: Die aktuelle Foto-Reportage *** 15 Wohnungen in der Kerzenfabrik! (von Guido Elser) 12.07.2012 http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=24&show=161&start=0#0


15 Wohnungen in der Kerzenfabrik!

In der ehemaligen Kerzenfabrik Becker an der Kante zum Rhein in der
Altstadt gelegen entstehen 15 grosszügige Loft- und
Neubauwohnungen


Diessenhofen 

Die Baubewilligung liegt vor. Die Bausubstanz der ehemaligen 
Kerzenfabrik bleibt bestehen, während im östlichen Teil die ehemalige 
Scheune, wo nun lange Zeit die Motorrad Werkstatt der Firma Engeli war, 
abgebrochen wird, und dort ensteht mit dem Neubau auch ein Innenhof. 

Bei den Wohnungen zur Rheinseite entsteht in Absprache mit der 
Denkmalpflege bei den oberen Wohnungen eine grosse durchgehende 
Veranda und bei den Parterrewohungen eine Gartenanlage. All diese 
Wohnungen bieten eine grossartige Aussicht auf den Rhein und die 
Rheinlandschaft. 

Die Wohnungen nach Westen bieten mindestens teilweise Rheinsicht. Die 
Neubauwohnungen im südlichen Teil sind sehr sonnig und die oberen 
Stockwerke bieten Aussicht auf die mittelalterliche Dachlandschaft des 
Städtchens. 

Pro Wohnung steht ein Einstellplatz in der Tiefgarage unter den 
Gebäuden zum Erwerb zur Verfügung. Alle Wohnungen sind mit dem Lift 
erschlossen. Für die Wohnungen sind auch Besucherparkplätze 
vorgesehen Die Einfahrt zum Tiefparking führt über das Obertorparking, 
braucht also keine spezielle Einfahrt.

Vision René Becker wird erfüllt 

Inhaber und Bauherr der gesamten Anlage ist der Generalunternehmer 
Landolt + Co. AG in Kleinandelfingen. Für den Verkauf und die Vermittlung 
ist Hans Wäny in Schlatt (Natel 078 885 69 67) der Firma IDEA-CASA 
Immobillien in Schlatt zuständig. Er ist auch zu Auskünften bereit. 

Von Wäny war zu erfahren, dass der 2011 verstorbene René Becker die 
Vision hatte, die ehemalige Kerzenfabrik als privaten Wohnraum zu 
nutzen. Dieser Wunsch wird nun erfüllt,Wäny ist davon überzeugt, dass 
diese exklusiven Eigentumswohnungen rasch Käufer oder Käuferinnen 
finden. 

Die Preise bewegen sich zwischen 630'000 und 930'000 Franken. 

Viele Vorteile

Weitere Vorteile dieser neuen Wohnungen sind: sehr ruhige Lage, in 
nächster Nähe zu Post, Banken, Ärzten, Bahn, Einkaufsgeschäften, 
grosses Angebot von Freizeit und Kultur im Städtchen, nur kurze 
Fahrzeiten nach Schaffhausen, Frauenfeld, Winterthur, Zürich.


Die ersten Wohnungen sind bereits reserviert. Wer jetzt eine Wohnung 
kauft, kann noch bei der Gestaltung der eigenen Wohnräume mitreden

Als noch vier Bauern im Stödtchen waren.

Die Scheune, die demnächst abgerissen wird, gehörte zum Bauernbetrieb 
«Weinberg» von Heinrich Hanhart, der 1981 verstorben ist. Seine Ehefrau 
Clara Hanhart, heute im 92. Altersjahr, wohnt in ihrem Eigenheim an der 
Steinerstrasse. Sie erinnert sich noch gut, als ihre Familie den Bauernhof 
mitten im Städtchen führte. Von einem grösseren Bauernhof am Albis 
kommend, fühlte sie sich in Diessenhofen mit ihren Tieren eingezwängt. 

Und sie sagte, dass es für ihren Betrieb ein Glücksfall war, dass sie 1964 
in die neue Siedlung «Birkenhof» einziehen konnten, Im «Birkenhof», so 
Frau Hanhart, habe sie mit ihrer Familie noch 9 schöne Jahre erlebt, bis 
sie die Siedlung 1973 .an Familie Weber verkauft haben. 

Und in dieser Zeit ist dann auch von René Becker die neue Kerzenfabrik 
auf dem ehemaligen Areal Hanhart gebaut worden. Und Clara Hanhart 
erwähnte, dass anfangs der 60-er Jahre noch vier Bauerbetriebe mit 
Tieren im Städtchen waren: die Bauern Hanhart, Brütsch. Meier und Flum. 

Man kann sich das heute fast nicht mehr vorstellen, dass damals vier 
Bauern ihr Vieh durch das Städtchen auf die Weide und am Abend wieder 
in die Ställe treiben mussten. 


Guido Elser (ge) 
© Text und Bilder von Guido Elser


Das Rheinufer, das Museum und dahinter die ehemalige Kerzenfabrik
Aus den Plänen (1): Die geplante Kerzenfabrik zur Rheinseite (die rote Farbe ist erst ein Vorschlag)


Aus den Plänen (2): Der geplante Neubau mit Innenhof auf der Südseite


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