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Sonntag, 21. Oktober 2012

Freundschaftsfischen 2012 Das Äschen-Fischwasser ist auf guten Wegen

NEU: FZ Diessenhofen *** Freundschaftsfischen 2012 - 
Das Äschen-Fischwasser ist auf guten Wegen 
(von Guido Elser) 21.10.2012


Freundschaftsfischen 2012
Das Äschen-Fischwasser ist auf guten Wegen

44 Fischer nahmen Samstag an dem von der Fischerzunft organisierten
Freundschaftsfischen teil. Nur 12 von ihnen fischten erfolgreich.
 

Diessenhofen 

Es durfte von 08.00 bis 14.00 Uhr in der Diessenhofer Fischenz von 
Rheinklingen bis zur Laag vom Schweizer Ufer aus mit der Angelrute nach 
Äschen gefischt werden. Nachdem sich der Äschenbestand dank einem 
gewaltigen Einsatz der Diessenhofer Fischerzunft und weiterer 
Fischervereine wieder einigermassen erholt hat, wurde das 
Freundschaftsfischen auch dieses Jahr wieder zu einem guten Erfolg. 

Mit 44 Fischern, die die Freundschaftsfischen- Tageskarte zu 30 Franken 
gelöst hatten, waren die Verantwortlichen der Fischerzunft sehr 
zufrieden. Der Rhein als bekanntes Äschen-Fischwasser ist in 
Fischerkreisen wieder ein Thema. 

So ist wie in früheren Zeiten ist der St. Galler Fischerverein Mittel-Rheintal 
wieder mit 17 Fischern im Kleinbus angereist. Viele von ihnen versuchten 
ihr Anglerglück bei der Schifflände. 

Das Fangen von Äschen war auf 3 Fische begrenzt. Vor allem wegen des 
hohen Wasserstandes im Rhein (1 Meter über dem Jahresdurchschnitt im 
Oktober) nützte der Wasserstand, wie ein Rheintaler Fischer sich 
ausdrückte, dieses Jahr mehr den Äschen als den Fischern, indem es 
schwieriger wurde, Äschen an die Angel zu bekommen. 

Aber der gleiche Fischer sagte auch, dass er als Inhaber der Jahreskarte 
regelmässig nach Diessenhofen komme, da er vor allen auch die grosse 
Ruhe dieser Landschaft am Rhein voll geniesse, ob er er nun etwas 
fange oder nicht. 

Und er lobte auch die perfekte Organisation des Anlasses durch die 
Fischerunft, und das Zusammensein im Freundeskreis bei der 
Preisverteilung bei gebackenen Kretzern und dem obligaten Kafi Schümli-
Pfümli.

Zwei Wanderpokale vergeben

Auch dieses Jahr konnten zwei Pokale in Empfang genom,men werden. Zu 
den Glücklichen gehörten diesmal Fahknow Holger aus Radolfzell, der drei 
Äschen mit dem Gesamtgewicht von 1359 Gramm gefangen hatte und 
damit den Wanderpokal 2012 erhielt. 

Der Pokal für die längste gefangene Asche ging an Thomas Zimmermann 
aus Winterthur. Seine Äsche war 45 Zentimeter lang und wog 946 
Gramm.Diese beiden Sieger wurden mit Applaus gefeiert.

Riesenerfolg mit dem Fischessen

Ein ganz grosser Erfolg war auch 2012 das in der ganzen Bevölkerung 
sehr beliebte Fischessen. So waren um 12.30 Uhr die 500 in der Rhyhalle 
bereitgestellten Sitzplätze fast voll besetzt, und bis in den Nachmittag 
suchten immer wieder neue Fischliebhaber einen Platz in der 
Festwirtschaft. Auch die vielen feinen Kuchen stiessen auf Anklang. 

Erwähnt seien auch noch die schönen Tombolapreise und der grosse 
Gabentisch der diversen Sponsoren für alle erfolgreichen Fischer aus nah 
und fern. Die Reineinnahmen aus diesem Grosseinsatz werden 
vollumfänglich wiederum für die Pflege der Diessenhofer Fischenz 
eingesetzt.

Die Fischerzunft Diessenhofen zählt 20 Gondelfischer und rund 40 
Passivmitglieder..



Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser



Freundschaftsfischen 2012 (v.l.n.r) : Die beiden Sieger mit den Pokalen für den besten Äscher-Fang:
Fahknow Holger aus Radolfzell/ Zunftmeister Michel Decruusaz/ für die längste Äsche:
Thomas Zimmermann aus Winterthur


Fischen im dichten Nebel


Dieser Fischer aus dem Rheintal macht mal Pause


Voll besetzte Rhyhalle



Eine Vielfalt von Themen erwartet Sie auf dem
"Original Latschariplatz"
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!



Klicke auf:
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb....cgi?&a=news



Sonntag, 16. September 2012

NEU: Rhybad Gailingen *** Feier zum Abschluss der Bauarbeiten (von Dieter Ritter) 17.09.2012


Rhypark Gailingen

Feier zum Abschluss der Bauarbeiten


Erholungspark am Rhein

Am Donnerstag lud die Süddeutsche Gemeinde Gailingen zu einem Fest
ein. Anlass war der Abschluss der Bauarbeiten der Rheinufer-
Renaturierung und der Rhybadi.


Das Nordufer des Rheins gegenüber Diessenhofen wurde auf einer Länge 
von 500 Metern renaturiert. Eine breite Kiesbank schützt jetzt das Ufer. 
Vorher waren es Ufermauern und Betonplatten. Der Oekofond des 
Kraftwerkes Schaffhausen finanzierte die Bauarbeiten. Sie wurden in den 
vergangenen zwei Jahren jeweils von November bis April ausgeführt.

Am gleichen Ufer baute die Gemeinde Gailingen für 1,5 Millionen Euro 
einen grosszügigen Naturpark als Ersatz für die alte Rhybadi. Er bietet mit 
600 Metern Uferlinie freien Zugang zum Rhein. Die Anlage mit der zwei 
Hektar grossen Liegewiese mit Kinderspielplatz und beheiztem 
Kleinkinderbecken ist seit Juni 2010 in Betrieb. 

Es stehen ein Bachvolleyballfeld und Tischtennistische zur Verfügung. Das 
moderne Restaurant mit dem originellen Namen „Wiffe 74“ bietet 60 
Sitzplätze innen und etwa gleich viele Plätze auf der Terrasse. Gailingen 
hat beschlossen kein Eintrittsgeld zu verlangen. 

Dieses Geschenk an die Bevölkerung hat die angenehme Nebenwirkung, 
dass der Zuschuss des Landes Baden Württemberg an die Baukosten 50 
Prozent beträgt, gegenüber 25 Prozent, wenn die Gemeinde Eintritt 
verlangen würde.

Kindergärtler aus Gailingen eröffneten die Feier mit zwei lustigen Liedern. 
Die Festrede hielt Heinz Brennenstuhl, Bürgermeister von Gailingen. Er 
rühmte die hervorragende Qualitätsarbeit der Handwerker und begrüsste 
die Ehrengäste. 

Aus Diessenhofen kam Walter Sommer, Stadtammann, und aus Büsingen 
Bürgermeister Markus Möll. Brennenstuhl ist von der neuen Anlage 
begeistert. Es sei ein grossartiger Familienplatz geworden.


Dieter Ritter (dr) 
© Text und Fotos von Dieter Ritter




Das beheizte Kleinkinderbad ist gleichzeitig Gestaltungselement


Die Kindergärtler aus Gailingen singen ein Lied von gefrässigen Haifischen.
Hinten rechts mit schwarzer Jacke Heinz Brennenstuhl, Bürgermeister von Gailingen


Wo jetzt die flache Kiesbank ist, war vor der Renaturierung eine Betonmauer


Das Wasserspiel ist ein Kunstwerk aus Edelstahl




Montag, 20. August 2012


NEU: Stein am Rhein/Diessenhofen *** Rhyschwümme 2012 - ein ganz besonderes Erlebnis (von Peter Spirig) 20.08.2012
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=40&show=125&start=0#0

Das Rhyschwümme
ein besonderes Erlebnis


185 Teilnehmer am Schwimmen von Stein am Rhein nach Diessenhofen.
Darunter Sportler und solche die es gemütlich nahmen.


Am Sonntag konnte, nach einem Unterbruch von drei Jahren, das 
Rheinschwimmen von Stein am Rhein nach Diessenhofen wieder 
durchgeführt werden. Grund: Das Wasser war wärmer als 21 Grad. 

Organisiert wurde das 11 Kilometer lange Schwimmen von der SLRG Stein 
am Rhein. Unter den Teilnehmern Sportler von „Tristar“ Schaffhausen. 
Während Triathlet Daniel Sigg es als Training für den Ironman New York 
benützte, nahmen es andere gemütlicher. 

Darunter Jennifer Haldemann aus Eschenz. Sie machte das erste Mal mit 
und gehörte zu den 185 Mutigen die sich von der Rheinbrücke oder ab 
Schiffssteg ins „Rhyschwümme 2012“ stürzten. 

„Möglicherweise schwimme ich es schon dreissig Jahre“ erwähnte Markus 
Oderbolz aus Stein am Rhein am Ziel. „Eigentlich wollte ich nach dem 
letzten Mal nicht mehr mitmachen, aber diesmal war es schön und ich 
könnte noch weiter schwimmen“ erklärte seine Frau Jutta. 

Daniel Geyer aus Ramsen lobte das warme Wasser und die gute 
Stimmung. Auch Jürg Sahli aus Hemishofen äusserte, dass es sehr schön 
war. „Herzlichen Dank“ ruft eine Frau Patric Gonetz zu. 

Der OK-Chef steht wieder am Ausgangspunkt und strahlt. „Es gab keine 
Probleme und es ist alles gut gegangen“. 


Peter Spirig (psp) 
© Text und Fotos von Peter Spirig



René Brasil has 1873 followers on Twitter


Mit dabei: Sportler von Tristar Schaffhausen


Auch auf dem Rhein kann man es sich gemütlich machen


Diese Steiner können`s in vollen Zügen geniessen


Voll in Aktion!


Geschafft! Beim Ziel am Pontonierdepot in Diessenhofen


Freitag, 13. Juli 2012

NEU: Die aktuelle Foto-Reportage *** 15 Wohnungen in der Kerzenfabrik! (von Guido Elser) 12.07.2012 http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=24&show=161&start=0#0


15 Wohnungen in der Kerzenfabrik!

In der ehemaligen Kerzenfabrik Becker an der Kante zum Rhein in der
Altstadt gelegen entstehen 15 grosszügige Loft- und
Neubauwohnungen


Diessenhofen 

Die Baubewilligung liegt vor. Die Bausubstanz der ehemaligen 
Kerzenfabrik bleibt bestehen, während im östlichen Teil die ehemalige 
Scheune, wo nun lange Zeit die Motorrad Werkstatt der Firma Engeli war, 
abgebrochen wird, und dort ensteht mit dem Neubau auch ein Innenhof. 

Bei den Wohnungen zur Rheinseite entsteht in Absprache mit der 
Denkmalpflege bei den oberen Wohnungen eine grosse durchgehende 
Veranda und bei den Parterrewohungen eine Gartenanlage. All diese 
Wohnungen bieten eine grossartige Aussicht auf den Rhein und die 
Rheinlandschaft. 

Die Wohnungen nach Westen bieten mindestens teilweise Rheinsicht. Die 
Neubauwohnungen im südlichen Teil sind sehr sonnig und die oberen 
Stockwerke bieten Aussicht auf die mittelalterliche Dachlandschaft des 
Städtchens. 

Pro Wohnung steht ein Einstellplatz in der Tiefgarage unter den 
Gebäuden zum Erwerb zur Verfügung. Alle Wohnungen sind mit dem Lift 
erschlossen. Für die Wohnungen sind auch Besucherparkplätze 
vorgesehen Die Einfahrt zum Tiefparking führt über das Obertorparking, 
braucht also keine spezielle Einfahrt.

Vision René Becker wird erfüllt 

Inhaber und Bauherr der gesamten Anlage ist der Generalunternehmer 
Landolt + Co. AG in Kleinandelfingen. Für den Verkauf und die Vermittlung 
ist Hans Wäny in Schlatt (Natel 078 885 69 67) der Firma IDEA-CASA 
Immobillien in Schlatt zuständig. Er ist auch zu Auskünften bereit. 

Von Wäny war zu erfahren, dass der 2011 verstorbene René Becker die 
Vision hatte, die ehemalige Kerzenfabrik als privaten Wohnraum zu 
nutzen. Dieser Wunsch wird nun erfüllt,Wäny ist davon überzeugt, dass 
diese exklusiven Eigentumswohnungen rasch Käufer oder Käuferinnen 
finden. 

Die Preise bewegen sich zwischen 630'000 und 930'000 Franken. 

Viele Vorteile

Weitere Vorteile dieser neuen Wohnungen sind: sehr ruhige Lage, in 
nächster Nähe zu Post, Banken, Ärzten, Bahn, Einkaufsgeschäften, 
grosses Angebot von Freizeit und Kultur im Städtchen, nur kurze 
Fahrzeiten nach Schaffhausen, Frauenfeld, Winterthur, Zürich.


Die ersten Wohnungen sind bereits reserviert. Wer jetzt eine Wohnung 
kauft, kann noch bei der Gestaltung der eigenen Wohnräume mitreden

Als noch vier Bauern im Stödtchen waren.

Die Scheune, die demnächst abgerissen wird, gehörte zum Bauernbetrieb 
«Weinberg» von Heinrich Hanhart, der 1981 verstorben ist. Seine Ehefrau 
Clara Hanhart, heute im 92. Altersjahr, wohnt in ihrem Eigenheim an der 
Steinerstrasse. Sie erinnert sich noch gut, als ihre Familie den Bauernhof 
mitten im Städtchen führte. Von einem grösseren Bauernhof am Albis 
kommend, fühlte sie sich in Diessenhofen mit ihren Tieren eingezwängt. 

Und sie sagte, dass es für ihren Betrieb ein Glücksfall war, dass sie 1964 
in die neue Siedlung «Birkenhof» einziehen konnten, Im «Birkenhof», so 
Frau Hanhart, habe sie mit ihrer Familie noch 9 schöne Jahre erlebt, bis 
sie die Siedlung 1973 .an Familie Weber verkauft haben. 

Und in dieser Zeit ist dann auch von René Becker die neue Kerzenfabrik 
auf dem ehemaligen Areal Hanhart gebaut worden. Und Clara Hanhart 
erwähnte, dass anfangs der 60-er Jahre noch vier Bauerbetriebe mit 
Tieren im Städtchen waren: die Bauern Hanhart, Brütsch. Meier und Flum. 

Man kann sich das heute fast nicht mehr vorstellen, dass damals vier 
Bauern ihr Vieh durch das Städtchen auf die Weide und am Abend wieder 
in die Ställe treiben mussten. 


Guido Elser (ge) 
© Text und Bilder von Guido Elser


Das Rheinufer, das Museum und dahinter die ehemalige Kerzenfabrik
Aus den Plänen (1): Die geplante Kerzenfabrik zur Rheinseite (die rote Farbe ist erst ein Vorschlag)


Aus den Plänen (2): Der geplante Neubau mit Innenhof auf der Südseite


Dienstag, 22. Mai 2012

NEU: Im Sport allgemein ***
Extremschwimmer und Extremrenner in Stein am Rhein

(von Peter Spirig) 23.05.2012 



Extremschwimmer und Extremrenner 
in Stein am Rhein 

Während den ersten Etappen von der Quelle bis zum Meer hatte Ernst
Bromeis Probleme. Auch in Stein am Rhein stieg er erst mit viel
Verspätung aus dem Wasser.


Am Donnerstagnachmittag waren Journalisten nach Stein am Rhein an die 
Schifflände geladen. Eingeladen wurden sie von Schweiz Tourismus, 
Tourismus SchaffhauserLand und Tourismus Stein am Rhein. Interessierte 
aus Stein am Rhein waren noch kaum zu sehen. Dies obwohl beim 
„Welsche Törli“ ein auffallendes und rotes Tor für eine Zielankunft 
aufgebaut wurde. 

Auf dem Deck des Salonschiffes St. Georg wurde eine Presskonferenz 
gehalten. Hier mit dabei Regierungsrat Ernst Landolt, Beat Hediger, 
Direktor SchaffhauserLand und Stadtpräsident Franz Hostettmann. Aber 
der Star fehlte. Extremschwimmer Ernst Bromeis hatte Verspätung. 

Der Mensch ist keine Maschiene

Im Jahr des Wassers entschloss er sich im Rahmen des Projektes „Das 
blaue Wunder –Rhein 2012“ von der Rheinquelle bis zur Rheinmündung 
zu schwimmen. Er macht dabei nicht nur auf das Wassers sondern auch 
auf das Wasserparadies Schweiz aufmerksam. 

Während er schwimmt organisiert Tourismus Schweiz entlang der Strecke 
Medienorientierungen und Events. Schafft er`s wird er 1`230 Kilometer 
schwimmend hinter sich gebracht haben. 

Laut Hediger gab es aber bereits im oberen Teil des Rheines Probleme. 
Das Wasser war mit 8 Grad zu kalt und der Neoprenanzug zu dünn. 
Bromeis habe gefroren und zur moralischen Unterstützung kurzfristig 
einen Freund gebeten ihn eine kurze Strecke zu begleiten. 

Beide gingen an den Rand ihrer Kräfte. Sie hätten danach nicht einmal 
mehr die Tassen gut halten können. Man habe gedacht aufzugeben. Am 
Ende der Pressekonferenz gab Hediger bekannt, dass der Bündner mit 
einem dickeren Neoprenanzug am Morgen bei Konstanz in den Seerhein 
gestiegen sei. 

Derzeit durchschwimme er den Untersee und werde am Schluss in Stein 
am Rhein aus dem Wasser steigen. Allerdings mit 2 ½ Stunden 
Verspätung. 

„So genau kann man beim Schwimmer die Ankunft nicht planen, denn der 
Mensch ist keine Maschine“. Später wurde gemunkelt, dass Bromeis einen 
Teil der Strecke nach Schaffhausen auf einem Boot mitfuhr. 

Bewiesen ist dies nicht. Später wurde bekannt, dass Bromeis aufgegeben 
habe. Schweiz Tourismus musste danach die in Deutschland geplanten 
Aktionen absagen.

Geld für krebskranke Kinder

Angekommen ist Bromeis in Stein am Rhein um 18.30 Uhr. Unter den 
Augen zahlreicher Schaulustiger stieg er trotz enormer Anstrengung mit 
einem Lächeln auf dem Gesicht aus den Fluten. Kaum aus dem weniger 
als 13 Grad kalten Wasser gestiegen erwähnte er, während er immer 
wieder seine Hände reibend versuchte zu wärmen, sehr gelitten zu 
haben. 

„Der Untersee war eine Herausforderung“. Zuerst wollte er abwarten bis 
sich der Nebel, der sich am Morgen auf dem Wasser gebildet hatte, 
lichtete. 

Als er dann im Wasser war kamen der zeitliche Druck, die Kälte und der 
Gegenwind dazu. Überraschend erhielt er und seine Crew ab Ermatingen 
Unterstützung. 

Von Reto Hunziker und einem Kollegen der bei der Insel Werd in den See 
stieg. Dies um den Extremschwimmer schwimmend moralisch zu 
unterstützen. Beide trainierten, denn Hunziker will im Juni von der Quelle 
bis zur Mündung rennen. Dabei soll Geld verdient werden. 

Für krebskranke Kinder. Jeder der mehr als 1330 Kilometer kann 
abgekauft werden. Für 13.33 Franken pro Kilometer. Auch Hunkeler wird 
in Stein am Rhein Halt machen. Und dies am 18. Juni. 


Peter Spirig (psp)
© Text und Fotos von Peter Spirig





Beat Hediger und Franz Hostettmann bei der Ansprache an die die Medienleute


Kurz bevor Ernst Bromeis nach einigen Stunden aus dem nicht einmal 13 Grad warmen Wasser
steigen kann


Beat Hediger heisst Ernst Bromeis im Kanton Schaffhausen und in Stein am Rhein herzlich
willkommen (1)


Beat Hediger heisst Ernst Bromeis im Kanton Schaffhausen und in Stein am Rhein herzlich
willkommen (2) 


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