Die Steiner Stadtmusikanten
konnten feiern...
Am Samstag und Sonntag wurde in Stein am Rhein die „Musikerchilbi“
durchgeführt
Ist Petrus den Musikanten freundlich gesinnt und lässt er die Schleusen
geschlossen? Am Freitag kamen Zweifel auf und die Wetterprognosen,
zumindest für den Sonntag, liessen Regen befürchten. Die für die
„Musikerchilbi“ der Stadtmusik Stein am Rhein zuständigen Leute
streckten am Freitagabend ihre Köpfe zusammen.
Man hätte die „Chilbi“ um eine Woche verschieben können. Aber die
Steiner Musikanten waren mutig und entschlossen sich, sie am Samstag
und Sonntag wie geplant durchzuführen.
„Ewigi Liebi“ für`s Geburtstagskind
Eröffnet wurde die Musikerchilbi, die auf dem Steiner Rathausplatz
durchgeführt wurde, am Samstag um 13.00 Uhr. Die Hohentwiel-Buebe,
unter anderem mit Wolfgang Lerch aus Stein am Rhein, spielten auf. Zu
den Hohentwiel-Buebe gehört auch eine Dame. Daher wurden die drei
Musikanten mit „Hohentwiel-Buebe mit Mirna“ angekündigt.
Danach betrat das „Trio Unerschrocken“ die Bühne. Michael Berweger,
André Guillaume und Sonja Morgenegg boten Musik vom Feinsten. Das ist
keine Überraschung, denn bei der Gruppe handelt es sich um den Sieger
eines Publikumspreises. Das Trio Unerschrocken konnte im Jahre 2010
den „Swissstar“ entgegen nehmen. Geboten wurde Musik der
besonderen Art.
Man spielte witzig und frech sowie mit besonderem „Acapella-Feeling“.
Zuletzt und aus dem Stehgreif auch den Schweizer Mundarthit „Ewigi
Liebi“. Es handelte sich um einen Wunsch für ein Geburtstagskind.
Im siebten Himmel
Den Abend bestritten wieder die „Hohentwiel-Buebe mit Mirna“. Erstmals
aufgeführt wurde eine Serenade für zwei Trompeten die kürzlich eingeübt
wurde. Es tönte gut. Gespielt wurden zudem verschiedene Hits. Auch
Hits von anno dazumal. Unter anderem „Rote Lippen soll man küssen,
denn zum küssen sind sie da“.
Dabei wurde auch vom „siebten Himmel“ gesungen. Hier wurden vor
allem die piratenhaft gekleideten Damen aus Schlatt als auch die Mäuse
aus Eschenz hellhörig. Man feierte Polterabend. Demnächst wird
geheiratet. Man ist im „siebten Himmel.
Ab in die Physio!
Trotz fetziger Musik konnte das Publikum am Samstagabend kaum zum
mitsingen und mitschunkeln bewegt werden. Trotzdem äusserte
Präsident Claudio Götz am späten Samstagabend zufrieden zu sein. Auch
wenn sowohl am Nachmittag als auch am Abend nicht alle Plätze besetzt
waren, habe man gut verkauft. Sogar die Lose gingen sehr gut weg.
Nicht schlecht staunte jener Glückspilz, der ein ganzes 10er Pack bei
einem einheimischen Physiounternehmen gewann. Sekunden nachdem er
die Sprache wieder gefunden hatte äusserte er, dass er diesen Gewinn
im Winter mit Sicherheit einlösen werde.
Am Sonntagmorgen war es dann die Staaner Buure-Musig die einiges zum
Besten gab. Zum wiederholten Male mit dabei waren danach die
Musikanten des Musikvereins Eintracht Petershausen aus Konstanz. Auch
ihre Beiträge wussten zu gefallen.
Schutz unter dem Sonnenschirm
Zum Schluss betrat Erica Arnold die Bühne. Roger Schneider, er war für
die musikalische Unterhaltung verantwortlich, kündete sie als Frau mit
Power an. „West Virginia“ ertönte. Sofort forderte die Sängerin mit Erfolg
dazu auf, mit zu klatschen.
Als zweites wurde „Louenesee“ gesungen. „ I weiss no guet, wo i är
Sunnä bi gsässä“ ertönte während die Sonne auf den Platz brannte und
die Gäste unter den zahlreichen Sonnenschirmen Schutz vor der Sonne
suchten.
Der angekündigte Regen blieb gänzlich aus. Petrus scheint der Musik gut
gesinnt zu sei. Zumindest in Stein am Rhein und zumindest in diesem
Jahr.
Peter Spirig (psp)
© Text und Fotos von Peter Spirig
(Auf unserem Latschariplatz finden Sie jeden Tag neue Reportagen, Berichte, Kommentare,
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Man feierte Polterabend: Die Mäusefrauengruppe aus Eschenz

Die „Hohentwiel-Buebe mit Mirna“ während erstmals eine Serenade für zwei Trompeten
gespielt wurde

Vier Einheimische die sich königlich vergnügten

Hier wurde tüchtig mit geschaukelt

Spielten zum Frühschoppen auf: Die Staaner Buure-Musig
Ein Paradies mitten in Wagenhausen
Esther sowie Erich Vetterli präsentierten Kunst am Teich
Am Samstag und Sonntag luden Esther sowie Erich Vetterli, man findet ihr
Haus an der Hauptstrasse 35 in Wagenhausen, zu „Kunst am Teich“.
Beide sind Künstler, aber auf sehr verschiedenen, sich aber ergänzenden
Gebieten.
Bei „Kunst am Teich“ handelt es sich um eine wiederkehrende
Veranstaltung die man gesehen haben muss. Was am Wochenende die
zahlreichen Besucherinnen und Besucher im Innenhof erwartete, war eine
Überraschung, denn mitten in Wagenhausen kann hier ein kleines
wunderschönes und vielfältiges Paradies entdeckt werden.
„Familie Vetterli hat hier auf etwa 800 m2 ihr persönliches Paradies
geschaffen“ heisst es in „Garten-Rendezvous am Untersee“. Eine
Aussage die den Nagel auf den Kopf trifft. Der Innenhof beherbergt ein
zauberhaftes Ensemble und eine von aussen ungeahnte Perle unter den
verschiedenen schönen Gärten der Region.
Opa mit Schwimmflügeli
Der Garten gliedert sich einerseits in einen „Relax-Bereich“ mit herrlichem
Teich der sich auch eignet darin zu schwimmen. Nicht nur der Mensch
sondern unter anderem auch Libellen freuen sich darüber, dass hier ein
herrlicher und in seiner Grösse beachtlicher Teich entstanden ist.
Auf der anderen Seite befindet sich eine Liegewiese mit Blick auf eine
herrliche Vielfalt von Pflanzen und Blumen. Darunter eine Rose mit dem
Namen „Polarstern“. Es handelt sich um eine hübsche, wuchsfreudige und
winterharte Blume mit weisser Blüte. Sie kann bis zu 100 Zentimeter
gross werden.
Das „Gedicht eines herrlichen Gartens“ ist ein Kunstwerk. Am
Wochenende wurde es mit abwechslungsreicher weiter Kunst bereichert.
Einerseits konnten zahlreiche Patchworkkreationen von Erich Vetterli`s
Frau Esther Vetterli bewundert werden. „Ich habe in letzter Zeit vor
allem Kinder- aber Froschquillt gemacht“ so die Künstlerin.
Zu bewundern waren diverse grosse und auch kleinere Werke. Allesamt
wunderschön und äusserst farbenfroh hergestellt. Sie machte aber auch
auf einen schönen „Halbtopf“ aufmerksam. Hergestellt wurde er von
Sarah Ilg-Vetterli.
Andererseits konnte der Gast auch Präsentationen von Kreativkünstlerin
Edith Wäspi aus Stein am Rhein bewundern. Zu bewundern gab es eine
abwechslungsreiche Creation. Angeboten wurden unter vielen anderen
Kunstwerken aus Ton eine Sonnenanbeterin, die Oma mit Schwimmring
und auch der Opa mit Schwimmflügeli.
Teilweise nahmen diese kleinen, feinen und liebevoll gestalteten Werke
das Ufer rund um den Teich in Beschlag. Im Angebot aber auch einfache
Teetassen.
Das Lied „Dr Häxeschuss“
Auch gesanglich wurden die Gäste verwöhnt. Zusammen mit Tochter
Sarah Ilg-Vetterli sang Erich Vetterli unter anderem „Fasch wie es Gebät“.
Beide im entsprechenden Outfit. Zu hören war aber auch „I have a
dream“ so wie man es von der schwedischen Popgruppe ABBA kennt.
Schliesslich Vater Vetterli mit „Dr Häxeschuss“ nach Ruedi Riemann. Dank
etlichen Helferinnen und Helfern konnten die Gäste auch kulinarisch
verwöhnt werden. Auf der Karte wurden unter anderem und passend
„Kafi Ruggeschwimmer“ und „Kafi Wasserläufer“ angeboten. „Kafi
Ruggeschwimmer“ mit einem Schuss „Whyski“ und „Kafi Wasserläufer“ mit
Baileys. Es handelt sich dabei um einen irischen Creamlikör
Peter Spirig (psp)
© Text und Fotos von Peter Spirig

Erich Vetterli und Sarah Ilg-Vetterli singen, unterstützt von Selina Ilg, „Fasch wie es Gebät“

„Dr Häxeschuss“ so wie ihn Erich Vetterli präsentierte

Künstler und Kunstwerke: Esther Vetterli, Erich Vetterli, Edith Wäspi und Sonnenanbeterin