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Freitag, 7. Juni 2013

Unwetter im Kanton Thurgau (mit Video-Dokument)

NEU: Gemeinde Schlatt TG *** Unwetter im Kanton Thurgau (Video) (von Till Burgherr) 07.06.2013


Unwetter im Kanton Thurgau

In Schlatt bedeckte eine 30 Zentimeter hohe Hagelschicht den Boden. 

"So etwas habe ich noch nie erlebt, und ich hoffe, dass ich das auch nie 
mehr erleben werde", sagt Feuerwehrkommandant Hans Möckli am Tag 
danach. 

Er hat in dieser Nacht keine Stunde geschlafen und zusammen mit zehn 
anderen Männern der Feuerwehr Schlatt im Thurgau bis 6 Uhr morgens 
durchgearbeitet. 40 Mann seiner Feuerwehr standen gestern Abend im 
Einsatz. "Das Unwetter kam für uns völlig überraschend."

Ins Dorf abgerutscht

Die Front mit Hagel und Starkregen zog am Donnerstagabend zwischen 
19 Uhr und 20.30 Uhr über den Unterthurgau und die Region Frauenfeld. 
Aber vor allem Schlatt und...  (weiter im Text und zum Video...)





Freitag, 8. März 2013

SD Thurgau danken - für den „Querulanten“!


(von Willy Schmidhauser) 09.03.2013


SD Thurgau danken -
für den „Querulanten“!


Wir Schweizer Demokraten sind und waren immer eine Oppositionspartei.
Als solche galt unser Augenmerk den Fehlentwicklungen und
Fehlentscheiden in unserem Lande und in den Führungsetagen.
Dies ist den Regierenden immer ein Dorn im Auge, für sie sind wir
Querulanten!
 



















So gut wie nur möglich möchten wir Querulanten sein und bleiben. Land 
und Demokratie brauchen Kritiker, Querdenker, Opposition und eben die 
Querulanten, die sagen und sagen dürfen, was es zu sagen gibt!

Es hat sich eingebürgert, vorab Querdenker von rechts zu sabotieren, zu 
benachteiligen, zu verleumden. Darum haben wir Parlamentswahlen im TG 
nicht mehr bedient!

Aber als Regierungsratskandidat ohne viel Geld, ohne Plakat, Flugblatt 
und Werbekampagne erhielt ich vor Jahren rund 15‘000 Stimmen. Im 
2012 gab es ein 5er-Päckli der bisherigen Regierungsräte. 

Um überhaupt von Wahlen reden zu können kandidierte ich als 
Aussenseiter – wieder ohne Flugblatt, Plakat und Geld – doch diesmal 
haben viele Medien kaum Empfehlungen abgegeben – eher das Gegenteil 
und ich hatte als Betroffener zu all dem meist gar nichts zu sagen! 

Trotz aller Negativ-Empfehlungen und Benachteiligungskampagnen gab 
mir das Thurgauer Volk über 12‘000 Stimmen! Offensichtlich haben trotz 
allem viele Wähler unsere Arbeit sehr gelobt und geschätzt; sie hatten 
erkannt, wie wichtigt Querulanten wirklich sind.

Leider haben wir uns zu wenig um die SD-Schweiz gekümmert, wir haben 
uns nicht eingemischt. Das war ein Fehler. Heute hat die SD-Schweiz 
verloren, viele haben sich verabschiedet, ganze Sektionen und Kantone 
sind tot. 

Da hilft keine Namensänderung! Gegen das langsame Sterben von 
Rechtsparteien gäbe es nur ein einziges Mittel: „Das freie Wort und die 
freie Meinungsbildung“ so-wie für alle gleich lange, mediale Spiesse! 

Doch davon ist unser Land, entgegen der Verfassung – weit entfernt! 

Im Thurgau bestimmt im April 2013 die SD-Jahres-Versammlung über die 
Zukunft. Sicher ist nur dies: Die SD Thurgau werden leben und für’s Land 
arbeiten, solange die Jahresversammlung dies so will!

Für die SD-Thurgau
Willy Schmidhauser
Sekretär



Sonntag, 27. Januar 2013

„Fracking“ muss grundsätzlich verboten werden!

NEU: Unser Lebensraum *** "Fracking" muss grundsätzlich verboten werden! 
(von Willy Schmidhauser)(27.01.2013)





„Fracking“
muss grundsätzlich verboten werden!


Die Gier nach immer mehr und täglich höherem
Profit kennt keine Grenzen – ideal passend dazu
ist die widersprüchliche Sucht nach immer mehr
Wachstum unserer Regierung und somit der Re-
gierungsparteien und vieler Lehranstalten und
Universitäten. 


Logisch, dass ein äusserst fragwürdiges und 
riskantes Fracking „grundsätzlich nichtverboten werden soll“ – Experten sollen prüfen,
wo Trinkwasserquellen und Wasserströme ge-
fährdet sein könnten, meint der Regierungsrat
des Kantons Thurgau! 


Wir meinen, zu solch fragwürdigen und hoch 
giftigen Verfahren gibt es in der Schweiz und im 
nahen Nachbarland (Deutschland) nur eine einzige 
Antwort: NEIN!





Was wollen und sollen Experten prüfen? Wie
sollen diese Spezialisten wissen, wie die 

Verläufe und Strukturen in grossen Tiefen wirklichsind und wie soll da eine Sicherheit für die 
Gesundheit unserer Enkel und Urenkel sicherge-stellt werden können? Wann wird endlich die
Vernunft und ein Masshalten im Interesse der
zukünftigen Generationen auch im Thurgau 
sichtbar werden? Nehmen wir endlich Mass - 
in der Natur – kein Baum wächst in den Himmel!


SD Thurgau
Kant. Parteileitung

Dienstag, 15. Januar 2013

Eine neue Bleibe für in Not geratene Esel

NEU: Pferdehof Grünegg *** Eine neue Bleibe für in Not geratene Esel 
(von Peter Spirig) (15.01.2013)



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Eine neue Bleibe
für in Not geratene Esel
 

Auf dem Pferdehof Grünegg wurden nun auch Esel aufgenommen die
ein artgerechtes Zuhause brauchen. Nun werden im Tierparadies
oberhalb Eschenz Paten gesucht.


Seit mehr als zwanzig Jahren haben es Hanni und Fritz Niederhauser aus 
Eschenz mit Eseln zu tun. Seit 14 Jahren halten sie auch Esel auf dem 
Pferdehof Grünegg und seit kurzem kümmern sie sich um ganz besondere 
Esel. Deshalb nennen sie ihren Hof nun nicht nur „Pferdehof Grünegg“, 
sondern auch „Eselhof Grünegg“. 

Einige der neu aufgenommen Esel bezeichnen Niederhauser`s als 
Sozialfälle und haben die Aktion „Hilfe für Esel“ in`s Leben gerufen. Dabei 
werden Patenschaften für acht Vierbeiner angeboten. Die Esel stammen 
aus den Kantonen Thurgau und Zürich, einige von ihnen fristeten bisher 
kein schönes Dasein. 

Kein Interesse an der richtigen Haltung

Einerseits erhielten Niederhauser`s die Esel von den Besitzern, 
andererseits von Leuten die anstelle der Besitzer sich um die Tiere 
kümmerten. Diese haben die Esel den Besitzern abgekauft und auf die 
Grünegg gebracht. Bei einigen war auch der Tierschutz aktiv. 

Aufgrund morastigem Boden und schlechter Unterkunft hatten einige 
Hufprobleme. Vernachlässigt man die Pflege der Hufe kommt es zu 
Krankheiten. Das weiss auch Hufpfleger Roger Geiger aus Stein am Rhein. 

Ohne dass die Finanzierung gesichert ist, hat er ein Auge auf die Hufe. 
Auch auf jene der zwölfjährigen Balou. Ihre Hufe waren zu lang und sind 
daher in einer Form die einer Banane gleichen. Langsam müssen sie in die 
richtige Form gebracht werden. Wenn dies überhaupt noch möglich ist. 

Teuer wird es, wenn der Tierarzt benötigt wird. Unterernährt waren die 
Esel nicht. Im Gegenteil, denn Niederhauser`s gehen davon aus, dass die 
Esel zu viel und oft das falsche Futter erhielten. Die Halter hatten laut 
Fritz Niederhauser keine Kenntnisse über die richtige Pflege der Esel. 
Oder einfach kein Interesse. 

Das tut der Psyche gut

Erstmals wurde die Aktion während der Steiner Märlistadt vorgesellt (der 
Bote vom Untersee und Rhein berichtete). Bisher gibt es zehn Paten. 
Einige wohnen in der Region, andere von weiter weg. Eine 
Patenschaftszusage kam sogar aus Asien. 

„Ich habe mir vorgestellt, dass es Erwachsene sind die Kindern eine 
Patenschaft schenken, aber das was dann kam habe ich mir so nicht 
vorgestellt“ erwähnte Hanni Niederhauser. Anstelle von Kindern wurden 
vor allem Männer beschenkt. Sie erhielten das Geburtstags- und 
Weihnachtsgeschenk von ihren Frauen. 

Pro Monat kostet eine Patenschaft zwanzig Franken. Damit die Kosten 
gedeckt werden können, werden pro Esel sechs bis sieben Patenschaften 
benötigt. Als Gegenleistung werden Pate oder Patin bei Spaziergängen 
mit „ihrem Esel“ begleitet. Es sind Spaziergänge inmitten einer herrlichen 
Natur, mit Blick über Eschenz sowie auf den Untersee. 

Sie tun der Psyche gut. Wer will, kann auch bei der Pflege der Tiere Hand 
anlegen. 

Fast beim Metzger gelandet

Pate oder Patin erhalten eine Urkunde wobei keinerlei Verpflichtungen 
bezüglich Umgang mit den Tieren eingegangen werden. Ziel sei, Eseln zu 
helfen und Verständnis für sie zu wecken. Bei persönlichen Kontakten 
könne das Vertrauen der Tiere gewonnen werden. 

Ein guter Umgang mit ihnen komme zurück. Im Gehege steuern die Esel 
sofort auf Niederhauser`s zu. Vertrauensvoll suchen sie den 
Körperkontakt. Einer legt sogar den Kopf auf die Schulter von Hanni 
Niederhauser, der andere legt seinen auf die Schulter von Fritz 
Niederhauser. 

Dabei wären einige von ihnen fast beim Metzger gelandet. Nun wird ihnen 
auf Grünegg eine neue Heimat geboten. Dort sind anstelle von 
Patenschaften auch andere Spenden willkommen. Weitere Informationen 
sind auf www.eselhof-gruenegg.ch erhältlich.


Peter Spirig (psp)
© Text und Fotos von Peter Spirig




Das Produkt falscher Hufpflege: Ein Huf in Form einer Banane


Laut Fritz Niederhauser kommt ein guter Umgang mit einem Esel zurück


Haben die Aktion „Hilfe für Esel“ in`s Leben gerufen: Hanni und Fritz Niederhauser


Hat ihre Esel ins Herz geschlossen: Hanni Niederhauser


Dienstag, 25. Dezember 2012

Polizeimeldungen aus den Kantonen TG / SH / ZH *** Frontal kollidiert

NEU: Polizeimeldungen aus den Kantonen TG / SH / ZH *** Frontal kollidiert 
(von Daniel Meili) (26.12.2012)


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25. Dezember 2012, 16.35 Uhr

Frontal kollidiert

SCHÖNHOLZRSWILEN (kapo) Nach einem Verkehrsunfall in
Schönholzerswilen mussten am Dienstag zwei Autofahrer ins Spital
gebracht werden.


Ein 20-jähriger Autofahrer war um zirka 11.40 Uhr auf der Hauptstrasse 
von Mettlen in Richtung Wuppenau unterwegs. Kurz vor dem Weiler 
"Wartenwil" verlor er aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über 
sein Auto und rutschte über die Gegenfahrbahn in die Wiese. 

Von dort schleuderte er zurück auf die Strasse und kollidierte 
schlussendlich auf der Gegenfahrbahn mit einem Autofahrer aus der 
Gegenrichtung. 

Beide Autofahrer mussten vom Rettungsdienst mit mittelschweren 
Verletzungen ins Spital gebracht werden, der Sachschaden ist einige 
zehntausend Franken gross. 

Für die Spurensicherung kam der Kriminaltechnische Dienst der 
Kantonspolizei Thurgau vor Ort. Die Feuerwehr am Nollen sperrte die 
betroffene Strecke vorübergehend ab und leitete den Verkehr um.

Daniel Meili 



Nach der Kollision mussten beide Autofahrer ins Spital gebracht werden 
(Bild: Kapo TG)



Sonntag, 2. Dezember 2012

Thur-Anwohner fordern wirkungsvollen Hochwasserschutz

NEU: Thur-Anwohner fordern wirkungsvollen Hochwasserschutz 
(von Alfons Lenz) (02.12.2012)



Thur-Anwohner fordern wirkungsvollen
Hochwasserschutz


Meine Stellungsnahme im General-Anzeiger vom 10. Januar 1979


zitat:
Zwölf Jahre lang wurden sie mit Trostpflanstern abgefertigt.
Jetzt platze den Uesslingern und den Rtzenholzern der Kragen:
Nach dem August-Hochwasser wollen die Bürger der Regierung
so lange auf die Füsse treten, bis sie endlich wirkungsvolle
Massnahmen zum Schutz der Thurland-Bewohner getroffen hat.
"Uns ist das nicht zumutbar" erklärte entschieden dem General-
Anzeiger der Uesslinger Alfons Lenz, "dass wir jedes Jahr Angst
vor einem Hochwasser haben müssen"


Seit sieben Jahren liegt nach Lenz ein Richtprojekt zur Sanierung der 
Thur beim Kanton Thurgau: Die ETH-Studie war auf Grund des 
Hochwassers 1965 in Auftrag gegeben worden. Warum kam das
Projekt nicht zur Ausführung ? Die Behörden haben das ein bisschen
zu klein dimensionierte Projekt einfach Schubladisiert. 

Lenz: Diese Studie hätte nur leicht grösser ausgefertigt werden müssen. 
Ein neues Projekt wäre also gar nicht notwendig. Auch wirft Lenz dem 
Staat vor, 33 Milionen Franken fehlinvsetiert zu haben. 

In der Tat: Die Obrigkeit wollte den Hochwassern mit Steinverbauungen 
entlang dem Thur-Ufer beikommen. "Das Problem wurde völlig falsch 
angepackt", so der engagierte Liegenschaftsbesitzer, der das 
Hochwasser jeweils von der Stube aus auf sein Haus zukommen sieht. 

"Die Steine waren als Erosionsschutz gedacht. Sie haben aber einzig die
Wirkung gehabt, Unmengen von Sand auf das Thurvorland hinaus-
zutransportieren und abzulagern"

Kiesentnahme, Unsinn erstens Ranges ? 

Parallel zur Uferverbauung mit den mächtigen Steinen wurde auch
ein Verbot zur Kiesentnahme aus der Thur erlassen. Diese
Bestimmung wird von Lenz als Unsinn ersten Ranges betrachtet. 
Sie wurde aufgestellt, damit die Erosions-Schutzmauer nicht von 
Wasser unterlaufen werde. 

Von Felben bis zu Zürcher Grenze ist das Gefälle aber ohnehin so minimal, 
dass sich auf dieser Strecke der Grossteil des gesamten Thur-Geschiebes 
ablagern kann. 

Noch einen schwerwiegenden richtet Lenz, der die uneingeschränkte

Rückendeckung der Bewohner der südlichen Thurebene von Uesslingen 
bis Altikon (ZH) geniesst, an die Regierung "der Thur-Unterhalt wurde
in den vergangenen Jahren vernachlässigt". 

Als Kronzeuge bietet Alfons Lenz die Natur an. Während die Landwirte 
füher mit den Heuwagen unter der Thurbrücke Uesslingen durchfahren 
konnten, vermag heute nicht einmal mehr ein zehnjähriges Kind das Oehr
zu passieren ! Das Vorland erhöhte sich durch die Sandablagerungen 
um zwei Meter in 30 Jahren. 

"Beamte sind Theoretiker"

Gemeinsam mit 38 Thurebene-Bewohnern empfahl Lenz den Regierungs
räten in Frauenfeld "Vergessen sie für einmal die Theorien, welche 
ihre Beamten vertreten". 

Lassen sie sich bei olchen Problemen durch die erfahrenen und praktisch 
ausgebildeten Personen beraten. Es wird sich bestimmt ein zu 
realisierendes Projekt ergeben. 

Gründe für diesen weisen Ratschlag an die Executive gibt es genug. 
Anno 1929/30 war der Binnenkanal in ziemlich pragmatischer Weise 
vertieft worden. Lenz: "Immerhin 35 Jahre lang konnten die Bewohner
der Thurebene dann ruhig schlafen".

Für die Hochwasser-Geschädigten, die seit 1965 drei Dammbrüche
erleben mussten, sind Fachleue inzwischen nahezu suspekt. Die
Uesslinger, Erzenholzer, Altikoner und die Bewohnervon Wyden und
Feldi haben längst selbst erkannt, weshalb das Wasser so leicht
über die Dämme gelangen kann. 

Die Thur besteht nämlich aus drei Flussbetten! Der Sand wurde 
vornehmlich in Ufernähe hinter der Steinverbauung abgelagert. Mit 
den Jahren entstand beim Thur- Vorland ein Gefälle, das vom Ufer zu 
den Dämmen fällt. Sobald das Thurwasserüber den Erosionsschutz 
hinauswächst, bilden sich neben dem Hauptfluss (Mitte) je zwei weitere, 
nicht ungefährliche Flüsse den Dämmen entlang. 

Das Gehölz auf dem südlichen Thur-Vorland verhindert einen reibungs-
losen Fluss des Wassers innerhalb der Dämme. Die Bäume und
Sträucher erzeugen Widerstand, was zu punktuellen Wasserstands
erhöhungen führt. 

Die teilweise zu niedrigen Dämme ermöglichen an diesen Stellen ein 
Ueberlaufen des Flusses. Das Wasser frisst von hinten die Dämme an und 
schächt sie kontnuierlich. Das Wasser kann dann wuchtig auf die 
Thurebene hinausfliessen. 

Was geschah seit dieser Auffoderung ?

Erst im Jahre 1998 - 2001 wurde die Korrektion vorgenommen und
die Dämme um 110 cm erhöht. Es verstrichen also nochmals 20 Jahre 
bis wir einigermassen ruhig schlafen können. Was lange währt wird
endlich gut. 

Uesslingen, 1. Dezember 2012 


Alfons Lenz



Hochwasser am 24.12.1994 / Arbeiten an der Thurverbauung
1998 - 2001





Sonntag, 30. September 2012

Ungewöhnliche Bergung für die Seepolizei

NEU: Münsterlingen (kapo) *** Ungewöhnliche Bergung für die Seepolizei
(von Daniel Meili) 30.09.2012



Ungewöhnliche Bergung
für die Seepolizei


MÜNSTERLINGEN (kapo) Die Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau hat
am Samstag vor Münsterlingen eine grosse Menge Heliumballone aus
dem Bodensee gefischt.


Eine Patrouille der Seepolizei entdeckte um zirka 14 Uhr vermutlich 
mehrere hundert Heliumballone, die vor Münsterlingen im Wasser trieben. 
Diese waren kurz zuvor im Rahmen einer Veranstaltung in der Region 
Kreuzlingen gestartet worden und wegen dem stark einsetzenden Regen 
in den See gefallen.

Die Seepolizei konnte einen Teil der Ballone einsammeln, viele wurden 
durch den auffrischenden Wind aber in verschiedene Richtungen 
weggetrieben. 

Personen, die am Seeufer solche Ballone finden werden freundliche 
gebeten, diese in den nächsten Abfalleimer zu werfen. 


Daniel Meili



Die Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau konnte einen Teil der Ballone aus dem Wasser fischen (1) 
(Bild: Kapo TG) 


Die Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau konnte einen Teil der Ballone aus dem Wasser fischen (2) 
(Bild: Kapo TG)



Samstag, 29. September 2012

Brevetierung der Polizeischule 11/12

NEU: Kantonspolizei Thurgau *** Brevetierung der Polizeischule 11/12 
(von Andy Theler) 29.09.2012


Brevetierung der Polizeischule 11/12
der Kantonspolizei Thurgau in Kreuzlingen


KREUZLINGEN (kapo) 19 Polizistinnen und Polizisten haben am Freitag
vor Regierungsrat Claudius Graf-Schelling den Amtseid geleistet und sind
in die Kantonspolizei Thurgau aufgenommen worden.


Vier Frauen und zwölf Männer haben erfolgreich die Polizeischule 
2011/2012 der Kantonspolizei Thurgau absolviert. Sie legten am Freitag 
in der Aula der Pädagogischen Maturitätsschule in Kreuzlingen über der 
Thurgauer Fahne ihren Amtseid ab. Offiziell in die Kantonspolizei Thurgau 
aufgenommen wurden auch drei Polizisten, die im Jahresverlauf aus 
anderen Korps zur Kantonspolizei Thurgau gestossen sind.

In der Bevölkerung verankert

Im Beisein von hochkarätigen Gästen aus Politik, Armee, Justiz und 
Verwaltung hiess Kommandant Hans Baltensperger die neuen 
Polizistinnen und Polizisten im Korps willkommen: „Als meine neuen 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treten Sie in ein Polizeikorps ein, das 
getragen wird von einem gesunden Selbstverständnis, einem Stolz, 
Thurgauer Kantonspolizistin und Kantonspolizist zu sein - ein Korps, das 
in der Thurgauer Bevölkerung verankert ist.“ 

Die Kantonspolizei Thurgau wolle eine bürgernahe Polizei sein, die mit 
sichtbarer Polizeipräsenz rasch und zeitgerecht agieren und reagieren 
kann, sagte der Kommandant: „Sie werden bald spüren, dass ich diese 
Grundsätze in der täglichen Arbeit widerspiegeln sehen will.“ 

So heisse zum Beispiel „bürgernahe Polizei“ auch, eine fassbare Polizei zu 
sein. Dazu gehöre die Patrouillentätigkeit nicht nur mit dem Fahrzeug, 
sondern auch zu Fuss durch Dörfer und Weiler. Ein Gespräch mit der 
Bevölkerung sei dabei erwünscht: „Sie müssen die Anliegen der 
Bevölkerung spüren, Sie müssen ihre Bedürfnisse kennen,“ gab 
Baltensperger seiner Erwartung an die jungen Polizistinnen und Polizisten 
Ausdruck.

Für eine funktionierende Demokratie sei es von grundlegender Bedeutung, 
dass das Zusammenleben und die politische Auseinandersetzung in ein 
Klima von Sicherheit und Respekt eingebettet sind, sagte der 
Kommandant der Kantonspolizei Thurgau. 

Das Einhalten der Gesetze, der Spielregeln unseres Zusammenlebens, sei 
dabei unabdingbar. „Ich freue mich, mit Ihnen zusammen dazu 
beizutragen, dass sich die Bevölkerung im Kanton Thurgau sicher fühlen 
kann.“

„Wir lassen Sie nicht alleine“

Regierungsrat Claudius Graf-Schelling, Chef des Departements für Justiz 
und Sicherheit, gratulierte den neuen Polizistinnen und Polizisten zu 
ihrem Mut, den angestammten Beruf verlassen und sich auf das Wagnis 
einer neuen Berufung eingelassen zu haben sowie zu ihrem „Einsatz, 
Können und Durchhaltewillen“. 

Diese Eigenschaften hätten ihnen ermöglicht, die Polizeischule erfolgreich 
abzuschliessen. Zur Polizeischule Ostschweiz in Amriswil sagte der 
Regierungsrat: „Wir sind froh und auch stolz, dass die Ostschweizer 
Kantone und das Fürstentum Liechtenstein ihre Polizistinnen und 
Polizisten in unserm Kanton fachkundig ausbilden.“

"Ihre Arbeit gestaltet sich nicht immer einfach", wandte sich Graf-Schelling 
an die Polizistinnen und Polizisten, "denn sie werden in der Öffentlichkeit 
nicht ausschliesslich als Freund und Helfer wahrgenommen." 

Er erwarte jederzeit professionellen Einsatz und vorbildliches Verhalten, 
sagte der Regierungsrat, "dies im Wissen, dass Sie die Fähigkeiten 
haben, die es braucht“. Dabei könnten die Polizistinnen und Polizisten 
sicher sein, dass die Vorgesetzen und er als Departementschef zu ihnen 
stehen: "Wir lassen Sie nicht alleine."

Klares Bekenntnis

Dies sei jedoch kein Freipass für jegliches polizeiliches Handeln, sagte der 
Regierungsrat. Auch die Polizei sei der Rechtsordnung verpflichtet; dem 
kantonalen Recht und dabei an erster Stelle dem neuen Polizeigesetz, 
dem Bundesrecht und dem Völkerrecht. Graf-Schelling strich die 
Bedeutung der Menschenrechte heraus: "Es sind die Rechte, die allen 
Menschen zukommen - unabhängig von Ethnie, Nationalität, Religion, 
Geschlecht, Alter, oder sozialem Status." 

Bei der Durchsetzung der Rechtsordnung sei zu berücksichtigen, dass die 
Polizei oft rasch und entschieden handeln müsse. Es gelte deshalb, ein 
weites polizeiliches Ermessen zu respektieren: „Dafür habe ich mich 
eingesetzt, seit ich im Amt bin, und dafür werde ich mich auch in Zukunft 
einsetzen", betonte der Regierungsrat. 

Im Namen der Thurgauer Regierung wünschte Graf-Schelling den neu 
vereidigten Polizistinnen und Polizisten beruflich und persönlich "jenes 
Quäntchen Glück, das wir alle stets benötigen", und viel Erfolg und viel 
Freude bei der Arbeit in unserer und für unsere Gesellschaft. 

Musikalisch umrahmt wurde die Brevetierungsfeier durch die Lieder des 
Polizeimännerchors Thurgau unter der Leitung von Claudia Hugentobler.


Brevetiert wurden (Name, Dienstort):
Bartholdi Hejko; Verkehrspolizei, Frauenfeld
Dort Michael; Verkehrspolizei, Frauenfeld
Schnell Tobias; Aussendienst, Aadorf
Roth Philipp; Aussendienst, Amriswil
Nater, Denise; Aussendienst, Amriswil
Weber Manuela; Aussendienst, Frauenfeld
Zeller Michèle; Aussendienst, Schlossberg Frauenfeld
Schefer Stefan; Aussendienst, Müllheim
Lippuner Roland; Aussendienst, Kreuzlingen
Rezzonico Dario; Aussendienst, Kreuzlingen
Brändle Thomas; Aussendienst, Münchwilen
Sieber Daniel; Aussendienst, Rickenbach
Ganahl Sandro; Aussendienst, Romanshorn
Züblin Sarah; Aussendienst, Romanshorn
Neuenschwander Fabian; Aussendienst, Weinfelden
Wagner Dominik; Aussendienst, Weinfelden

Brevetiert wurden ausserdem Marcel Baumann, Oliver Angehrn und 
Fabian Güttinger, die im Jahresverlauf aus anderen Korps zur 
Kantonspolizei Thurgau gestossen sind.


Andy Theler 



Die frisch vereidigte Polizeischule 2011/12 der Kantonspolizei Thurgau


Amtseid über die Thurgauer Fahne: Regierungsrat Dr. Claudius
Graf-Schelling mit Polizistin Michèle Zeller



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