NEU: Polizeimeldungen aus den Kantonen TG / SH / ZH *** Frontal kollidiert
(von Daniel Meili) (26.12.2012)
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25. Dezember 2012, 16.35 Uhr
Frontal kollidiert
SCHÖNHOLZRSWILEN (kapo) Nach einem Verkehrsunfall in
Schönholzerswilen mussten am Dienstag zwei Autofahrer ins Spital
gebracht werden.
Ein 20-jähriger Autofahrer war um zirka 11.40 Uhr auf der Hauptstrasse
von Mettlen in Richtung Wuppenau unterwegs. Kurz vor dem Weiler
"Wartenwil" verlor er aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über
sein Auto und rutschte über die Gegenfahrbahn in die Wiese.
Von dort schleuderte er zurück auf die Strasse und kollidierte
schlussendlich auf der Gegenfahrbahn mit einem Autofahrer aus der
Gegenrichtung.
Beide Autofahrer mussten vom Rettungsdienst mit mittelschweren
Verletzungen ins Spital gebracht werden, der Sachschaden ist einige
zehntausend Franken gross.
Für die Spurensicherung kam der Kriminaltechnische Dienst der
Kantonspolizei Thurgau vor Ort. Die Feuerwehr am Nollen sperrte die
betroffene Strecke vorübergehend ab und leitete den Verkehr um.
Daniel Meili
Nach der Kollision mussten beide Autofahrer ins Spital gebracht werden (Bild: Kapo TG)
NEU: Copacabana-Flash *** Was sich die Brasilianer von Papai Noel wünschen
(von GBC-Team) (25.12.2012)
Was sich die Brasilianer
von Papai Noel wünschen
und wie sich zwei Deutsche auf Weihnachten
in der Megacity Rio de Janeiro vorbereitenKleidung, Spielzeug, Schuhe, Accessoires, Kosmetik und Parfums: Dies
sind laut einer aktuellen Umfrage von CONECTAí, zuständig für
Internetbefragungen bei IBOPE Inteligência, die in diesem Jahr
meistgekauften Geschenke brasilianischer Internet-Nutzer.63 Prozent der Befragten schenken Kleidung, Spielzeug hingegen nur 41
Prozent. 38 Prozent erwerben Schuhe, 35 Prozent entscheiden sich für
Accessoires wie Taschen oder Schmuck und 32 Prozent kaufen Kosmetik
oder Parfums.
Laut der Umfrage werden 53 Prozent der Geschenke für die Eltern
gekauft. 49 Prozent der Präsente sind für Frau/Mann oder
Freund/Freundin vorgesehen. Kinder beschenken 36 Prozent der
Befragten.
33 Prozent erwerben Geschenke für die Geschwister. Ebenfalls 33
Prozent geben an, sich selbst zu beschenken. Doppelnennungen jeweils
mit eingeschlossen.
Um Weihnachten angemessen zu feiern, würden die Befragten auf drei
Nahrungsmittel in keinem Fall verzichten: Die Spitzenposition nimmt mit
56 Prozent der Panettone, von italienischen Einwanderern Ende der
1940er nach Brasilien gebracht, ein. 
Wie in den USA steht auch der Truthahn hoch im Kurs, ohne den für 47
Prozent der Befragten ein gelungenes Weihnachtsfest undenkbar ist.
Trockenfrüchte, zu denen auch Walnüsse, Mandeln und Haselnüsse
gezählt werden, sind für 32 Prozent unverzichtbar.
Die Getränke-Hitliste wird von Wein angeführt (35 Prozent), gefolgt von
Sekt und Erfrischungsgetränken mit jeweils 22 Prozent.
Durchschnittlich bis zum achten Lebensjahr (8,5 Jahre) gaben die
Befragten an, an die Existenz des Weihnachtsmanns als guten alten
Mann, der die Geschenke bringt, geglaubt zu haben.
Könnten sie sich heute etwas vom Weihnachtsmann wünschen, wäre
dies, zumindest bei 33 Prozent der 2.292 Teilnehmer der CONECTAí-
Befragung, ein höheres Gehalt. Weitere 15 Prozent sollte der
Weihnachtsmann eine Beförderung bringen und 14 Prozent erträumen
sich eine Gewinnbeteiligung an ihrem Unternehmen. (weiterlesen...)
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NEU: Stadt Diessenhofen *** Neue LED-Leuchten ersetzen alte Strassenlampen
(von Armin Jungi) (22.12.2012)
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NEU: Martha's Advents-Box 2012 *** 24. Dezember (von Martha Stadlmair) (24.12.2012)
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24. Dezember
Tränen
Tränen kullern über meine Wangen, ganz leise weine ich in mein Kissen.
Tief vergrabe ich mich unter der Decke. Heute ist es wieder so weit, es ist
Weihnachten. Im Zimmer herrscht ein fröhliches Treiben, die meisten
Heimkinder sind ausgelassen und übermütig.
Sie werden in den nächsten Stunden von ihren Eltern abgeholt,
Grosseltern oder Bekannten, bei denen sie ein liebliches Weihnachtsfest
verbringen werden. Nur ich und einige wenige Kinder müssen
Weihnachten im Heim verbringen. Langsam krieche ich unter der Decke
hervor; ich muss trotzdem meine Pflichten erfüllen.
Kaum stehe ich, kommt Schwester Maria auf mich zu und schnauzt mich
an:
„Du bist schon wieder zu spät, es ist immer das Gleiche mit dir. Räum
deinen Platz auf und geh in die Küche, um zu helfen.“
Beim Hinausgehen ergänzt sie noch:
„Schliesslich organisieren wir das Weihnachtsfest nur für euch.“ Wieder
habe ich einen Kloss im Hals. Ich muss mich zusammen nehmen, damit ich
nicht laut losheule. Der Heiligabend im Heim ist so etwas von unpersönlich
und kalt, dass wir Kinder gerne darauf verzichtet hätten.
Nicht einmal ein Christbaum wird aufgestellt, nur ein Kranz mit wenigen
Kerzen. Geschenke bekommen wir jedes Jahr dieselben, nämlich eine
kleine Büchse mit trockenen Guezli, steinhart. Die Schwestern machen
schnell, denn sie wollen nach Hause, um das Fest zu feiern.
Wir müssen dann meistens um 21 Uhr ins Bett, und nur die Nachtwache
bleibt da, natürlich mürrisch und schlecht gelaunt.
In der Küche begegne ich Schwester Agnes. Sie ist eigentlich keine
Schwester, sie hilft hier nur aus, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie
wohnt ganz in der Nähe, in einem schönen Haus. Sie ist der Lichtblick im
Heim, und sie merkt sofort, wenn es einem Kind schlecht geht und nimmt
es dann spontan in den Arm.
Man spürt eine Wärme, die es im ganzen Heim sonst nicht gibt.
„Hallo Marco!“ Schon ihre Stimme beruhigt mich und ein scheues Lächeln
huschte über meine Lippen.
„Na freust du dich auf Weihnachten?
Ich habe später eine Überraschung für dich.“
„Eine Überraschung!“
Bekomme ich heute mal mehr geschenkt als nur alte Guezli?
Ich werde ganz nervös, nun habe ich etwas, auf das ich mich freuen
kann.
„Stehst du immer noch rum!“
Schwester Maria reisst mich aus meinen Gedanken.
„Arbeite, du fauler Kerl!“
Ich mache mich an die Arbeit, es fällt mir leichter als sonst, denn mir
schwirrt den ganzen Tag meine Überraschung durch den Kopf.
Um 17 Uhr geht Schwester Agnes, ohne sich von mir zu verabschieden.
Das hat sie noch nie gemacht. Wo ist meine Überraschung? Am Abend
sehe ich sie auf einmal wieder. Sie kommt auf mich zu:
„Marco komm, du darfst bei uns Weihnachten feiern.“
Ich schaue sie mit grossen Augen an. Ich verstehe nicht:
„Wo?“
„Bei uns zu Hause“, erwidert sie.
Schnell renne ich zum Schlafsaal und ziehe meine schönsten Kleider an.
Danach gehen wir die Strasse hinunter und sind nach wenigen Minuten
bei ihrem Haus. Staunend gehe ich hinein, alles ist geschmückt. Die
Familie sitzt am Tisch, und ich werde allen vorgestellt.
Herzlich werde ich aufgenommen. In mir kommt ein Gefühl der
Geborgenheit auf, wie ich es noch nie in meinem Leben gespürt habe.
Zum Essen gibt es Poulet, Reis und Gemüse, danach einen Nachtisch.
Wirklich das beste Essen auf der ganzen Welt.
Und nun die Bescherung. Ich erwarte nichts, denn der Abend war bis jetzt
das grösste Geschenk meines Lebens. Schwester Agnes kommt mit einem
Papier auf mich zu und sagt:
„Lies das, Marco.“
Willkommen in unsere Familie! steht darauf.
Ich verstehe nicht recht und schaue Agnes an. Sie bestätigt:
„Von nun an gehörst du zu uns, für immer!“
Tränen kullern über meine Wangen.
© Heinz Braun
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NEU: Martha's Advents-Box 2012 *** 23. Dezember
(von Martha Stadlmair) (23.12.2012)
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23. Dezember Vom Bäbeli mit den blonden Zöpfen
Ich erinnere mich gut: Als kleines Mädchen wohnte ich mit meinen Eltern
und dem kleinen Brüderchen in einem alten, heimeligen Haus in Wängi.
Damals lebten meine Grosseltern noch bei uns.
Mein guter Grossvater war ein glänzender Geschichtenerzähler, und das
Christkind, nahm bei ihm, einen besonderen Platz ein und regte meine
Fantasie an. In der Adventszeit verpackte ich mein krankes Bäbeli mit
gebrochenem Arm und verkratztem Gesicht, und platzierte es vor das
Stubenfenster. Am anderen Tag war die Schachtel bereits verschwunden.
Ich war froh und glaubte ganz fest, dass das Christkind es bis zum
Weihnachtsfest flicken könnte.
Endlich war es Heiligabend. Es war so still und geheimnisvoll. Leise fielen
die Schneeflocken. Grossvater und ich warteten im Nebenzimmer auf die
Ankunft des Christkindes. Manchmal hörten wir gedämpfte Stimmen,
zwischendurch ein Rascheln.
Die Stubentüre war geschlossen, auch durchs Schlüsselloch erspähte ich
nichts. Wie gern hätte ich das Christkind für einen Augenblick gesehen. In
meiner kindlichen Fantasie sah es aus wie ein Engel mit einem zarten,
lieblichen Gesicht und silbrig glänzenden Flügeln.
Bestimmt kam es direkt vom Himmel und versteckte die Geschenke im tief
verschneiten Wald.
Auf einmal klingelte das Glöcklein. In der Stube war es ganz hell. Am
schönen Tannenbaum brannten die Kerzen, die farbigen Kugeln glänzten,
und ein paar Wunderkerzen sprühten kleine funkelnde Sternchen.
Mein Grossvater setzte sich auf das warme „Ofechüschtli“ und erzählte
eine neue Weihnachtsgeschichte. Vater stimmte die altvertrauten Lieder
an. Meine Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt. Endlich, endlich
durfte ich mein Päckli in Empfang nehmen.
Am liebsten hätte ich das farbige Papier mit dem roten Bändeli einfach
aufgerissen – doch meine Mutter mahnte mich zur Sorgfalt! Meine
Überraschung und Freude waren grenzenlos! Das Christkind hatte
tatsächlich mein Bäbeli geflickt, es war wie neu!
Die langen blonden Haare waren zu Zöpfen geflochten; und das neue
rote Kleidchen mit dem weissen Krägli war wunderschön. Jetzt trug es
sogar vornehme, schwarze Lackschuhe.
Mit meinem „Züseli“ im Arm tanzte ich vor lauter Glück umher. Abrupt hielt
ich inne, öffnete das Fenster, und rief ganz laut in die kalte Winternacht
hinaus: „Danke vil Mol, liebs Chrischtchindli!“
Mit meinem Bäbeli im Arm schlief ich rundum zufrieden ein.© Martha Rüdisühli
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