Posts mit dem Label Kommandant werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kommandant werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 27. Januar 2013

Details zum Disco-Brand in Santa Maria (Rio Grande do Sul) - 232 Todesopfer!

NEU: Copacabana-Flash *** Disco-Brand in Santa Maria (Rio Grande do Sul) - 232 Todesopfer! (von BrasilienRené) (27.01.2013)




Disco-Brand in Santa Maria (RS) -
232 Todesopfer!


Ohne gültige Betriebs-Lizenz

Die Geschäfts-Lizenz der Discothek »Kiss« in Santa Maria (RS), in der
ein Grossbrand in den frühen Morgenstunden des Sonntags mindestens
232 Toten forderte, war seit August 2012 nicht mehr gültig, erklärte der
zweite Kommandant der Feuerwehr der Central Region Rio Grande do Sul,
Oberstleutnant Moisés Silva Fuchs. Dieses Dokument dient dazu, die
Geschäfts-Bedingungen, die Prävention und die Brandbekämpfung zu
zertifizieren.


Noch lange Zeit hatte die Militärpolizei sogar von 245 Opfern gesprochen, 
doch wurde diese Zahl am frühen Nachmittag korrigiert.

Die Sicherstellung der Leichen wurde am späten Vormittag abgeschlossen. 
131 Menschen wurden verletzt und wurden in die umliegenden 
Krankenhäuser zur Behandlung verbracht.

Nach vorläufigen Angaben, wurde das Feuer um 02.30 Uhr initiiert, 
nachdem der Leadsänger der Live-Band, eine Art von Feuerwerk in der 
Hauptshow zündete.

Die Funken entzündeten daraufhin die an der Decke montierten 
Schaumstoff-Platten, die zur Schalldämmung angebracht waren, und 
verbreitete sich daufhin innert Minuten im gesammten Raum.

Das Feuer verursachte Panik unter den Anwesenden und für viele 
Menschen konnte der Notausgang nicht mehr erreicht werden.

Die Zahl der Menschen, die zum Unfall-Zeitpunkt in der Disco anwesend 
waren, konnte noch nicht genau festgestellt werden. Fest steht nur, 
dass an diesem Abend Studenten der Federal University of Santa Maria, 
der Fakultäten Pädagogik, Agronomie, Veterinärmedizin, Animal Science 
und Absolventen von zwei technischen Kursen, anwesend waren.
Der Saal ist für 2'000 Personen ausgelegt und bewilligt.

"Sie sperrten die Notausgangs-Tür"

Wie Colonel Guido, der Kommandant der Feuerwehr mitteilt, berichteten 
gerettete Studenten, dass die Club-Türsteher die Notausgänge während 
des Brandes geschlossen hielten, damit keiner der Gäste ohne Bezahlung 
der Zeche ins Freie gelangen konnt. »Ich sah übereinander liegende 
Leichen vor den Nottüren liegen«, gab der Kommandant zu Protokoll.

"Die meisten Menschen starben durch Einatmen von giftigen Dämpfen, die 
durch die Verbrennung der Schaumstoff-Verkleidung entstanden und beim 
Versuch über die Notausgänge ins Freie zu gelangen."

Laut Rodrigo Moura, einem der Diskothek-Türsteher, versuchte 
Sicherheitspersonal an die Feuerlöscher zu gelangen, die in Panik 
geratene Menge verunmöglichte dies jedoch. "Einige Mitarbeiter mussten 
auch ihr Leben lassen - es war wie in einem Horror-Film", sagte er.

Sechs Krankenhäuser übernahmen die Verletzten

Auf mindestens sechs Spitäler in der Region wurden die Überlebenden 
der Feuer-Katastrophe verteilt, Zahlreiche Freiwillige unterstützen die 
Arbeit in der Stadt.«Es wurde sofort ein Krisenstab benannt, der die 
gesammte Organisation koordiniert«, sagte Cyrus Simoni, Staatssekretär 
für Gesundheit zu Radio Gaucha . "Der Arbeits-Umfang ist sehr gross und 
es dauerte eine Weile, bis die Massnahmen griffen."

Der Emergency Hospital von Porto Alegre, der für Verbrennungen 
spezialisiert ist, wurde ebenfalls im Dispositiv berücksichtigt.

Dilma bricht Tagesordnung und fliegt nach Santa Maria

Präsidentin Dilma Rousseff sagte drei bilaterale Treffen am Sonntagin 
Chile ab und ist bereits auf dem Wege nach Santa Maria, In einem 
Interview sagte Rousseff, dass auch von der Bundesregierung Hilfe zu 
erwarten sei und alles getan würde, "was notwendig ist" . 

Stadtrat beschliesst eine offizielle Trauerzeit von 30 Tagen

Der Bürgermeister von Santa Maria (RS), Cezar Schirmer, erklärte die 
folgenden 30 Tage zu offiziellen Trauer-Tagen.




Die Disco in Santa Maria vor dem Schadenereignis












Präsidentin Dilma Rousseff spendet den Angehörigen Trost


... und das neuste Video




BrasilienRené


Dienstag, 25. September 2012

100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Gailingen

NEU: Gemeinde Gailingen *** 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Gailingen 
(von Guido Elser) 25.09.2012



100 Jahre
Freiwillige Feuerwehr Gailingen

100 Jahre retten – löschen – bergen – schützen

Am Samstag und Sonntag feierte die Bevölkerung 100 Jahre Freiwillige
Feuerwehr Gailingen mit einem grossen Fest.

Gailingen
 

Am Sonntagmorgen nach dem Feuerwehrfest am Samstag in der 
Hochrheinhalle versammelten sich viele Feiernde zum Festgottesdienst in 
der katholischen Kirche St. Dionys mit Pfarrer Niklaus Böhler.

Beim Empfang im Rathaussaal um 10 Uhr hatten die uniformierten 
Feuerwehrleute klar die Oberhand. Alle Feuerwehren des Landkreises 
Konstanz waren mit Delegationen vertreten. Aus Diessenhofen war als 
„Vorhut“ Kommandant 

Urs Knoll im Saal. Ihm folgten dann noch im Laufe des Vormittags aus 
Diessenhofen der Hubretter und das Tanklöschfahrzeug mit ihren 
Mannschaften ans Fest. 

Glückwünsche vom Bürgermeister

Bürgermeister Heinz Brennenstuhl beglückwünschte. seine Feuerwehr im 
Namen des Gemeinderates zum grossen Jubiläum. Und er wies darauf 
hin, dass eine gut ausgebildete Mannschaft, eine gute technische 
Ausrüstung und eine zeitgemässe Unterkunft die Kernstücke einer 
Feuerwehr seien. Und diese drei Dinge, so Brennensstuhl, seien in 
Gailingen vorhanden und die technische Ausrüstung würde am heutigen 
Tag mit der Einweihung zweier neuer Fahrzeuge noch verbessert. 

Erinnerung an vergangene Zeiten

Und Ehrenkommandant Leo Schreiber, Jahrgang 1929, erinnerte in 
Reminiszenzen an längst vergangene Zeiten. So kam Schreiber als 14 
Jähriger 1943 mitten im Krieg in die Feuerwehr, als nur noch junge 
Burschen und ein paar ältere Semester die Feuerwehr bildeten, da die 
Männer im Feuerwehralter damals alle im Krieg waren. Schreiber war 
dann selbst 25 Jahre lang Kommandant der Gailinger Feuerwehr. 

Beste Zusammenarbeit mit Diessenhofen

Es folgten diverse weitere Redner und eine Rednerin. Von mehreren 
Sprechern wurde die gute Zusammenarbeit der Gailinger Feuerwehr seit 
nun über 50 Jahren mit der Feuerwehr Diessenhofen erwähnt. Und diese 
Zusammenarbeit ist heute sogar über die Grenze hinweg vertraglich 
geregelt, was in Deutschland einmalig sein dürfte.

Der Gailinger Kommandant Jürgen Ruh und Bürgermeister-Stellvertreter 
Ingbert Sienel dankten für die vielen lobenden Wort und für die diversen 
Geschenke wie zum Beispiel das Gemälde vom Künstler Walter Kaiser aus 
Allensbach.

Zwei neue Fahrzeuge eingeweiht

Nach dem Mittagessen in der Hochrheinhalle mit Frühschoppenkonzert 
wurde dann von Pfarrer Böhler die zwei neuen Fahrzeuge: Der Kommando-
Wagen, ein Opel Frontera und das Gerätewagen-Transportfahrzeug gesegnet. 

Bei beiden Fahrzeugen wurden der Spezialausbau im Eigenbau von 
Fachleuten der Feuerwehr erledigt, was enorme Kosteneinsparungen 
brachte. 

Die Gailinger Feuerwehr heute 

Die Freiwillige Feuerwehr Gailingen zählt heute 30 Mitglieder, die 
Jugendfeuerwehr 19 Mitglieder und die Altersabteilung 21 Mitglieder

In einem Gespräch mit Kommandant Ruh war unter anderem zu erfahren, 
dass Brände gegenüber früheren Jahrzehnte stark zurückgingen und 
dass die Feuerwehr vermehrt zu Verkehrunfällen, Sturmschäden, 
Hochwasser usw. ausrücken müsse. 

Tagsüber sei die Zahl der Aktiven manchmal etwas reduziert und da sei 
man dann froh um die Zusammenarbeit mit der Stützpunktfeuerwehr
Diessenhofen.


Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser 




Leo Schreiber, Iahrgang 1929, lässt vergangen Zeiten aufleben


Pfarrer Niklaus Böhler segnet die zwei neuen Fahrzeuge mit Gebeten und Weihwasser (1)


Pfarrer Niklaus Böhler segnet die zwei neuen Fahrzeuge mit Gebeten und Weihwasser (2)









Montag, 10. September 2012


NEU: Diessenhofen *** Haupt-Übung der Feuerwehren Schlatt und Diessenhofen
 > neuer Kommandant
 (von Guido Elser) 10.09.2012




Personenrettungen geübt
(Hauptübung 2012 der Feuerwehren)

Rund 90 Feuerwehrleute und ein gutes Dutzend Gäste verfolgten am
Freitagabend die gemeinsam organisierte Hauptübung 2012 der
Feuerwehren Schlatt und Diessenhofen im Wohnquartier Held in Schlatt.


Diessenhofen 

Noch um 19.00 Uhr war es ruhig im Quartier. Nur im Wohnblock Nr.2 sah 
man, dass da bald etwas geschehen würde, denn dieses bewohnte Haus 
diente als Übungsobjekt. 

Um 19.15 Uhr wurde der Alarm ausgelöst. Und wenige Minuten später traf 
in einem Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug, chauffiert vom Gailinger Karl 
Schneble, der Kommandant Wilfried Aeberhard am «Brandort».ein. Er trug 
die alte Unform von 1996 mit dem steifen Kommandantenhut. 

Die Schlatter hatten sichen diesen Gag einfallen lassen. da diese für 
Wilfried Aeberhardt, bei allen Kollegen Wifi genannt, die letzte Übung 
war, denn auf Ende Jahr tritt er, 50 Jahre alt geworden, als Kommandant 
und als Feuerwehrpflichtiger zurück. 

Der Kommandant übernahm am Freitag das Amt als Einsatzleiter. Und 
schon war auch die Stützpunktfeuerwehr Diessenhofen mit dem 
Hubretter vor Ort.

Es bot sich folgendes Bild

Dem Einsatzleiter bot sich folgendes Bild: Beim Haus Nr.2 im Quartier Held 
drang Rauch aus geöffneten Fenstern. An der Hausfront hing ein Mann, 
der sich mit Hilfe eines Vorhanges an der Aussenwand festhielt. Im Haus 
warteten mehrere Personen in Wohnungen, im Keller und im Esterich auf 
die Rettung. 

Der Leiter befahl je einen «Grossangriff» des Amtschutzes in den Keller 
und in den Esterich.

Die Personen im Haus wurden mit dem Hubretter rasch aus der 
Gefahrenzone gebracht. Und der Mann am Vorhang wurde über eine 
Leiter «gerettet.»

Personenwagen auf die Seite gekippt

Aber damit nicht genug. In der Wiese lag ein grosser «verunfallter» 
Personenwagen auf eine Seite umgekippt mit einer «verletzten» Person 
im Wagen. Es war viel Arbeit, bis es mit der hydraulischen Schere und 
dem Spreizer gelang, das Fahrzeug auf der Seite zu öffnen und den 
Figuranten auf die Bahre zu legen. 

Auch die Jugendfeuerwehr und die Rekruten der Stützpunktfeuerwehr 
kamen zu einem Einsatz. Sie fassten im nahen Bach Wasser, das dann 
über Schläuche vom Hubretter verspritzt wurde.

Hans Möckli, genannt Käser, der ab 2013 neuer Kommandant der 
Feuerwehr Schlatt ist, hatte an der Übung die Aufgabe, den Gästen als 
Auskunftsperson zur Verfügung zu stehen. Als Gäste waren alle 
umliegenden Feuerwehren mit Delegationen vertreten, so auch die 
Feuerwehr Gailingen.

Alter und neuer Kommandant

Abtreterder Kommandant:
Wilfried Aeberhard:
50 Jahr alt. Gelernter Bauschreiner. Verheiratet und Vater von 3 Kindern. 
Er ist. wie er sagte, Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Er hatte im 
Laufe der 8 Jahre als Kommandant mehrere Ernsteinsätze erlebt. Aber es 
ging zum Glück nie um Lebensrettung.

Neuer Kommandant: 
Hans Möckli (Käser) 
Von Beruf Landwirt mit einem Teilzeitjob beim Andelfinger Feuerwehr-
Ausbildungszentrum.Seit 2006 ist er Vize-Kommandant der Schlatter 
Feuerwehr.Auf die Frage, warum er sich als Kommamdant zur Verfügung 
stelle, sagte er, dass es ihm darum gehe, den hohen Stand der Schlatter 
Feuerwehr zu erhalten 

Nach der Uebung trafen sich die Feuerwehren und Gäste im 
Gemeindesaal zu einem feinen Essen vom Party-Service Hotel Bahnhof. 
Dort wurden. die Leistungen des scheidenden Kommandanten Wilfried 
Aeberhard von mehreren Rednern und auch noch in einem lustigen 
Sketch gewürdigt.


Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser

Info: In Schlatt gibt es viele Möckli; daher der Übername "Käser"



Wilfried Aeberhardt


Hans Möckli


Mann hält sich am Vorhang fest


Die beiden Kommandanten: W. Aeberhard und H. Möckli (v.l.n.r)

Teilen