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Mittwoch, 10. Juli 2013

Wie Druck auf Journalisten ausgeübt wird




Preisgekrönter Spiegel TV Mitarbeiter
kündigte und gibt uns nun Einblick in
die Redaktions-Praktiken!







Schmutzli
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Freitag, 15. Februar 2013

Vasellas Geheimkonto bei der Bank Wegelin








Für Minders Abzockerinitiative in 2 Wochen ist Daniel Vasella Gold wert.
Der Novartis-Chef soll gemäss dem Magazin Bilanz in seiner ganzen Ära
fast 400 Millionen Franken kassiert haben.

Bisher unbekannt blieb die Summe, die Vasella über seinen Abgang 
hinaus vom Pharma-Multi erhält. Novartis spricht seit 2010 immer nur von 
einer “marktgerechten Vergütung” für Vasellas Verzicht, für die 
Konkurrenz zu arbeiten.

Jetzt lüftet sich der Schleier um die wohl teuerste Abgeltung fürs 
Nichtstun.

Ums Jahr 2010 herum hinterlegte Novartis bei der Wegelin Privatbank die 
Summe von 75 Millionen. Das Geld war für Vasellas Stillhalten nach 
seinem Ausscheiden bei Novartis gedacht.

Die 75 Millionen basierten auf 5 Jahrestranchen zu je 15 Millionen 
Franken. Die 5 Jahre wurden als Frist festgelegt, während der Vasella 
nach seinem Abschied für keine Konkurrenz tätig sein darf.

Die Uhr beginnt in einer Woche zu laufen, wenn Vasella an der Novartis-
Generalversammlung vom Präsidium zurücktritt. Ob er sofort auf die 
ganzen 75 Millionen Zugriff hat, ist unbekannt.

Vasellas Geheimkonto wurde vom Zürcher Staranwalt Peter Nobel 
eingefädelt. Nobel und Vasella sind seit langem Vertraute.

Die enge Verbindung kam über den langjährigen Novartis-Konzernanwalt 
Thomas Werlen zustande. Als General Counsel kannte Werlen die 
Geheimnisse von Novartis und dessen Chef Vasella. Werlen wechselte 
2012 zum Schweizer Ableger einer grossen US-Kanzlei.

Anwalt Peter Nobel stand 2010, als Vasella sein CEO-Amt abgab und sich 
aufs Novartis-Präsidium beschränkte, vor der Aufgabe, die 75 Millionen 
Stillhalte-Prämie bei einer Bank zu deponieren.

Nobel war schon seit längerem eng befreundet mit Wegelin-Chef Konrad 
Hummler. Die beiden gingen in St. Gallen aufs Gymnasium, später traf 
man sich in Gremien der Hochschule St. Gallen. Zudem lud Hummler Nobel 
an verschiedene Wegelin- und Kultur-Veranstaltungen ein.

Nobel wollte für Vasellas Geheimkonto eine verschwiegene, kleinere 
Schweizer Privatbank. Seine Freundschaft mit Hummler und dessen 
bodenständige, aufstrebende Wegelin-Bank mit Partnerhaftung gaben 
den Ausschlag, das Geld in St. Gallen zu deponieren.

Für Hummler und Wegelin war das 75-Millionen-Konto attraktiv. Hummler 
beauftragte einen vertrauenswürdigen Wegelin-Mitarbeiter mit der 
Abwicklung des Geschäfts und der Betreuung der Kundenbeziehung.

Hummler wollte sich gestern nicht zum Vasella-Geheimkonto bei Wegelin 
äussern, Anwalt Peter Nobel liess mehrere ... (weiterlesen...)


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Sonntag, 10. Februar 2013

Politisches Geschehen in Oesterreich *** Gehirn-Implantat...


(von franzjosefs) 10.02.2013



Gehirnimplantat

Das Team Stronach, also der dahergelaufene Haufen neoliberaler
Opportunisten, fordert eine tiefgreifende Gesundheitsreform. Ein
Eckpfeiler der Reform heißt: mehr private Konkurrenz für Ärzte. Durch die
Trennung von Diagnose und Behandlung sollen unnötige Operationen
vermieden werden.


Robert Lugar, Obermarionette des großen, alten Mannes, weiß, dass in 
Spitälern durch die zunehmende wirtschaftliche Orientierung mehr 
operiert wird als nötig. 

Aus diesem Grund sei jedem Spitalspatienten dringend angeraten, bevor 
er das Krankenhaus verlässt, unbedingt eine lückenlose Körperinventur 
vorzunehmen und zu prüfen, ob noch alles da ist, was noch da sein sollte. 

Um zu verhindern, dass der Hund des Chirurgen regelmäßig zu einem 
gratis Leckerli kommt, müssen die Diagnosen privaten Anbietern 
überlassen werden.

Natürlich kann es dann vorkommen, dass der Diagnostiker eine Flasche 
ist und eine eher weniger zielführende Behandlung verordnet und der 
behandelnde Arzt tut, wie ihm befohlen. 

Und falls der Patient im schlimmsten Fall abkratzt, erspart sich die 
Krankenkasse sogar teure unnötige Folgebehandlungen. In dem Fall kann 
man von einer Win–Win-Situation sprechen. Sowohl Arzt als auch 
Bestatter haben gewonnen.

Mehr Konkurrenz bei Chirurgen wird mit Sicherheit den Markt beleben und 
zu neuen Dienstleistungen und Ideen führen. Da kann es schon 
vorkommen, dass man, wenn man ein Aktionsangebot ergattert, zu 
seiner Bypass Operation eine persönliche Widmung mit Autogramm des 
Weißkittels neben die Operationsnaht gestickt bekommt. 
Selbstverständlich ohne Aufpreis.

Robert Lugar wartet übrigens bereits auf ein günstiges Angebot für ein 
Gehirnimplantat.




franzjosefs

Der alte Mann denkt nach - von Montag bis Freitag...
Satirische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und was das
Leben sonst noch zu bieten hat.
Gedaunknsplitta-Blog
http://gedaunknsplitta.blog.de/

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