Sonntag, 26. August 2012


NEU: Altersheim Vogelsang *** Erfolgreicher Bazar 2012 (von Guido Elser/Peter Müller) 26.08.2012 
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=21&show=209&start=0#0


Der Vogelsang-Bazar 2012
war grosser Erfolg


Schon am Samstagnachmittag zeigte sich Peter Müller, Leiter des
Altersheims Vogelsang. rundum zufrieden mit Vogelsang-Bazar 2012.


Diessenhofen


Das Fest war in allen Teilen gelungen. Die für allfälligen Regen 
aufgestellten Überdachungen schützten nun gegen zu heisse 
Sonnenstrahlen, Die Leute kamem in grosser Zahl. Die verzehrten 
Gerichte waren vor allem Spaghetti mit Saucen nach Wahl und 
Tortenstücke mit Kaffee zum Dessert. 

Das Buffet wurde wiederum vom gemeinnützigen Frauenverein und 
weiteren Helferinnen und Helfern bestens geführt, sodass die 
Selbstbedienung bestens klappte. An allen Tischen herrschte fröhliche 
Stimmung wozu auch die Kapelle «D’urchigen Tösstaler» viel beitrugen. 
Sogar das eine oder andere Tänzchen wurde gewagt.

Im Bastellädeli herrschte zeitweise Hochbetrieb, und die zum Verkauf 
angebotenen Waren und Geschenkartikel vor allem aus Textilien und 
sogar Gemaltes verkauften sich gut. Wie von Elisabeth Engel zu erfahren 
war, treffen sich immer am Dienstag 7-8 Heimbewohner oder auch 
Externe zum gemeinsamen Basteln.

Interessantes war auch vom Heimleiter Peter Müller zu erfahnren, Dieser 
ist diplomierter Pflegefachmann und leitet den Vogelsang und bereits seit 
fünfeinhalb Jahren Zurzeit sind die 18 Heimplätze voll besetzt und man 
verfügt über eine längere Warteliste. 


Peter Müller, Leiter des Altersheims Vogelsang, äusserte sich schon am
Samstagnachittag rundum zufrieden mit dem Bazar 2012


Es lohnt sich daher, sich frühzeitig für das Altersheim anzumelden. Mit 
Nachtwachen ist der Vogelsang ein 24 Stundenbetrieb. Der jüngste 
Bewohnerist 67 Jahre und die älteste Bewohnerin ist 93 Jahre alt. Heute 
kann man im Vogelsang bleiben, auch wenn man ein Pflegefall wird, Damit 
man diese Bewilligung erhielt, musste das Heim über genügend 
ausgebildetes Personal verfügen. 

Heute wird die Arbeit im Vogelsang von 22 Personen mit 30 bis 100 
Stellenprozenten erledigt. Seit drei Jahren verfügt das Altersheim übet 
einen ausgebildeten Koch, der von den Heimbewohnern und von 
auswärtigen Tisch-Gästen sehr geschätzt wird.


Guido Elser (ge)
© Text und Foto (1) von Guido Elser
© Fotos 1-17 von Peter Müller z.V. gestellt 




 





 



 

 







Kirche(n) wohin?

Rund 30 Personen besuchten am Donnerstag den Vortrag «Kirche(n)
wohin» von Dr. Eva Baumann-Neuhaus, St. Gallen. im katholischen
Pfarreizentrum.


Diessenhofen 

Diese Einladung war ökumenisch und wurde unter anderem von 
evangelischen und katholischen Theologen und auch von Leuten aus 
Gailingen und Eschenz besucht. Die Referentin ist wissenschaftiche 
Mitarbeiterin im SPI (Schweizerisches Pastoral-soziologisches Institut St. 
Gallen).

Hier einig Ausführungen aus dem Referat: Die öffentlich Debatte um die 
Religion wird zwar immer wichtiger verliert aber für den Einzelnen an 
Bedeutung. Weshalb? Die Religion spielt im Privaten eine immer kleinere 
Rollem, während sie als Zankapfel in Politik und Medien bedeutsamer wird. 

Die Kirchen verlieren Mitglieder, aber es gibt auch einige Gemeinschaften 
mit Zulauf, jedoch von einer Rückkehr der Religion kann keine Rede sein. 
«Für Europäer sind religiöse Menschen nicht voll modern» sagt der 
Soziologe José Casanova und glaubt den Grund für den anhaltendende 
Säkularisierungskurs Europas in den Probleme mit religiösen 
Einwanderern auszumachen. 

«Die Kirche ist geistig impotent und blutleer» schrieb der Tagesanzeiger 
im April des vergangenen Jahres. Das ist eine der medialen Schlagzeilen 
der vergangenen Jahre. Dass die grossen Konfessionen und ihre 
Institutionen sich in einer nicht enden wollenden Krise befinden, das 
lesen und hören wir seit Monaten. Die traditionelle Kirchlichkeit erodiert 
immer mehr. 

Hier ein paar Zahlen 

Hier ein paar Zahlen: 3864 Menschenn soviel wie noch nie zuvor sind im 
Jahren 2009 aus der katholischen Kirche des Kantons Zürich ausgetreten. 
Das ist eine Steigerung um 52 Prozent gegenüber 2008. Auch die 
Reformierte Landeskirche des Kantons Zürich verzeichnet eine Zunahme 
der Austritte. 

Während noch in den 1970er Jahren ungefähr 50 Prozent der 
Schweizerbevölkerung einer der grossen Kirchen angehörten waren es 
laut Volkszählung 2010 noch knapp 35 Prozent. Tendenz bleibt sinkend. 
Dagegen nehmen die Konfessionslosen stetig zu sowie auch andere 
Religionszugehörigkeiten. Man muss zum Schluss kommen: Die Kirche 
wird kleiner, ärmer. älter und unbedeutender.

Auf der anderen Seite der Kirchenmauer

Auf der anderen Seite der Kirchenmauer zaigt sich aber auch noch eine 
anderes Bild: Zahlreiche neue relgiöse auch christliche Gemeinschaften 
entstehen, internationale religiöse Bewegungen erfreuen sich weltweit 
eines grossen Zulaufs. Zugewanderte Religionen und Religösitäten 
werden zunehmen sichtbar, religiöse Rituale sind nach wie vor gefragt.

Nun kam die Referentin zurück zu den grosssen Konfessionen in unserem 
Land. Sie teilte die Katholiken und Reformierten in folgende Gruppen ein: 
Die Institutionellen sind Personen, denen christlicher Glaube und 
christliche Praxis im eigenen Leben viel bedeuten. Die Alternaniven 
sprechen eher von Spiritualität als von Religion, Die Säkularen sind 
Personen ohne jegliche religiöse Praxis und ohne religiöse 
Glaubensüberzeugung. 

Mit 64 Prozent bilden die Distanzierten die grösste Gruppe der 
Konfessionsangehörigen, Sie sind Mitglieder einer der grossen 
Konfessionen und bezahlen die Kirchensteuer. Ansonsten bedeutet die 
Konfessionszugehörikeit für sie jedoch lebenspraktisch nicht viel oder gar 
nichts. 

Megatrends beeinflussen auch die Religion

Und die Referentin kam auf die heutigen Megatrends zu sprechen, die 
immer mehr auch die Religionen beeinflussen. Die Globalisierung bringt 
eine weltweite Verflechtung in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Kultur, 
Umwelt, Kommunikation. Die Individualisierung des Einzelnen setzt sich 
immer mehr durch. Man muss autonom sein und man möchts selber 
entscheiden, Femail Shift nennt man die weibliche Bildungsrevolution, die 
sich in den letzten 30 Jahren rasant entwickelte. 

Downaging heisst die Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung in den 
Wohlstands- und Wohlfahrtsstaaten der Welt. Dann spielt die Gesundheit 
eine immer zentralere Rolle im Leben, wie das die Entwicklungen im 
Wellness-Bereich zeigen.

Der moderne Mensch sucht die Religion

Die Referentin zeigte auf, dass auch der moderne Mensch die Religion 
sucht. Da müssen sich die Kirchen bewegen und der Zeit anpassen 
Herausforderungen sind: alte und neue Orte, alte und neue Formen, alte 
und neue Stils, alte und neue Arbeitsformen, alte und neue Berufsprofile. 

Und als Chancen des Wandels sieht die Referentin eine Kirche in 
Bewegung mit Partizipation der Interessierten, mit Nähe und 
Gastfreundschaft, eine Kirche mit Offenheit und Vertrauen, mit Lern – 
und Transformationsbereitschaft.

Bei der regen benutzten Diskussionsrunde wurde von einem Teilnehmer 
gesagt, dass er bereits im Vortrag erwähnte Änderungen bei den 
Gottesdiensten im katholischen Seelsorgebezirk Diessenhofen feststelle. 
Neuerungen in den Gottesdiensten (besseren Einbezug der Kinder, 
Kreistanzen etc) würden deutlich mehr junge Eltern mit Kindern in die 
Kirche bringen. 


Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser



Dr. Eva Baumann-Neuhaus bei ihrem Referat im Pfarrei-
Zentrum (1)


Dr. Eva Baumann-Neuhaus bei ihrem Referat im Pfarrei-
Zentrum (2)

Samstag, 25. August 2012

Die Fussballclubs wählten ihre Musen (die schönsten Mädchen)


Im Copacabana-Flash *** Die Fussballclubs wählten ihre Musen (die schönsten Mädchen)
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=70&show=84


Die Musen (schönsten Mädchen)
der Brasilianischen Fussball-Clubs 2012


Die schönsten Mädchen aus dem Umfeld der jeweiligen Clubs werden
in einer Abstimmung zur Muse gekürt. Die Mädchen müssen über sich
einige Tests und schriftliche Prüfungen ergehen lassen.


Nach einem über eine Woche dauernden Abstimmungs-Prozedere wurden 
die 20 Finalistinnen für die »Musa do Brasileirão 2012« ermittelt.

Es sind dies: 

Wanessa Lopes (Atlético-GO), 
Samantha Gomes (Atlético-MG),
Juliana Cardoso (Bahia), 
Milena Machado (Botafogo), 
Aline Azevedo (Corinthians), 
Dalila Kindermann (Coritiba), 
Rayanne Freitas Oliveira (Cruzeiro), 
Franciele Perão (Figueirense), 
Sulamita Gonçalves (Flamengo), 
Priscila do Couto (Fluminense), 
Martina Spier (Grêmio), 
Thais Fusther (Internacional), 
Ially Mazza (Nautico), 
Camila Guerra (Palmeiras), 
Natália Vaccari (Ponte Preta), 
Gianny Serapiao (Portuguesa), 
Rafaela Miranda (Santos),
Joyce Pereira dos Santos (Sport), 
Jéssica Nunes (São Paulo) 
Raíssa Sampaio (Vasco)

Die GLOBOESPORTE.COM überwacht alle Aktivitäten dieser Musen und 
ermittelt am 3. Dezember eine Siegerin.




BrasilienRené

Mittwoch, 22. August 2012

NEU: Forum der ehemaligen Schulabsolventen *** Sommerhit - Weidlingsfahrt 
(von Sonja Macher-Spälti) 21.08.2012
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=8&show=203

Liebe ehemalige SchulabsolventenInnen


Wieder einmal meinte es Petrus mit uns Schaffhauser-Trefflern
gut. Ein heisser, sonniger Tag versprach, dass unser diesjähriger
Sommerhit - Weidlingsfahrt - ein Erfolg wurde.

Gut gelaunt nahmen 15 Ehemalige den Weg entlang dem Rhein
zum Campingplatz "Läui" (Dschungel) unter die Füsse. Gottlob
lag der Weg meistens im Schatten - aber auch so war's noch
heiss genug, und man freute sich schon auf ein "kühles Blondes".

Heidi, die den Zug in Schaffhausen verpasst hatte, stiess aber
nur einwenig später zur geselligen Runde und auch Elfriede,
die sich vor drei Wochen den Ellbogen gebrochen hatte, liess es
sich nicht nehmen dabei zu sein. Die Weidlingsfahrt jedoch
getraute sie sich nicht, mitzumachen. 





Am grossen runden Tisch löschten wir uns den Durst, hui, wie
gut "zischte" da eine gespritzte "Stange" oder ein suurer
Most durch die Kehle. Die einen labten sich an einem feinen
Salat oder einem speziellen Stück Speck mit Brot und unter
Plaudern und Scherzen verging die Zeit sehr schnell. Und
schon hiess es - Leinen los!




... und jetzt hiess es einsteigen, Schwimmwesten umlegen
und den Weidling besteigen.




... sogar "Paco" war mit an Bord - er bewachte und beäugte
das Ganze mit Interesse




Nur allzuschnell kam schon der "Henketurm" und die Rhein-
brücke von Diessenhofen in Sicht. Unser Abenteuer "Weid-
lingsfahrt" näherte sich dem Ende... schade! Es war wie
immer wunderschön und man hätte gut und gerne noch 
bis nach Schaffhausen sitzen bleiben können. 




Den vier Pontonieren von Diessenhofen, die uns unfallfrei und
sanft wie in Abrahams Schoss von der Läui bis zur Schifflände
fuhren, sowie unserem Sponsor Charly ein herzliches Danke-
schön!!

Sonja

Dienstag, 21. August 2012

Der virtuose Hackbrettspieler


NEU: Schweizer Volksmusik und Brauchtum *** Der virtuose Hackbrettspieler (von Ruth Felix-Naef) 21.08.2012
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=102&show=17&start=0#0


Roland Keller
Der virtuose Hackbrettspieler
 


Der St. Galler Roland Keller hat ein eigenes doppelt besaitetes Hackbrett
zu Ehren von Pantaleon konstruiert. Pantaleon Hebenstreit, ein Virtuose,
versuchte im 17. Jahrhundert das Hackbrett aus seinem
Dornröschenschlaf zu wecken.
 

Ihm zu Ehren hat Roland Keller ein beidseitiges Hackbrett gebaut. Das 
ausserordentliche an seinem Hackbrett ist der Klang. Schlägt Roland 
Keller mit den Schlegeln auf die Saiten, schwingen nicht nur die 
Resonanzböden, sondern auch die Saiten an der Unterseite des 
Hackbretts mit. Das Klangvolumen wird dadurch verstärkt.

Roland Keller hat sein Musik-Fachwissen zum Beruf gemacht und gibt es 
an der Musikschule Toggenburg an seine Schüler weiter.

Als pensionierter Musiker spielt er nun in den verschiedensten 
Formationen mit - von der Klassik bis zur Volksmusik. 
Siehe dazu www.uhrue.ch

Ich habe ihn zusammen mit Marianne Rascher musizierend an einer 
Veranstaltung kennen gelernt. Die 2er-Formation hat mich sofort 
angesprochen und wir kamen ins Gespräch. Schnell wurde dann klar, 
dass wir zusammen musizieren möchten. 

Ich mit Jodeln, Roland mit Hackbrett und Marianne am Cello. 
Nun sind wir seit bald 2 Jahren an verschiedensten Veranstaltungen 
musikalisch anzutreffen. 

Wir haben sehr viel Spass zusammen und erfreuen uns an 
jedem Auftritt, gleich welcher Art.




Von links nach rechts: Roland Keller, Marianne Rascher


Geschichte Hackbrett

Der Ursprung des Hackbrettes liegt in Persien. Dort ist ae als wichtiges, 
klassisches Instrument (Santur) seit dem frühen Mittelalter bekannt. Von 
dort kam es auch China und Korea sowie nach Nordindien. Es ist 
durchaus möglich, dass das trapezförmige Hackbrett denselben Ursprung 
hat, denn die frühen, mit zwei Klöppeln gespielten Instrumente auf 
italienischen Gemälden um 1430 waren rechteckig und hatten nur wenige 
Saiten. 

In der Schweiz erstmals 1447 in einem Zürcher Ratsbuch erwähnt, ranken 
sich viele Geheimnisse. Es soll an Königshöfen gespielt worden sein. 
Später als Tanzinstrument abgewertet und eher verachtet, blieb es vor 
allem im Appenzellerland und im Toggenburg, aber auch im Oberwallis 
erhalten. Das Hackbrett wurde vor allem in der Volksmusik eingesetzt. 

Zunehmend erfreut sich das Hackbrett grosser Beliebtheit und findet auch 
Einzug in die klassische und moderne Musikwelt. Viele der Tradition 
verbundenen Hackbrettspieler sprengen die Grenzen der appenzellischen 
Volksmusik, wagen Neues und bringen andere Elemente ein.

In Osteuropa ist es als Instrument für Zigeuner und Wandermusikanten 
bekannt. Man kennt das Hackbrett unter verschiedenen Namen: Psalter, 
Salterio, Pantaleon, Cymbalon und Tympanon.

Lieber Leser, ich wünsche dir von Herzen einen SUPER Start nach den 
Sommerferien


Eure Ruth Felix Ich muss weg 

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