Sonntag, 31. März 2013

Latschariplatz Country Specials *** Zum 100. Geburtstag von Frankie Lane am 30. März 2013






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sein! Bitte auf das Bild von Frankie Laine (oder den Link) klicken!









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Samstag, 30. März 2013

Eröffnung des Casa Daros in Botafogo




27. März 2013
Casa Daros in
Rio de Janeiro

(Botafogo)
 

wird Ausstellungsraum für die weltweit grösste private Sammlung
zeitgenössischer lateinamerikanischer Kunst


RIO DE JANEIRO, BRASILIEN 

Nach beinahe sechs Jahren Renovierungsarbeiten eröffnet "Casa Daros" 
Samstag, dem 23. März, einen neuen kulturellen Raum im Stadtteil 
Botafogo für lateinamerikanische Kunst. 

Untergebracht in einem wunderschön restaurierten 12.000-Quadratmeter 
neoklassizistischen Gebäude, werden insgesammt 1.200 Werke von 117 
lateinamerikanische Künstler ausgestellt, ein Teil davon aus der Daros 
Latinamerica Collection in Zürich.



Botafogos neuer Kunstraum, Casa Daros eröffnet am vergangenen Samstag
photo by Fabio Caffé / Casa Daros.


Ursprünglich sollte die Sammlungt bereits 2008 der Öffentlichkeit 
zugänglich gemacht werden, doch die Renovierungsarbeiten entpuppten 
sich als arbeitsintensiver und auch teuerer, als budgetiert. 

Das historische Herrenhaus aus dem Jahre 1866, das als Waisenhaus 
und Schule in der Vergangenheit gedient hatte, wurde von "Santa Casa 
da Misericordia",(einer gemeinnützigen Organisation), für R$ 16 Millionen 
im Jahre 2006 erstanden. 

"Die Restaurierung des kulturellen Erbes, die im Jahr 2007 begann, 
generierte Kosten von weiteren R$ 67 Millionen und wurde vollständig 
von der Sammlerin Ruth Schmidheiny finanziert", erläuterte Isabella 
Nunes, die heutige Direktorin des Casa Daros.

Künstlerischer Leiter und Kurator ist Hans-Michael Herzog, der von Zürich 
aus die Geschicke leitet. 

"Wir wollten eine Sammlung zeitgenössischer Kunst aus allen 
lateinamerikanischen Ländern zu schaffen", erklärte Herzog auf einer 
Pressekonferenz vier Tage vor der Eröffnung des Zentrums. "In Europa 
gab es null Interesse dafür, denn die Leute hier befassten sich nicht mit 
der "Latin American Art".

"Ziel ist, ein "gemütliches Zuhause" für Kunstkenner, Studenten und 
Künstler anzubieten und mit Workshops, pädagogischen Aktivitäten, 
sowie einer umfangreichen, zeitgenössischen Kunst-Bibliothek (mit über 
5.000 Titeln) die Kontakte zu vertiefen", umriss Isabella Nûnes

Das zweistöckige Anwesen verfügt auch über einen Shop und über ein in 
elegantem Stil geschaffenes Café.

Die Eröffnungsausstellung in den grandiosen Hallen trägt die Überschrift 
"Cantos Cuentos Colombianos" (Colombian Songs Stories) und ist ein 
Überblick über die zeitgenössischen Kunstszene in Kolumbien. Zehn 
Kunstschaffende aus der benachbarten, südamerikanischen Nation 
vermitteln einen Einblick in die schwierige politische Realität Kolumbiens in 
den 1990er-Jahren.

Laut Kurator Herzog, wurden kolumbianischen Werke ausgewählt, "weil 
die zeitgenössische, kolumbianische Kunst in Brasilien praktisch 
unbekannt ist." 

"Casa Daros ist eine große Chance für Lateinamerika mit der Welt zu 
sprechen und zu diskutieren über Bildung durch Kunst", sagte Eugenio 
Figueroa, der Ausstellungs-Regisseur, "Lateinamerika ist kein 
monolithischer Körper, es ist vielmehr ein vielfältiger Raum, der mit 
Besonderheiten gefüllt ist".


Cantos Cuentos Colombianos 
Geöffnet: 23. März - 18. September, 2013
Mittwoch-Samstag von 12.00 bis 20.00 Uhr,
So 12.00 bis 18.00 Uhr
Rua General Severiano 159
Eintritt bis 14. April gratis,
danach R$ 12

Donnerstag, 28. März 2013

Ein Riesenschritt in die Zukunft





Mühle Bachmann, Willisdorf
Riesenschritt in die Zukunft

Die Mühle Bachmann AG in Willisdorf nahm letzten Sommer eine neue
Futtermühle in Betrieb.


Sie ersetzt die Mühle, welche Familie Bachmann vor rund 50 Jahren 
gebaut hatte. In der neuen Anlage wird Getreide und Ölsaat von Bauern 
aus der Umgebung zu Tierfutter verarbeitet. Pro Stunde können etwa 8 
Tonnen gemahlen und gemischt werden. 

Die Firma Bühler in Uzwil baute die Mühle und die Misch- und Förderanlagen. 
Für die neuen Maschinen und Einrichtungen musste Familie Bachmann ein 
25 Meter hohes Fabrikgebäude erstellen lassen. Die statischen 
Anforderungen waren enorm. Als Unterbau wurden etwa 20 Meter lange 
Pfähle in den Boden gerammt. „Wir haben mehrere Millionen Franken 
investiert“ erklärte Reto Bachmann. 

Er leitet die Mühle zusammen mit seinem Bruder Beat in sechster 
Generation. Auch sein Onkel Max Bachmann ist oft in der Mühle 
anzutreffen und bietet der jungen Generation seine Erfahrungen an. 

Die Mühle ist seit 1857 in Familienbesitz und wurde immer von 
Familienmitgliedern geleitet. Die Bachmann Mühle AG beschäftigt derzeit 
14 Mitarbeiter. 

Die heutigen Mühlen verkleinern das Material mit Eisenschlägern. Sie 
werden deshalb „Schlagmühle“ genannt. Bis vor etwa 150 Jahren sei mit 
Steinen gemahlen worden. Der Abrieb der Steine sei mit dem Mehl 
gebacken worden und habe den Leuten die Zähne abgeschliffen, erklärte 
Bachmann.

Qualität dank moderner Technik

80 Prozent der Produktion läuft vollautomatisch ab, gesteuert in einer 
Kommandozentrale. Dort wird der Auftrag eingegeben. Der Computer ruft 
aus seinem Speicher die Mahlstruktur und das Mischungsverhältnis für 
das gewünschte Futtermittel ab und steuert die Maschinen. 

Auf zwei Bildschirmen kann der Produktionsablauf verfolgt werden. Jeder 
Schritt wird protokolliert. Falls Probleme auftauchen sollten, wäre es 
möglich nachzuweisen, was in welcher Menge im Endprodukt jedes 
Auftrages enthalten ist. 

Seit 1999 ist die Mühle Bachmann ISO-zertifiziert

„Im Vergleich zu ausländischen Mühlen sind wir eher wie ein kleiner 
Laborbetrieb. Trotzdem ist unsere Betriebsgrösse optimal, da wir nur 
regional tätig sind“ erklärte Beat Bachmann. Auch sein Bruder Reto ist 
zuversichtlich. 

„Unsere nahe Zukunft ist gesichert, aber was die Politik vorhat, weiss 
man natürlich nicht“ sagte er. Die nächste Generation, derzeit ein 
Mädchen und drei Buben, wird vielleicht den Betrieb weiterführen. Das 
älteste Kind seivier Jahre alt aber es renne bereits in der Mühle herum, 
erzählte Reto Bachmann.

Grüner Strom

Bis zu zehn Prozent des Strombedarfs deckt die Mühle mit ihrem 
Stauwehr im Geisslibach. Der Generator leistet je nach Wasserstand etwa 
40‘000 bis 60‘000 Kilowatt-Stunden. Die Konzession für das Wehr ist 
2005 abgelaufen. 

Familie Bachmann hat in diesem Jahr ein Projekt für eine Fischtreppe beim 
Kanton eingereicht. Sie erfüllt damit die Auflagen für die Konzessions-
Verlängerung. Weiteren „grünen“ Strom produziert Hanspeter Neukomm 
aus Abfällen der Mühle Bachmann in seiner Biogasanlage in Thayngen.


Dieter Ritter (dr)
© Text und Bilder von Dieter Ritter



Reto Bachmann erklärt die komplizierten Fördereinrichtungen


In diesem imposanten Anbau ist die neue Mühle untergebracht


Reto Bachmann steuert von hier aus die Mühle


Mittwoch, 27. März 2013

Lagerstätte für nukleare Abfälle - Ungeeignete Vorschläge im Südranden





Lagerstätte für nukleare Abfälle
Ungeeignete Vorschläge
im Südranden


Der Gemeinderat Beringen hat sich an seiner letzten Sitzung unter
anderem auch vertieft mit der Frage nach der Standortwahl für ein
geologisches Tiefenlager für schwach- und mittelaktive Abfälle im
Südranden befasst.
 





Er ist dabei zum Schluss gekommen, dass die beiden neuen Vorschläge 
der Nagra für Oberflächenanlagen, einer davon auf Beringer Gemarkung, 
der zweite direkt an der Gemeindegrenze, völlig ungeeignet sind.

Im Januar 2012 hat die Nationale Genossenschaft für die Lagerung 
radioaktiver Abfälle (Nagra) drei Vorschläge für mögliche Standorte für 
Oberflächenanlagen in der Region Südranden vorgestellt. Zwei dieser 
Vorschläge liegen auf Beringer Gebiet, ein weiterer in Hallau. 

Nachdem die Standortkantone im Herbst 2012 gemeinsam zusätzlich 
eigene Kriterien formulierten, insbesondere den Ausschluss von Gebieten 
über dem Gewässerschutzbereichs Au, musste die Nagra noch einmal 
über die Bücher. Am 20. März 2013 wurden deshalb zwei neue 
Standortvorschläge publiziert, die den Ansprüchen der Kantone 
weitgehend entsprechen. 

Diese liegen zum einen im «Liibertobel» oberhalb von Guntmadingen, zum 
anderen im direkt an das Beringer Gemeindegebiet angrenzenden 
«Brentenhau» im Neuhauserwald. 

Einsehbarkeit und Erschliessung

Der Gemeinderat Beringen hat die Vorschläge diskutiert und beurteilt 
beide Varianten als völlig ungeeignet. So ist das Gebiet im «Liibertobel» 
weitherum einsehbar und würde durch die massiven Bauten in 
unmittelbarer Nähe zum Guntmadinger Dorfkern einen dramatischen 
Eingriff ins Ortsbild bedeuten. 

Kommt hinzu, dass eine Zufahrt nicht ohne weitere beträchtliche Eingriffe 
ins Landschaftsbild zu realisieren wäre. Für den «Brentenhau», der 
oberhalb der KBA Hard in einer Senke liegt, ist die Zufahrtssituation 
dagegen derart ungünstig, dass im Klettgau voraussichtlich ein 
zusätzlicher Umlad der radioaktiven Abfälle von der Schiene auf die 
Strasse eingerichtet werden müsste. 

Unter all diesen negativen Voraussetzungen lehnt der Gemeinderat beide 
Vorschläge als nicht praktikabel ab.

Info-Abend im Mai

Wie schon bei den im Januar 2012 vorgestellten Nagra-Vorschlägen soll 
die Bevölkerung auch jetzt an einer Informationsveranstaltung orientiert 
werden. Während der ersten Maihälfte sind entsprechende Anlässe in 
Beringen und in Neuhausen in Planung. Der genaue Termin wird 
rechtzeitig publiziert.

Eva Neumann
Gemeinderätin Beringen

Kaum aus den Augen, hat die ID ein Loch!




 Kaum aus den Augen, 
hat die ID ein Loch


Wer sein Portemonnaie in der Öffentlichkeit liegen lässt und es kurz 
darauf wieder findet, muss trotzdem eine neue ID kaufen – auch dann, 
wenn diese stets unberührt im Portemonnaie steckte. Der Staat verdient 
viel Geld mit dieser Sicherheitsmassnahme.
 



Wer seine ID liegen lässt, erhält sie als ungültiges Dokument zurück
(Bild: Hansjörg Walter)


Die Erleichterung war riesig. Ja, der Chauffeur habe das Portemonnaie auf 
dem Sitz im Tram gefunden. Und: Ja, er habe es selbstverständlich dem 
Fundbüro des Sicherheitsdepartements gebracht. «Zum Glück!», sagte 
sich der Mann, der das Portemonnaie am Abend davor im Tram liegen 
gelassen und der BVB den Verlust sofort per Mail mitgeteilt hat.

Am Morgen ging er zum Spiegelhof, um das Portemonnaie abzuholen. «Ist 
alles noch drin?», fragte der nette Herr dort. Alles war noch drin, sogar 
die 200 Franken. Bloss etwas verblüffte den Mann: In seiner 
Identitätskarte (ID) war ein Loch.

Der Ausweis, der noch über ein Jahr gültig gewesen wäre, war nun also 
unbrauchbar. «Warum?», wollte der Mann wissen. Das sei eine 
Sicherheitsmassnahme, sagte der Herr. 

Darauf der Mann: «Aber bis auf den Chauffeur hatte das Portemonnaie 
niemand in der Hand.» Das sei eben so, sagte der Herr. Glücklich über 
das Portemonnaie und voller Unverständnis über die ID-Geschichte ging 
der Mann. In der Hand hielt er die gelochte ID und das Antragsformular 
für eine neue ID, das ihm der Herr mitgegeben hatte. 

Verordnung als Grundlage 

Wir fassen zusammen: Eine ID, die nie als gestohlen gemeldet wurde, 
weil sie nach dem Liegenlassen vom ... (weiterlesen...)


 

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