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Sonntag, 12. Mai 2013

Genügend Erdwärme für alle Treibhäuser! (von Guido Elser) 12.05.2013


NEU: Grob Gemüse, Schlattingen *** Genügend Erdwärme für alle Treibhäuser! 
(von Guido Elser) 12.05.2013
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=59&show=136&start=0#0




Dienstag, 12. März 2013

Dora und Fredy Herzog - Kochen aus Leidenschaft




Restaurant Huuswurz
Dora und Fredy Herzog


Kochen aus Leidenschaft

Das Gourmet-Restaurant Huuswurz in Schlattingen schliesst. Dora und
Fredy Herzog führten es während 15 Jahren.


„Wir wollen nicht von hundert auf Null arbeiten“, erklärte Dora Herzog. Sie 
wird noch bis Ende März 2014 an sechs Tagen pro Monat für ihre Gäste 
kochen (siehe Textbox). 

„Es war ein 120 Prozent-Job“ beschreibt sie den Einsatz für ihre 
Gaststube. Hier konnte sie ihre Kochleidenschaft ausleben. Im 
Unterschied zur etablierten Küche nach dem Prinzip „man nehme“ schuf 
sie immer wieder neue Kreationen. Alles war hausgemacht mit Zutaten 
aus der Gegend. 

Zu jedem Hauptgang verwendete Dora mindestens ein Produkt aus dem 
eigenen Garten. Ihr Mann Fredy war für die Gaststube und den Einkauf 
zuständig. Wichtig war ihm die Wahl der Weine. Sie müssen zum 
hochstehenden Angebot aus der Küche passen. Dora und Fredy nennen 
ihr Lokal liebevoll „Es Beizli rund um de Chrütergarte“.

Der weite Weg zur Selbständigkeit

Dora Herzog arbeitete nach ihrer Kochlehre an Saisonstellen, zum Beispiel 
in Crans-Montana und Lausanne. 1972 wanderte sie mit ihrem Mann 
Fredy nach Südafrika aus. Fredy leitete dort im Auftrag der Alusuisse den 
Bau von Industriehallen. In Südafrika arbeitete Dora hauptsächlich als 
Hausfrau und Mutter und gab gelegentlich Kochkurse. 

1983 kehrte das Ehepaar Herzog mit seinen drei Kindern in die Schweiz 
zurück und baute in Schlattingen ein Einfamilienhaus. Dora arbeitete als 
Köchin bei Henri Hauenstein in seinem Restaurant in Büsingen. 

„Hauenstein war ein Koch mit eigenen Ideen. Das hat mich beruflich 
geprägt“ erinnert sie sich. Fredy nahm eine Stelle als Bauleiter für 
Grossbauten beim Generalunternehmer Steiner an. 1999 richtete Familie 
Herzog in ihrem Einfamilienhaus das Restaurant Huuswurz ein. Fredy 
besuchte einen Service-Kurs. „Ich war einziger Mann unter 12 Frauen“ 
erzählte er.

Im Ruhestand

Die durch die reduzierten Oeffnungszeiten gewonnene Freizeit nutzt Dora 
Herzog, um sich auf ihr Rentnerinnen-Leben vorzubereiten. Sie sammelt 
die Erfahrungen ihrer langen Kochkarriere in Bildern und kurzen 
Geschichten. 

„Es soll nicht ein Kochbuch werden, wie es schon Hunderttausende gibt“ 
erklärte Dora. Was genau daraus wird, wisse sie noch nicht. Fredy freut 
sich auf die Zeit nach dem Huuswurz. „Ich werde ein normales 
Rentnerleben führen. Das heisst für mich, meiner Frau bei ihrer 
Dokumentation helfen, den grossen Garten besorgen, Reisen und Sport 
treiben“ beschreibt er seine Pläne. 

„Wir hatten eine wunderbare Zeit mit unseren treuen Gästen im 
Huuswurz“ sind sich beide einig.

Schrittweise Schliessung

Bis Ende März 2014 gelten folgende reduzierte Öffnungszeiten: 
Freitag- und Samstagabend und Sonntagmittag jeweils in den ersten 
beiden Wochen jedes Monats. Für Gruppen ab acht Personen sind auch 
andere Termine möglich. Gutscheine sollten vor Ende August 2013 
eingelöst werden. 

Reservationen unter 052/657 17 29 oder huuswurz@bluewin.ch.




Dieter Ritter (dr)
© Text und Bilder von Dieter Ritter



In der Gaststube: Dora Herzog bespricht mit ihrem Mann Fredy die Menukarte


Fredy und Dora Herzog vor ihrem Haus in Schlattingen

Donnerstag, 14. Februar 2013

Die Geothermie-Bohrungs-Phase 2 hat begonnen


(von Guido Elser) 14.02.2013



Geothermiebohrung 2013
Bohrung Schlattingen2 hat begonnen

Am Donnerstagmorgen begann mit einer Medienkonferenz und
zahlreichen Gästen vor Ort die zweite Geothermie-Bohrung bei Gemüse
Grob.


Schlattingen 

Nach Abschluss der erfolgreichen Erkundungsbohrung im Jahre 2012 
wurden nun am 14. Februar 2013 die Bohrarbeiten für die Produktions-
Bohrung Schlattingen 2 aufgenommen. Diese neuen Arbeiten wurden an 
eine neue Spezialfirma übergeben, nämlich an die Top Thermal GmbH aus 
Österreich A-4910 Ried im Innkreis. 

Die bisherige Firma stand wegen einer Verpflichtung bei der deutschen 
Bundeswehr nicht mehr zur Verfügung Die neuen Bohrgerätschaften 
wurden in den vergangen Tagen installiert, sodass mit dem Bohren am 
14. September termingerecht begonnen werden konnte. 

Zum Erstellen dieser zweiten Bohrung ist wiederum das bewährte frühere 
Projektteam im Einsatz. Auch der Standorte der Bohrung ist wieder am 
gleichen Ort. Aufsichtebehörde ist wiederum der Kanton Thurgau (AFU 
Thurgau) Die Bauherrschaft liegt wiederum bei Grob Gemüse und 
Landbau. 

Auch diese zweite Bohrung wurde nur möglich dank der namhaften 
Unterstützung durch den Kanton Thurgau, das Bundesamt für Energie 
und die Klimastiftung Schweiz.

Regierungsrat und Gemeideammann hatten das Wort 

An der Medienkonferenz ergriffen Bauherr Hansjörg Grob, Regierungsrat 
Kaspar Schläpfer, Gemeindeammann Peter Mathys und diverse 
Bohrfachleute das Wort. Diese Konferenz fand in einer angenehm 
warmen Gemüse-Treibhaus Halle statt.

Hansjörg Grob gab seiner Freude Ausdruck über das grosse Interesse, 
auf das diese Medienkonferenz stiess. Schläpfer verwies auf die 
Vorreiterrolle hin, die der Kanton Thurgau mit seiner Beteiligung an 
diesem Werk um alternative Energiegewinnung spielt. 

Mathys betonte, dass er sich als Bindeglied zwischen der 
Geothermiebohrung und der Bevölkerung sehe. Und er könne sagen. 
dass die Bevölkerung dem Projekt gegenüber sehr positiv eingestellt sei 
und dass ihm keinerlei geäusserte Ängste wegen Lärm, Staub oder 
allfälligen Erdebeben zu Ohren gekommen seien. 

Schrägbohrung wurde vorgestellt

Fachleute stellten nun die Bohrung Schlattingen 2 vor, die anders 
verlaufen wird als die Bohrung Schlattingen 1. 

Im Gegensatz zur nur vertikal abgeteuftenBohrung Schlattingen 1 wird 
nun die Bohrung Schlattingen 2 als Schrägbohrung ausgeführt. Sie ist bis 
in den oberen Bereich Malmkalk zuerst auch vertikal und wird dann wird 
nach etwa 500 um etwa 45 Grad abgelenkt gebohrt. 

Um dann dann in einer Tiefe von etwa 1200 Metern wird die Bohrung 
horizontal weitergeführt, um das hier zirklulierende Thermalwasser 
optimal zu erschliessen.. Diese Horizontalbohrung wird über 1800 bis 
2200 Meter in Richtung des nahen Rheins weitergeführt. 

Das ist die Region des oberen Muschelkalks, wo man b ei der ersten 
Bohrungg auf 62 Grad warmes Thermalwasser gestossen ist. Die 
Geologen rechnen nun damit, mit dieser zweiten Bohrung mengenmässig 
noch stärkere Thermalwaservorkommen als bei der ersten Bohrung zu 
erschliessen. 

Aber ob der erwartete Erfolg eintreffen wird, ist nach wie vor nicht 
gesichert. Alle Beteiligten gehen da weiterhin ein Risiko ein. Da man den 
Untergrund von der ersten Bohrung her gut kennt, wird diese zweite viel 
kompliziertere Bohrung bedeutend schneller vorangehen als die erste 
Bohrung, und man arbeitet wieder im 24 Stunden-Betrieb.

Wärmetechnische Erschliessung der Gewächshäuser

Es ist vorgesehen, nach der Bohrung die wärmetechnischen Erschliessung 
zu den Gewächshäusern zu erstellen, 

Die neue Bohranlage ist bedeutend grösser als die Anlage für die 
Bohrung Schlattingen 1. Die Turmhöhe beträgt neu 38 Meter und dieser 
Turm ist nun ein paar Monate lang ein Wahrzeichen in der Region. Die 
Gerätschaften für die neue Anlage wurden mit 33 LKW-Ladungen 
antransportiert.


Guido Elser (ge) 
© Text und Fotos von Guido Elser




Hanjörg Grob «Freude herrscht bei Grob Gemüse»


Regierungsrat Kaspar Schläpfer: «Mit der Beteiligung des Kantons an diesen Bohrungen spielt der
Thurgau eine Vorreiterrolle bei dieser Art Energiegewinnung»


Der 38 Meter hohe Bohrturm bleibt für ein paar Monate ein Wahrzeichen der Region


Am Bohrturm
 



Mittwoch, 16. Januar 2013

Silvester/Neujahr in Basadingen *** „Söll emol goh!“

NEU: Silvester/Neujahr in Basadingen *** „Söll emol goh!“ (von Peter Spirig) (16.01.2013)



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„Söll emol goh!“
rief er dem Alten entgegen


Die Gemeinde Basadingen-Schlattingen lud in der Nacht von Silvester
auf Neujahr zum Apéro


Es ist Montag und 30 Minuten vor Mitternacht. Noch ist es auf den 
Strassen und Plätzen von Basadingen still. Einzig beim alten 
Gemeindehaus herrscht Betrieb. 

Zwischen Eingang und Brunnen sind Bea und Willi Wattinger aus 
Schlattingen zu Gange. Sie wollen zusammen mit Anderen „auf`s Neue“ 
anstossen und haben Stehtische aufgestellt. Einige stehen in Reserve. 
Jetzt stellen sie Gläser auf einen Tisch. Noch sind es keine Zwanzig. „Mehr 
müssen wir nicht aufstellen“ meint Bea Wattinger. 

Silvesterapéro einmal auch in Schlattingen?

Einer der später eines der Gläser in der Hand halten wird schaut bereits 
zu. Es ist Jörg Breitler aus Basadingen. Er hat eine besondere Aufgabe. 
Dazu gehört, dass er das Glöcklein im Türmchen auf dem Dach des 
ehemaligen Gemeindehauses zum Klingen bringt. Bis zwei Minuten vor 
Mitternacht soll das alte Jahr verabschiedet werden. 

Ab der zweiten Minute des neuen Jahres will man das Neue begrüssen. 
„Die Idee dazu hatte vor einigen Jahren der damalige Gemeindeammann 
Kurt Bürgi zusammen mit Freunden“ wusste Jörg Breitler zu erzählen. Nun 
ist es 23.45 Uhr. Jörg Breitler steigt in`s Dachgeschoss, zieht an einem 
dünnen Seil und lässt die Glöcklein erklingen. 

Früher rief sie die Leute wenn`s irgendwo brannte. Nun rief das Glöcklein 
zum Silvester-Apéro, zu dem die Gemeinde Basadingen-Schlattingen 
geladen hatte. Kaum dass die ersten Glockenschläge ertönten standen 
auch schon die ersten Gäste auf dem Platz. 

Über diese freuten sich Wattinger`s sehr. Sie kam aus Schlattingen, 
kamen zum ersten Male, hatten die Gläser gleich mitgebracht und kamen 
trotz später nächtlicher Stunde zu Fuss. „Wir sind dem Bächli entlang 
gewandert und brauchten dank des Mondes die Taschenlampe nicht“. 

Wattinger`s hatten in Schlattingen geworben, denn bisher waren 
Besuche aus dem anderen Teil der Gemeinde selten. „Man sollte halt mal 
den Apéro in Schlattingen machen“ äusserte ein Besucher. „Der Transport 
des Glöckleins könnte schon geregelt werden“.

Anstossen aus neue Jahr 

Dieses rief immer mehr Gäste auf den Platz. Darunter auch Kinder und 
Jugendliche. In Anlehnung an einen berühmten Spruch ruft ein Gast 
plötzlich „Söll emol goh!“. 

Nun verstummt das Glöcklein. Das alte Jahr schickt sich nun tatsächlich 
an zu gehen. Die letzten Gläser werden gefüllt und in die Hand 
genommen. Uhren werden nicht gebraucht, denn Feuerwerke, die den 
Himmel verzaubern, künden an, dass es Mitternacht ist. Nun klirren die 
Gläser dutzendfach. 

Wünsche wurden gesprochen und ab und auch Küsse gegeben. Bald 
meldet sich das Glöcklein wieder. Bis 15 Minuten nach Mitternacht heisst 
es nun zusammen mit dreissig Gästen das neue Jahr willkommen. Damit 
sind weniger Gäste als in den Jahren zuvor gekommen. 

Darauf angesprochen äusserte Bea Wattinger, dass wohl einige darum 
nicht gekommen sind, weil sie in den Skiferien sind.


Peter Spirig (psp)
© Text und Fotos von Peter Spirig



Die Gläser klirrten dutzendfach


Unter den Besuchern auch Gemeinderat Hans Rudolf Stör


Auch Organisatorin Bea Wattinger (rechts) mischte sich unter die Gäste



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Montag, 19. November 2012

Brassband Schlattingen & Rodenberg-Ensemble

NEU: Brassband Schlattingen *** Kirchenkonzert in der Basadinger Dorfkirche 
(von Guido Elser) 20.11.2012



Kirchenkonzert Brassband Schlattingen
Brass Band- und Flöten-Musik

Mit etwa 600 Personen war die Basadinger Dorfkirche am frühen
Sonntagabend beim Kirchenkonzert der Brass Band und der
Blockflötengruppe «Rodenberg-Ensemble» voll besetzt.


Basadingen 

Die 29 Mitglieder zählende Brass Band (Musikverin Schlattingen) spielte 
unter Leitung von Tanja Gall Keller und die 22 Frauen zählende 
Flötengruppe unter Monika Meyenhofer. 

Beide Vereine verfügen über eine so grosses Repertoire, dass beide in 
der Lage wären, ein abendfüllendes Programm zu bieten. Aber wie 
Musilverein-Präsident Matthias Windler bei der Begrüssung erklärte, taten 
sie sich zusammen, um ein besonders vielfältiges Musikprgramm bieten zu 
können, 

In je zwei Musikblocks traten beide Gruppen zweimal auf, wobei der 
zweite Teil von der neuen Tonhörnligruppe «Tonin Ton» bestritten wurde. 

Der Musikverein begann das Konzert mit dem Stück «Concerto D’Amore » 
von Jacob de Haan. Das war ein ganz herrliches Brassband-Stück, bei 
dem alle Bläser-Register voll zur Geltung kamen, schon am Anfang und 
dann wieder am Schluss. 

Der Verein bot eine Meisterleistung und erhielt dafür tosenden Applaus. 
Etwas ruhiger war dann die Komposition «One Voice» von Barry Manilow. 
Vielfältig in Ton und Lautsstärke war das vertonte Märchen «Suite-Peer 
Gynt» von Edward Grieg. Die Geschichte handelte von einer schönen 
ruhigen Landschaft und dann aber von einem bösen König. 

Gespannt auf «Rodenberg-Ensemble»

Viele waren gespannt auf den Auftritt des «Rodenberg Ensembles». Die 
erste Komposition «Intrada» von M. Franck war im niederländischen Stil, 
gespickt mit viel Lebensfreude. Ganz toll waren die «Bagatellen 1-4» von 
Siegfried Rath. 

Das waren verschiedene Tänze, einer davon sogar im Dreiviertel-Takt. 
Das Publikum bot begeisterten Applaus und wurde gleich wieder 
überrascht durch den musikalischen Krimi «Pfarrer Mooney» des 
Amerikaners Allain Rosenheck, der heute in Eschenz wohnt.

Im zweiten Konzertteil scheute der Musikverein weder Mühe noch Kosten 
und liess den Sänger Oliver Fehr «einfliegen» für die Präsentation des 
Songs «Mack the Knife» von Weill/Brecht/Blitzstein. Das war echt action 
und kam an beim Publikum. 

In diesem Konzertteil kam nun auch die achtköpfige Tonhörnligruppe zu 
ihrem Auftritt. Ihre Instrumente sind grossen und kleinen Hörnern 
nachgebildet und haben nur 9 Töne, So kommt hier nur Musik aus dem 
Mittelalter und der Renaissance in Frage. 

Die aufgeführten vier Kompositionen waren ein besonderer Genuss und 
ernteten viel Applaus und dieser galt sicher auch der gediegenen 
mittelalterlichen Kleidung dieser 8 Damen. 

Leider ein Abschied!

Als Höhepunkt des Abends kam am Schluss die gemeinsame Darbietung 
von Flötengruppe und Musikverein «Der Gefangenenchor aus Nabucco» 
von Verdi zur Aufführung. Grosser Applaus war der Lohn. 

Und nach dieser Aufführung verabschiedete sich Tanja Gall von der 
Brassband mit den Worten: «Es war wunderschön, mit Euch Musik zu 
machen. Ihr seid sehr talentiert, und ich wünsche euch auch unter der 
neuen Leitung viel Freude am Musizieren». 

Vom Präsidenten wurde die Dirigentin mit einem Blumenbouquet 
verabschiedet. Am 2. März ist in der Rodenberghalle bereits die 
Abendunterhaltung des Musikvereins unter neuer musikalischer Leitung 


Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser 




Drei der acht Tonhörnli-Damen


Das grosse jugendliche Cornett-Register der Brass Band


Auftritt der Blockflöten-Gruppe


Brass Band-Bläser
 




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Sonntag, 14. Oktober 2012

Musikstadl 2012 in der Rodenberghalle Schlattingen

NEU: Das besondere Ereignis *** 
Musikstadl 2012 in der Rodenberghalle Schlattingen 
(von Guido Elser) 15.10.2012


Musikstadl 2012

Wir kommen wieder, denn das Programm war toll!

Rund 250 Gäste besuchten am Samastagabend den sechsten Musikstadl
in der Rodenberghalle, und es gab immer wieder begeisterten Applaus für
das Gebotene.


Dem Männerchor war es Dank guter Sponsoren wiederum ein sehr 
attraktives Programm mit einheimsichen und auch fremden sogar 
schweizweit bekannten Künstlern zusammenzustellen.

Heinz Meister führte als versierter Conférencier durch den Abend. Das 
Programm lief Schlag auf Schlag in drei Showblocks ab. Den Anfang 
machten die Cholfirst Fäger mit schmissigen volkstümlichen Melodien auf 
Handorgel, Bass und Waschbrett. Sofort herrschte fröhlichen Stimmung im 
Saal.

Und schon kurz nach 19.00 standen die 16 Sänger des Männerchores 
Abzudringen auf der Bühne. Unter der neuen Leitung von Margrit 
Vogelsanger sangen sie sich mit einem Spiritual und der unvergänglichen 
Vico Toriani-Melodie „Siebenmal in der Woche möchte ich ausgehen“. 

Für eine gewünschte Zugabe bleibt keine Zeit, denn die Sänger führten 
auch die Festwirtschaft. Erwähnt sei aber noch die musikalische 
Begleitung der Lieder durch Beruf Musiker Rafael Jost, der in Basadingen 
aufgewachsen ist und der unmittelbar vor seinem eigenen Bühnenauftritt 
stand. 

Der Conférencier informierte, dass Pianist Jost die Hochschule der Künste 
in Zürich besucht, wo er als Hauptfach Piano und als Nebenfach Gesang 
belegt. Was der junge Musiker nun auf der Bühne bot, war geradezu 
atemberaubend für das Publikum.

Und Jost ist musikalisch kein unbeschriebenes Blatt. Er hatte bereits 
Auftritte am Jazz-Festival in Montreux und am Blue Balls Festival in 
Luzern. Und im März dieses Jahres erhielt der sehr bescheiden wirkende 
Musiker im deutschen Berghausen den Europäischen Nachwuchsjazzpreis 

Für Jost war das sein erster Auftritt am Musikstadl. Er sagte, dass dieser 
Auftritt sozusagen zu Hause für ihn eine grosse Ehre sei.

„Zwei vo Stei“

Der Reigen der Auftritte ging weiter.Ganz gut kam die Nummer „Zwei vo 
Stei“ an. Dabei handelte es sich um richtige Nachwunchsinterpreten des 
Musikstadls 2012. Hinter diesem Namen stecken zwei junge Burschen aus 
Stein am Rhein: der 13-jährige Damian Marty und der 12- jährige Lino 
Zuber. 

Beide besuchen noch die Oberstufenschule. Damian ist ein vorzüglicher 
Sänger und Gitarrist und Lino hat den Rhythmus im Blut und begleitete 
seinen Freund den Takt schlagend. Musikalisch aufgefallen sind die 
beiden bei Auftritten in der „Märlistadt 2011“. 

Auf die Frage des Conférenciers, ob ihn das nicht störe, dass er ganz im 
Schatten des Gitarristen und Sängers stehe, sagte Lino, dass jeder das 
tue, was er gute könne. Sein Freund sei eben Sänger und Gitarrist und er 
selbst fühle sich als geborener Schlagzeuger. 

Diese schlagfertig „sportliche“ Antwort gefiel dem Publikum. Einen wahren 
Triumph erlebten die beiden nun bei ihrem Auftritt am Musikstadl.

Die zwei Spassmacher

Eine wichtige Rolle in den Showblock nahmen die beiden Spassmacher
„Dä Hans“ aus Zürich und Michel Villa aus dem Unterwallis ein. Hans 
faszinierte das Publikum mit Geschichten, die sein Leben schrieb, mit 
Glockenspiel- und Mundharmonikamusik und kleinen Zaubertricks. 

Villa versuchte, das Wort Schlattingen in Walliser-Deutsch umzusetzen, 
stieg dann von der Bühne hinunter zum Publikum und begann das 
Walliser Lied „Dä Tüfel isch gschtorbe, aber Grossmuetter lebt no!“ zu 
singen, und alle im Saal sangen mit. 

Und nun suchte er im Saal sechs mehrfache Grossmütter und wurde rasch 
fündig. Diese Damen bat er nun auf die Bühne und begann mit ihnen 
einen wilden Tanz. Es ist kaum zu glauben, dass Grossmütter sich so 
austoben können. 

Und wieder ging Michel ins Publikum und begann, altbekannte Tessiner 
Lieder zu singen, denn über den Nufenen-Pass sei man vom Wallis 
ruckzuck im Tessin erklärte der Sänger im feinen Clown-Veston. Und auch 
hier sang das Publikum lauthals mit „ Aprite le Porte“ und andere Lieder.

Noch weitere grossartige Musikastadleauftritte sind zu erwähnen wie die 
Konzerte des Akkordeonorchesters Jestetten oder der Brass Band Schlattingen.

Viele im Publikum freuen isch bereits auf den Musikstadl 2013 und sagen 
„wir kommen wieder, denn das Programm war ganz toll!“ 


Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser



Der Männerchor Basadingen singt mit Inbrunst, aber er braucht dringend weitere Sänger


Gitarrist & Sänger Damian Marty bei seinen grossen Auftritt


Spassmacher Villa mitten im Publikum


Spassmacher Michel Villa in seinem feinen Clown-Veston


Wenn Grossmüttter tanzen








Samstag, 6. Oktober 2012

Vorschau auf den "Musikstadl 2012"

NEU: Schlattingen *** Vorschau auf den "Musikstadl 2012" 
(von Guido Elser) 06.10.2012



Musikstadl
Vorschau

Am Samstag, den 13. Oktober führt der Männerchor Basadingen den
Musikstadl bereits zum sehsten mal in der Rodenberghalle in Schlattingen
durch.


Schlattingen 

Der Vorverkauf der reservierten Plätze läuft. Auch dieses Jahr konnte 
wieder eine sehr attraktive und vielfältiges Programm zusammengestellt 
werden, Eine der vielen Attraktionen ist der Entertainer und Sänger 
Michel Villa. 

Die Unterwalliser Stimmungskanone ist einer der gefragtesten 
Unterhalter der Schweiz und bereits seit 20Jahren im Show-Geschäft. Man 
kann sich auf den erstmaligen Besuch von Michel Villa am Muskstadl 
freuen. 

Weitere Highlights sind die Auftritte des Akkordeonsochesters 
Jestetten und des Musikverins Brassband Schlattingen. Neben weiteren 
Künstlerinnen und Künstlern kommt auch der Männerchor Basadingen zu 
seinem Auftritt unter der neuen Leitung von Margrit Vogelsanger. 

Für das Kulinarische trägt einmal mehr Küchenchef Dominik Stöckli mit 
seiner bewährten Crew die Hauptverantwortung.

Saalöffnung ist am Samstag bereits um 17.30 Uhr 
und Programmbeginn um 19.00 Uhr. 

Der Männerchor hofft sehr, dass er auch mit dem Muskstadl 2012 an die 
Erfolge der Vorjahre anknüpfen kann. 

Der Karten Vorverkauf für einen garantierten Sitzplatz läuft über die 

Garage Village in Basadingen und 
Walter Windler, Kugelgasse 2 in Schlattingen 

Der Einrittspreis ist 25 Franken. 


Guido Elser (ge)
© Text und Archivfoto von Guido Elser







Mittwoch, 26. September 2012

NEU: Rodenberg-Ensemble Schlattingen *** "Gesucht"! - 
Uraufführung eines Krimis (von Dieter Ritter) 26.09.2012


Gesucht!
Uraufführung eines Krimis

Das Rodenberg-Ensemble Schlattingen lud am Sonntag zur Uraufführung
eines Blockflöten-Krimis in die Katholische Kirche Diessenhofen ein.


Allan Rosenheck las eine spannende Geschichte mit dem Titel „Gesucht!“ 
und das Blockflöten-Ensemble spielte zur Handlung passende Musik. 
Rosenheck ist Komponist und Textdichter des Stückes. 

Es handelt von Pfarrer Mooney, Blockflötenspieler und passionierter 
Laiendetektiv. Heiri Sternegger aus der Schweiz spielt im gleichen 
Orchester wie Mooney. Er bläst virtuos und ist beliebt. Auffälliges 
Verhalten von Sternegger macht Mooney misstrauisch. 

Seine Nachforschungen ergeben, dass Sternegger in seiner Bassflöte 
Diamanten über die Schweiz nach Deutschland schmuggelt. Sternegger 
landet im Gefängnis. Dort gründet er ein Flötenorchester und damit findet 
die Geschichte ihr versöhnliches Happyend. 

Witzige, an die Wand projizierte Zeichnungen von German Frank aus 
Ravensburg, illustrierten die Geschichte.

Die 22 Musikantinnen des Ensemble Rodenberg, unter der Leitung von 
Monika Meyenhofer, beglückten das Publikum mit perfektem Spiel. Flöten 
in sechs Tonlagen, vom tiefen Subbass bis zum Sopran, erzeugten eine 
beeindruckende Klangfülle, vergleichbar mit einem grossen Orchester.

D
ie jüngsten vier Flötistinnen sind erst zwölf bis dreizehn Jahre alt. Die 
rund 200 Zuhörer belohnten die Künstlerinnen grosszügig mit Applaus. 

Ein begnadeter Komponist

Allan Rosenheck, 1938 in New York geboren, ist diplomierter 
Elektroingenieur. Als 34-jähriger kam er in die Schweiz und arbeitete in 
der Lärmbekämpfung. Zuerst als Hobby, dann hauptberuflich komponierte 
er einfache Stücke für Klavierschüler und Anspruchsvolles für Blockflöten. 

Später komponierte er auch für andere Instrumente und für Singstimmen 
und schuf im Auftrag von Musikschulen Musicals und Suiten. 



Dieter Ritter (dr)
Text und Fotos von Dieter Ritter



Allan Rosenheck, Komponist und Textdichter des Blockflöten-Krimi „Gesucht!“,
im Hintergrund eine der witzigen Zeichnungen











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