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Dienstag, 12. März 2013

Dora und Fredy Herzog - Kochen aus Leidenschaft




Restaurant Huuswurz
Dora und Fredy Herzog


Kochen aus Leidenschaft

Das Gourmet-Restaurant Huuswurz in Schlattingen schliesst. Dora und
Fredy Herzog führten es während 15 Jahren.


„Wir wollen nicht von hundert auf Null arbeiten“, erklärte Dora Herzog. Sie 
wird noch bis Ende März 2014 an sechs Tagen pro Monat für ihre Gäste 
kochen (siehe Textbox). 

„Es war ein 120 Prozent-Job“ beschreibt sie den Einsatz für ihre 
Gaststube. Hier konnte sie ihre Kochleidenschaft ausleben. Im 
Unterschied zur etablierten Küche nach dem Prinzip „man nehme“ schuf 
sie immer wieder neue Kreationen. Alles war hausgemacht mit Zutaten 
aus der Gegend. 

Zu jedem Hauptgang verwendete Dora mindestens ein Produkt aus dem 
eigenen Garten. Ihr Mann Fredy war für die Gaststube und den Einkauf 
zuständig. Wichtig war ihm die Wahl der Weine. Sie müssen zum 
hochstehenden Angebot aus der Küche passen. Dora und Fredy nennen 
ihr Lokal liebevoll „Es Beizli rund um de Chrütergarte“.

Der weite Weg zur Selbständigkeit

Dora Herzog arbeitete nach ihrer Kochlehre an Saisonstellen, zum Beispiel 
in Crans-Montana und Lausanne. 1972 wanderte sie mit ihrem Mann 
Fredy nach Südafrika aus. Fredy leitete dort im Auftrag der Alusuisse den 
Bau von Industriehallen. In Südafrika arbeitete Dora hauptsächlich als 
Hausfrau und Mutter und gab gelegentlich Kochkurse. 

1983 kehrte das Ehepaar Herzog mit seinen drei Kindern in die Schweiz 
zurück und baute in Schlattingen ein Einfamilienhaus. Dora arbeitete als 
Köchin bei Henri Hauenstein in seinem Restaurant in Büsingen. 

„Hauenstein war ein Koch mit eigenen Ideen. Das hat mich beruflich 
geprägt“ erinnert sie sich. Fredy nahm eine Stelle als Bauleiter für 
Grossbauten beim Generalunternehmer Steiner an. 1999 richtete Familie 
Herzog in ihrem Einfamilienhaus das Restaurant Huuswurz ein. Fredy 
besuchte einen Service-Kurs. „Ich war einziger Mann unter 12 Frauen“ 
erzählte er.

Im Ruhestand

Die durch die reduzierten Oeffnungszeiten gewonnene Freizeit nutzt Dora 
Herzog, um sich auf ihr Rentnerinnen-Leben vorzubereiten. Sie sammelt 
die Erfahrungen ihrer langen Kochkarriere in Bildern und kurzen 
Geschichten. 

„Es soll nicht ein Kochbuch werden, wie es schon Hunderttausende gibt“ 
erklärte Dora. Was genau daraus wird, wisse sie noch nicht. Fredy freut 
sich auf die Zeit nach dem Huuswurz. „Ich werde ein normales 
Rentnerleben führen. Das heisst für mich, meiner Frau bei ihrer 
Dokumentation helfen, den grossen Garten besorgen, Reisen und Sport 
treiben“ beschreibt er seine Pläne. 

„Wir hatten eine wunderbare Zeit mit unseren treuen Gästen im 
Huuswurz“ sind sich beide einig.

Schrittweise Schliessung

Bis Ende März 2014 gelten folgende reduzierte Öffnungszeiten: 
Freitag- und Samstagabend und Sonntagmittag jeweils in den ersten 
beiden Wochen jedes Monats. Für Gruppen ab acht Personen sind auch 
andere Termine möglich. Gutscheine sollten vor Ende August 2013 
eingelöst werden. 

Reservationen unter 052/657 17 29 oder huuswurz@bluewin.ch.




Dieter Ritter (dr)
© Text und Bilder von Dieter Ritter



In der Gaststube: Dora Herzog bespricht mit ihrem Mann Fredy die Menukarte


Fredy und Dora Herzog vor ihrem Haus in Schlattingen

Donnerstag, 15. November 2012

15 Jahre-Jubiläum von Milan und Vera Acimovic

NEU: Hotel/Restaurant Bahnhof Schlatt/TG *** 
15 Jahre-Jubiläum von Milan und Vera Acimovic 
(von Guido Elser)15.11.2012



15 Jahre Milan und Vera Acimovic
im Hotel Bahnhof


Viele Gäste brachten Geschenke mit

Zum Jubiläum 15 Jahre Wirten auf dem Hotel Bahnhof luden Milan und
Vera Acimovic am Dienstag alle Gäste zu einem feinen Imbiss ein.
 

Schlatt 

Am Anlass nahmen 80 Personen teil. Das Hotel und Restaurant Bahnhof 
in Schlatt hat sich im Laufe von 15 Jahren einen guten Namen gemacht im 
Dorf Schlatt und in der Region

Markenzeichen des Hauses sind: an 7 Tagen in der Woche offen, 
werktags bereits ab 06.00.Uhr, gepflegtes Kleinhotel mit 26 Betten.1997 
übernahm Milan (so nennen ihn alle Gäste) das Restaurant/Hotel mit 
einem Pachtvertrag für 6 Jahre Bereits 2004 konnte er das Haus kaufen. 

Nun folgte successive ein Weiterausbau der Liegenschaft: So wurden alle 
Hotelzimmer total erneuert, und 2008 wurde der Saal für 140 Personen 
umgebaut und total renoviert. Dieser schöne Saal gilt heute als 
Prunkstück in der Region. 

Wer Interesse an diesem Saal hat, tut gut daran, diesen frühzeitig zu 
reservieren.

Langjähriges Personal Das Restaurant verfügt über langjähriges 
Personal in der Küche und im Service. Von Ende Oktober bis Ende Januar 
ist der Saal fast jedes Wochende vor allem am Freitag und Samstag 
ausgebucht für Familienfeste, für Firmenanlässe etc. Ab Januar kommen 
dann die Generalversammlungen verschiedener Vereine. 

Der Koch René Weber ist schon 12 Jahre im Haus, und die Servierochter 
Jeanine auch schon 4 Jahre. Die Gäste sagen immer wieder, dass bei 
Milan auch die Ehefrau Vera stark am guten Erfolg des Hauses beteiligt 
sei.

So hatte Werner Benz aus einer Hagbuchen-Wurzel eine Tisch-Plastik 
gestaltet auf deren einen Seite «Tip-Top» (ein Spruch von Milan) auf der 
anderen Seite «Vera, die gute Fee» ins Holz geschnitten war. 

Als Gast weilte auch Gemeindemann Kurt Enmgel mit seiner Frau 
Elisabeth an der Feier. Auf das Hotel Bahnhof angeprocheb sagte der 
Gemeindemmann, dass es sehr schätze, dass das Ehepaar Milan und 
Vera das Hotel so vorzüglich führe und auch finanzielle viel in die 
Liegenschaft investiert habe. 

Und er staune, dass Wirt Milan einfach immer da sei, wenn immer man 
auch ins Lokal komme. 

Ist eine Nachfolge in Sicht? Wirt Milan ist 58 Jahre alt. Auf die Frage, wie 
das einmal mit dem Betrieb weitergehe, gab der Wirt zu bedenken, dass 
seine drei Kinder, heute zwischen 20 und 27 Jahre alt, gute Berufe 
gelernt haben. 

Ob eines der Kinder das Hotel einmal übernimmt, steht noch nicht fest. 
Milan meinte dazu, da könnten vielleicht die allfälligen Heiraten noch 
etwas bewirken.


Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser




Die Wirtsleute Milan und Vera Acimovic vor dem Tisch mit den vielen Geschenken


Gast Werner Benz mit der Wurzel-Plastik


Blick in eine der Gäste-Runden


Die Gäste Hansjörg Roost und Gemeindeammann Kurt Engel (rechts)
 





Samstag, 6. Oktober 2012

Zum Gedenken an Hanny Guldimann-Meister (1929-2012)

NEU: Willisdorf (Restaurant Grüntal) *** 
Zum Gedenken an Hanny Guldimann-Meister (1929-2012) 
(von Guido Elser) 06.10.2012


Hanny Guldimann-Meister
zum Gedenken 1929-2012


Am Donnerstag nahmen ganz Willisdorf und viele zusätzliche Gäste an
der Beerdigung der legendären Grüntal-Wirtin Hanny Guldimann teil.




Willisdorf Pfarrerin Iris Siebel, selbst in Willisdorf wohnhaft, verstand es, 
mitten in ihren Ferien, eine ergreifende für viele unvergessliche 
Trauerfeier für Hanny, wie die Verstorbene von den Gästen genannt 
wurde, zu gestalten. Hanny Guldimann war am Sonntag, den 30. 
September an den Folgen einer Operation gestorben. 

Ehemann Paul konnte leider aus gesundheitlichen Gründen nicht an der 
Feier teilnehmen.

Die Pfarrerin erinnerte an die letzten Worte, die Hanny im Spital nach der 
Operation eines Bruches an Paul gerichtet hatte. Es waren die Worte 
«Cao min liebe Paul!» und ein letzter Händedruck.

Hanny liebte die Volksmusik

Da Hanny Volksmusik über alles geliebt hatte, kam neben der 
Kirchenorgel auch diese Art Musik zum Einsatz. Die bekannten 
einheimischen Volksmusiker Hermann Bichofberger, Hansruedi 
Brandenberger, Ernst Schelling sen, Hansjörg Wägeli und Sigi Michel 
traten auf. 

Während der Beisetzung der Urne auf dem Friedhof spielte Trompetensigi 
sehr ergreifend das Munotglöcklein. Und in der Kirche boten die andern 
Musiker unter anderem einen echten Schweizer Ländler und das Lied 
«,,,Herzelein, du musst nicht traurig sein…», eine Lieblingslied von Hanny, 
das nie fehlen durfte, wenn Örgelspieler im Grüntal zu ihren Instrumenten 
griffen. Aber auch die Kirchenorgel kam an der Feier zum Einsatz, so bei 
den Liedern «So nimm denn meine Hände… » und dem Volkslied 
«Abendläuten »

Passagen aus dem langen Leben von Hanny

Im Laufe der Vorbereitungen der Abdankung hatte die Pfarrerin 
festgestellt, dass kein eigentlicher Lebenslauf der Verstorbenen verlesen 
wird, dass aber von noch Lebenden der fünf Generationen, die im Grüntal 
ein und ausgingen, kurze eindrückliche Passagen verlesen werden, die 
Stellen im langen Leben von Hanny schilderten. 

Aus diesem bunten Blumenstrauss an Erinnerungen gestaltete dann die 
Pfarrerin den Trauer-Gottesdienst. So schrieb Frieda Castelli von der 
ersten Generation «Am 19.Märze 1929 geboren als zweite Tochter von 
Jakob Meister und Lina verbrachte Hanny mit ihrer Schwester Frieda ihr 
Kinder- und Jugendtage in Willisdorf. 

Nach der Schule machte Hanny eine Haushaltlehre in einem Arzthaushalt 
in Dielsdorf. Anschliessend kam sie wieder nach Willisdorf, weil sie immer 
Heimweh hatte, wenn sie länger weg war». In weiteren Berichten hiess 
es zum Beispiel: « Hanny half ihrer Mutter im Restaurant Grüntal und 
überall dort, wo gerade Hilfe gebraucht wurde. Später arbeitete sie in der 
Brauerei Falken, wo sie ihren späteren Ehemann Paul Guldimann 
kennenlernte. 

Sie verliess die Brauerei und arbeitete bis zur Heirat als Verkäuferin in 
Schaffhausen im ehemaligen Warenhaus «Schwanen» in der 
Mercerieabteilung.

Fünf Generationen gingen im Grüntal ein und aus 

Nach der Hochzeit 1957 mit Paul führte Hanny zusammen mit ihrer Mutter 
das Restaurant Grüntal. Als Mutter Meister 1980 die Geschäfte Hanny 
übergab, stieg auch Paul vollzeitlich in den Gastbetrieb ein. Mit viel Fleiss 
und grosser Freude führten sie nun gemeinsam das Restaurant. 

Das wurde für Hanny die schönste Zeit ihres Lebens. Insgesamt 5 
Generationen hat sie im Grüntal bewirtet. Das Grüntal war während 
Jahrzehnten gesellschaftlicher Mittelpunkt. So war das Grüntal für die 
Dorfjugend Ausgangspunkt bei allen Plänen für den abendlichen Ausgang 
und nicht selten auch die letzte Station. 

(Dabei muss berücksichtigt werden, dass Willisdorf bis zur Eingemeindung 
vor 12 Jahren durch Diessenhofen eine eigenständige Gemeinde war.) 

So hatten Hanny und Paul immer auch wieder prominente Gäste, die sich 
nach Besprechungen oder Terminen im Grüntal in eine geschützte Nische 
zurückziehen konnten. 

Von den Kleinsten bis zu den Ältesten , von den Reichen bis zu den 
sogenannten Asylern aus dem ehemaligen Greisenasyl St. Katharienental 
wurden von Hanny alle begrüsst und verabschiedet und zwar immer mit 
Handschlag. 

Die Markenzeichen des Grüntals

Der selbst geräuchte Speck und das selbst gebackcne Brot waren 
Markenzeihen des Grüntals. Hanny und Paul waren mit Recht stolz auf 
das, was sie aus dem Grümtal gemacht hatten . Wenn Hany ihre Gäste 
speziell verwöhnen wollte, hatte sie eigenhändig etwas gebacken: 
Kuchen, Hefenkränze oder Torten. 

Und noch eine andere Besonderheit bot das Grüntal: Hanny hatte Freude 
an ihrem Garten und an einem Blumenmeer rund ums Haus und soweit 
Platz auch im Haus. «Das Grüntal im Sommer ohne Blumen ist 
unvorstellbar» schrieb einer der treuen Grüntal-Gäste. 

So war dann am Samstag die Kirche Basadingen innen und aussen mit 
vielen Blumen vor allem mit Sonnenblumen reich geschmückt, Und in 
weiteren Berichten stand, dass Hanny es fast nicht verkraften konnte, 
dass aus gesundheitlichen Gründen 2004 leider das Grüntal geschlossen 
werden musste. 

Aber die Willisdorfer halfen den Wirtsleuten, über diese schwierige Zeit 
hinwegzukmmen. So schrieb eine Willidorferin: «Liebe Hanny, ich danke 
dir für die wunderschöne Zeit mit Dir und im Grüntal. Ich werde Dich nie 
vergessen,»

Und alle, die an der von Iris Siebel wunderbar gestalteten Trauerfeier 
teilgenommen haben, werden diese nie mehr vergessen. Hanny 
Guldimann- Meister ruhe im Frieden!


Guido Elser
©Text und Foto von Guido Elser

Donnerstag, 24. Mai 2012


Die Titelseiten-Reportage *** Das "Haus gewesener Zeiten" #1Datum: 25.05.2012, 01:24   


Guido Elser, Diessenhofen 
Tel: 052 657 17 80
Natel 077 415 73 43 
guido.elser@shinternet.ch


Gewesene Zeit

«Lebendes Museum» öffnet am 2. Juni 2012

Monika Stahel, die ihren Kostümverleih und Wohnsitz von
Schaffhausen nach Diessenhofen verlegte, ist in Schaffhausen bestens
bekannt durch ihre gekonnten Inszenierungen vergangener Zeiten.


Diessenhofen 

Immer wieder gelang es ihr in der Munotstadt, ihren grossen 
Freundeskreis für ihre Inszenierungen zu gewinnen. Im Zentrum ihres 
Tuns steht ihr geradezu unermessliche Kostümfundus, der die gewesene 
Zeit 1900 bis 1970 abdeckt. 

So hatte sie unvergessen spontane Auftritte von 20 jungen Badenixen in 
Badekostümen der 40-er Jahre in der Rheinbadeanstalt Schaffhausen 
oder eine Gotthelfsche Kindstaufe auf ihrem Kirchgang am Sonntagmorgen 
mitten durch die noch ruhige Stadt, oder da waren die keifenden 
«Wöschwiiber» am Landsknechtbrunnen. 

Das sind einige der spontanen Stahel- Inszenierungen der letzten Jahre. 
Dazu kommt der bereits traditionelle Kostümverleih an die Schaffhauser 
Sommertheater oder an die Schaffhauser Operettenbühne.

Stahel-Kostümverleih neu in Diessenhofen 

Und nun befindet sich dieser Kostümverleih im ehemaligen Restaurant 
Bahnhof in Diessenhofen, das einer Freundin von M. Stahel gehört und 
das letztere nun mieten konnte. Auch für ihre kleine private Wohnung 
bot sich Platz in diesem grossen Haus. 

Es begann mit zwei alten Koffern

Wie Monika Stahel erzählte, begann die «Herrlichkeit mit der 
Jahrhundertwende», wie sie sich im Gespräch ausdrückte, vor etwas 
20 Jahren mit zwei alten Koffern. Daraus ist die grosse Sammlung an 
Kleidern und Alltagsgegenständen aus sieben vergangenen Jahrzehnten 
(etwa 1900 bis 1970) entstanden. Im «Haus zur gewesenen Zeit» 
(ehemaliges Restaurant Bahnhof) haben nun diese Schätze eine neue 
Bleibe gefunden. Und die unermüdliche Sammlerin präzisierte. 

«Ich möchte meine riesige Sammlung nicht einfach als Museum 
präsentieren. Es ist mir wichtig, dass die Sachen getragen und benutzt 
werden. Diese alten Kleider und Gegenstände sollen auch leben und eine 
Bresche in die heutige Zeit schlagen und die Veränderlichkeit bewusst 
machen. 

In weiteren Inszenierungen soll diese Idee in den öffentlichen Raum 
getragen werden. Und die vielen Kleider vergangener Zeiten und die 
unzähligen originalen Accessoires werden auch ausgeliehen. 

Gemütliches Beizchen mit besonderer Ambiente

Im Parterre des Hauses hat die Gestalterin Stahel mit alter Möbilierung 
ein gemütliches Beizchen eingerichtet. Und gleich daneben befindet sich 
die riesige Sammlung von alten Schulbüchern und weiterem Material aus 
ehemaligen Schulzimmern. 

Die Räume im Parterre und dazu der Garten unter Kastanienbäumen kann 
auch gemietet werden . Denkbar sind Aperos, Geburtstage oder 
Familienfeste in ganz besonderer Ambiente. Platz hat es für Gruppen bis 
zu 40 Personen. 

Solche Anlässe können unter eigener Regie oder in Regie des Hauses 
durchgeführt werden so zum Beispiel als «inszenierter Apero». Spannend 
ist für kleinere Gruppen auch ein Gang durch den Kostümverleih im ersten 
Stock und zur Sammlung Wintersport der 30-er und 40–er Jahre in den 
Kellerrräumen. 

Auf Unterstützung von aussen angewiesen!

Wie von Monika Stahel weiter zu erfahren war, ist der kulturelle Teil ihres 
umfangeichen Projektes : Betreuen, Ausstellen und Inszenierungen und 
weitere Aktivitäten auf Unterstützung von aussen angewiesen. Ab einem 
Jahresbeitrag von 100 Franken kann man Mitglied des Vereines 
«gewesene Zeit» werden. 

Spenden in beliebiger Höhe sind willkommen. Vereinspräsident Richard
Meier Tel. 052 620 29 50
 gibt gerne weitere Auskunft.

Mit Stahel-Inszenierung

Am Samstag, 2. Juni findet ab 13. Uhr die Eröffnungsfeier des lebenden 
Museums «gewesene Zeit» statt. Der Anlass ist öffentlich und dauert bis 
etwa 17 Uhr. Natürlich verbindet Monika Stahel diesen Anlass mit einer 
Inszenierung mit etwa 30 Leuten. 

An der Feier sprechen die Journalistin Praxedis Kaspar und Radio-
Journalist Christian Schmid
. Private Besuche im Haus «gewesene Zeiten » 
sind nach telefonischer Vereinbarung mit Monika Stahel Bahnhofstrasse 
16 möglich ( Tel 052 654 10 90.) 


Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser




Monika Stahel, eine Meisterin im Inszenieren gewesener Zeit.


Blick ins nostalgische Beizchen, das gemietet werden kann.


Damengarderobe der Vergangenheit


Männerkleidungen bereit zum Ausleihen


Schulmaterial aus vergangenen Zeiten


Alte Schuhe und Kleider in grosser Zahl


Ein Fundus an alten Schirmen


Die Eröffnung ist angekündigt!


Das Haus zur gewesenen Zeit am Diessenhofer Bahnhof


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