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Donnerstag, 23. Mai 2013

NEU-UPDATE mit zusätzlichen Fotos: Rielasingen *** Es wurde zum dritten Museumsbahn-Fest geladen




Drittes Museumsbahnfest
in Rielasingen


Ein grosses Fest, das viele Bahnfreunde anzulocken vermochte

Viel Betrieb am Samstagmorgen als in Stein am Rhein zur Fahrt mit der 
Museumsbahn geladen wurde. „Nein, nach Moskau und Paris geht es 
nicht“ erwähnte Beat Joos neben einer Tafel mit der Aufschrift „Mockba“ 
und „Paris“ stehend. 

Kurz nach dem Start ein Höhepunkt. Weit unten der leise fliessende 
„Vater Rhein“, hoch oben die dröhnend fliegende „Tante Ju“ und in der 
Mitte die dampfende Eb 3/5 die leicht renovierte alte Bahnwagen über 
das 1875 erstellte eindrückliche Eisenkonstrukt der Hemishoferbrücke 
zog. 

Als Franz Signer im Bahnhof Ramsen das Signal zur Weiterfahrt gab war 
das Ziel nahe. Ziel war Rielasingen wo das dritte Museumsbahnfest 
geladen wurde. Geboten wurde unter anderem viel Kulinarik, fetzige 

Musik, eine Modelleisenbahn, ein „Kino im Schuppen“ und eine 
Oldtimerausstellung. 

Darunter ein „La Salle“ aus dem Jahre 1929 von Josef Heggli. OK-
Präsident Bruno Meier vom Standortmarketing „Pro RIWO“ freute sich 
viele Gäste begrüssen...  (weiterlesen...)





Dienstag, 19. Februar 2013

Die Schnitzlbänker des Turnvereins waren unterwegs




Eschenz tüchtig auf
die Schippe genommen


Am Freitag, Samstag und am Sonntag waren die Schnitzlbänker des
Turnvereins unterwegs


Sie machen sich alle zwei Jahre auf den Weg und konnten während den 
letzten 48 Monaten einiges sammeln. Unter dem Motto „Dorfgeschichten“ 
wurden zahlreiche Anekdoten wieder geben. 

Auch im „Brotlädeli“ das am Samstag von zahlreichen Gästen besucht 
wurde. Sie hatten einiges zu lachen. So zum Beispiel über die Frau die 
plötzlich merkte, dass sie in der falschen Generalversammlung sitzt. 

Lacher auch als man hörte, dass der Rasenroboter nicht machte was er 
sollte. Es ist kompliziert wenn man ihn von Hand schieben oder hinter 
sich her ziehen muss. 

Auch landet man bei den Schnitzelbänkern wenn Spätzli als „Schpätli“ 
angekündigt werden. 

Zudem ist den schelmischen Sängern nicht entgangen, dass der Vater zu 
spät merkte soeben eine Klasse zu besuchen die von keinem seiner 
Kinder besucht wird. 

Zu hören war zudem vom einheimischen Eishockeyspieler der mit sattem 
Schuss das Tor verfehlte. Nicht aber das offene Törchen hinter dem Tor 
und gleich auch noch die Scheibe bei der Hütte des Eismeisters. 

Gemeinderat und Badikiosk

Auch beim Bauen geschieht einiges. So wussten die Sänger, dass in einer 
Schreinerei Wände ins Rutschen gerieten. Oder, dass bei einem Neubau 
in Mammern den Balkon nicht alle benützen können. 

Zu erfahren war auch, dass in Eschenz ohne Baugesuch umgebaut wurde 
und man nun nicht weiss was draus wird. Möglicherweise ein Haus mit 
roten Lampen. Oder eines für Asylanten. 

Dumm, wenn man ein Hochregal baut und dann der Stapler viel zu klein 
ist. Oder, wenn der Bauer bei der Einfahrt in der Scheune sich bezüglich 
Breite des Scheunentores verschätzt. 

Blöd kann`s kommen, wenn der „Bankomat“ kein Geld spuckt. Das Geld 
musste in der Bank geholt werden. 

Plötzlich klickten Handschellen. Der einheimische Forstamtslehrling war 
nach kurzer Zeit wieder frei, denn der Alarm ging versehentlich und ganz 
stille raus. 

Eine saftige Busse erhielt jener Kapitän der beim Auswassern im Boot 
sitzen blieb. Wenig gesichert wurde das Gefährt, das von einem Traktor 
gezogen wurde, von Uniformierten auf der Strasse angehalten. 

Dumm auch, wenn beide Mitarbeiterinnen davon ausgehen, dass Heute 
die andere arbeitet. Die Post blieb geschlossen. 

Schief kann`s gehen, wenn man mit offenem Verdeck hinter einem Laster 
fährt. Er verlor einen Teil seiner Ladung. Es handelte sich um 
Kiesschlamm. 

Nicht schlecht staunte jener Präsident dessen Stimme man nicht in der 
Halle sondern auf dem Platz draussen hörte. Das Mikrophon war nicht 
richtig eingestellt. 

Schliesslich machten die Schnitzelbänker Werbung für den Badikiosk. Man 
wollte verhindern, dass der Kiosk demnächst nicht auch noch vom 
Gemeinderat betrieben werden müsse. Die Schnitzelbänker hatten ins 
Schwarze getroffen. Nicht aber jener Arzt dem beizubringen sei, dass 
auch er mit einem gebrochenen Arm kaum gut treffen kann. 


Peter Spirig (psp)
© Text und Fotos von Peter Spirig



Auch bei der Landi kann man sich verschätzen: Ein Regal das zu hoch gebaut wurde


Beim Ausweichmanöver rutschte der Schlamm von der Ladefläche und ins Auto


Nicht ganz einfach Herr Doktor: Schiessen und Treffen mit gebrochenem Arm


Lustig würde es werden, wenn der Gemeinderat den Badikiosk betreiben müsste


Freitag, 15. Februar 2013

Grossaufmarsch bei der Kinder- & Familien-Fasnacht


(von Peter Spirig) 15.02.2013



Ein äusserst fröhlicher Fasnachtsnachmittag
Grosser Erfolg für die

Kinder- und Familienfasnacht
in Eschenz

Sie wurde am Sonntag durchgeführt und stand unter der Regie von
Manuela Strasser. Unterstützt wurde sie von Mitarbeiterinnen des von ihr
geführten „Brotlädelis“, von Helfern und vom Gewerbe- und
Verkehrsverein Eschenz.
 

Wurden letztes Jahr 120 Teilnehmer gezählt waren es dieses Jahr dreimal 
mehr. Es waren dermassen viele, dass im Verlaufe des Nachmittags 
festgestellt werden musste, dass die Verpflegungsmöglichkeiten knapp 
werden könnten. 

Eine Erklärung für den Erfolg war, dass der Umzug mit anschliessendem 
Fest für die Kinder erstmals nicht an einem Samstag durchgeführt wurde. 
Ein anderer Grund war möglicherweise, dass nun bereits viele wieder 
zurück aus den Ferien waren. Zudem spielte auch das Wetter mit. Die 
fröhliche und bunte Schar wurde von der strahlenden und wärmenden 
Sonne begleitet. Trotzdem war es kalt. Das Thermometer zeigte 
Minustemperaturen. 

Von Piraten, Polizisten und Feuerwehrmännern

Diese Tatsache veranlasste das mitwandernde ältere Ehepaar der Kälte 
auszuweichen und die Hochzeitsreise und nachzuholen. Auf den alten 
Koffer angesprochen hiess es, dass die Sonnenhüte eingepackt sind und 
man in die Karibik flüchte. 

Möglicherweise hatten die Piraten die Karibik bereits hinter sich. Trotz 
langer Anreise waren auch sie nicht zu müde und wanderten mit. 

Gestartet wurde um zwei Minuten nach Zwei. Der Umzug führte vom 
Brotlädeli via Braatle, Unterdorfstrasse, Lindenstrasse, Hauptstrasse und 
Unterer Schulweg zur Turnhalle. 

Hier hatten die Kinder Möglichkeiten sowohl in als auch vor der Halle zu 
spielen. Auch die Piraten mischten mit. Manchmal im Duell mit den 
Polizisten. Hin und wieder unterstützt vom Feuerwehrmann. 

Das Mittel gegen die Kälte

Oder es mischten Soldaten mit. Ab und an waren auch Indianer oder 
Squaw`s zu sehen. Wenn`s dann immer noch nicht klappte sprach der 
grosse König oder die kleinen Prinzessinnen ein Machtwort. 

Dies bevor Teufelinnen das Szepter übernahmen konnten. Gemütlicher 
nahmen es die Kinder die im Tatzelwurm steckten. Oder die Pinguine, die 
Bienen und die Schmetterlinge. Etwas schneller ging`s wohl bei den 
Rennwagenfahrern. 

Als kleiner negativer Punkt wurde von erwachsenen Teilnehmern 
erwähnt, dass eine Guggenmusig fehlte. Die dürften aber an diesem 
Sonntag ausgebucht gewesen sein. 

Schade war auch, dass entlang der Strassen kaum Passanten und 
Zaungäste sich über das bunte Treiben freuten. Das war auf früher nicht 
anders. Die erwachsenen Teilnehmer freuten sich über den angebotenen 
Schnaps als Mittel gegen die Kälte.


Peter Spirig (psp)
©Text und Fotos von Peter Spirig


 
Am Sonntag zog ein fröhlicher und bunter Zug durch Eschenz (1)


Am Sonntag zog ein fröhlicher und bunter Zug durch Eschenz (2)


Am Sonntag zog ein fröhlicher und bunter Zug durch Eschenz (3)


Am Sonntag zog ein fröhlicher und bunter Zug durch Eschenz (4)


Am Sonntag zog ein fröhlicher und bunter Zug durch Eschenz (5)


Am Sonntag zog ein fröhlicher und bunter Zug durch Eschenz (6)


Mit dabei auch ein bunter und fröhlich winkender Tatzelwurm





Dienstag, 15. Januar 2013

Eine neue Bleibe für in Not geratene Esel

NEU: Pferdehof Grünegg *** Eine neue Bleibe für in Not geratene Esel 
(von Peter Spirig) (15.01.2013)



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Eine neue Bleibe
für in Not geratene Esel
 

Auf dem Pferdehof Grünegg wurden nun auch Esel aufgenommen die
ein artgerechtes Zuhause brauchen. Nun werden im Tierparadies
oberhalb Eschenz Paten gesucht.


Seit mehr als zwanzig Jahren haben es Hanni und Fritz Niederhauser aus 
Eschenz mit Eseln zu tun. Seit 14 Jahren halten sie auch Esel auf dem 
Pferdehof Grünegg und seit kurzem kümmern sie sich um ganz besondere 
Esel. Deshalb nennen sie ihren Hof nun nicht nur „Pferdehof Grünegg“, 
sondern auch „Eselhof Grünegg“. 

Einige der neu aufgenommen Esel bezeichnen Niederhauser`s als 
Sozialfälle und haben die Aktion „Hilfe für Esel“ in`s Leben gerufen. Dabei 
werden Patenschaften für acht Vierbeiner angeboten. Die Esel stammen 
aus den Kantonen Thurgau und Zürich, einige von ihnen fristeten bisher 
kein schönes Dasein. 

Kein Interesse an der richtigen Haltung

Einerseits erhielten Niederhauser`s die Esel von den Besitzern, 
andererseits von Leuten die anstelle der Besitzer sich um die Tiere 
kümmerten. Diese haben die Esel den Besitzern abgekauft und auf die 
Grünegg gebracht. Bei einigen war auch der Tierschutz aktiv. 

Aufgrund morastigem Boden und schlechter Unterkunft hatten einige 
Hufprobleme. Vernachlässigt man die Pflege der Hufe kommt es zu 
Krankheiten. Das weiss auch Hufpfleger Roger Geiger aus Stein am Rhein. 

Ohne dass die Finanzierung gesichert ist, hat er ein Auge auf die Hufe. 
Auch auf jene der zwölfjährigen Balou. Ihre Hufe waren zu lang und sind 
daher in einer Form die einer Banane gleichen. Langsam müssen sie in die 
richtige Form gebracht werden. Wenn dies überhaupt noch möglich ist. 

Teuer wird es, wenn der Tierarzt benötigt wird. Unterernährt waren die 
Esel nicht. Im Gegenteil, denn Niederhauser`s gehen davon aus, dass die 
Esel zu viel und oft das falsche Futter erhielten. Die Halter hatten laut 
Fritz Niederhauser keine Kenntnisse über die richtige Pflege der Esel. 
Oder einfach kein Interesse. 

Das tut der Psyche gut

Erstmals wurde die Aktion während der Steiner Märlistadt vorgesellt (der 
Bote vom Untersee und Rhein berichtete). Bisher gibt es zehn Paten. 
Einige wohnen in der Region, andere von weiter weg. Eine 
Patenschaftszusage kam sogar aus Asien. 

„Ich habe mir vorgestellt, dass es Erwachsene sind die Kindern eine 
Patenschaft schenken, aber das was dann kam habe ich mir so nicht 
vorgestellt“ erwähnte Hanni Niederhauser. Anstelle von Kindern wurden 
vor allem Männer beschenkt. Sie erhielten das Geburtstags- und 
Weihnachtsgeschenk von ihren Frauen. 

Pro Monat kostet eine Patenschaft zwanzig Franken. Damit die Kosten 
gedeckt werden können, werden pro Esel sechs bis sieben Patenschaften 
benötigt. Als Gegenleistung werden Pate oder Patin bei Spaziergängen 
mit „ihrem Esel“ begleitet. Es sind Spaziergänge inmitten einer herrlichen 
Natur, mit Blick über Eschenz sowie auf den Untersee. 

Sie tun der Psyche gut. Wer will, kann auch bei der Pflege der Tiere Hand 
anlegen. 

Fast beim Metzger gelandet

Pate oder Patin erhalten eine Urkunde wobei keinerlei Verpflichtungen 
bezüglich Umgang mit den Tieren eingegangen werden. Ziel sei, Eseln zu 
helfen und Verständnis für sie zu wecken. Bei persönlichen Kontakten 
könne das Vertrauen der Tiere gewonnen werden. 

Ein guter Umgang mit ihnen komme zurück. Im Gehege steuern die Esel 
sofort auf Niederhauser`s zu. Vertrauensvoll suchen sie den 
Körperkontakt. Einer legt sogar den Kopf auf die Schulter von Hanni 
Niederhauser, der andere legt seinen auf die Schulter von Fritz 
Niederhauser. 

Dabei wären einige von ihnen fast beim Metzger gelandet. Nun wird ihnen 
auf Grünegg eine neue Heimat geboten. Dort sind anstelle von 
Patenschaften auch andere Spenden willkommen. Weitere Informationen 
sind auf www.eselhof-gruenegg.ch erhältlich.


Peter Spirig (psp)
© Text und Fotos von Peter Spirig




Das Produkt falscher Hufpflege: Ein Huf in Form einer Banane


Laut Fritz Niederhauser kommt ein guter Umgang mit einem Esel zurück


Haben die Aktion „Hilfe für Esel“ in`s Leben gerufen: Hanni und Fritz Niederhauser


Hat ihre Esel ins Herz geschlossen: Hanni Niederhauser


Donnerstag, 13. Dezember 2012

Waidmanns Heil für „Sauefritz“

NEU: Eschenz, Hüttwilen und Mammern *** Waidmanns Heil für „Sauefritz“ 
(von Thomas Fleischmann) (14.12.2012)


Revierübergreifende Behördenjagd
mit Eschenz, Hüttwilen und Mammern

Sie hat seit vielen Jahren Tradition: Die Gemeinderatsjagd, zu welcher die
Jagdgesellschaft Eschenz – Hüttwilen jeweils die Behörden der beiden
Gemeinden zur Treibjagd einlädt.
 

Am vergangenen Samstag war es wieder einmal soweit, diesmal sogar 
revierübergreifend mit der Jagdgesellschaft Mammern. Das Jägerlatein 
gehört ja zur Jagd bekanntlich dazu. Unter dem Jägerlatein versteht man 
Erzählungen von Jägern, in denen die Zahl und besonders die Grösse der 
erlegten Tiere übertrieben dargestellt werden. 

Bismarck sagte dazu einmal: „Es wird nie so viel gelogen wie vor der 
Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.“ Für einmal traf dies am 
vergangenen Wochenende beileibe nicht zu. Der erste Trieb am Morgen 
wurde, wie eingangs erwähnt, zusammen mit der Jagdgesellschaft 
Mammern verabredet. 

Es war vereinbart, dass die Jagdgesellschaft Eschenz-Hüttwilen das 
Gebiet westlich des Fennenbachs und Mammern den östlichen Teil der 
Waldfläche bejagen werden. Die Treiber aus Richtung Eschenz waren erst 
kurze Zeit im Waldstück unterhalb des Schlosses Freudenfels unterwegs, 
als der Ruf ertönte „Saue, Saue“. 

Und nur wenige Augenblicke später hallten auch Schüsse durch die 
Gegend, was erwarten liess, es könnte den einen oder andern Abschuss 
gegeben haben. Als sich Jäger, Treiber und Gäste kurze Zeit später beim 
vereinbarten Treffpunkt in Klingenzell trafen, trauten sie ihren Augen 
nicht. 

Gleich 5 Wildsauen lagen auf der Stecke, dazu ein Reh. Besonders einer 
der Teilnehmer wird diesen Tagen wohl kaum vergessen. Jäger Fritz 
Waldspurger sen., der kurz vor dem Eintritt ins 90. Lebensjahr steht, und 
der sinnigerweise in der Jagdgesellschaft den Übernamen „Sauefritz“ 
trägt. 

Er alleine erlegte an diesem Wintermorgen nicht weniger als drei der 
insgesamt fünf Wildschweine. Nein, das ist für einmal kein Jägerlatein, 
genau so hat es sich in den Wäldern oberhalb von Eschenz zugetragen. 

Der Meisterschütze konnte es selber kaum fassen. „Als der Keiler vor mir 
auftauchte, nahm ich ihn ins Visier, drückte ab und schon ist das Tier tot 
umgefallen. „Es hat mich fast der Schlag getroffen ob dieses Volltreffers“, 
meinte Waldspurger sen. mit immer noch aufgeregter Stimme. 

Offensicht hat er sich aber sehr rasch erholt, denn als nur wenige 
Augenblicke später die Rotte vor ihm auf dem Feld aufkreuzte, erlegte er 
nochmals zwei Tiere, als sei dies das einfachste Ding der Welt. 

Auch an dieser Stelle nochmals „Weidmannsheil“ lieber Fritz und allen 
andern Schützen. Es war einmal mehr ein Erlebnis besonderer Art in der 
Natur, dazu ein Wintertag, wie man ihn sich schöner nicht vorstellen 
kann. 

Im Namen der Gemeindebehörden von Hüttwilen und Eschenz danken wir 
den Jagdgesellschaften Eschenz-Hüttwilen und Mammern für den 
bereichernden und unvergesslichen Tag.



Thomas Fleischmann


„Sauenfritz“ Fritz Waldspurgers sen., erlebt die Jagd seines Lebens

MERKE:

Lediglich lesen ist out - heute diskutiert man darüber -auf dem Latschariplatz!


Mittwoch, 3. Oktober 2012

Kinder wurden zu Prinzessinnen und Disco-Queens!

NEU: Schwanen-Bühne Stein am Rhein *** 
Hier wurden Kinder zu Prinzessinnen und Disco-Queens! 
(von Peter Spirig) 04.10.2012


Hier wurden Kinder zu
Prinzessinnen und Discoqueens


Darauf hatten sich die zahlreichen Kinder aus Diessenhofen,
Wagenhausen und Eschenz gefreut. Sie entführten ins Schloss, in die
Disco und in eine zauberhafte Theaterwelt.


Das was auf der Schwanen-Bühne in Stein am Rhein geschieht ist immer 
wieder was Besonderes. Dies besonders dann, wenn Kinder spielen. Am 
Samstag war es wieder soweit. Etliche Kinder aus Diessenhofen, 
Wagenhausen, Hemishofen, Stein am Rhein und Eschenz führten in die 
von Irene Furger ihnen auf den Leib geschriebene Geschichte um 
zertanzte Schuhe. 

Papa König wunderte sich über die immer wieder kaputten Schuhe und 
wollte wissen, was sie nachts treiben. Im Inserat hiess es, dass wer es 
herausfindet, sich eine Prinzessin zur Frau nehmen dürfe. Die ersten 
beiden, ein Rennfahrer und ein Olympiasieger, erhielten von den 
Prinzessinnen ein Getränk. 

Sie schliefen während sie sich in Disco-Queens verwandelten. „Er hat 
süsse Ohren“ so eine Prinzessin über den dritten Mann. Sie nannte ihn 
Fliegermann. Er fand heraus, was die Prinzessinnen treiben. Später 
erhielt der König eine verzauberte Banane. So kam`s, dass nun im 
Schloss getanzt wurde. 

Der Fliegermann erhielt seine Prinzessin und die Schauspieler langen 
Applaus. Das Spiel entzückte auch den Grossvater aus dem Toggenburg. 
Er kam um seine Nichte Silvie Morgenegg aus Hemishofen zu sehen. „Sie 
hat gut gespielt“. Wie alle anderen auch. 

Wenn es doch mal hakte, „flogen“ Flüstertöne von den Zuschauern in 
Richtung Bühne. Nun wird das Spiel verfeinert. Dafür bietet Furger Kindern 
die Möglichkeit, während der ersten Herbstferienwoche Theaterluft zu 
schnuppern. 

Der Kurs eignet sich für Kinder ab der 2. Klasse. Informationen sind bei 
Irene Furger oder auf www.schwanen-buehne.ch zu erhalten.


Peter Spirig (psp)
© Text und Fotos von Peter Spirig


Wollten Papa König verwöhnen und bucken einen Schoggikuchen


Immer wieder dasselbe: Die Prinzessinen präsentierten dem König zertanzte Schuhe


Per Inserat soll jemand gefunden werden der herausfindet was die Prinzessinnen nachts treiben


Dank einer verzauberten Banane kann nun auch im Schloss getanzt werden


Den langen Applaus hatten sie allesamt verdien






Donnerstag, 27. September 2012

NEU: LANDI Eschenz *** Spatenstich für einen 3-Millionen-Neubau 
(von Dieter Ritter) 27.09.2012


Landi Eschenz
Spatenstich für 3-Millionen-Bau

Für die Landi Untersee und Rhy war am Donnerstag Baubeginn für den
neuen Landimarkt in Eschenz. Geschäftsführer Roger Schär hatte
Ehrengäste und Medienvertreter zum Spatenstich auf die Bauparzelle
Mettlen eingeladen.


Auf der Wiese im Westen von Eschenz ist bisher nur ein einzelner Bagger 
zu sehen. Hier entstehen in den nächsten sechs bis sieben Monaten zwei 
eingeschossige Gebäude. Eines wird einen grosszügigen Verkaufsraum 
mit 680 Quadratmetern beherbergen, im Zweiten wird der Agrarteil mit 
Lager von 420 Quadratmetern untergebracht. 

Zusammen mit den Verkaufsflächen im Freien werden dem Landimarkt 
rund 1100 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Für die sichere Zu- und 
Wegfahrt zwischen der Mettlenstrasse und der Hauptstrasse wird eine 
neue Verkehrsinsel gebaut. 

„Drei Viertel aller Arbeiten konnten an Firmen der näheren Umgebung 
vergeben werden“ erklärte Robert Siegenthaler vom Architekturbüro 
Baumgartner AG, Ettenhausen. Er leitet die Bauarbeiten.

Fritz Waldspurger, Präsident der Landi Untersee und Rhy, begrüsste 
Vertreter der Gemeinde Eschenz, unter Anderen Claus Ullmann, 
Gemeindeammann und Gemeindeschreiber Thomas Fleischmann. 
Waldspurger erklärte, dass die Landi am neuen Standort fast 3,6 
Millionen Franken investiere, inklusive Landkauf. 

„An den Volg-Läden an der Hauptstrasse in Eschenz und in 
Wagenhausen wollen wir festhalten. Sie sind für uns sehr wichtig“ 
betonte Waldspurger. Am bisherigen Standort des Marktes und der 
Verwaltung sei die Landi bei der Gemeinde Eschenz eingemietet. 

Die Gemeinde habe bereits eine Vorstellung davon, was mit diesem 
Gebäude nach dem Umzug der Landi an die Mettlenstrasse geschehen 
soll. Genaues könne er aber nicht sagen, erklärte Waldspurger.

Zügige Realisierung

Im März 2007 kaufte Eschenz von der Stadt Stein am Rhein das Land in 
der Mettlen. Schon damals bestand die Idee, einen Teil davon an die 
Landi weiter zu verkaufen. Das Vorhaben wurde damals durch den 
Gestaltungsplan verzögert. 

Nachdem der Kanton diesen Plan abgelehnt hatte, stand einem Verkauf 
nichts mehr im Wege. An der Generalversammlung vom 24. April dieses 
Jahres stimmten die Genossenschafter der Landi dem Neubau zu. Drei 
Tage später genehmigten die Eschenzer an ihrer Gemeindeversammlung 
den Verkauf des Baulandes für 165 Franken pro Quadratmeter. 

Per Anfang Mai 2013 ist die Eröffnung geplant.


zitat:
Landi, eine Erfolgsgeschichte

1920 gründeten die Bauern von Eschenz und Umgebung das
Selbsthilfeunternehmen „Landwirtschaftliche Genossenschaft
Eschenz“. Seit dem Zusammenschluss mit Wagenhausen im
Jahr 2004 heisst die Genossenschaft „Landi Untersee und Rhy“.

Sie erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 8,4 Millionen F
ranken und erreichte mit einem Cashflow von 282 Tausend Franken
das beste Ergebnis seit der Fusion mit Wagenhausen.

Die Landi Untersee und Rhy verkauft Produkte der Bauern aus der
näheren Umgebung und verkauft ihnen Mischfutter, Sämereien und
Pflanzenschutzmittel.

Für die nichtbäuerliche Kundschaft bietet sie Artikel für Haus und
Garten, Freizeit und Kleintiere an und bedient die Bevölkerung mit
Produkten für den täglichen Einkauf.

Eine weitere Dienstleistung ist die Versorgung der Region mit Heizöl.
An den beiden Volg-Läden in Eschenz und Wagenhausen und im
Landi-Markt und in der Verwaltung in Eschenz arbeiten rund zwanzig
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Dieter Ritter (dr)
Text und Bild 1 von Dieter Ritter
Bild 2 z.V. gestellt von Baumgartner AG 




Sie repräsentieren die Bauherrschaft, von links: Fritz Waldspurger, Präsident und Roger Schär ,
Geschäftsführer der Landi Untersee und Rhy


So wird die neue Landi aussehen




Sonntag, 16. September 2012

NEU: Zivilschutz Region Rhy *** Ueben an praktischen Beispielen (von Dieter Ritter) 17.09.2012


Zivilschutz Region Rhy
Ueben an praktischen Beispielen


Bis zu 70 Pioniere des Zivilschutz Region Rhy ZSR Rhy arbeiteten beim
Wiederholungskurs WK 2012 an gemeinnützigen Projekten.


„Wir wollen keine Trockenübungen absolvieren, wir bauen Anlagen, die 
auch nach zehn oder zwanzig Jahren Freude machen“ erklärte Major 
Christoph Krummenacher, Kommandant des ZSR Rhy. Am Freitag, dem 
letzten Tag des fünftätigen WK 2012, führte Krummenacher Gemeinde- 
und Pressevertreter zu den Baustellen.

Das grösste Projekt ist der Bau einer Piste für Fahrrad-Cross, BMX 
genannt, in der stillgelegten Kiesgrube in Schlattingen. Die umfangreichen 
Erdbewegungen machten den Einsatz von tonnenschweren 
Baufahrzeugen nötig. Diese wurden durch Zivilschutz-Pioniere bedient, 
welche die nötigen Vorkenntnisse aus ihrem Berufsleben mitbrachten. 

Peter Mathys, Ortsvorsteher von Basadingen-Schlattingen, ist von der 
neuen Anlage begeistert. „Hier kann es kaum jemanden stören“ ist er 
überzeugt. Vorgesehen sei eine Versuchsperiode von einigen Jahren und 
die Benutzung der Piste sei vorerst dem BMX-Verein „Bike Lords“ 
vorbehalten. Vereinspräsident Simon Bühler plante die Anlage. 

Als professioneller Biker weiss er, worauf es ankommt, damit Anfänger, 
Hobbybiker und Spitzenbiker ihren Sport optimal ausführen können.

Zur gleichen Zeit arbeiteten weitere Pioniere an kleineren Projekten. Sie 
verbesserten die Rutschbahn in Wagenhausen und sanierten in Eschenz 
den Vita-Parcours und halfen beim Umbau des Feuerwehrdepots. Neue 
Holzschwellen im Tobelbach schützen vor Hochwasser in Kaltenbach. 

Die alten Schwellen sind durch Auswaschung des Bachbettes im Laufe der 
Jahre für die Fische zu hoch geworden. In Rheinklingen haben die 
Zivilschützer die Holzlatten der Sitzbänke am Rhein ersetzt. Diessenhofen 
erhielt eine neue Vogelnestschaukel im Spielplatz Stadtgraben, eine neue 
Hangbepflanzung und die Pflästerung vor dem Feuerwehrdepot wurde 
instand gesetzt.

Einen spassigen Schlusspunkt unter den WK setzten am Freitagnachmittag 
die Mitglieder der Führungsunterstützung des ZSR Rhy. Gemeinsam mit 
dem Armbrustschützenverein Hohenklingen organisierten sie einen 
Postenlauf für Primarschüler aus Kaltenbach der im Bau einer Mohrenkopf-
Schleuder gipfelte. Die gemeinnützigen Leistungen des ZSR Rhy während 
dem WK 2012 werden noch in vielen Jahren sichtbar bleiben.


Dieter Ritter (dr) 
© Text und Fotos von Dieter Ritter


von links: Walter Sommer, Stadtammann Diessenhofen, Kurt Engel, Gemeindeammann Schlatt,
Peter Mathys, Gemeindeammann Basadingen-Schlattingen, Urs Knoll, Feuerwehrkommandant
Diessenhofen, Marcel Koradi, Vice-Gemeindeammann Basadingen-Schlattingen, Christoph
Krummenacher, Kommandant ZSR Rhy, Claus Ullmann, Gemeindeammann Eschenz



von links: Christoph Krummenacher, Kommandant ZSR Rhy, Simon Bühler, Präsident BMX-Verein
Bike Lords, Urs Knoll, Feuerwehrkommandant Diessenhofen



Harte Handarbeit ist nötig, um eine BMX-Piste zu bauen


Die Befestigung des Hanges ist schwierigste Arbeit in steilem Gelände


Donnerstag, 24. Mai 2012

Ein musikalischer Blumenstrauss
für Mütter


Die Musikgesellschaft Eschenz lud zum Muttertagskonzert hoch über
dem Dorf

Das Konzert fand am späten Sonntagnachmittag vor dem Restaurant
Hüttenberg statt. Präsident Geri Steck freute sich trotz der niedrigen
Temperaturen etliche Gäste begrüssen zu können. Er versprach, dass
den Müttern ein bunter musikalischer Blumenstrauss überreicht werde.

Unter der Leitung von Bernhard Baumann spielten die Musikanten ein
abwechslungsreiches Programm. Vor allem die Mütter aber auch die
restlichen Gäste erhielten einen tönenden Blumenstrauss. Unter anderem
war der „Idealisten Marsch“, „Mary Poppins“ und der „Colonel Bogey
March“ zu hören.

Beim Idealisten Marsch erwähnte Bernhard Baumann, dass Musikanten
Idealisten sind und ihre Partner oft auf die zweite Hälfte verzichten
müssen. 


Bewegung gegen die Kälte

Bei Mary Poppins sangen einige den Refrain „Wenn ein Löffelchen voll
Zucker bittre Medizin versüßt“ herzhaft mit. Mary Poppins war ein
Kindermädchen mit magischen Fähigkeiten. Auch Mütter brauchen solche
Fähigkeiten um ihre Aufgaben zu meistern.

So äusserte Bernhard Baumann am Ende eines der von ihm
vorgetragenen Gedichten an die Mutter „….aber bitte das Mittagessen
nicht vergessen.“ Dankbar wurde beim „Colonel Bogey March“, bekannt
auch als „Fräulein händ sie mis Hündli gseh“ die Möglichkeit
aufgenommen, dass mit geklatscht werden konnte.

Bewegung gegen die Kälte tat gut – auch die warme Wurst nach dem
etwas mehr als sechzig Minuten dauerenden abwechslungsreichen und
rassig klingenden Riesenstrauss.




Die Musikgesellschaft Eschenz überbrachte den Müttern einen musikalischen Blumentrauss









Der lieben Mutter zuliebe

Ein Konzert vor zahlreichen einheimischen und auswärtigen Zuhörerinnen

Auch die Stadtmusik Stein am Rhein lud am Sonntag zum Muttertagskonzert.
Vor dem Rathaus wurden zahlreiche Stücke zum Besten geben. Ganz nach
dem Motto des Paradestückes des Corps, dem Foxtrott „Musik ist Trumpf“,
der zu Beginn gespielt wurde.




Das Spiel der Steiner Stadtmusik wusste zu gefallen






Peter Spirig (psp)
@ Texte und Fotos von Peter Spirig

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