Mittwoch, 12. September 2012

NEU: Schule Diessenhofen *** Unterstufen-Sporttag - Ein Anlass ohne Verlierer
(von Dieter Ritter) 13.09.2012



Sporttag der Unterstufe Diessenhofen
am 11.9.2012


Ein Sportanlass ohne Verlierer

Rund 120 Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren trafen sich am
Dienstag am Rheinufer von Diessenhofen zum Sporttag der Unterstufe.


Es gab keine Ranglisten oder Schulnoten. Trotzdem war der volle Einsatz 
der Kinder offensichtlich. Sieben Lehrerinnen, vier Förderlehrkräften und 
zwei Praktikantinnen betreuten dreizehn Posten. Die vielseitigen 
Aufgaben verlangten Geschicklichkeit und Teamfähigkeit. Laut und lustig 
war es beim Seifenblasen-Fangen am Posten von Monika Heer. 

Jacqueline Suter hat sich eine schwierige Aufgabe ausgedacht. Es galt, 
mit einem Scheit Bauklötze umzuwerfen. Noch heikler war es bei Patrizia 
Fischer, wo ein Tischtennisball mit einer Fliegenklatsche zu spielen war. 
Am Posten von Simone Bieger mussten Plastikbecher getroffen werden. 
Als Wasserpistolen dienten Petflaschen. Manuela Uehlinger zeigte den 
Kindern, wie man flache Steine auf dem Wasser zum Hüpfen bringt. 

Nur die Wenigsten begriffen es. Sie machten dafür mit Begeisterung beim 
übermütigen Steinchen ins Wasser werfen mit. Weitere Stationen waren 
Fischen im Planschbecken, Schätze aus einer Truhe rauben, Frösche in 
Behälter spicken und Vieles mehr. 

Zum Gelingen des Anlasses trugen auch die tolle Stimmung der Kinder, 
das optimale Wetter und die wunderschöne Rheinlandschaft als Kulisse 
bei.

Zum Znüni offerierte die Schule jedem Kind ein Schoggibrötli und in der 
Mittagspause fand ein gemeinsames Picknick am Rhein statt.

Lehrerin Jacqueline Suter freut sich immer auf solche Anlässe. 
„Bewegung, Spiel und Spass sind Dinge, bei denen die Schüler der 
Unterstufe immer hochmotiviert mitmachen“ lobt sie. Auch lerne man 
Kinder kennen, denen man sonst nur im Treppenhaus oder auf dem 
Schulplatz begegne.


Dieter Ritter (dr)
© Text und Fotos von Dieter Ritter




Dank höchster Konzentration kann Yolanda den Ball auf der Fliegen-Klatsche balancieren


Dean versucht, das gegnerische Klötzli zu treffen, beobachtet von Anida und Alessio


Es ist schwierig, mit einer Petflasche Wasser ins Ziel zu spritzen



Montag, 10. September 2012

NEU: Das besondere Ereignis >> Ufhofener Musigstubetä
(von Martin Huber) 10.09.2012


Ein besonderes Ereignis!

Die vorläufig letzte, traditionelle "Ufhofener Musigstubetä"
ging heute auf dem Bauernhof von Hanny & Heinz Lüthi in
Thundorf über die Bühne.


























NEU: Diessenhofen *** Haupt-Übung der Feuerwehren Schlatt und Diessenhofen
 > neuer Kommandant
 (von Guido Elser) 10.09.2012




Personenrettungen geübt
(Hauptübung 2012 der Feuerwehren)

Rund 90 Feuerwehrleute und ein gutes Dutzend Gäste verfolgten am
Freitagabend die gemeinsam organisierte Hauptübung 2012 der
Feuerwehren Schlatt und Diessenhofen im Wohnquartier Held in Schlatt.


Diessenhofen 

Noch um 19.00 Uhr war es ruhig im Quartier. Nur im Wohnblock Nr.2 sah 
man, dass da bald etwas geschehen würde, denn dieses bewohnte Haus 
diente als Übungsobjekt. 

Um 19.15 Uhr wurde der Alarm ausgelöst. Und wenige Minuten später traf 
in einem Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug, chauffiert vom Gailinger Karl 
Schneble, der Kommandant Wilfried Aeberhard am «Brandort».ein. Er trug 
die alte Unform von 1996 mit dem steifen Kommandantenhut. 

Die Schlatter hatten sichen diesen Gag einfallen lassen. da diese für 
Wilfried Aeberhardt, bei allen Kollegen Wifi genannt, die letzte Übung 
war, denn auf Ende Jahr tritt er, 50 Jahre alt geworden, als Kommandant 
und als Feuerwehrpflichtiger zurück. 

Der Kommandant übernahm am Freitag das Amt als Einsatzleiter. Und 
schon war auch die Stützpunktfeuerwehr Diessenhofen mit dem 
Hubretter vor Ort.

Es bot sich folgendes Bild

Dem Einsatzleiter bot sich folgendes Bild: Beim Haus Nr.2 im Quartier Held 
drang Rauch aus geöffneten Fenstern. An der Hausfront hing ein Mann, 
der sich mit Hilfe eines Vorhanges an der Aussenwand festhielt. Im Haus 
warteten mehrere Personen in Wohnungen, im Keller und im Esterich auf 
die Rettung. 

Der Leiter befahl je einen «Grossangriff» des Amtschutzes in den Keller 
und in den Esterich.

Die Personen im Haus wurden mit dem Hubretter rasch aus der 
Gefahrenzone gebracht. Und der Mann am Vorhang wurde über eine 
Leiter «gerettet.»

Personenwagen auf die Seite gekippt

Aber damit nicht genug. In der Wiese lag ein grosser «verunfallter» 
Personenwagen auf eine Seite umgekippt mit einer «verletzten» Person 
im Wagen. Es war viel Arbeit, bis es mit der hydraulischen Schere und 
dem Spreizer gelang, das Fahrzeug auf der Seite zu öffnen und den 
Figuranten auf die Bahre zu legen. 

Auch die Jugendfeuerwehr und die Rekruten der Stützpunktfeuerwehr 
kamen zu einem Einsatz. Sie fassten im nahen Bach Wasser, das dann 
über Schläuche vom Hubretter verspritzt wurde.

Hans Möckli, genannt Käser, der ab 2013 neuer Kommandant der 
Feuerwehr Schlatt ist, hatte an der Übung die Aufgabe, den Gästen als 
Auskunftsperson zur Verfügung zu stehen. Als Gäste waren alle 
umliegenden Feuerwehren mit Delegationen vertreten, so auch die 
Feuerwehr Gailingen.

Alter und neuer Kommandant

Abtreterder Kommandant:
Wilfried Aeberhard:
50 Jahr alt. Gelernter Bauschreiner. Verheiratet und Vater von 3 Kindern. 
Er ist. wie er sagte, Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Er hatte im 
Laufe der 8 Jahre als Kommandant mehrere Ernsteinsätze erlebt. Aber es 
ging zum Glück nie um Lebensrettung.

Neuer Kommandant: 
Hans Möckli (Käser) 
Von Beruf Landwirt mit einem Teilzeitjob beim Andelfinger Feuerwehr-
Ausbildungszentrum.Seit 2006 ist er Vize-Kommandant der Schlatter 
Feuerwehr.Auf die Frage, warum er sich als Kommamdant zur Verfügung 
stelle, sagte er, dass es ihm darum gehe, den hohen Stand der Schlatter 
Feuerwehr zu erhalten 

Nach der Uebung trafen sich die Feuerwehren und Gäste im 
Gemeindesaal zu einem feinen Essen vom Party-Service Hotel Bahnhof. 
Dort wurden. die Leistungen des scheidenden Kommandanten Wilfried 
Aeberhard von mehreren Rednern und auch noch in einem lustigen 
Sketch gewürdigt.


Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser

Info: In Schlatt gibt es viele Möckli; daher der Übername "Käser"



Wilfried Aeberhardt


Hans Möckli


Mann hält sich am Vorhang fest


Die beiden Kommandanten: W. Aeberhard und H. Möckli (v.l.n.r)

Sonntag, 9. September 2012

NEU: Unsere Reporter berichten... *** Bierfest beim Siegelturm (von Guido Elser) 10.09.2012


Zuger bieten Musik aus Österreich

Das vom Linden-Wirt Ernst Lötscher organisierte Bierfest vor dem
Siegelurm wurde bei der warmen Witterung vom Samstag zu einem guten
Erfolg.


Diessenhofen

Um 22 Uhr waren die 240 Plätze der Festwirtschaft direkt vor dem Turm
fast voll besetzt.


Als Gag diente der geleerte Bannerträgebrunnen vor dem Turm als 
Freiluft-Theke für den Bierausschank. Auch die Cüplibar unter dem 
Siegeltrum florierte, Das Quartett «Jauk Power» brachte das Publikum in 
Stimmung. 

Wirt Ernst kennt diese Musiker und die Musikerin von seinem früheren 
Wohnort im Kanton Zug her. Er sagte, die vier seien eingebürgerte 
Österreicher, die sich im Kanton Zug sehr wohl fühlten. Und es stellte sich 
rasch heraus, dass sie neben ihrem österreichische Dialekt auch das 
Schweizerdeutsch bereits gut beherrschen. 

Die Musik. mit Gesängen und Witzeerzählen durchmischt, war dann schon 
mehrheitlich original-österreichisch und gefiel dem Publikum, wie der laute 
Applaus immer wieder zeigte. 

Der Namen Bierfest

Zum Namen Bierfest kam es, da im Stadtbrunnen vier Biere der 
Stadtbrauerei Diessenhofen, betrieben von Rolf Tinner, ausgeschenkt 
wurden, Diese Biere sind in Diessenhofen in der Linde und in der Krone 
immer erhältlich. Beim Bier 8 Sommerweizen lautet die Werbung: 
«Fruchtiges, süffiges, helles Weizenbier, gerade richtig für eine laue 
Sommernacht».


Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser

Auf ein Wort



Ernst Lötscher

«Ich bin nun seit 22 Monaten Wirt in der Linde. In bin von der
Bevölkerung sehr gut aufgenommen worden. Es gefällt mir prima hier.
Mit der Organisation dieses kleinen Festes möchte ich der Bebölkerung
etwas zurückgeben».
 



Rita Stocker aus Baar im Kanton Zug

«Ich schenke hier offene Biere aus. Ich kenne Ernst Lötscher
schon seit vielen Jahren. Als er mich anfragte, ob ich an seinem Fest
mithelfe, sagte ich sofort zu. Es gefällt mir bestens hier, und ich komme
sicher bald wieder»
 



Die Kapelle aus dem Kanton Zug sorgte für beste Stimmung

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