NEU: Rund um Geld, Vermögen, Rente, etc. *** Entscheidung des
Bundesverfassungsgerichtes (von Michael Vaupel) 12.09.2012
*** Was für ein Buhei heute morgen auf den Nachrichtenkanälen,
n-tv und N24, um die anstehende
Entscheidung des
Bundesverfassungsgerichtes
Es kam dann so, wie es im Grunde abzusehen war:
Karlsruhe genehmigt den "Rettungsschirm ESM",
aber mit Auflagen.
Was für Auflagen?
Lachhaft. Hier die Details:
Die Haftungsobergrenze Deutschlands liegt bei etwa 190 Mrd. Euro. Die
Auflage ist, dass diese Obergrenze ohne Zustimmung Deutschlands nicht
erhöht werden kann.
Lachhafte Auflage. Ist ja wohl selbstverständlich, dass diese Summe ohne
Zustimmung des Zahlenden nicht willkürlich erhöht werden kann.
Zudem müsse der deutsche ESM-Vertreter Bundestag und Bundesrat
unterrichten, da greife keine Schweigepflicht.
Eigentlich auch eine Selbstverständlichkeit. Wenn es um solche
finanziellen Dimensionen geht, sollte es doch völlig klar sein, dass die
Volksvertretung dabei ein Wörtchen mitzureden hat - von "informiert
werden" ganz zu schweigen!
Mit anderen Worten: Die Auflagen sind Belanglosigkeiten. Der ESM ist
damit im Grunde durchgewunken. (Fairerweise darf man vom
Bundesverfassungsgericht auch nicht zu viel erwarten - wenn der Fehler
in politischen Entscheidungen liegt, welche nicht offen verfassungswidrig
sind.)
Die Märkte reagierten unmittelbar danach wie zu erwarten: Leichte
Gewinne bei DAX und Euro. Die Märkte, das ist die Summe der
Marktteilnehmer. Und da habe ich den Eindruck, dass immer mehr
Marktteilnehmer so reagieren, wie sie denken, dass die anderen
reagieren. Eine Ebene abstrahiert sozusagen.
*** Ob der ESM überhaupt praxisrelevant wird, ist eine ganz andere
Frage. Vielleicht gibt es hier auch viel heiße Luft um nichts.
Denn nach der Entscheidung der EZB, ggf. ohne Obergrenze
Staatsanleihen zu kaufen, wird der ESM möglicherweise gar nicht mehr
gebraucht.
Das heißt ganz bestimmt nicht, dass ich das eine oder das andere gut
heißen würde. Denn die EZB will die Staatsanleihen am freien Markt
"kaufen", doch bezahlt werden kann mit selbst geschaffenem Geld.
Schönes "Kaufen". Und das ist mir auch zu nah dran an der
Notenbankfinanzierung der Defizite. Es gibt hier nur einen kleinen
Umweg, statt direkt dem Staat Geld für die Ausgaben zu geben können
dessen Anleihen am Sekundärmarkt gekauft werden.
Nur zur Erinnerung: Die direkte Notenbankfinanzierung der Defizite
hatten wir 1923 auch schon einmal. Mit der "schönen" Folge, dass die
erdrückende Mehrheit der deutschen Bevölkerung Milliardäre wurde.
Allerdings nur in Reichsmark, und bald konnte man mit Milliarden
Reichsmark gerade mal einen Laib Brot kaufen...
Soviel zur ESM-Entscheidung. Keine gute Sache, hoffentlich aber nicht
Praxis relevant. Im Grunde bleibt es doch dabei: Wie entwickeln sich die
Schulden der Krisenländer? Und da gibt es durchaus hoffnungsvolle
Ansätze (außer bei Griechenland).
So hat Irland Ausgaben gekürzt und kann sich wieder am freien
Kapitalmarkt Geld zu vernünftigen Konditionen leihen. Portugal und
Spanien haben ihre Defizite deutlich verringert. Das ist doch schon mal
was. Ist natürlich so eine Sache, in einer Rezession Ausgaben kürzen.
Den Königsweg heraus gibt es meiner Ansicht nach nicht.
ESM und Notenbankfinanzierung sollten es aber jedenfalls nicht sein!!
Michael Vaupel
Latschariplatz Blog Nr. 12 > "Nachrichten vom Latschariplatz" Hier findest Du eine Auswahl von exklusiven Beiträgen, die von unseren Autoren für den Latschariplatz - www.latschariplatz.com - zur Verfügung gestellt wurden. Über 50 Journalisten, Reporter und Autoren verwenden diese Plattform zur Weiterverbeitung ihrer Arbeiten! WICHTIG: Bitte bei Gefallen auf die Vote-Buttons klicken! Danke verbindlichst! admin@latschariplatz.com
Freitag, 14. September 2012
Mittwoch, 12. September 2012
NEU: Schule Diessenhofen *** Unterstufen-Sporttag - Ein Anlass ohne Verlierer
(von Dieter Ritter) 13.09.2012
Sporttag der Unterstufe Diessenhofen
am 11.9.2012
Ein Sportanlass ohne Verlierer
Rund 120 Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren trafen sich am
Dienstag am Rheinufer von Diessenhofen zum Sporttag der Unterstufe.
Es gab keine Ranglisten oder Schulnoten. Trotzdem war der volle Einsatz
der Kinder offensichtlich. Sieben Lehrerinnen, vier Förderlehrkräften und
zwei Praktikantinnen betreuten dreizehn Posten. Die vielseitigen
Aufgaben verlangten Geschicklichkeit und Teamfähigkeit. Laut und lustig
war es beim Seifenblasen-Fangen am Posten von Monika Heer.
Jacqueline Suter hat sich eine schwierige Aufgabe ausgedacht. Es galt,
mit einem Scheit Bauklötze umzuwerfen. Noch heikler war es bei Patrizia
Fischer, wo ein Tischtennisball mit einer Fliegenklatsche zu spielen war.
Am Posten von Simone Bieger mussten Plastikbecher getroffen werden.
Als Wasserpistolen dienten Petflaschen. Manuela Uehlinger zeigte den
Kindern, wie man flache Steine auf dem Wasser zum Hüpfen bringt.
Nur die Wenigsten begriffen es. Sie machten dafür mit Begeisterung beim
übermütigen Steinchen ins Wasser werfen mit. Weitere Stationen waren
Fischen im Planschbecken, Schätze aus einer Truhe rauben, Frösche in
Behälter spicken und Vieles mehr.
Zum Gelingen des Anlasses trugen auch die tolle Stimmung der Kinder,
das optimale Wetter und die wunderschöne Rheinlandschaft als Kulisse
bei.
Zum Znüni offerierte die Schule jedem Kind ein Schoggibrötli und in der
Mittagspause fand ein gemeinsames Picknick am Rhein statt.
Lehrerin Jacqueline Suter freut sich immer auf solche Anlässe.
„Bewegung, Spiel und Spass sind Dinge, bei denen die Schüler der
Unterstufe immer hochmotiviert mitmachen“ lobt sie. Auch lerne man
Kinder kennen, denen man sonst nur im Treppenhaus oder auf dem
Schulplatz begegne.
Dieter Ritter (dr)
© Text und Fotos von Dieter Ritter

Dank höchster Konzentration kann Yolanda den Ball auf der Fliegen-Klatsche balancieren

Dean versucht, das gegnerische Klötzli zu treffen, beobachtet von Anida und Alessio

Es ist schwierig, mit einer Petflasche Wasser ins Ziel zu spritzen
(von Dieter Ritter) 13.09.2012
Sporttag der Unterstufe Diessenhofen
am 11.9.2012
Ein Sportanlass ohne Verlierer
Rund 120 Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren trafen sich am
Dienstag am Rheinufer von Diessenhofen zum Sporttag der Unterstufe.
Es gab keine Ranglisten oder Schulnoten. Trotzdem war der volle Einsatz
der Kinder offensichtlich. Sieben Lehrerinnen, vier Förderlehrkräften und
zwei Praktikantinnen betreuten dreizehn Posten. Die vielseitigen
Aufgaben verlangten Geschicklichkeit und Teamfähigkeit. Laut und lustig
war es beim Seifenblasen-Fangen am Posten von Monika Heer.
Jacqueline Suter hat sich eine schwierige Aufgabe ausgedacht. Es galt,
mit einem Scheit Bauklötze umzuwerfen. Noch heikler war es bei Patrizia
Fischer, wo ein Tischtennisball mit einer Fliegenklatsche zu spielen war.
Am Posten von Simone Bieger mussten Plastikbecher getroffen werden.
Als Wasserpistolen dienten Petflaschen. Manuela Uehlinger zeigte den
Kindern, wie man flache Steine auf dem Wasser zum Hüpfen bringt.
Nur die Wenigsten begriffen es. Sie machten dafür mit Begeisterung beim
übermütigen Steinchen ins Wasser werfen mit. Weitere Stationen waren
Fischen im Planschbecken, Schätze aus einer Truhe rauben, Frösche in
Behälter spicken und Vieles mehr.
Zum Gelingen des Anlasses trugen auch die tolle Stimmung der Kinder,
das optimale Wetter und die wunderschöne Rheinlandschaft als Kulisse
bei.
Zum Znüni offerierte die Schule jedem Kind ein Schoggibrötli und in der
Mittagspause fand ein gemeinsames Picknick am Rhein statt.
Lehrerin Jacqueline Suter freut sich immer auf solche Anlässe.
„Bewegung, Spiel und Spass sind Dinge, bei denen die Schüler der
Unterstufe immer hochmotiviert mitmachen“ lobt sie. Auch lerne man
Kinder kennen, denen man sonst nur im Treppenhaus oder auf dem
Schulplatz begegne.
Dieter Ritter (dr)
© Text und Fotos von Dieter Ritter
Dank höchster Konzentration kann Yolanda den Ball auf der Fliegen-Klatsche balancieren
Dean versucht, das gegnerische Klötzli zu treffen, beobachtet von Anida und Alessio
Es ist schwierig, mit einer Petflasche Wasser ins Ziel zu spritzen
Dienstag, 11. September 2012
Montag, 10. September 2012
NEU: Das besondere Ereignis >> Ufhofener Musigstubetä
(von Martin Huber) 10.09.2012
Ein besonderes Ereignis!
Die vorläufig letzte, traditionelle "Ufhofener Musigstubetä"
ging heute auf dem Bauernhof von Hanny & Heinz Lüthi in
Thundorf über die Bühne.











(von Martin Huber) 10.09.2012
Ein besonderes Ereignis!
Die vorläufig letzte, traditionelle "Ufhofener Musigstubetä"
ging heute auf dem Bauernhof von Hanny & Heinz Lüthi in
Thundorf über die Bühne.
NEU: Diessenhofen *** Haupt-Übung der Feuerwehren Schlatt und Diessenhofen
> neuer Kommandant (von Guido Elser) 10.09.2012
Personenrettungen geübt
(Hauptübung 2012 der Feuerwehren)
Rund 90 Feuerwehrleute und ein gutes Dutzend Gäste verfolgten am
Freitagabend die gemeinsam organisierte Hauptübung 2012 der
Feuerwehren Schlatt und Diessenhofen im Wohnquartier Held in Schlatt.
Diessenhofen
Noch um 19.00 Uhr war es ruhig im Quartier. Nur im Wohnblock Nr.2 sah
man, dass da bald etwas geschehen würde, denn dieses bewohnte Haus
diente als Übungsobjekt.
Um 19.15 Uhr wurde der Alarm ausgelöst. Und wenige Minuten später traf
in einem Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug, chauffiert vom Gailinger Karl
Schneble, der Kommandant Wilfried Aeberhard am «Brandort».ein. Er trug
die alte Unform von 1996 mit dem steifen Kommandantenhut.
Die Schlatter hatten sichen diesen Gag einfallen lassen. da diese für
Wilfried Aeberhardt, bei allen Kollegen Wifi genannt, die letzte Übung
war, denn auf Ende Jahr tritt er, 50 Jahre alt geworden, als Kommandant
und als Feuerwehrpflichtiger zurück.
Der Kommandant übernahm am Freitag das Amt als Einsatzleiter. Und
schon war auch die Stützpunktfeuerwehr Diessenhofen mit dem
Hubretter vor Ort.
Es bot sich folgendes Bild
Dem Einsatzleiter bot sich folgendes Bild: Beim Haus Nr.2 im Quartier Held
drang Rauch aus geöffneten Fenstern. An der Hausfront hing ein Mann,
der sich mit Hilfe eines Vorhanges an der Aussenwand festhielt. Im Haus
warteten mehrere Personen in Wohnungen, im Keller und im Esterich auf
die Rettung.
Der Leiter befahl je einen «Grossangriff» des Amtschutzes in den Keller
und in den Esterich.
Die Personen im Haus wurden mit dem Hubretter rasch aus der
Gefahrenzone gebracht. Und der Mann am Vorhang wurde über eine
Leiter «gerettet.»
Personenwagen auf die Seite gekippt
Aber damit nicht genug. In der Wiese lag ein grosser «verunfallter»
Personenwagen auf eine Seite umgekippt mit einer «verletzten» Person
im Wagen. Es war viel Arbeit, bis es mit der hydraulischen Schere und
dem Spreizer gelang, das Fahrzeug auf der Seite zu öffnen und den
Figuranten auf die Bahre zu legen.
Auch die Jugendfeuerwehr und die Rekruten der Stützpunktfeuerwehr
kamen zu einem Einsatz. Sie fassten im nahen Bach Wasser, das dann
über Schläuche vom Hubretter verspritzt wurde.
Hans Möckli, genannt Käser, der ab 2013 neuer Kommandant der
Feuerwehr Schlatt ist, hatte an der Übung die Aufgabe, den Gästen als
Auskunftsperson zur Verfügung zu stehen. Als Gäste waren alle
umliegenden Feuerwehren mit Delegationen vertreten, so auch die
Feuerwehr Gailingen.
Alter und neuer Kommandant
Abtreterder Kommandant:
Wilfried Aeberhard:
50 Jahr alt. Gelernter Bauschreiner. Verheiratet und Vater von 3 Kindern.
Er ist. wie er sagte, Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Er hatte im
Laufe der 8 Jahre als Kommandant mehrere Ernsteinsätze erlebt. Aber es
ging zum Glück nie um Lebensrettung.
Neuer Kommandant:
Hans Möckli (Käser)
Von Beruf Landwirt mit einem Teilzeitjob beim Andelfinger Feuerwehr-
Ausbildungszentrum.Seit 2006 ist er Vize-Kommandant der Schlatter
Feuerwehr.Auf die Frage, warum er sich als Kommamdant zur Verfügung
stelle, sagte er, dass es ihm darum gehe, den hohen Stand der Schlatter
Feuerwehr zu erhalten
Nach der Uebung trafen sich die Feuerwehren und Gäste im
Gemeindesaal zu einem feinen Essen vom Party-Service Hotel Bahnhof.
Dort wurden. die Leistungen des scheidenden Kommandanten Wilfried
Aeberhard von mehreren Rednern und auch noch in einem lustigen
Sketch gewürdigt.
Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser
Info: In Schlatt gibt es viele Möckli; daher der Übername "Käser"
Wilfried Aeberhardt
Hans Möckli
Mann hält sich am Vorhang fest
Die beiden Kommandanten: W. Aeberhard und H. Möckli (v.l.n.r)
Abonnieren
Posts (Atom)
